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Gucky's Leiden

Cjha-Txu


Ich hatte auf die Burn Out-Problematik hingewiesen, ist das angekommen? Du gehst nie auf sowas ein.

Ja, das Gefühl habe ich leider auch, Gucky. Ich hatte auch gefragt, ob Du wirklich glaubst, dass es mit so einer 6-Wochen-Reha getan sei. NEIN, ist es nicht. Ich schätze, bei der Schwere Deiner seelischen Nöte, ist eine ambulante Therapie von 1-3 Jahren nötig. Aber sowas überliest Du bzw. gehst gar nicht darauf ein. Schade.

Gruss

Gguckyx068


Doch doch, lese ich schon. Ich habe auch keine Heilung erwartet, aber ein geringe Besserung schon.

Wie schon gesagt, wenn och mich bücke, beuge ... entsteht ein Druckgefühl in der Herzgend und ich habe teilweise Luftnot. Wenn ich mich nicht bücke ... ist da auch nichts.

Ich wüßte halt mal gern was das ist. Prinzipiell, ist die Psychotherapie schon, aber sie beantwortet mir diese Frage nicht.

Meine HÄ sagte heute auch, die Diagnostik ist abgeschlossen PUNKT. Sie meinte auch, das mit der Luftnot, wäre weil mein Kreislauf untrainiert ist. Okay, die letzten 6 Wochen, war isch jeden Tag etwa 90 Min. stramm spazieren, bzw. nordic walking, dazu Gymnastik und jede Menge Gespräche und Kurse.

Verbesserung besagter Symptome, keine feststellbar.

Ehrlich gesagt, mir reichts, ich gebe auf. Ist halt so, unterlasse ich halt die Sachen wo ich mich bücken ... muß.

Mir kommt diese ganze Psycho-Zeuges, gerade wie eine Gehirnwäsche vor. Es wurde medizinisch nix gefunden, also habe ich nichts und wenn doch, dann muß ich halt damit leben.

G`uckxy068


Ja, Physiotherapeut werde ich noch machen, vllt. ist es das ja. Scheint ja irgendwie mechanisch bedingt zu sein.

Ctha-_Txu


Ach, Gucky,

ich wünschte, ich könnte Dir helfen, und Dich überzeugen, dass Psychotherapie kein "Psycho-Zeug" ist, sondern mühsame, aber hilfreiche Arbeit... Selbst WENN es für Deine körperlichen Probleme eine rein medizinische Erklärung gäbe, wäre es extremst wichtig, eine Psychotherapie zu machen, denn Du hast genügend Baustellen. Aber solange Du mit der Therapie nur die Symptome wegkriegen willst (und dieses Gefühl habe), wird das alles nichts bringen. Aber das ist kein Beleg, dass Psychotherapie nichts bringt.

Alles Gute

Cha-Tu

JUanP7x4


Naja, bei der "Gehirnwäsche" gehts ganz simpel um die Tatsache, dass Du ja nicht einfach so ohne Grund in diesen unschönen zustand geraten bist, sondern dies Ursachen hat. Diese bestehen oft darin, dass man sich über zu lange Zeit zu viel Streß und Frustration zumutet, teilweise ohne das man sich dessen überhaupt bewusst ist.

Und dann gehts halt darum, herauszufinden was diese Dinge sind, warum man sich so verhalten hat, und was man tun kann, damit sich das ändert.

Es ist nun aber relativ weit verbreitet, dass Menschen Angst haben, sich derart offen mit sich selber auseinanderzusetzen, lieber verdrängen und von ihrem Körper einfach erwartet, das er "funktioniert". Der Grund dafür dürften einerseits Ängste vor der "unangenehmen Wahrheit" und eventuell notwendigen Veränderungen im Leben sein, zum anderen so eine Einstellung.. das man halt "zu funktionieren habe", irgendwie unterwürfig, verbogen, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht so viel wert sind. Aber solange man so tickt, wird sich auch niemals was grundlegend verbessern.

G^uckTy06x8


Also mir geht es einfach nicht besser :°( .

1) Bei Bewegungen, nach vorne beugen, krumme oder abgeknickte Haltung, manchmal auch nur eine Armbwegung. Geht ein Ziehen, Stechen durch die Brust, links oder auch rechts. Damit einher, geht dann Benommenheit und Kraftlosigkeit, was von ein paar Sekundenm bis zu Stunden anhalte kann. Ich habe dann das Gefühl, das jede Anstrenung, 10 Kniebeugen, 10 Liegestütz, ein paar schnelle Schritte zum Kollaps führen würden.

2) Dann ist da manchmal ein Druck, Krampfgefühl am Herzen, irgendwie, als wenn das stecken bleiben würde. Hier stellt sich da das gefühl eien schlecht Luft zu kriegen.

3) Bei gebeugter Haltung, Strümpfe oder Schuhe anziehen ..oder auch beider Selbstbefriedigung |-o , kriege ich keine Luft mehr. Ich muß mich dann aufrichten und schnaufen, was kaum Besserung bringt.

4) Gerade Abends so ein Gefühl als wäre die Luftröhre zusammen gedrückt, es ist dann auch so, das sich meinen Halsschlagadern dick anfühlen (ich gebe zu das ich das erst festgestellt haben, nachdem ich das als Syptom, bei der Pulmonale Hypertonie gelesen habe). Auch hier das Gefühl schlecht Luft zu bekommen.

5) Irgendwie, ist Abends mein linker Fuß feucht, was mich auch nervös macht, da ich da ja auch schon Ödeme hatte. Das es einfach Schwitzfüsse sind, glaub ich nicht.

Meine HÄ sagt, die Diagnose ist abgeschlossen >:( .

Psychotherapie ... ist ja schön und gut. Natürlic sollte ich mir Beschäftigung suchen, um aus der Depri. rauszukommen und Ablenkung zu haben. Natürlich sollte ich trotz der Symptome mein Leben leben und denen nicht soviel Platz geben. Aber die Symptome habe ich jeden Tag und sie kommen einfach so. Ich glaube einfach nicht das die durch die Angst kommen. Z.B. die Luftnot hat nichts mit Hyperventilieren zu tun.

Und der Psychotherapeut kann erzählen was er will, die Breitschaft, das einfach hinzunehmen ist nicht da. Weil ich immer noch Angst habe, das es was Ernstes ist und ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll. Bzw. ich bin dann auch körperlich, psychisch platt. Ich kann z.B. 2 Std. spazieren, aber das wa es dann für den Rest des Tages, da geht körperlich und geistig nix mehr. Und obwohl ich das jeden Tag mache, wird nix besser, eher immer schlechter.

Jxanx74


Hallo,

wenn Deine Ärzte sagen, die Diagnose ist abgeschlossen, und es wurde nix ernstes gefunden, dann ist da auch nix ernstes. So sehr daneben liegen kann man wohl wirklich kaum, zumal Du z.B. kardiologisch ja wirklich recht gründlich untersucht worden bist.

Nach wie vor gehst Du kaum darauf ein, dass diese Probleme, die mit der gebeugten Körperhaltung zusammen hängen, mal vom Orthopäden zu begutachten wären. Bevor Du das nicht gemacht hast, ist eigentlich gar keine weitere Diskussion sinnvoll. Vielleicht sind ein paar blockierte Wirbel die simple Ursache des ganzen Spuks. Lass das doch endlich mal untersuchen.

Und Du scheinst die Auswirkungen der Psyche nach wie vor massiv zu unterschätzen. Natürlich kann chronische Hyperventilation, die man gar nicht selber bewusst bemerkt, diese Atemnotssymptome auslösen. Und die ständige Anspannung führt unbewusst zu einer verkrampften Körperhaltung, die das ebenfalls weiter verstärkt. Und so weiter und so fort.

Alles Gute.. aber geh zum Orthopäden!!!!

Gruß

Jan

J;an7x4


Also z.B. folgender Ablauf wäre denkbar:

- Wirbelsäule in suboptimalen Zustand

- bei bestimmten Bewegungen verschieben sich Wirbelkörper, reizen dabei die Nerven, die aus Ihnen heraustreten (wie beim guten alten Hexenschuss)

- darauf verspannen/verkrampfen sich reflektorisch die umliegenden Muskelpartien, was

a) die Gefühle von ziehen und stechen auslöst

b) durch die Verkrampfung natürlich auch die Atmung erheblich beschwert

- all das löst Angst aus, was auch nachdem die eigentliche Sache wieder vorbei ist, nach wie vor zu Hyperventilation, Stress, weiterer Verspannung führt

G,uck6y068


Hallo Jan,

klar die orthopädische Komponente lass ich noch prüfen.

Aber ich weiß nicht. Heute ging es mir gut. Dann hatte ich vor 1 Std. beim Spülen auf einmal wieder so ein Stechen. Aber da war nix weiter.

Jetzt sitze ich am Rechner und mir wird mit einen Moment schwummrig.

Nun ist ein leichtes Druckgefühl am Herz da, das linke Ohr rauscht aufeinmal, bis dahin fast immer nur das Rechte. Es kribbelt in Händen und Füssen. Und ich bin mit einem mal, kraftlos und benommen. Fast, so, als wäre der BD zu niedrig. Der ist mit 136-76 Puls 55, aber eher ganz leicht zu hoch.

Ich weiß nicht. Jeden Tag sowas, egal wie ich drauf bin, egal ob ich Sport mache oder rum hocke.

Und hyperventilieren tue ich nicht, darauf gebe ich Dir Brief & Siegel.

Gruß Gucky

J)an7x4


Naja, geh mal zum Orthopäden, dann diskutieren wir weiter, würde ich sagen ;-).

So ein Druckgefühl hab ich auch grad, aber irgendwie denk ich mir da nix weiter bei. Nachher geh ich schwimmen, dann ist es sicher wieder weg.

Denk halt auch, was es bei Dir nicht einacher macht ist diese Vielzahl von Faktoren. Es ist ja nicht NUR die Psyche oder NUR der Rücken sondern all das kommt zusammen und ergibt Dein etwas unklares Beschwerdebild.

EAhemaligeqrz Nutzter (#3)2573x1)


Ich weiß ja das du lieber Herzkrank statt orthopädisch krank sein willst, aber du bist nun mal nicht herzkrank.

Du wurdest untersucht, noch und nöcher. Und man wird auch beim 100. mal nichts finden.

Geh zum Orthopäden, mach deine Psychotherapie und lernen dich von deinem Körper zu distanzieren. man muss nicht jedem mucks eine Bedeutung beimessen wie du es tust.

Wenn es sticht, ja lass es stechen, du wirst davon nicht sterben und wenn der Fuß schwitzt, ja dann ist es so, da verbirgt sich keine tödliche Krankheit hinter.

Du musst einfach lernen, das du nicht krank bist und das auch nichts passieren wird wenn es sticht und sonst was tut. Das ist normal und das hat jeder.

Und daher solltest du dich auch DRINGEND weiter psychotherapeutisch behandeln lassen und zur not auch mit entsprechenden Medikamenten!

GBuZcky096x8


Ja, danke das Du dich meldest.

Ehrlich gesagt machen mir die Symptome unverändert zu schaffen. Es macht aber keinen Sinn darüber zu diskutieren, so lange ich nicht beim Physiotherapeuten war. Und ich habe auch die Hoffnung verloren jemals dahinter zu kommen was es ist.

Leider ist es auch so, das meine Bereitschaft, die Symptome, zu akzeptieren nicht vorhanden ist, dafür sind sie einfach zu beeindruckend.

Der Psychotherapeut .. hat ja kaum eine Chance was zu erreichen, wenn ich nicht bereit bin, dies zu glauben. Und das ist einfach nicht der Fall.

Tut mir leid, ich wollte ich könnte was anders sagen, aber ich kann es nicht.

Gruß

CPhaj-Tu


Der Psychotherapeut .. hat ja kaum eine Chance was zu erreichen, wenn ich nicht bereit bin, dies zu glauben.

Lieber Gucky,

das solltest Du dem Therapeuten überlassen... ;-) Im Übrigen ist dieser "Glaube" nicht die Voraussetzung der Therapie, sondern das ZIEL. Und was Du am Ende glauben oder besser: annehmen kannst, das kannst Du vor einer Therapie einfach nicht wissen/sagen. Ich habe das Gefühl, Du hast eine wahnsinnige Angst vor der Therapie und bist eher bereit, Dein ganzes Leid, das enorm ist, weiter zu ertragen als Dich für eine Therapie zu entscheiden.

Lieben Gruss!

E3hemoalsiger7 Nut-zer \(#3x25731)


Und ich habe auch die Hoffnung verloren jemals dahinter zu kommen was es ist.

In manchen Fällen ist es unwichtig zu wissen was es ist, sondern es ist nur wichtig wie man damit leben kann!

Leider ist es auch so, das meine Bereitschaft, die Symptome, zu akzeptieren nicht vorhanden ist, dafür sind sie einfach zu beeindruckend

Und damit stehst du dir erfolgreich selber im Weg, denn solange du nicht akzeptierEn kannst das deine Symptome keinerlei Krnakheitswert haben, wirst du auch kein unberschwertes Leben mehr führen. Das ist ein Kreislauf den du dringend unterbrechen musst.

Der Psychotherapeut .. hat ja kaum eine Chance was zu erreichen, wenn ich nicht bereit bin, dies zu glauben. Und das ist einfach nicht der Fall

Dann muss ich dir an dieser Stelle ganz klar sagen, dann wird dein Leben genau so weitergehen wie es jetzt ist, denn der einzige der es ändern kann bist du selber. Und wenn du es nicht willst, dann kannst du noch 1000 mal zu zich verschiedenen Kardiologen rennen, du wirst immer die selbe Antwort erhalten, nämlich das du Herzgesund bist!

Und du bist derjenige der sich selber seine Lebensqualität damit versaut. Dich kann niemand zwingen, aber leider wird dir auch niemand helfen können wenn du nicht bei dir selber anfängst!

Jma]n7x4


Ich hab auch den Eindruck, so unbewusst willst Du gar nicht, dass sich was verändert.

Was Du schreibst ist auch so unlogisch. "Ich könnte ja mal zum Orthopäden gehen, der würde wahrscheinlich eine simple Ursache meiner Beschwerden finden, aber ich gehe trotzdem nicht hin, und habe die Hoffnung aufgegeben, dass sich jemals herausstellen wird, was es ist". Was soll das denn?

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