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Jürgens letzter Weg (Lungenkrebs)

JvürgGen2x06


Guten morgen Avimoth

Endschuldigt bitte das ich mich jetzt erst melde. Aber es hat sich mittlerweile in sachen Perikarderguss neues erbeben was ich verdauen musste. Ich war ja bei uns inder Klinik wo das Schluckecho gemacht werden sollte. Dabei kam ja auch dieser Perikarderguss raus. Nun sagte mir der HA das das Schluckecho garnicht gemacht wurde weil ich trotz Spritze dieses nicht zu gelassen hätte. Sie hatten eben nur das Echo vom Herzen machen können. Ich weiß aber von nichts. War ja zimlich benebelt. Also holte ich mir einen Termin in der 12 Kilometer entfernten Klinik in der eine Kardiologische Abteilung gab. Es wurde dort am letzten Dienstag das Schluckecho durchgeführt. Ohne Probleme. Alles OB. Kein Gerinnsel in den Herzkammern sowie im Herzohr wo 90% der Gerinnsel sich bilden sollen. Jetzt kommt es. Der Arzt meinte zu mir er wüßte nicht wie der Arzt bei uns in der Klinik darauf kommen würde das ich einen Perikarderguss hätte. Da ist absolut nichts von zu sehen . Mann war ich froh. Aber auf der anderen seite sauer das der Arzt so eine Diagnose mitteilte. Das ist aber noch nicht alles was der sich geleistet hat. Er schrieb noch in den Entlassungsbericht das ich 4 Zyklen Chemo hatte. Auch das ist nicht korrekt da die chemo bei mir nach 2 Zyklen beendet wurde. Desweiteren schrieb er das er eine Blutverdünnung mit Rivaroxaban eingeleitet hätte. Da ich aber bis zur meiner Entlassung nur Metohaxal 95mg Morgens und abends und zusätzlich ASS 100 bekommen habe stimmt auch dieses nicht. Sogar auf der Intensiv haben sie von Rivaroxaban abgesehen. Nur morgens und abends Heparin und ASS. Auf diesen Arzt bin ich verdammt sauer. Wenn der mir noch mal unterkommt dem werde ich erst mal was erzählen.

Heute ist Besprechung mit dem Strahlendoc. Werde mit ihm mal über meinem verstärken Husten sprechen. Der Auswurf wird immer zäher und hat eine gelbliche Farbe angenommen. Auch die Luft wird knapper. Werde das heute noch klären.

Gestern hatte ich wieder VHF mit 170 Schlägen die Minute. Dazu sehr Unregelmäßig. Habe mich aber gescheut rüber zugehen in die Notaufnahme. Habe statt dessen eine zusätzliche Metohexal genommen und eine Lorazepam. Das Herz sprang nach 3 Stunden von allein um. Gott sei Dank. Aber es sollte jetzt gegen die VHF etwas unternommen werden bin ich der Meinung. Nur Symptombehandlung bringt mir auf dauer nichts. Ich denke das es besser ist die Ursache an zugehen. Habe zwar Angst vor Ablation aber wenn ich endlich ruhe haben will muß es wohl sein.

Ansonsten wurde mir auch eine Vorhofohr schließung vorgeschlagen. Dadurch ist zwar die Gefahr gebannt das sich dort ein Gerinnsel bildet. Schlaganfall Risiko minimiert. Aber auch dadurch ist das VHF nicht beseitigt.

Ich weiß nicht was ich machen werde.Oder besser gesagt ich hab vor all diesen Eingriffen Angst.

LG

jürgen206

PS. Du hast ein tolles Team.

A6vimo<th


Ja...manche Ärzte können ziemliche Vollpfosten sein. Das bringt auch nichts, wenn du den Ärzten etwas schriftliches bringst, es ihnen sagst und daneben stehst, wenn sie es aufschreiben. Als Beispiel: mein Hausarzt ist total überfürsorglich und schickt mich wegen einer Bronchitis ins KH...okay, das ist ja noch ganz niedlich und vertretbar...dort gehe ich sicher, dass in meiner Akte erneut vermerkt wird, dass ich kein Atrovent vertrage. Bei meinem ersten Klinikaufenthalt habe ich das drastischer gemcht, ich habe mitgeteilt, dass ich davon Asthmaanfälle bekomme, die aber trotzdem inhalieren werde. Das Ergebnis war natürlich Asthmaanfälle und die Schwestern durften jedes Mal mit dem Cortison ran, ca 2 Stunden nach inhalieren...man sollte meinen so etwas wird dann nicht mehr vorkommen...okay, und jetzt rate, was der Arzt als Asthmamedikation eingetragen hat? Atrovent natürlich! Ich hab mir von meinem Mann dann meine Athmadisc bringen lassen, nachdem ich das abgesprochen habe...Idioten...

Dass du gelben Auswurf hast spricht für Wundwasser in der Lunge. Das kam mir auch als erstes in den Kopf. Große Wunden suppen ja manchmal vor sich hin, vielleicht heilt deine OP Wunde nicht so gut? Ich würde das auf jeden Fall abklären lassen!

Die Angst vor einer Ablatio kann man dir nicht nehmen und man kann auch nicht sagen "wird schon alles gut!" Jeder Eingriff ist ein Eingriff und damit mit Risiken verbunden, dennoch kann alles prima werden, ist ja bei vielen auch so :-)

Lass dir alles erklären, was sie mit dir machen. Das hat bei mir funktioniert um die Angst zu mildern. Allerdings hab ich mir den Großteil erst im Nachhinein angesehen und ein Arzt im Praktikum hat mir alles lieb erklärt, mir die Befunde, Berichte, Röntgenbilder und das CT gezeigt.

Der war niedlich, leider durfte ich ihn nicht behalten...wir haben ja schon ein Haustier... :-/ ;-D

Ich wünsche dir, dass dir alle Ärzte so begegnen, wie dieser eine PJ mir begegnet ist :-)

LG @:)

t:he-vcaver


Dass du gelben Auswurf hast spricht für Wundwasser in der Lunge.

Nein – das wahrscheinlichste ist schlicht und einfach eine Bronchitis mit Beteiligung von Bakterien. Da sollte ein Antibiotikum ran – vor allem, weil das Immunsystem ja möglicherweise n ach der Chemo noch nicht ganz wieder auf dem Damm ist.

S*unfldowerP_7x3


Ärzte können "Vollpfosten" sein – aber dennoch ist es wichtig, auf KORREKTEN Arztbriefen zu bestehen. Sprich: Bei echten Fehlern halt Kontakt aufnehmen und um Korrektur bitten!

Evtl. könnte auch eine Psychotherapie hilfreich sein, aber da gibt es das Problem der Wartezeiten.

Die gibt es leider. Andererseits beschäftigen immer mehr Kliniken auf Psychoonkologen oder kooperieren mit niedergelassenen Psychotherapeuten, wo es dann z.T. für diese Patienten schneller Plätze gibt. Ich würde daher mal bei Deinem Behandlungsteam nachhaken, ob die so ein Angebot machen können. Und wenn es nur einzelne GEspräche und keine "richtige" Therapie sind.

Alles Gute!

J$ürgqenh206


Guten Morgen Avimoth

Da hast du ja auch ein gutes Beispiel was Idioten Ärzte sein können. Aber um Gottes willen ich denke aber das dies Ausnahmen sind.Wenn bei mir im Entlassungsbericht steht das ich 4 Zyklen Chemo und nur 2 bekommen habe dazu noch auf Rivaroxaban eingestellt wurde was nicht passierte denke ich wenn ich dann wieder an einen anderen Arzt gerate das der mich total falsch therapiert. Könnte doch auch in die Hose gehen.

Habe gestern über meinem gelben Auswurf und den Husten mit meinem Strahlendoc gesprochen. Er hat mich abgehört und meinte das die untere linke Lungenhälfte beim atmen rasselt und pfeift. Wollen gleich Montag morgen ein Bild von der lunge machen.Gestern hatte ich einen Hustenanfall der so schlimm war das ich mich übergeben mußte. Aber das schlimme und was Angst macht ist das ich kaum Luft bekam während des Anfalls.Mir stand der schweiß auf der stirn. Dieser Hustenanfall hat sich auch gleich auf das Herz ausgewirkt. Prompt reagierte die Pumpe mit VHF. Gott sei dank schlug die Pumpe nach 2Stunden von allein wieder um in den Sinusrhytmus.Wegen der Ablation hab ich das HDZin bad Qeyhnhausen noch mal angerufen. Wenn die bestrahlung hinter mir liegt werden wir dort eine Ambulante komplette Kardiologische Untersuchung machen und dann entscheiden was das beste für mich ist.Aber erst wenn die Bestrahlung vorbei ist. Sonst wird mir das alles zu viel. Jetzt hoffe ich das sich nicht noch was in der Lunge neu gebildet hat.Diese sch...Angst sitzt einem immer im Nacken. Hoffentlich hat thecaver recht mit seiner vermutung und es ist nur eine simple Bronchitis.Aber wenn mann Lungenkrebs hat denkt mann jedes mal wenns sticht an das schlimmste.

Mal schaun ob ich nicht auch eine Liebe und Niedliche Ärztin finde. Sie sollte aber auch Ahnung haben. Und mit Menschen umgehen können.Mit nach hause kann ich sie auch nicht mit nehmen.Würde meiner Frau garnicht gefallen.

Liebe Sunflower 73

Danke für deinen Rat. Werde diesen mal befolgen und in unserer Klinik nachfragen wegen einer Therapie. Wird vielleicht das beste sein um meine Angst in den Griff zu bekommen.Diese zu bekämpfen nur mit Psychopillen klappt vielleicht eine Zeit lang. Aber auf dauer ist das wohl nichts. Ich weiß ja nicht wie lange ich noch habe. Und wenn ich daran denke das ich in dieser zeit nur noch Angst und Panickattacken hätte. Ne danke.Das hätte mit lebenqualität nichts mehr zu tun.Und gerade diese möchte ich bis zum schluss haben wenn ich den Krebs schon nicht besiegen kann.

Euch allen liebe Grüsse

jürgen206

JsürgeRn20x6


Hallo alle zusammen.

Es gibt neuigkeiten. Bin gestern morgen am Sonntag um 5 Uhr wach geworden. 10 Minuten später sprang das Herz um. Mit knapp 200 Schlägen. Habe noch bis 6uhr30 abgewartet und bin dann rüber in die Klinik. Die Ärzte freuen sich mittlerweile wenn ich wieder mal vor der Tür stehe. Das war jetzt das 3 mal in 4 Wochen. Bin jetzt wieder auf Normalstation. Schreibe dieses aus der Klinik. Und obwohl ich wieder auf der selben Station wie letztes mal bin schon wieder ein neuer Arzt. Dieser hatte den letzten Bericht bei der Visite dabei . Und wie erwartet ging er von 4 Zyklen Chemo und eingeleitete Xarelto Medikation aus. Nun mußte ich erst mal dem Arzt klar machen das der Kollege von letzten mal was durcheinander gebracht hatte. Was garnicht so einfach war da es sich um einen ausländischen Arzt handelte. Mußte alles 3 mal erklären bis er alles verstand. Dieser will nun mit neuem Medikament beginnen. Name des Medi. hab ich nicht richtig verstanden. Werde schwester noch mal fragen. Hab eigentlich nur verstanden das es zimlich stark sein soll und ich immer in die Klinik kommen soll damit die Leber untersucht wird. Ja wollen die mir die Organe die noch in Ordnung sind auch noch kaputt machen?. Erst das gift von der Chemo dann OP wo das Herz einen Schlag abbekommen hat dann die strahlung die schon meine Speiseröhre endzündet hat. Von den anderen Nebenwirkungen mal abgesehen. Und nun will der Arzt die Leber auch noch mit Medi's strapazieren. Ich bin geneigt diese Medi's nicht einzunehmen und abwarte was die Herz untersuchung in Bad Qyehnhausen bringt und was der Arzt dort über das weitere Vorgehen sagt. Kann mir jemand sagen ob ich so richtig handel oder ob ich das Risiko eingehen soll das die Leber auch noch kaputt geht?.

LG

jürgen206

JDü[rgen920x6


Hallo

Multaq 400mg heißt das Medi. Hab schwester gefragt . Bei Nebenwirkungen steht unter anderem.

In einer Untersuchung an Hochrisiko-Patienten wurden vermehrt Fälle von Schlaganfall und Tod durch Herz/Kreislaufversagen beobachtet. Eine abschließende Bewertung dieser Nebenwirkungen steht noch aus. Fragen Sie ggf. dazu Ihren Arzt.

Erhöhungen der Leberwerte sind möglich; wegen des Risikos der Entwicklung einer Lebervergiftung mit schwerem Leberschaden oder Leberversagen wird empfohlen, insbesondere in den ersten sechs Monaten der Behandlung die Leberwerte regelmäßig zu kontrollieren. Auf Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Fieber, Abgeschlagenheit, rechtsseitige Oberbauchbeschwerden, Gelbsucht, dunkler Urin und Juckreiz als Alarmzeichen für einen Leberschaden sollte geachtet werden

Hört sich nicht gut an.

LG

jürgen206

t{he-dca$vexr


Der Wirkstoff von Mltaq ist Dronedaron, ein Verwandter des Amiodaron. Welches der medikamente man nimmt, hängt jeweils vom Einzelfall ab - frag doch einfach mmal den Arzt, warum in Deinem fall Multaq besser ist.

Das erhöhte herzrisiko besteht nur bei Patienten mit dauerndem (persistierendem) Vorhofflimmern, deswegen gibt man es da ja auch nicht. Zum Verhindern von VHF ist es wohl gut geeignet (habe aber selber keine Erfahrung damit).

Ernsthafte Leberschäden sind in sehr seltenen Fällen möglich, aber deswegen macht man ja auch regelmäßig Laborkontrollen.

Es gibt übrigens andere Studien, in denen Nebenwirkungen unter Dronedaron nicht häufiger waren als unter Placebo.

J9ürge*n20x6


hallo the caver

Danke für deine antwort.Werde den Arzt noch mal befragen warum Multaq in meinem Fall besser ist.

Habe aber doch bedenken weil mein Körper doch von den ganzen behandlungen arg strapaziert ist. Auch das Gift zeug von der chemo ist ja bestimmt immer noch nicht verkraftet. Und dann die neuen Medis. Sogar der strahlendoc meinte ich solle dem Körper noch nicht zuviel zumuten. Ich weiß im Moment noch nicht ob ich diese Multaq nehme. Oder ich muss die VHF noch bis zum Termin in der Herzklinik hinnehmen. Und dann auf die Spezialiesten hören. Das wäre so in ca.2-3 Wochen.

Ich bin im Augenblick zimlich verunsichert. Und von den Ärzten kommt auch keine richtige Auskunft rüber.

LG

jürgen206

Alvimo|txh


ich würde mich in deinem Fall noch mal mit dem Arzt deines Vertrauens zusammensetzen. Bei mir ist das mein Hausarzt. Der beantwortet mir jede Frage, auch wenn er bei fachspezifischen Dingen bei seinen Kollegen nachfragen muss.

Ich würd das Zeug ehrlich gesagt ohne vernünftige Erklärung auch nicht nehmen!

Wurde deine Lunge bzgl des Blubberns eigentlich schon untersucht? Oder hab ich das nur überlesen?

J#ürDgen2x06


Guten morgen Avimoth

Bin auch so früh im Netz . Da ich in der Klinik liege wird mann sowiso so früh wachgemacht. Ich hatte ja schon mal geschrieben das ich meinem HA erst auf alles aufmerksam machen muss bevor er etwas unternimmt. Er überfliegt die Entlassungsberichte und versucht die angeführten Behandlungen fortzu führen. Ob richtig oder falsch. Er ist wohl der Meinung das die Kollegen wissen was sie tun. Wird schon richtig sein. Auch wenn mann bedenken hat.

Wegen des Medi's wird einem nur gesagt das es vernünftig ist dieses zu nehmen. Über Risiken und Nebewirkungen wird nicht ansatzweise gesprochen. Nach den Motto : Nehmen und abwarten. Wenn Nebenwirkungen auftreten na ja Pech gehabt.

Da ich bezüglich dieses Medi. keine vernünftige Auskunft und Aufklärung bekomme habe ich mich entschlossen es nicht zunehmen. Die wandern in die Tonne. Also ab in die Herzklinik und die Meinung der Profis abwarten.

Wegen der Lunge ist noch keine Besserung eingetreten. Haben gestern hier in der Klinik Lunge auf 2 Ebenen geröngt. Das ergebnis liegt noch nicht vor, Werde es wohl bei der Visite erfahren. Ich wäre froh wenn es sich nur!!!! um eine Endzündung handeln würde. Im schlimmsten fall was ich natürlich nicht hoffe Tumor Rezidiv. In dem Fall wäre zu überlegen ob ich überhaupt mit einer Behandlung fortfahren sollte. Das letzte halbe Jahr war nur Qualerei. Nur um ein paar Monate länger zu leben das alles noch mal durch machen ?. Sicher jeder möchte so lange leben wie möglich. Aber um jeden Preis ?.

Aber ich will jetzt den Gedanken nicht weiter führen und erst mal das Ergebnis der Röntgenbilder abwarten. Alle vorweg angestellten Spekulationen würden nur noch die Angst schüren. Damit ist mir nicht geholfen.

Wichiger ist im Moment das ich dieses VHF in den Griff bekomme. Das macht mir im Augenblick mehr Sorgen.

LG

jürgen206

A~vimFotxh


ich drück dir kräftig die Daumen, dass du nur eine Entzündung hast!

Allzulang ist es ja nicht mehr bis zu deinem Termin in der Herzklinik.

Ich bin grad wegen Magen-Darm-Infekt krankgeschrieben, sonst hätte ich weniger Zeit zu schreiben ;-D

Schade, dass dein Hausarzt sich mehr auf ein Urteil bzw einen (hier sogar falsch) geschriebenen Bericht stützt anstatt sich da mal selber hinterzuklemmen...bist du denn schon lange bei ihm/ihr?

JAürg.en-20x6


Hallo Avimoth

Das tut mir leid wegen deines Magen-Darm-Infektes. Ich hoffe das du den gut überstehst und schnell wieder auf'n Damm bist.Gute Besserung wünsch ich dir.

Mein alter HA ging im Januar diesen Jahres in Rente. Mein jetziger hat die Praxis übernommen. Somit auch die Patienten. Vorher hat er in der Klinik in der ich jetzt liege gearbeitet. Daher kennt er auch die Ärzte aus der Klinik. Vielleicht stützt er sich ja deshalb mehr auf dessen Aussagen eben weil er diese kennt. Wer möchte schon die Kollegen die mann gut kennt vor den Kopf stoßen ?. Mann sollte sich vielleicht einen neutraleren Arzt suchen?.

Mein ergebnis der Lungenaufnahmen hab ich leider noch nicht da wie die schwester verkündet hat die Visite ausfällt. Der Arzt würde vielleicht am späten Nachmittag mal reinschau'n.Wenn nicht dann morgen früh. Das hab ich auf dieser Station schon 2 mal erlebt. Nichts neues. Also wieder mal warten. Das herz arbeitet im moment rund. Alles im Sinus. Morgen noch ein Langzeit EKG und dann wieder ab nach Hause. Du sagst es ja der Termin für die Herzklinik ist nicht mehr lange hin. Deshalb gehe ich nicht mehr die Risiken der Multaq Pillen ein. Ich riskiere zwar eine neue VHF aber ich glaub das mann das wieder eher in Ordnung bringen kann wie schwere Leber oder Lungenschäden.

Und danke für das Daumen drücken.Werde dir (euch) bescheid geben so bald das ergebnis vor liegt

LG

jürgen206

JHürgxen20x6


Hallo

Hab jetzt mein Ergebnis von den Lungen Bilder. Was man ergebnis nennen kann. Habe den Arzt bei der Visite gefragt wie das ergebnis ausgefallen ist. Er meinte gegenüber der vorherigen Aufnahme sind keine veränderungen zu sehen. Ich fragte was ich darunter verstehen soll?. Ja die vorhandenen veränderungen vom vorherigen Aufnahmen seien zu sehen. Mehr bekam ich diesbezüglich nicht zu hören. Ich fragte noch wegen der Nebenwirkungen des Medi. Multaq 400mg wegen der Lunge. Er meinte das erhebliche Nebenwirkungen die die Lunge betreffen erst in 30 Jahren relevant wären. Aber in meiner Situation bräuchte ich mir darum also keine Gedanken machen. Ja spinne ich denn ?. Was meint der denn wie lange ich noch habe?. Deshalb glaube ich bald das ihm die eventuellen auftretenden Nebenwirkungen egal sind.

Ich bin hoch in die Radiologie und hab mir alle bildgebenden Daten auf DVD brennen lassen. Werde die Aufnahmen mal der Lungenärztin bei uns vorlegen. Mal sehen was sie davon hält. Warte auch schon seit Monteg auf das Langzeit EKG. Traurig das man 4 Tage auf ein Langzeit EKG warten muß. Und das in der Klinik. Meine Entlassung hängt nur von diesen EKG ab.

Mir kommt es so vor das die nur ihre Betten belegt haben wollen . Morgen ist Donnerstag . Wenn die es morgen anlegen hab ich das Ergebnis erst Freitag. Passt doch . Freitag dann entlassung. Mann bin ich genervt.

LG

jürgen206

JRürgexn206


Hallo Avimoth und the caver

Du hast mir mit deinen Antworten immer sehr geholfen und Mut gemachst. Jetzt bin ich aus der Klinik entlassen worden und hab wieder eine Diagnose mehr. Dort steht Überblähung beider Lungen. Habe schon gegoogelt. Dort steht das es sich um ein Lungenemphysem handelt. Jetzt hab ich natürlich Panik bekommen weil die Prognose beim Lungenemphysem 12 Monate eventuell noch weniger ist. Ich glaub für mich sind alle Arschkarten der welt für mich reserviert. Was kommt denn noch alles auf mich zu ?. Mittllerweile denke ich es wäre besser wenn mein Herz die Arbeit aufgeben würde. Dann wäre ruhe. Diese ganzen Diagnosen(VHF , Lungenkrebs , Kavernom , Lungenüberblähung , ) machen mich fertig. Da soll man ruhig bei bleiben.

Was soll ich jetzt machen? Aus meiner sicht kann ich mich doch nur noch auf den Tod vorbereiten. Und das fällt mir verdammt schwer. Alles zurück zu lassen. Meine Frau und Kinder und Enkelkinder. Alles werde ich verlieren. Ich hab wahnsinnge Angst davor. Nicht vor den Tod direkt sondern das ich alles verliere was ich lieb habe.

LG

jürgen206

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