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Jürgens letzter Weg (Lungenkrebs)

P.iMa0a50x9


Was hast du denn genau erwartet von dem Psychologen?

Ich finde er hat dir einen super Rat gegeben. Auch wenn das für dich im Augenblick sehr schwer erscheint, aber du steuerst gerade noch auf eine Depression und Angsterkrankung zu. Das ist zwar verständlich, wenn man solche Diagnose hat, aber du nimmst dir zusätzlich noch die Lebensqualität. Und positives Denken beeinflusst auch positiv die Gesundheit.

Klar kannst du nicht mit dem Finger schnippen und sagen "Hey, jetzt entspann ich mich und dann ist alles gut". Aber man kann es lernen. Überwinde dich. Geh raus, auch wenn es dir nicht gut geht.

Kleine Geschichte von mir: im Mai letzten Jahres hatte ich meine erste Panikattacke. Im September wurden dann meine Rückenschmerzen immer schlimmer. Und statt wie die Jahre zuvor es zu ignorieren und weiter zu machen, habe ich mich darauf konzentriert. Alles hat sich darum gedreht. Letztendlich war ich im Oktober nicht mal mehr in der Lage 200 m aufrecht zu laufen. Bin zur manuellen Therapie und weiß der Kuckuck wohin gegangen, aber es wurde nicht viel besser. Die Therapeutin meinte, daß ich loslassen müsste. Den Schmerz.

Das habe ich im Januar endlich getan. Ich habe heute kaum noch Rückenschmerzen. Und selbst wenn doch, dann gehe ich raus und walke. Ich laufe mir den Kopf frei. Meine Panikattacken wurden dadurch auch besser.

(Klar sind Rückenschmerzen nicht mit deinen Krankheiten zu vergleichen....möchte ich mir keinesfalls anmaßen. Aber ich wollte damit sagen, daß meine Einstellung viel mit meiner Gesundheit zu tun hatte)

Alles Gute für dich.

J;ürgegns20x6


Hallo PiMa0509

Danke für dein schreiben. Den rat des Psychologon werde ich auch annehmen. In diesen zustand in dem ich jetzt bin hab ich keine Wahl mehr. Wenn ich wieder einigermaßen mit Lebensqualität leben möchte muß ich die hilfe von aussen annehmen . Von alleine werde ich da wohl nicht wieder rauskommen.Und eine zusätzliche Depression kann ich jetzt nicht auch noch gebrauchen. Ich hatte schon öfter den gedanken den sack zu zu machen. Aber ich dachte an meine Frau und Kinder. Ich kann sie doch nicht allein zurück lassen.Dafür hab ich sie alle zu lieb. Du schreibst positives denken beeinflusst auch positiv die Gesundheit. Aber was ist an einer Herzerkrankung , Lungenkrebs , Hirnkavernom positiv?. Ich kann da nichts positives sehen.Deshalb fällt es mir auch schwer in dieser hinsicht positiv zu denken.

Mit deinen Rückenschmerzen und Panikattacken tut mir leid. Du hast dem Schmerz paroli geboten und hast es geschaft.Es war auch mit sicherheit nicht leicht für dich. Hast du gut gemacht. Auch ich werde es mit hilfe des Psychologen versuchen. Und ich bete das ich da noch wieder raus komme.Aus dieser Angst und Panikspirale.

LG

jürgen206

C6ha-xTu


Guten Morgen, Jürgen.

Ja, es war ein langer Weg, aber nicht sooo lange wie Du vielleicht befürchtest.

Das erste Jahr nach den beiden Infarkten und der diagnostizierten Herzinsuffizienz war ich "Panik pur". Ich bin nachts wach geworden, schweissgebadet, mit echter Todesangst, habe meinen Puls gefühlt und regelrecht gewartet, dass das Herz aufhört zu schlagen. Ich wurde ständig von Panik regelrecht überflutet, ich bin nicht mehr alleine vor die Tür gegangen, und wenn meine Frau morgens zur Arbeit ging, musste immer das Telefon in Reichweite liegen, um sie notfalls anrufen zu können.

Das nächste halbe Jahr stürzte ich dann in schwere Depressionen mit Suizidgedanken. Ich hatte mich selbst aufgegeben, hatte kaum noch Kontakt mit meinen alten Freunden, mit denen ich seit Jahrzehnten eng befreundet bin, wollte niemanden sehen oder treffen oder telefonieren. Und irgendwann sagte meine Frau "So, jetzt ist Schluss. Entweder Du suchst einen Therapeuten auf oder ich weiss nicht, was ich tue".

Eine Entscheidung für einen Therapeuten fiel mir besonders schwer, denn ich bin bzw. war selbst Therapeut von Beruf, und genauso wie die Ärzte selten zum Arzt gehen, haben viele Therapeuten Probleme damit, einen Kollegen aufzusuchen und um Hilfe zu bitten. Ich habe dann aber eine Kollegin aufgesucht, habe dort 2 Jahre eine begleitende Therapie gemacht, und bereits nach einem halben Jahr Therapie trat eine erste gravierende Besserung ein, die Depression wurde spürbar weniger und vor allem diese Panikattacken wurden immer seltener.

Natürlich hatte und habe ich nach Beendigung der Therapie auch weiterhin manchmal Angst, auch heute noch. So deutlich mit Krankheit, Verfall, Sterben und Tod konfrontiert zu sein, das IST schwer, ja, vielleicht ist es die schwerste Aufgabe, die ein Mensch in seinem Leben zu meistern hat. Aber ich kann damit heute viel viel besser umgehen als früher, ich habe auch keine Paniküberflutungen mehr. Wenn ich an Sterben und Tod denke, oder wenn ich einen akuten Herz- oder Lungenschub habe, werde ich eher traurig und melancholisch. Aber das halte ich für normal und auch für richtig. Krank zu sein IST eine traurige Sache, aber man sollte sich nicht von der Krankheit leben lassen, sondern SELBST leben.

Grosse Angst vor dem Tod habe ich nicht mehr, ich geniesse vielmehr das, was ich noch schaffen kann (das ist wenig) und freue mich auch sehr, Menschen in Foren ein wenig helfen zu können.

Übrigens hatte und habe ich zwei tolle Vorbilder: Mein bester Freund ist 2009 an Leukämie gestorben. 7 Jahre hat er mit dieser Krankheit gelebt, er hat versucht, geheilt zu werden, aber als klar war, dass er diese Krankheit nicht besiegen wird, hat er sie angenommen. Ich habe ihn durch diese Zeit begleitet, zuletzt nur noch telefonisch, da wir 500 km auseinander wohnen, und er niemanden mehr sehen wollte, weil er niemanden seinen Zustand zumuten wollte. Das habe ich respektiert. Aber wir haben zuletzt täglich telefoniert und noch wenige Tage vor seinem Tod ein langes Gespräch geführt. Seine Art, sein Schicksal anzunehmen, ohne zu resignieren, das war und ist mir ein ganz grosses Vorbild.

Das andere Vorbild ist ein guter Bekannter, der seit 9 Jahren Nierenkrebs hat und nun seit 3 Jahren auch noch Blasenkrebs, seit einem halben Jahr im Endstadium. Ob er dieses Jahr überleben wird, ist völlig offen, eher nein als ja. Aber wie er damit umgeht, wow...! Bewunderswert. Er hat sich vor 1,5 Jahren sogar noch mal verliebt und ist mit seiner Liebsten zusammengezogen, und das mit Mitte 60... Toll!

Ich erzähle das so ausführlich, weil es Dich vielleicht ermutigt, Dich nicht selbst aufzugeben, sondern das Leben annehmen kannst, so lang oder kurz es auch noch sein mag.

Und noch was: Du darfst jammern! Jeder jammert hin und wieder mal, ich auch. Und selbst gesunde Menschen müssen und dürfen manchmal jammern. Wichtig ist nur, irgendwann auch mal wieder zu lächeln, und wenn man niemanden hat, den man anlächeln kann oder mag, dann sollte man in den Spiegel schauen und sich selbst anlächeln.

Übrigens tun Atemübungen wirklich sehr sehr gut. Vielleicht kaufst Du Dir mal eine CD mit solchen Übungen. Oder schaust mal in das Programm der nächstgelegenen Volkshochschule, die bieten oft Autogenes Training und/oder Atemübungen an. Es kann übrigens auch sehr sinnvoll sind, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschliessen, einfach reden im Kreis von Gleichgesinnten und Menschen mit der gleichen Krankheit kann sehr sehr hilfreich sein. Einfach mal die Begriffe "krebskrank" und "Selbsterfahrungsgruppe" bei Google eingeben, da gibt es sicherlich was in Deinem Umkreis. Ich lebe hier auf dem Dorf ganz im Osten Bayerns und dennoch gäbe es auch eine Gruppe für Herzkranke in 30 km Entfernung, sofern ich so etwas bräuchte...

Liebe Grüsse!

Cha-Tu

P.iM7a0!509


Cha-Tu sagt es bereits richtig. Jammern darfst du. Keine Frage. Aber dann auch wieder aufstehen und weiter machen.

Sicher, deinen Diagnosen kannst du nichts positives abgewinnen und wegdenken kannst du sie natürlich auch nicht. Da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Ich meinte, daß die Symptome die sie machen, auf zwei Arten angenommen werden können. Du kannst daheim sitzen und warten, was als nächstes passiert, das bewerten und mit deinen Diagnosen in Verbindung bringen. Du kannst aber auch rausgehen und versuchen dein Leben noch lebenswert zu gestalten und mit deiner geliebten Frau und den Kindern jeden einzelnen Tag genießen.

Ich vermute mal aus deinen Beiträgen, daß genau das deine Frau sich auch von dir wünscht. Sie blockt nicht ab, weil sie mit den Diagnosen überfordert ist, sondern weil sie dir nicht helfen kann. Weil du in dir selbst so gefangen bist. Wahrscheinlich würden sie bei einem schönen Sonntagspaziergang, einer Bootfahrt, Eis essen oder ähnlichem viel eher mit dir reden, als wenn es daheim stattfindet. Weißt du, wie ich meine? Ich tu mir grad schwer das richtig zu beschreiben, was ich eigentlich sagen will.

Es gab hier eine junge Frau, der wurde bei der Geburt ihres Sohnes gesagt, daß sie Krebs hat und die Kindergartenzeit wohl nicht mehr erleben würde. Sie hatte zum Schluß Metastasen im ganzen Körper. Aber sie war überall dabei, hat alles mit unternommen, ist jeden möglichen Tag raus. Gestorben ist sie, als ihr Sohn in der dritten Klasse war.

J ü;rg$enx206


Guten morgen Cha-Tu

All die Ängste die du oben am Anfang beschreibst darin sehe ich mich wieder. Auch bei mir liegt das Telefon immer griff bereit. Auch die Todesängste die mann hat und bekommt sind sehr schlimm. Sobald ich wieder merke das das Vorhofflimmern mit dieser Luftnot anfängt erlebe ich das. Und das war in den letzten Wochen so oft. Immer bin ich auf Intensivstation gelandet. Gestern und vorgestern hatte ich es auch wieder. Aber diesesmal hab ich mit aller kraft versucht ruhig zu bleiben und gleichmäßig zu atmen. Es dauerte zwar stunden aber das Herz schlug dann wieder von allein in einen

normalen Sinusrhythmus um. Die Angst war zwar da aber ich bin nicht wieder auf der Intensivstation gelandet. Heute morgen gehts mir bis auf den schlimmen Husten und Luft knappheit einigermaßen gut.

Warum hat ein Mensch so eine Angst vor dem sterben das er in regelrechte Panik verfällt. Mann könnte fast sagen er stirbt vor Angst vor dem sterben.Und auf der anderen seite denkt man an selbstmord damit dieses ganze Leiden ein Ende hat. Dieser Freitod scheint vielen angenehmer zu sein und macht nicht so viel Angst vor dem Tod. Man könnte stunden und Tage darüber nach denken.

Auch ich hab mich total zurück gezogen. Ich gehe nur noch mit meinen Hund raus. Er liegt mir genau so am Herzen wie meine Frau. Meine Frau sagte mir auch schon das wenn ich mir nicht helfen lassen würde kann mir niemand mehr helfen.

Dann solle ich doch zu hause versauern.Sie lebt noch und möchte auch weiterleben und nicht mit mir nur zu hause rum hängen.Aber auf meine Ängste und gefühle geht sie nicht ein. Über die Krankheiten selbst spricht sie mit mir auch nicht. Da blockt sie sofort ab. Naja damit hab ich mich schon abgefunden.

Deine zwei beispiele von deinen 2 Freunden gaben mir zu denken. Mit was für eine Kraft sie ihr Schiksal meistern/gemeistert haben. Das war/ist beeindruckend. Ich werde versuchen von diesen verhalten zu lernen.

Gelacht und gelächelt hab ich schon lange nicht mehr. Das hab ich schon lange verlernt. Mein Enkel sagte schon mal zu meiner Frau 'Du Oma warum lacht Opa nicht mehr. Und warum kommt er nicht mehr mit wenn wir mal wohin gehen?'.

Das tat mir schon sehr weh. :°(

Ich werde jetzt weiter zum Psychoonkologen gehen. Habe mir heute morgen einen erneuten Termin geben lassen.Ich glaub auch das dies der richtige weg ist.Atemübungen werde ich auch machen.Wird auch meiner gestressten Lunge gut tun.

Mist eben hat meine Frau angerufen das sie in die Klinik muß. Seit gestern hat sie immer einen schatten auf dem rechten Auge. Ich schickte sie heut morgen zum Augenarzt. Sie rief mich gerade an und sagte das sie so schnell wie möglich operiert werden solle. Es ist der graue star. Jetzt muß ich mir auch noch große sorgen um meine Frau machen.Es bleibt einem wirklich nichts mehr erspart. Warum trifft es uns so dolle?.

Du ich mach jetzt erst mal schluß. Denn ich muß mich jetzt erstmal um meine Frau kümmern. Ich werde ihr bei stehen und ihr alle hilfe geben. Auch wenn ich sie auch nötig hätte. Aber so bin ich eben. Ich helfe immer erst anderen und zum schluß mir selbst. Aber sie und die Kinder sind das wichtigste in meinem Leben. Wenn ihnen vor mir etwas passieren sollte dann ist auch mein leben endgültig vorbei. :°(

Liebe Grüsse

Jürgen

Jnü%rgrenL206


Hallo PiMa

Danke für deinen zuspruch.Ich weiß was du mir erklären willst ich hab es begriffen schätze ich.Brauchst es nicht zu erklären zu versuchen. Du ich halt mich so kurz weil ich mich jetzt um meine Frau kümmern muß. Sonst hätte ich dir ausführlicher berichtet. Sie kommt jetzt nach hause. Und werd sie erst mal in den Arm nehmen.

Liebe Grüsse an dich

Jürgen.

Clha-Teu


Hallo, Jürgen.

Ich kenne mich bei VHF nicht sooo gut aus, weil ich es selbst nicht habe. Aber von einem Bekannten weiss ich (und habe das auch schon oft im Internet gelesen), dass es helfen soll, ein grosses Glas (0,3 – 0,4 Liter) kühlschrankkaltes Mineralwasser schnell auszutrinken. Dadurch wird der Vagus-Nerv gereizt und das kann ein (leichtes) VHF abbrechen. Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt, aber es wurde mir schon mehrfach bzw. hab's gelesen. Dieser Bekannte hat immer sehr kaltes Mineralwasser im Kühlschrank.

Die denke, die Angst vor Sterben und Tod ist etwas ganz Archaisches im Menschen, seit Urzeiten. Das hat zum einen sicherlich mit dem Selbsterhaltungstrieb zu tun, zum anderen aber vor dieser Ur-Angst vor dem "Nichts".

Und ja, ich verstehe sehr gut, dass man vor Angst vor dem Tod sterben will. Meine Suizidgedanken damals waren auch nicht deshalb, weil ich nicht mehr leben wollte, sondern weil ich solche Angst vor dem Tod hatte. Sterben aus Todesangst, ja, so war das.

Auch ich hab mich total zurück gezogen. Ich gehe nur noch mit meinen Hund raus. Er liegt mir genau so am Herzen wie meine Frau. Meine Frau sagte mir auch schon das wenn ich mir nicht helfen lassen würde kann mir niemand mehr helfen.

Ich glaube wirklich, dass Deine Frau mit Deiner Diagnose einfach noch nicht klar kommt und darum oft so "hart" und abweisend reagiert. Meine Frau hat anfangs auch so getan, als sei das alles nicht so schlimm und ich hatte das Gefühl, ich soll mich "nicht so anstellen". Aber später, viel später, sagte sie mir, dass es sie fast zerrissen hat, dass der Gedanke, dass ich bald sterben könnte und sie dann allein ist, ihr unerträglich war. Den hat sie da eine zeitlang ganz bewusst verdrängt und sich selbst (und mir) einreden wollen, das alles halb so schlimm sei. Leider werden nämlich nicht nur oft die Kranken mit ihrer seelischen Not alleine gelassen, sondern auch die Angehörigen! Die leiden nämlich genauso mit, und weil sie das anfangs nicht aushalten können, wirken sie oft hart und etwas ruppig. Ich habe das in meiner Herzselbsterfahrungsgruppe, in der ich früher war, immer wieder gehört.

Aber auf meine Ängste und gefühle geht sie nicht ein.

Das kann sie noch nicht. Sie kann sich ja noch nicht einmal ihren eigenen Ängsten und Gefühlen stellen... Die Idee von PiMa ist sehr gut, einfach mit ihr einen Ausflug machen, einen schönen Tag geniessen. VIELLEICHT kommt es dann zu einem Gespräch, das Euch beiden hilft. Oder einfach nur den Tag geniessen.

Über die Krankheiten selbst spricht sie mit mir auch nicht. Da blockt sie sofort ab. Naja damit hab ich mich schon abgefunden.

Damit solltest Du Dich nicht "abfinden", sondern versuchen, es zu verstehen. Ich bin mir fast 100% sicher, dass das bei Deiner Frau eine Reaktion auf die eigenen Ängste ist. Dieses Abblocken ist so typisch für Angehörige... Sie meinen es keinesfalls böse oder lieblos...

Gelacht und gelächelt hab ich schon lange nicht mehr.

Dann lerne es wieder. Stell Dich vor den Spiegel und versuche es. Klar, anfangs kommt man sich da doof vor, das kenne ich auch. Aber irgendwann gelingt es.

Das hab ich schon lange verlernt.

Man kann es wieder lernen. Auch für den Enkel......... :-)

Ich werde jetzt weiter zum Psychoonkologen gehen.

Ja, das ist gut, dass es das heute gibt.

Mist eben hat meine Frau angerufen das sie in die Klinik muß. Seit gestern hat sie immer einen schatten auf dem rechten Auge. Ich schickte sie heut morgen zum Augenarzt. Sie rief mich gerade an und sagte das sie so schnell wie möglich operiert werden solle. Es ist der graue star. Jetzt muß ich mir auch noch große sorgen um meine Frau machen.Es bleibt einem wirklich nichts mehr erspart. Warum trifft es uns so dolle?.

Die letzte Frage kann ich Dir nicht beantworten ;-)

Aber grosse Sorgen brauchst Du Dir nicht zu machen. Wenn es wirklich grauer Star ist, ist das eine Routine-Operation bei Lokal-Narkose, also keine Vollnarkose. Ich wurde schon mit 38 Jahren an beiden Augen am grauen Start operiert, habe seitdem Kunst-Linsen in den Augen und mir geht es prima damit! Es darf nur keine Netzhautablösung dazukommen, aber auch die ist heute gut zu operieren (Laser-OP).

Du ich mach jetzt erst mal schluß. Denn ich muß mich jetzt erstmal um meine Frau kümmern. Ich werde ihr bei stehen und ihr alle hilfe geben. Auch wenn ich sie auch nötig hätte.

Vielleicht merkt Deine Frau dadurch, wie wichtig es ist, für den anderen da zu sein. Vielleicht erkennt sie, dass ihre eigenen Ängste vor Deiner Krankheit abgebaut werden sollten. Vielleicht ist die Sorge um Deine Frau und Deine Hilfe für sie und für Dich ein Anlass, über DEINE Krankheit nachzudenken.

Alles Gute für Dich und Deine Frau

Cha-Tu

J2ürgBen/20x6


Lieber Cha-Tu

Habe ich auch alles schon ausprobiert. Kaltes Wasser und so. Keine reaktion vom Herzen aus. Hat wohl bei der OP einen mit bekommen. Das werde ich aber noch in der Herzklinik abklären lassen sobald die Strahlentherapie beendet ist.

Als meine Frau heute nach hause kam hab ich sie in den Arm genommen und ihr wegen der Augen OP gut zu geredet. Sie schaute mich an und sagte. Mach dir keine Sorgen denn der Arzt hat mir den Ablauf genau erklärt und es ist nicht gefährlich.

Sie fragte mich noch ob ich sie zur OP begleiten würde. Natürlich werde ich das. Und ich bin auch da wenn du wieder aus dem OP kommst.Blöde Frage. Damit war das Thema für sie durch. Sie zog sich an und ging einkaufen. Nun gut dann geh ich mit den Hund raus. Wir waren über 3Stunden unterwegs. In dieser Zeit dachte ich über meine Frau und der Augenop nach. Und die ganze zeit über als ich über meine Frau nach dachte und mit den Hund rumgespielt hatte kam nicht einmal die Angst hoch. Ich glaube wenn man sich mehr sorgen um andere macht tritt die eigene Angst immer mehr in den Hintergrund. Ich hab heut ein paar Freunde angerufen und sie gefragt ob sie mit uns nach Wilbasen kommen möchten und mit uns einen schönen Abend verbringen möchten. Wilbasen ist eine große Kirmes bei uns in der Nähe. Mal sehen ob wir nicht einen schönen vergnügten Abend/Nacht verbringen können. Das für Freitag. Für morgen hab ich geplant die Hecke zu schneiden. Sind immer hin 135 m. 1,70 hoch. Lass es aber gemütlich an gehen. Soviel zur Beschäftigung bzw. Ablenkung.Der erste schritt um die Angst vor den Tod zu besiegen.So der Psychologe.Zu dem müßte ich den Krebs und die Herzerkrankung so wie die Zeitbombe Kavernom im Kopf Akzeptieren. Ich muß lernen das diese jetzt ein teil von meinem Leben ist. Und am ende wird der Tod sein.Er muß nicht unbedingt durch diese erkrankungen ausgelöst werden.Aber er wird kommen wie und wann und wodurch auch immer. Er ist unabwendbar. Also lerne und lebe mit ihm. Und wenn du dann auch noch deine Körperlichen Beschwerden und schmerzen in den Griff bekommst dann wirst du ein gro0es stück Lebensqualität bis zum ende gewonnen haben. Daran wolle er mit mir arbeiten. Und ich werde mitarbeiten damit ich dort hin komme. So wie es jetzt ist ist es kein leben mehr. Im grunde möchte der Psychologe an dem arbeiten was ihr mir alle geraten habt Ich danke euch allen dafür.Nicht nur für die Ratschläge.Ihr habt mir auch viel mut gemacht. Und eure Zusprüche taten /tun mir gut. :)_ Es gab am anfang ein liebe schwester die mir sehr half. Darf ich euch davon erzählen?.

Am Anfang der Krebsbehandlung hatte ich eine wahnsinnige Panik vor den Nebenwirkungen der Chemotherapie. Damals kam die Schwester zu mir und sagte. Sie brauchen vor der chemo keine Angst zu haben. Betrachte sie nicht als dein Feind.Sieh die chemo als deinen Freund an. Dieser Freund wird dir helfen den Feind Krebs zu besiegen. Die chemo wird deinen Feind schwächen. Und dann fährst du das schwerste Geschütz auf. Dein Freund die OP. Dieser wird den Anführer den Primärtumor vernichten. Ist dieser erledigt folgt der schlag gegen den Rest. Da der feind jetzt so geschwächt ist holst du zum letzten schlag aus. Dein Freund der Linearbeschleuniger erledigt den Rest. Dann hast du mit diesen Freunden erstmal gesiegt. Ob das auf dauer sein wird weiß niemand. Aber du hast ein Sieg davon getragen. Das sagte mir eine Schwester. Ich glaub mit ihr hätten wir jeden Krieg gewinnen können. Es war zwar von der chemo bis zum Ende der Bestrahlung ein harter Kampf und ein schmerzhafter dazu. Aber ich bin durch.

Mir fiel das heute abend wieder ein was mir die schwester damals sagte.Wenn ich jetzt den Kampf mit hilfe des Psychologen gegen meine Ängste Panikattacken und wie ich glaube die hab ich schon Depressionen ankämpfe könnte ich vielleicht wieder ein einigermaßen ruhiges Leben führen. bis es vor bei ist. Vielleicht werde ich ja irgendwann mal wieder freude verspüren und ein lachen raus bringen. Im moment würde mir ein lächeln reichen.

Aber das wird schon noch. Und das dank eurer Hilfe. :)_

Liebe Grüße euch allen

Jürgen

PAiMa0x509


Freut mich deinen Beitrag zu lesen Jürgen.

Er klingt schon positiver.

Ich finde die Ansätze von deinem Psychologen gut und es ist super, daß du den Willen hast da mit zu machen. Es wird nicht einfach werden, aber irgendwann wirst du wieder lachen und leben. Und deine Situation annehmen, wie sie nunmal leider ist. Ist gerade alles unvorstellbar...aber es wird.

Ich wünsche dir für deinen Weg alles Gute und vielleicht magst du ja ab und an hier weiter berichten.

J&ürg`en206


Guten Abend PiMa

Danke

Wie stark mein willen ist wird sich zeigen müssen. Aber ich bin dank euch guter dinge. Einfach wird es nicht. Und es wird wahrscheinlich noch eine ganze weile dauern bis ich wieder lachen und leben kann. Warten wir's ab.

Da ich gerne hier bei euch bin werde ich auch weiter berichten. Und wenn es mir mal wieder richtig mies geht jammer ich euch die Ohren voll. :-x

Aber jetzt kämpf ich erst mal gegen meine Erkrankungen und Ängste. Du ich hab in einem Buch etwas gelesen das ging ungefähr so. Wenn man versucht den Tod zu verstehen und zu begreifen was er ist und mit ihn leben kann dann verliert sich die Angst vor den Tod von alleine. Sehr hoch gestochen finde ich.

Liebe grüße

Jürgen

J1ürg!en2x06


Hallo

Hab mich zu früh gefreut . habe jetzt seit 4,5 stunden Vorhofflimmern mit wahnsinnigen rythmusstörungen . Stolpern und aussetzer.Es ist zum ko.... Wenn es in 30 min. noch nicht besser ist muß ich wieder in die Notaufnahme.Am besten gleich sagt meine Frau.

Meld mich später noch mal. Es ist kaum aus zu halten.

LG

Jürgen

C8ha-Txu


Lieber Jürgen,

oh, Mensch, das tut mir jetzt leid, dass Du wieder VHF hast... So ein Mist!

Ich glaube wenn man sich mehr sorgen um andere macht tritt die eigene Angst immer mehr in den Hintergrund.

Das ist sicherlich so. Als meine Frau 2008 schwer erkrankte, galt meine Sorge auch ausschliesslich ihr, meine eigenen Probleme kamen mir gar nicht mehr ins Bewusstsein.

Hecke schneiden müsste ich auch mal wieder. Aber für unsere 12 Meter kurze Hecke brauchte ich 3 Tage...

Zu dem müßte ich den Krebs und die Herzerkrankung so wie die Zeitbombe Kavernom im Kopf Akzeptieren. Ich muß lernen das diese jetzt ein teil von meinem Leben ist. Und am ende wird der Tod sein.

Ja, so sehe ich das auch.

Er muß nicht unbedingt durch diese erkrankungen ausgelöst werden.

Das ist eine GANZ wichtige Sache. Vielleicht sterben wir gar nicht an den schlimmen Krankheiten, die wir haben. Das heisst aber auch: Wenn wir jetzt nur auf unsere Krankheiten achten, die vielleicht gar nicht den Tod auslösen werden, vergeuden wir sehr wertvolle Lebenszeit und Kraft.

Daran wolle er mit mir arbeiten.

Der Psychotherapeut scheint gut zu sein!

Ihr habt mir auch viel mut gemacht.

Auch dafür ist dieses Forum da. Schön, dass wir da mithelfen können.

Am Anfang der Krebsbehandlung hatte ich eine wahnsinnige Panik vor den Nebenwirkungen der Chemotherapie. Damals kam die Schwester zu mir und sagte. Sie brauchen vor der chemo keine Angst zu haben. Betrachte sie nicht als dein Feind.Sieh die chemo als deinen Freund an. Dieser Freund wird dir helfen den Feind Krebs zu besiegen. Die chemo wird deinen Feind schwächen. Und dann fährst du das schwerste Geschütz auf. Dein Freund die OP. Dieser wird den Anführer den Primärtumor vernichten. Ist dieser erledigt folgt der schlag gegen den Rest. Da der feind jetzt so geschwächt ist holst du zum letzten schlag aus. Dein Freund der Linearbeschleuniger erledigt den Rest. Dann hast du mit diesen Freunden erstmal gesiegt.

Ich denke, diese Schwester hatte sehr viel Erfahrung und sehr viel psychologisches Einfühlungsvermögen. Es kann da sogar der Punkt kommen, wo man den Krebs nicht mehr als Feind sehen darf. Ich möchte nochwas von einer Bekannten meiner Frau erzählen, mit der sie seit 45 Jahren eng befreudet ist, sie war mal ihre Deutschlehrerin, und später wurden sie sehr gute Freunde. Sie erkrankte vor fast 20 Jahren an Brustkrebs, den man operieren konnte. Drei Jahre später erkrankte sie an Leberkrebs (eigenständiger Krebs, also keine Metastase des ersten), ihr wurde gesagt, sie hätte noch ein knappes Jahr zu leben, sie solle dafür sorgen, dass ihre beiden Kinder (damals ungefähr 10 und 12 Jahre alt) gut versorgt würden. Zuerst wurde mit allen Mitteln gekämpft, Chemo, versuchte Operation (war aber inoperabel), Strahlen, Chemo. Der Krebs war nicht endgültig zu besiegen. Ihn weiter als zu bekämpfenden "Feind" zu betrachten, hätte nur unnötig viel Kraft gekostet (auch Feindschaft kostet Kraft!), also musste sie ihren Krebs als "Partner" betrachten (was ihr von einem Psychotherapeuten geraten wurde). Diese gute Freundin machte da richtige Imaginationen/Visualisierungen, also "Phantasiereisen" und "Gespräche mit dem Krebs" und sie sagte ihm: "Hör zu: Wenn Du mich tötest, stirbst Du auch. Ich liebe Dich nicht, Du liebst mich nicht, aber wenn wir beide überleben wollen, müssen wir einen Waffenstillstand schliessen: Du lässt mich in Ruhe und ich lasse Dich in Ruhe".

Und weisst Du was? Der Krebs ist zwar noch da, aber er hat sich in der Leber eingekapselt und wächst nicht mehr. Unsere Freundin lebt immer noch, geht jedes Jahr in die MRT-Röhre, man sieht den Krebs, aber er ist seit gut 15 Jahren unverändert.

Man kann nun sagen, dass das Zufall sei und dass das eine (Waffenstillstand) mit dem anderen (Der Krebs wächst nicht mehr) nichts zu tun hat. Mag sein. Mag aber auch nicht sein. ICH jedenfalls glaube daran, dass der Mensch Kräfte mobilisieren kann (sei es für einen Kampf oder einen Waffenstillstand), die er selbst normalerweise nicht für möglich hält.

Vielleicht werde ich ja irgendwann mal wieder freude verspüren und ein lachen raus bringen. Im moment würde mir ein lächeln reichen.

Ja, diese Chance hast Du ganz sicher.

Da ich gerne hier bei euch bin werde ich auch weiter berichten. Und wenn es mir mal wieder richtig mies geht jammer ich euch die Ohren voll. :-x

Ja, tu das.

Wenn man versucht den Tod zu verstehen und zu begreifen was er ist und mit ihn leben kann dann verliert sich die Angst vor den Tod von alleine. Sehr hoch gestochen finde ich.

Weiss ich nicht, ob man die Angst jemals ganz verliert. Ich habe mich mein Leben lang mit dem Tod beschäftigt, zwei meiner Geschwister sind früh gestorben, meine sehr geliebte Oma starb früh, andere Verwandte, und schon als Kind musste ich damit leben, dass Menschen um mich herum sterben. Ich war immer vom Tod begleitet. Darum habe ich viel darüber gesprochen, gelesen, gesehen, mich informiert. Später habe ich auch beruflich mit Menschen gearbeitet, die schwer krank und vom Tod bedroht waren und/oder getrauert haben. Dennoch habe ich immer noch ein wenig Todesangst und eigentlich finde ich das ganz normal und richtig, weil Angst ja auch daran hindert, zu grosse Risiken einzugehen. Diese Angst darf einen nur nicht überfluten, alles andere ist ja okay.

So, nun hoffe ich, dass Dein VHF im Krankenhaus schnell in den Griff zu bekommen war.

LG

Cha-Tu

C_indHer)ellFa6x8


Lieber Jürgen,

habe jetzt seit 4,5 stunden Vorhofflimmern mit wahnsinnigen rythmusstörungen . Stolpern und aussetzer.Es ist zum ko.... Wenn es in 30 min. noch nicht besser ist muß ich wieder in die Notaufnahme.

menno, das ist aber echt blöd :-( ! Ich drücke Daumen, dass die Ärzte das VHF schnell wieder in den Griff bekommen. Gibt es eigentlich irgendeine (minimalinvasive) Behandlung dafür? Die Ursache (deine OP) ist ja klar .... lässt sich das wieder reparieren?? Nicht, dass du immer noch zusätzlich davon gebeutelt wirst ....

:)*

C inder2ellax68


hallo Cha-Tu

Ihn weiter als zu bekämpfenden "Feind" zu betrachten, hätte nur unnötig viel Kraft gekostet (auch Feindschaft kostet Kraft!), also musste sie ihren Krebs als "Partner" betrachten (was ihr von einem Psychotherapeuten geraten wurde). Diese gute Freundin machte da richtige Imaginationen/Visualisierungen, also "Phantasiereisen" und "Gespräche mit dem Krebs" und sie sagte ihm: "Hör zu: Wenn Du mich tötest, stirbst Du auch. Ich liebe Dich nicht, Du liebst mich nicht, aber wenn wir beide überleben wollen, müssen wir einen Waffenstillstand schliessen: Du lässt mich in Ruhe und ich lasse Dich in Ruhe".

Und weisst Du was? Der Krebs ist zwar noch da, aber er hat sich in der Leber eingekapselt und wächst nicht mehr.

Das ist eine wahnsinnig interessante Sache. Auch, wenn sich die Kausalität nicht nachweisen lässt und es eben auch Fälle gibt, in denen Krebspatienten die Krankheit mit Imaginationsverfahren (die weißen Blutkörperchen werden zu den starken Kriegern, die die Krebszellen einfach vernichten) im wahrsten Sinne "besiegt" haben. Wahrscheinlich ist das von Fall zu Fall unterschiedlich.

Persönlich denke ich, dass der "Glaube tatsächlich Berge versetzen kann" , mal ganz platt formuliert. Und wir viel, viel mehr Möglichkeiten sprich Kräfte haben, Krankheiten zu beeinflussen, als wir es annehmen. Das ist doch auch etwas, was Mut macht.

J*ürgexn206


Hallo alle zusammen

Komme gerade aus der Klinik .Die Ärzte hatten schon alles vorbereitet für mich. Denn ich hab vorher in der Notaufnahme angerufen. Sie wissen mittlerweile was bei mir zu tun ist. Stand alles schon bereit. Erst EKG. Dann an den Überwachungsmonitor. Zugang gelegt und an den Tropf. Zusätzlich Cordarex gespritzt. Sauerstoffgehalt 97%. Blutdruck komischerweise 90zu 55. Puls 187. Eine viertelstunde nach gabe von cordarex sprang das Herz wieder in den Sinus.Das es so schnell umgesprungen ist wundert mich. Hing noch bis halb zehn am Monitor. Troponin test gut ausgefallen. Also entwarnung . Der Arzt fragte ob ich nicht doch ein oder zwei Tage in der Klinik bleiben wolle falls es wieder umspringen würde. Ihr könnt euch denken wie meine Antwort war. Ne Herr doktor mein bedarf auf stationäre aufnahme ist erst mal für lange zeit gedeckt. Nur noch wenn ich halb tot bin. Er meinte das er das verstehen würde. Also wieder nach hause.

Lieber Cha-Tu

Ich werde später auf dein schreiben antworten.Bin noch zimlich groggy. Mit Hecke schneiden is so wie so nix. Es regnet im Augenblick Bindfäden. Starte morgen neuen versuch.

LG

jürgen

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