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Jürgens letzter Weg (Lungenkrebs)

C}h:a-xTu


Lieber Jürgen,

es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber entweder willst Du uns hier ein bisschen veräppeln, oder Du verstehst den Ernst der Lage nicht. Vier Stunden Gartenarbeit sind für Dich zu viel. Punkt.

Und zu Tromcardin: ich rate DRINGENDST davon ab!!!!!! Tromcardin enthält Kalium, und Kalium sollte nur dann zugeführt werden, wenn der Arzt es ausdrücklich gestattet. Ein Zuviel an Kalium kann dramatische (!) Nebenwirkungen haben, ich z.B. darf wegen meines Herzens keinerlei Kalium in isolierter Form (also als Tablette) zuführen. Ja, ich muss sogar ein Mittel einnehmen, damit mein Kaliumspiegel nicht steigt, denn das könnte tödlich für mich werden. Und bei VHF graut es mir geradezu, mir vorzustellen, was bei einem Zuviel an Kalium passieren könnte. Wenn Du unbedingt eigenständig etwas nehmen willst, nimm ein reines Magnesiumpräparat (z.B. Magnesiocard; das nehme ich auch).

Lieber Jürgen, Du bist in einer gesundheitlichen Lage, in der Du NUR UND AUSSCHLIESSLICH Medikamente zu Dir nehmen solltest, die einer Deiner Ärzte Dir verordnet haben. Wenn der Arzt zu Tromcardin OKAY sagt, dann mach es. Ansonsten lass die Finger davon!

Lieben Gruss

J*ürg2en20x6


Lieber Cha-Tu

Ich verstehe sehr wohl in was für einer Lage ich mich befinde. Das letzte schlimme Wochenende hat mir auch zu denken gegeben. Und sterben will ich auch noch nicht. Und veräppeln möchte ich dich nicht und niemand sonst. Nur es ist es so das ich vor meiner Erkrankung immer das letzte aus mir rausgeholt habe. Immer an der äußersten Grenze. Auch war mir das Wort Angst fremd.Und jetzt das volle Program. Ich bin auf Montage gewesen in ganz Nordafrika. Auch in Krisengebieten. In der behandlungszeit der letzten 6 Monate hatte ich keine Gelegenheit mich großartig zu beschäftigen und darüber nach zudenken. Nun sind die Behandlungen abge schlossen und der Drang nach beschäftigung und Arbeit kommt wieder über mich. Von 100 auf 0 runter zuschalten ist schwer. Mann kommt sich so nutzlos vor. 54 Jahre und schon fertig.

Ich weiß das es um mein Leben geht und das ich dringend auf deine und Cinderellas Ratschläge hören sollte. Und die der Ärzte natürlich auch. Werde es langsamer an gehen lassen . VERSPROCHEN.

Wegen des Medi. Tromcardin werde ich noch mal meinen HA ansprechen. Solange bleiben diese im schrank. Werde ja noch nach Bad Qyhnhausen in die Herzklinik fahren. Also werde ich bis dahin nichts eigenständiges unternehmen. Wenn dort die Untersuchungen abgeschlossen sind überlasse ich es den Profis wie weiter verfahren soll. Und welche Medis für mich gut sind und welche nicht. Mal schaun wie die Ärzte dort meine Belastung einschätzen. Und wie hoch ich mich belasten darf. Bis dahin werde ich mich zurück halten und mich mit Hausarbeit (was natürlich meine Frau sehr erfreuen wird ) beschäftigen. Ausgedehnte Spaziergänge mit unserem Hund und Radfahren. Natürlich im angemessenen Rahmen.

Bitte ich wollte niemanden veräppeln.

LG

jürgen

C[haN-Tu


Lieber Jürgen.

Ich verstehe das sehr gut. Gerade wenn man vorher ein Mensch war, der immer "voll durchgepowert" hat, und dann plötzlich eine Vollbremsung einlegen muss. Aber das muss man schaffen, und zwar, wenn's geht, so schnell wie möglich. Ich habe z.B. vor meinen Erkrankungen mehrere Musikinstrumente gespielt, die zu spielen sehr anstrengend ist, z.B. Akkordeon und Bassflöte. Dazu braucht man viel Kraft und Luft, und beides habe ich nicht mehr. Es fiel mir unendlich schwer, auf meine Instrumente zu verzichten, aber ich musste das lernen. Jeder Versuch hätte mich nämlich weiter geschwächt und nicht stärker gemacht.

Von 100 auf 0 runter zuschalten ist schwer. Mann kommt sich so nutzlos vor. 54 Jahre und schon fertig.

Ja, das kenne ich. Ich war 42, und als ich endgültig mit dem Arbeiten aufhören musste, war ich 44 (von 42-44 war ich krank geschrieben). Allerdings hatte ich immer schon viele Hobbies, ich habe sehr viel und gerne gelesen, sehr viel Musik gehört, ich besuche gerne und so oft es geht Museen, Konzerte und Theater, und neu hinzu gekommen ist nach meinem Frühruhestand, dass ich male und zeichne. Ich habe mir sogar ein kleines Atelier im Untergeeschoss unseres Hauses eingerichtet.

Ich denke, wenn Du keine Hobbies hast, solltest Du Dir etwas suchen, was Dir Spass macht (oder was Dir irgendwann mal Spass machen könnte! Oft kommt die Freude, der Spass am Tun erst mit dem Tun...! ! ! ).

Wegen des Medi. Tromcardin werde ich noch mal meinen HA ansprechen.

Ja, tu das. Und wenn er sein OK gibt, ist es ja in Ordnung. Und am besten ist es, Du sprichst das Thema in Oeynhausen an, die wissen NOCH besser Bescheid als Dein Arzt vor Ort.

Ausgedehnte Spaziergänge mit unserem Hund und Radfahren. Natürlich im angemessenen Rahmen.

Ja, das ist gut.

Lieben Gruss

Cha-Tu

AUvim6otxh


also ich bin jetzt 32, kann meinem Kind nicht beibringen, wie man Rad fährt, weil ich einfach nicht mitlaufen kann...das ist sehr sch...äbig!

Und es fühlt sich gar nicht gut an so wenig machen zu können, aber ich muss mindestens durchhalten, bis mein Sohn so alt ist, dass er es gut verarbeiten kann, wenn ich nicht mehr bin.

Das bedeutet, nicht über die Grenzen gehen, alle Medi nach Vorschrift nehmen, Blutdruck und Gewichtsprotokoll, regelmäßige Kontrolle bei allen Ärzten, sowie ständige Kontrolle aller relevanten Blutwerte.

J.ürge!n2x06


Liebe Avimoth

Es tut mir leid und im Herzen weh wenn ich lesen muß das du in so jungen Jahren um jeden tag so kämpfen musst. :°(

Ich hoffe das du für diese kämpfe belohnt wirst und noch eine lange zeit mit deinem Kind verbringen kannst.

Als ich das von dir oben gelesen habe dachte ich " Jürgen es gibt Menschen denen geht es viel schlechter wie dir. Sie können so gut wie garnichts mehr. Und was mach ich ?. Jammere rum und setze mein leben aufs spiel nur für ein paar stunden die ich mehr machen kann. Jetzt komm ICH mir schäbig vor. Jetzt hab ich kapiert wie leichtsinng es war das ich so über die grenzen gegangen bin. Ich sollte dankbr sein das ich noch so beweglich bin . trotz der vielen Diagnosen".

Avimoth ich hoffe und bete das du und dein Kind noch eine lange gemeinsame Zeit habt.

Liebe Grüsse

jürgen

J-ürAgen20x6


Hallo alle

War heute beim Lungendoc. Ich erzählte ihm von der Überblähung der Lunge. Dieser schaute sich die letzte Aufnahme der Lunge an und meinte da ist eine leichte Überblähung zu sehen. Aber da bräuchten wir noch keine LuFu machen. Es macht erst sinn wenn die strahlung nach gelassen hat. Weil zur zeit die strahlung noch nach wirkt und immer noch gewebe zerstört wird. Macht erst in ca.6 Wochen sinn.

Ich fragte auch ob es sinn machen würde wenn ich wegen meiner Luftnot SALBUTAMOL nehmen würde. Bloß nicht da das Medi als Nebenwirkung Herzrhytmusstörungen aus lösen kann. Beim VHF Finger weg von dem Medi meinte sie.

Soll erst mal zum HA wegen einem Ultraschall der Bauchorgane. Sicherheitshalber wegen Fernmetastasen. Und großes Blutbild machen lassen.Jetzt bin ich genau so schlau wie vorher. Also heißt es abwarten.

Hatte bisher keine VHFmehr. Hoffentlich hab ich jetzt endlich mal ein bischen ruhe davor. Aber diese sch..... Angst kommt immer noch durch.

Montag wieder zum Psychodoc. Mal sehen .

LG jürgen

J=ürge)n20x6


Hallo cha-tu

Heute morgen bin ich aufgestanden und mir ist sauschwindelig.Konnte mich gerade noch festhalten sonst wäre ich auf der Nase gelandet.Übel wurde mir auch. Das hält jetzt schon den ganzen tag an. BD ist 90-50 Puls 120. Habe mal das Protokoll meiner Herzkatheder untersuchung reingehängt. Vielleicht erkennst du da was ob es vom Herzen kommt.

Angiographie:

Linke Koronararterie:

Hauptstamm: Sehr kurzer, mittelweiter Hauptstamm, giattwandige Begrenzung, keine Stenosen.

LAD: Weit prox. gelegene, unmittelbar nach dem Hauptstamm lokalisierte, ca. 20 - 30 %ige kurze Einengung

des LAD. Im weiteren Verlauf ist der LAD mit Wandunregelmäßigkeiten versehen, verläuft langstreckig

und umgreift die Spitze des Herzens. Frühzeitige Abgabe eines bedeutsamen ersten

Diagonalastes. Keine signifikanten Einengungen.

jbgibt. Im weiteren Verlauf ist der CX allenfalls noch rudimentär angelegt. Das wesentliche Blut wird in

den Marginalast abgegeben. Dieser zeigt ebenfalls leichte Zeichen der hypertensiven Herzerkrankung,

jedoch keine signifikanten Stenosen.

Rechte Koronararterie:

Kräftig angelegtes Gefäß, welches langstreckig verläuft und weit die Basis des Herzens umgreift, bis in

die Peripherie hin kräftig angelegt. Ein Endausläufer des R. posterolateralis dexter strahlt in das Versorgungsgebiet

des üblichen R. circumflexus ein, welcher bekanntermaßen nur sehr klein angelegt ist.

Allenfalls geringere Wandunregelmäßigkeiten. Im Verlauf der rechten Koronararterie keine signifikanten

Stenosen.

Diagnosen:

1. Ausschluß einer bedeutsam stenosierenden koronaren Herzerkrankung bei sehr kräftiger rechter

Koronararterie und beginnender Koronarsklerose. Allenfalls 20 %ige, weit prox. gelegene Einengung

des LAD.

2. Zeichen der hypertensiven Herzerkrankun

Anbei noch meine letzten EKG's.

Ruhe-EKG vom 01.09.2013:

Sinusrhythmus, Herzfrequenz 106/Min., Indifferenztyp, kein Hinweis für eine cardiale

Ischämie.

LZ-EKG vom 04.09.2013 :

Mittlere Herzfrequenz 71/Min. Minimale Herzfrequenz 55/Min. Keine Pausen . Isolierte

SVES: 372. 2 Supraventrikulärer Tachykardien über 9 Schläge.

Transthorakale Echocardiographie vom 21.08.2013:

Linker Ventrikel: unauffällig, LV-Hinterwand: unauffällig.

Interventrikuläres Septum: unauffällig, linker Vorhof: unauffällig.

Rechter Ventrikel: unauffällig, rechter Vorhof: unauffällig.

Peri-/epicardialer echofreier Raum: apicaler Perikarderguss, max. 10 mm Breite,

hämodynamisch nicht relevant. Aortenklappe: unauffällig. Mitralklappe: unauffällig,

Tricuspidalklappe: unauffällig.

ZUSAMMENFASSENDE BEURTEILUNG:

Normal dimensionierte Herzhöhlen, gute LV-Funktion, Klappen funktionell o.B., schmaler

apicaler Pericarderguss.

Labor:

Keine pathologischen Werte bei Aufnahme.

Röntgen-Thorax in 2 Ebenen vom 02.09.2013: >

Leichte Überblähung beider Lungen. Keine frischen Infiltrate, keine Pleuraergüsse. Geringe

schwielige Veränderungen paracardial links.

_

Kann mir jemand was dazu sagen?.

Liebe Grüsse Jürgen

Jhürgenn206


hallo ihr lieben

Und nun noch meine Diagnosen.

1. Vorhofflimmern, ED: 07/2013

- CHA2DS2-VASC Score: 1 Punkt

- Elektrocardioversion in den Sinusrhythmus am 15.08.2013,

medikamentöse Cardioversion in den Sinusrhythmus mit

Amiodaron am 20.08.2013

- Aktuell: Erneute Episode eines Vorhofflimmerns

- Einleitung einer antiarrhythmischen Therapie (Klasse 3) mit

Dronedaron

2. Nicht-kleinzelliges Bronchial-Carcinom linker Oberlappen,

ED 04/2013

- Stadium: pT2a, pN2, MO, L1, V1, RO, G2, Stadium lila UICC (2010)

- Z n. videoassistierter MediastinoskQCie 04/2013-

- Z.n. neoadjuvanter Chemotherapie (Cisplatin/Vmorelbin)

2 Zyklen 05/2013

- Z.n. Oberlappenresektion links 6/2013

- Aktuell: Adjuvante Radiatio des Mediastinums, geplant bis zum

11.9.2013

3. Zerebrales Cavernom rechts temporal, ED 03/2013

4. Arterielle Hypertonie

5. Anamnestisch Hyperthyreose

6. Penicillin-Unverträglichkeit

Was meint ihr? Wie lange kann ich mit soviel Mist überleben?.

Lohnt es sich überhaupt da gegen an zu kämpfen? Oder wäre es nicht besser alles auf sich zukommen zu lassen und dann in ruhe zu sterben?.Wenn ich daran denke das noch die Ablation wegen des VHF ansteht.Ja und dann muß die zeitbombe Kavernom im Kopf auch noch raus.Wär weiß was da noch für komplikationen auftreten können.Muß nicht aber kann. Dann geht noch mehr wertvolle zeit die ich noch einigermaßen vernünftig leben könnte verloren.

LG

jürgen

C'ha"-xTu


Guten Morgen, Jürgen,

ich hatte mich einige Tage lang zurückgezogen, daher konnte ich nicht sofort antworten.

Linke Koronararterie:

Hauptstamm: Sehr kurzer, mittelweiter Hauptstamm, giattwandige Begrenzung, keine Stenosen.

LAD: Weit prox. gelegene, unmittelbar nach dem Hauptstamm lokalisierte, ca. 20 – 30 %ige kurze Einengung

des LAD. Im weiteren Verlauf ist der LAD mit Wandunregelmäßigkeiten versehen, verläuft langstreckig

und umgreift die Spitze des Herzens. Frühzeitige Abgabe eines bedeutsamen ersten

Diagonalastes. Keine signifikanten Einengungen.

Ist doch super. Eine 20-30% Einengung ist nicht bedenklich, selbst unmittel nach dem Hauptstamm nicht. Übrigens hatte ich an der gleichen Stelle (unmittelbar hinter dem Hauptstamm) meinen ersten Herzinfarkt, der so nahe am Stamm war, dass nicht operiert werden kann und konnte.

leichte Zeichen der hypertensiven Herzerkrankung,

Das heisst, dass durch zu hohen Blutdruck Dein Herz "leicht" geschädigt ist.

jedoch keine signifikanten Stenosen.

Nochmal super!

Rechte Koronararterie:

Kräftig angelegtes Gefäß, welches langstreckig verläuft und weit die Basis des Herzens umgreift, bis in

die Peripherie hin kräftig angelegt. Ein Endausläufer des R. posterolateralis dexter strahlt in das Versorgungsgebiet

des üblichen R. circumflexus ein, welcher bekanntermaßen nur sehr klein angelegt ist.

Allenfalls geringere Wandunregelmäßigkeiten. Im Verlauf der rechten Koronararterie keine signifikanten

Stenosen.

Und zum drittenmal Super! Also, herzmässig sehe ich da keine grösseren Probleme. Jedenfalls ist Deine Lunge viel viel viel schlimmer dran gewesen...

Diagnosen:

1. Ausschluß einer bedeutsam stenosierenden koronaren Herzerkrankung bei sehr kräftiger rechter

Koronararterie und beginnender Koronarsklerose. Allenfalls 20 %ige, weit prox. gelegene Einengung

des LAD.

Das ist altersgemäss. Prima.

2. Zeichen der hypertensiven Herzerkrankun

Ja, wie gesagt, durch lang andauernden Bluthochdruck ist das Herz vermutlich vergrössert.

Die EKGs und das Echo sind perfekt.

Leichte Überblähung beider Lungen. Keine frischen Infiltrate, keine Pleuraergüsse. Geringe

schwielige Veränderungen paracardial links.

Das können alles noch Folgen der Ca-Operation sein, dazu kann man jetzt noch gar nichts sagen. So eine schwere OP braucht Monate, um überwunden zu werden.

Was meint ihr? Wie lange kann ich mit soviel Mist überleben?.

Ich sehe da gar nicht sooo viel Mist wie Du. Klar, Du hast oder hattest Lungenkrebs, das ist schrecklich. Aber ich denke, die OP war erfolgreich, oder hat man Dir anderes gesagt? Das "Ding" in Deinem Kopf ist auch nicht harmlos, aber vielleicht operabel. VHF ist nicht tödlich, zumal Du ja auch Medikamente gegen die Gerinnselgefahr nimmst, wenn ich das richtig verstehe.

Lohnt es sich überhaupt da gegen an zu kämpfen?

Kann es sein, dass Du wieder in der Depression hängst? Deine Herzsituation ist super! Ich wünschte, ich hätte solche Untersuchungsergebnisse, ich würde SOFORT meinen letzten Traum erfüllen, der unerfüllt bleiben wird, nämlich eine Reise nach Kyoto/Japan. DAS nicht mehr zu können, ist das einzige, was ich an meiner Situation wirklich von Herzen bedauere, denn das wollte ich schon als Schüler, habe es aber immer verschoben, aufs Alter verschoben. Jetzt bin ich zu gehandicapt dafür.

Oder wäre es nicht besser alles auf sich zukommen zu lassen und dann in ruhe zu sterben?

Mir scheint wirklich, Du hängst in einer depressiven Phase. Deine Werte sollten Dich geradezu ermutigen, zu kämpfen und auch langsam das Leben wieder geniessen.

Wenn ich daran denke das noch die Ablation wegen des VHF ansteht.

Ja, aber das ist doch nicht lebensgefährlich, Jürgen.

Ja und dann muß die zeitbombe Kavernom im Kopf auch noch raus.

Auch das sollte Dich nicht dazu veranlassen, mit dem Kämpfen aufzuhören. Natürlich ist das nicht schön! Natürlich kann das zum Problem werden. Aber mal ganz offen: So ein Kavernom kann jeder in seinem Kopf haben, denn meistens macht es keine Symptome und wird per Zufall entdeckt. Und wenn das Ding dann platzt, dann ist das "Schicksal". Es gibt zahllose Krankheiten, die einen plötzlich umhauen, das weisst Du doch durch Deinen Krebs selbst. Das gehört zum Leben, so schwer das manchmal auch zu akzeptieren ist.

Wär weiß was da noch für komplikationen auftreten können.Muß nicht aber kann.

Ja, kann. Aber es gibt keinen Menschen, der diese Risiken nicht trägt, denn das Hauptrisiko des Lebens ist das Leben selbst.

Dann geht noch mehr wertvolle zeit die ich noch einigermaßen vernünftig leben könnte verloren.

Willst Du jetzt zwei, drei oder fünf oder zehn oder gar zwanzig Jahre warten, dass was passiert? ;-) DAS (!) wäre wertvolle Zeit, die verloren geht...

Lieben Gruss

Cha-Tu

J4ü^rgenV2x06


Lieber Cha-Tu

Ich hoffe es war nichts bedrohliches.Wenn es mit deiner Erkrankung zusammen hing hoffe ich das es dir jetzt besser geht.Denn ich möchte noch lange von dir lesen. Ich wünschte ich könnte dir genauso helfen wie du mir mit deinen Beträgen hilfst.Du bist mir sehr wichtig und ich glaube allen anderen hier auch.

Ja aber wenn ich schon eine 20-30%ige Einengung hinter dem Hauptstamm habe kann ich doch davon ausgehen das mich dort früher oder später der Infarkt erwischt.Denke ich mal.

Die OP hab ich eigentlich schon gut weg gesteckt. Gelegentlich hab ich noch zimliche schmerzen in der Brust. Es gibt ja gute schmerzmittel. Die linke Brustseite ist auch noch taub. Aber das schlimmste ist dieser verdammte Husten und die Luftnot. Deswegen hab ich ja auch Angst das wenn die Überblähung zutrifft alles noch schlimmer wird. Die op war so in Ordnung. Aber ob die op oder Bestrahlung den Krebs besiegt hat weiß ich erst bei der ersten Nachuntersuchung am 12.11 . Morgen läuft noch ein Ultraschall der Bauchorgane. Wollen wissen ob sich da noch Metastasen verstecken. Wäre übel.

Das Kavernom könnte operiert werden. Das machen sie aber erst wenn Ausfallerscheinungen auftreten sollten.Durch zu viel Raumforderung des Kavernom's.Oder wenn es zu einer einblutung kommen sollte.Typisch. Erst warten bis was passiert und dann schnell handeln.Naja solche eine op ist ja auch nicht einfach und billig ist die auch nicht.

Du hast recht in der Annahme das ich mich in einer Depressiven Phase befinde/befunden habe.Davor hatte ich eine ganz gemeine Panickattacke. Mit dem vollen Program. Bis ich das Leben wieder einigermaßen genießen kann wird es bestimmt noch eine ganze weile dauern. Jetzt ist mir dazu so wie so nicht zu mute.So lange ich diese Todesängste und Panikattacken habe werde ich nicht viel freude am Leben haben. Aber ich bin ja beim Phsycho Onko. Wir beide wollen sehen das wir das gemeinsam in den Griff bekommen. Ich hoffe das klappt. Wird aber etwas dauern.

VHF hatte ich seit meiner letzten Bestrahlung nicht mehr gehabt. Die Medi's gegen Gerinslbidung (Xarelto) wurden wegen des Kavernom's

schon vor einiger zeit abgestzt. Kontraindiziert meinte der Neurolge. Für mein Herz nehme ich morgens und abends Metohexal Succ je 95mg. Und mittags ASS100.

Aber die Tachykardien mit bis 150 schl. und stolpern treten noch auf. Bei belastung vermehrt. Und wenn ich zur Ruhe komme dauert es zimlich lange bis das Herz wieder auf einen normalen Level kommt.

Lieber Cha-Tu wenn ich es möglich machen könnte würde ich dir deinen Traum erfüllen und dich nach Kyoto schicken. Ich würde es dir von ganzen Herzen wünschen das sich dein Traum doch noch erfüllt. :)_

Liebe Grüsse

Jürgen.

Cvhax-Tu


Lieber Jürgen,

nein, es war nichts Bedrohliches, im Gegenteil. Hin und wieder gönne ich mir einfach eine kleine Auszeit von Internet, PC und TV und geniesse es schlicht und einfach, zu lesen, zu denken, nachzusinnen, Musik zu hören und zu meditieren.

Ich wünschte ich könnte dir genauso helfen wie du mir mit deinen Beträgen hilfst.Du bist mir sehr wichtig und ich glaube allen anderen hier auch.

Danke schön. Ich denke aber, wenn Du Dich seelisch stabilisiert hast, wirst Du hier den Leuten auch gerne helfen. Und vielleicht tust Du das sogar schon, wer weiss denn, wer hier alles still mitliest und in ähnlicher Lage ist wie Du? Dann zu lesen, wie Du um Dich kämpfen willst und kämpfst, das kann anderen sehr helfen!

Ja aber wenn ich schon eine 20-30%ige Einengung hinter dem Hauptstamm habe kann ich doch davon ausgehen das mich dort früher oder später der Infarkt erwischt.Denke ich mal.

Ach wo...! Ich habe seit 1995 eine Stelle an einem meiner Kranzgefässe, die zu 60% dicht ist, da verändert sich kaum etwas, vielleicht 2-3% in all der Zeit. Du nimmst ja einen Betablocker, wenn ich das richtig gelesen habe, Du hast Blutverdünner (ASS) und bewegst Dich regelmässig (Hund!). Damit tust Du schon sehr viel dafür, dass die Stenose nicht oder nur sehr langsam weiter fortschreitet.

Die OP hab ich eigentlich schon gut weg gesteckt. Gelegentlich hab ich noch zimliche schmerzen in der Brust. Es gibt ja gute schmerzmittel. Die linke Brustseite ist auch noch taub. Aber das schlimmste ist dieser verdammte Husten und die Luftnot.

Ja, das kann ich sehr gut nachempfinden. Ich habe zwar keine Schmerzen in der Brust (jedenfalls nicht von der Lunge), aber meine COPD und das Asthma verschaffen mir einen Dauerhusten, 12 Monate pro Jahr, und manchmal auch mit Atemnot. Mir hilft dann mein Notfallspray sehr.

Deswegen hab ich ja auch Angst das wenn die Überblähung zutrifft alles noch schlimmer wird.

Ich musste gerade etwas lächeln. Wieder dieses "Was ist, wenn..." Was die Zukunft bringt, wissen wir doch gar nicht. Darum sollten wir JETZT leben, und nicht angstvoll darauf starren, was irgendwann mal sein könnte. Stell Dir vor, Du wartest jetzt noch 25 Jahre voller Angst auf irgendwas, was geschehen könnte, und es kommt dann gar nicht. Dann waren 25 Jahre Angst ganz umsonst und haben Dir 25 Jahre lang die Lebensqualität versaut. Wir haben nur dieses eine Leben, Jürgen. Und das sollten wir jetzt leben und nicht darauf hoffen, mal ein anderes zu haben...

Die op war so in Ordnung. Aber ob die op oder Bestrahlung den Krebs besiegt hat weiß ich erst bei der ersten Nachuntersuchung am 12.11 .

Ja. Und dafür drücke ich Dir beide Daumen.

Morgen läuft noch ein Ultraschall der Bauchorgane. Wollen wissen ob sich da noch Metastasen verstecken. Wäre übel.

Ja, das wäre es, aber warte erst mal ab. Ich wünsche Dir beste Ergebnisse!

Das Kavernom könnte operiert werden. Das machen sie aber erst wenn Ausfallerscheinungen auftreten sollten.Durch zu viel Raumforderung des Kavernom's.Oder wenn es zu einer einblutung kommen sollte.Typisch. Erst warten bis was passiert und dann schnell handeln.Naja solche eine op ist ja auch nicht einfach und billig ist die auch nicht.

Ich denke, dass die Ärzte da eine Risiko-Nutzen-Abwägung machen. Sieh mal, bei mir wäre damals eine Bypass-OP mit (damals!) 50%iger Wahrscheinlichkeit tödlich verlaufen (sagte man mir). Also versuchte man, den Verschluss ganz vorsichtig zu dilatieren. Als das Dilatations-Gerät aber immer wieder in den Hauptstamm rutschte, gab man auf und sagte, die Chance, mit dem Verschluss die nächsten 5 Jahre zu überleben, sei grösser als das Risiko, bei einem weiteren Dilatations-Versuch oder einer Bypass-OP zu sterben. Also hat man nichts mehr gemacht, ich lebe nun seit 18 (!!!) Jahren mit dem vollständigen Verschluss und ich lebe geistig und seelisch gut damit. Die körperlichen Einschränkungen habe ich akzeptiert und gelernt, damit zu leben.

Du hast recht in der Annahme das ich mich in einer Depressiven Phase befinde/befunden habe.Davor hatte ich eine ganz gemeine Panickattacke. Mit dem vollen Program. Bis ich das Leben wieder einigermaßen genießen kann wird es bestimmt noch eine ganze weile dauern. Jetzt ist mir dazu so wie so nicht zu mute.So lange ich diese Todesängste und Panikattacken habe werde ich nicht viel freude am Leben haben.

Doch. das kann man, Jürgen. Denkst Du, ich habe diese Ängste (und manchmal, selten, auch Panikattacken) nicht? Besonders manche Nächte sind ganz schlimm. Dann stelle ich mir richtig vor, dass ich nicht mehr "bin", dass meine Frau alleine ist, dass die Welt sich trotzdem weiterdreht, dass ich die Natur nie mehr sehen werde, dass ich meine Freunde, meine Frau nie mehr umarmen werde, und dann muss ich aufstehen, weil ich es im Bett nicht mehr aushalte. Natürlich kenne und habe ich das auch. Und trotzdem habe ich auch ganz viel Lebensfreude, ich liebe das Leben sehr und geniesse jeden Tag und nehme dafür halt manche schlimmen Nächte in Kauf.

Lieber Cha-Tu wenn ich es möglich machen könnte würde ich dir deinen Traum erfüllen und dich nach Kyoto schicken. Ich würde es dir von ganzen Herzen wünschen das sich dein Traum doch noch erfüllt. :)_

Das ist lieb. Aber ich habe auch akzeptiert, dass das nicht mehr möglich ist. Es gibt ja gute Filme im Internet über Japan und Kyoto...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

J:ürgesn20x6


Hallo Cha-Tu

Schön das es nichts schlimmes war. Einfach mal so abschalten möchte ich auch mal gerne. Aber dafür kreisen noch zu viele wirren Gedanken oben im hirn rum. Die muß ich erstmal los werden. Oder zumindest mit diesen Gedanken umgehen.Immer wenn ich versuche abzuschalten und zu entspannen dauert es nicht lange dann schleichen sich wieder die gedanken an den tod ran. Der arzt hat mir heute ATOSIL Tropfen verschrieben. Vielleicht komm ich damit etwas zur ruhe.Sollten aber bei Rhytmusstörungen und Herzproblemen mit vorsicht angewendet werden.Ich hadere noch ob ich diese nehmen soll.Wegen des VHF.Aber ich glaube ich muß so langsam auch mal Risiken eingehen wenn ich was ändern möchte.

War heute beim Ultraschall der Bauchorgane. Endlich hab ich mal was gutes vom Arzt gehört. Bisher kam nur eine schreckdiagnose nach der anderen.

Ergebnis der Untersuchung war das es weder in der Leber , Niere ,Milz , Bauchspeicheldrüse , Galle oder sonstwo Raumforderungen gibt. Also der Abdomen ist Tumor und Metastasen frei..Hoffentlich bleibt das so.Wie es in der Lunge und im Mediastinum aus sieht am 12.11.

Hab mir auch gleich das Ergebnis von der Schluckecho geben lassen.Stelle es mal rein.

B/M-Mode:

Normal weiter, konzentrisch hypertrophierter linker Ventrikel (IVS 10mm) ??? mit regelrechter

systolischer Funktion (EFtz ca. 70%). Keine sicheren regionalen Wandbewegungsstörungen.

Linker und rechter Vorhof nicht vergrößert, rechter Ventrikel normal groß.

Kein Perikarderguss. Vena cava normkalibrig mit erhaltenem Kollaps ??? bei Inspiration

Klappenapparat morphologisch unauffällig.

Farbdoppler:

Unauffällige Aorten-, Mitral-. Trikuspidal- und Pulmonalklappe.

Diastolische linksventrikuläre Funktion unauffällig.

Kein pulmonalarterieller Hypertonus in Ruhe

Kein Hinweis auf Perikarderguss

Transösophageafe Echokardiographie:

Sedierung mit 5 mg Midazolam. Rachenanaesthesie mit Lidocain.

Regelrechte Pulsoximetrische Überwachung, Herzfrequenz zwischen 70-90/min,

Sauerstoffsättigung zwischen 99 und 95% ohne Sauerstoffgabe

Keine Spontanechokontrastierungen im linken Vorhof, normaler Fluss im linken Vorhofohr (>

0,5 m/s ). Keine intracavitären Thromben. Kein persistierendes Foramen ovale

(Echovistgabe).

Klappenapparat:

Trikuspide Aortenklappe mit regelrechter Klappenöffnungsfläche (KÖF 3,2cm2).

Unauffällige Mitral-. Trikuspidal- und Pulmonalklappe.

Keine vegetationstypischen Auflagerungen

Aorta;

Keine Sklerose, keine Aortenektasie.

Farödopplerechokardiografisch: Regelrechte Flußprofile im rechten und linken Herzen.

Liebe Grüsse

Jürgen

CEha-xTu


Lieber Jürgen,

das ist doch ein wunderbares Ergebnis, dass keine Metastasen da sind. Schön!!!

Und Dein Echo-Befund ist hervorragend! Kaum zu fassen, dass Du einen EF von 70% hast, normalerweise müsstest Du in Deinem Alter um 50-55% haben. Das zeigt, dass zumindest Dein Herz in einem sehr guten Zustand ist. Übrigens: Wenn Du wirklich ein Lungenemphysem hättest, wäre ein solches Top-Ergebnis kaum möglich!

Vena cava normkalibrig mit erhaltenem Kollaps ??? bei Inspiration

Das bedeutet lediglich, dass eine Hohlvene (herznahe) beim Einatmen etwas zusammenfällt. Ich denke, das ist eine Folge Deines Lungenkrebses, hat aber keine grosse Bedeutung.

Atosil... Hm. Wer hat Dir das verschrieben? Der Psychoonkologe? Der Lungenfacharzt? Falls es nicht der Psychoonkologe oder der Lungenfacharzt war, würde ich erst einmal mit dem Rücksprache halten. Ich bin Laie, aber ich denke, dass es andere beruhigende Medikamente gibt, die weniger Nebenwirkungen an Herz und auch an Atmung haben (eine recht häufige Nebenwirkung bei Atosil ist die Beeinträchtigung der Nasenatmung, ich denke, das wäre für Dich nicht so toll...). Aber wie gesagt, wenn der Psychoonkologe/LuFA das verschrieben hat, wird er sicherlich seine Gründe dafür haben, und dann solltest Du es versuchen.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

J4ürgQen20x6


Guten morgen Cha-Tu

Ich hoffe dir geht es gut heute morgen. Bei mir ist heute morgen die Luft ein wenig knapp. Hatte die ganze Nacht über Hustenanfälle. Kaum geschlafen. Aber egal. Werde mich gleich auf das Fahrrad schwingen und versuchen meine 10 km runter zu radeln. Manchmal auch mehr. Mit der richtigen Atemtechnik können es schon mal 15 km werden.

Wenn ich deine Erklärungen zu meinen Befunden des Herzen lese beruhigt es mich sehr. Danke. Ich komme mir ganz schön dämlich vor. Warum mach ich mir eigentlich sorgen um mein Herz wenn es so gut da steht ?. Trotzdem hab ich VHF bekommen und die Tachykardien mit aussetzer sind doch real. Muss doch irgendwo herkommen. Ich glaube ich muss mich damit abfinden und lernen damit zu leben.Aber Angst macht es doch wenn es wieder extrem auftritt. Ja ich weiß"Wenn".

Wenn ich das richtig verstehe fällt die Hohlvene wenn ich einatme zusammen (etwas) und wird dadurch engergestellt. Dadurch wird doch der Durchfluss verringert. Dann wird doch irgend was nicht mehr richtig versorgt. Ich kann mir nicht vorstellen das wenn das so ist auf dauer gut sein kann.

Das atosil hat mir mein HA verschrieben. Als ich die eventuellen Nebenwirkungen gelesen habe wusste ich schon das ich das nicht schlucken möchte oder werde. Habe am 8.10 Termin beim Psychoonko. Werde mit ihm besprechen ob Atosil in meinem Fall gegeben ist.So lange bleibt die Flasche zu.

Hatte gerade wieder so einen Hustenanfall wo mir die Luft weg blieb. Da denke ich gleich wieder das da doch noch was ist was da in meiner Lunge wütet.Dann kommen gleich wieder solche Gedanken wie, Werde ich ich noch mit meiner Familie dieses Jahr Weihnachten feiern können. Dann sind die Gedanken an den Tod wieder da. Es ist ein Kreislauf den ich nur schlecht unterbrechen kann. Lege mir gleich mal die CD ein die ich mir gekauft habe. Entspannug und Meditation:Ängste überwinden. Ängste überwinden durch Suggestion. Dann hab ich mir noch eine 2te DVD gekauft. Angst -Jetzt überwinde ich sie. Dort geht es in 5 schritten vor sich.

1.Informationen zur Angst 2. Methoden der Angstüberwindung 3.Entspannungstraining 4.Suggestionen& Leitsätze zur Angstüberwindung 5.Aufhebung der Entspannung.

Habe noch keine der CDs gehört. Werde diese jetzt mal reinlegen.Bin im Moment sowieso allein zu haus. Schotte alles ab und leg mich hin. Schließe die Augen und werde zuhören . Mal schaun ob es mir was bringt. Ein versuch ist es wert.

Tue mich jetzt mehr mit dem Thema Tod beschäftigen. Ich versuche ihn zu verstehen. Gestern hab ich mir mal die 5 Sterbephasen von Kübler Ross angeschaut. Danach müsste ich Phase 1 schon durch gelaufen sein. Aber darüber denke ich später noch mal nach. Vielleicht kann ich ja doch irgend wann die Angst vor den Tod überwinden. Wenn ich die Angst überwinden könnte vor den Tod und lerne ihn zu verstehen könnte ich eventuell mein restliches Leben sicher angenehmer gestalten. Aber freunde werden wir beide wohl in meinem jetzigen Leben nicht mehr.Wär auch zu viel verlangt.

So nun die CDs einlegen

Und dann auf das Rad . Muss mich bewegen.

Liebe Grüsse

Jürgen

J)ürgnen2x06


Hallo

Hatte heute Nacht ein erlebnis was ich noch nicht kannte. Ich wurde um 3 Uhr wach und hatte stechende schmerzen in der linken Brust.

Zusätzlich tat mir der rechte Arm weh. Das hat ca. 15 Minuten angehalten. Da das neu für mich ist mache ich mir doch sorgen. So aus den Schlaf raus. Das ist doch merkwürdig. Ich schlief zwar wieder ein aber als ich dann aufstand hatte ich das Gefühl als wär mein Gesicht geschwollen. Und ich bin ganz schön Groggy.

Cha-Tu meinte ja das ich nach den geschriebenen Ergebnissen ein super Herz hätte. Aber was war das?.

Lieber Cha-tu vielleicht kannst du mir eine Antwort geben. Gestern ging es mir noch den Umständen entsprechend relativ gut. Heute morgen bin ich kaputt und niedergeschlagen. Ich sage mir und rede mir ein das dieses ereignis nicht vom Herzen kommen kann da ich ja so gute werte habe.

Du hast doch Metoprolol absetzen müssen weil du ja auch an der Lunge erkrankt bist.Daher kontraindiziert.

Ich nehme ja auch Metohexal. Kann es sein das mein Husten und Atemnot eine Nebenwirkung von Metoprolol sein kann?. Mein BB ist heute morgen aktuell 100-60. Puls 70. Wenn das sein kann hättest du eine Alternative gegenüber Metoprolol?. Würde dieses dann mit meinem HA besprechen.

Lieber Cha-tu ich hoffe dir geht es gut?.

Liebe Grüsse

Jürgen

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