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Jürgens letzter Weg (Lungenkrebs)

CSha-xTu hat geantwortet


Guten Morgen, Jürgen.

Hatte heute Nacht ein erlebnis was ich noch nicht kannte. Ich wurde um 3 Uhr wach und hatte stechende schmerzen in der linken Brust.

Das ist aber nicht das Herz, denn das Herz hat keine stechenden Schmerzen. Wenn es "sticht", ist es fast immer die Muskulatur oder die Nervenstränge.

Du hast doch Metoprolol absetzen müssen weil du ja auch an der Lunge erkrankt bist.Daher kontraindiziert.

Ich denke, es liegt daran, dass ich Lungenkrankheiten des asthmatischen Formenkreises habe, und viele Betablocker asthmatische Beschwerden ausösen.

Ich nehme ja auch Metohexal. Kann es sein das mein Husten und Atemnot eine Nebenwirkung von Metoprolol sein kann?

Theoretisch kann ein BB auch bei völlig gesunden solcherart Probleme als Nebenwirkung auslösen. Das solltest Du mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Mein BB ist heute morgen aktuell 100-60. Puls 70. Wenn das sein kann hättest du eine Alternative gegenüber Metoprolol?. Würde dieses dann mit meinem HA besprechen.

Wenn es nur um den Blutdruck geht, wäre ein Versuch mit einem Sartan (z.B. Candesartan) vielleicht interessant. Von einem ACE-Hemmer (z.B. Ramipril und alle anderen Medikamente, die mit "-pril" enden) würde ich persönlich abraten, weil diese als häufige Nebenwirkungen richtig fiesen Reizhusten auslösen können, und das ist das letzte, was Lungenkranke brauchen. Aber ich bin kein Arzt, das war nur ein Tipp/Hinweis aufgrund meiner Erfahrungen als Patient.

Sartane sind Medikamente, die sehr wenig Nebenwirkungen haben. Ich nehme zusätzlich zu meinem Betablocker Nebivolol seit fast 20 Jahren Candesartan und habe nie irgendeine Nebenwirkung gehabt.

Lieber Cha-tu ich hoffe dir geht es gut?.

Es geht so. Bin momentan etwas niedergeschlagen, ohne genau sagen zu können, woran das liegt. Vielleicht am beginnenden Herbst (obwohl das eigentlich meine Lieblings-Jahreszeit ist) und die längere Dunkelheit?!

Lieben Gruss

Cha-Tu

J|üragen2x06 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu

Es tut mir von herzen leid das es dir nicht so gut geht .Ich hoffe du bekommst es wieder i n den grifff.Was soll ich ohne deine ratschläge machen?.Deine Meinung ist mir verdammt wichtig. Du versuchst immer die Menschen aufzu bauen.Denk ein bischen an dich.Du hast es nötig.Du versuchshst immer mit deinen erfahrungen und mit deinen nochmal erfahrungen zu helfen. Ich bin dir sehr dankbar.

Dieses Foum soll wirklich froh sein das du dich darin einbringt. Mit deinem wissen und erfahrung.Mir geht es im moment nicht so toll.

Aber ich hoffe es legt sich wieder.Meine schreibweise ist nicht so toll.Endschuldige.Mir geht es im Moment nicht so gut. habe VHF mit 240 Schlägen.Gehe gleich rüber in die Notaufnahme. Dann Intensiv wie immer. Anschlließend Kardioversion mit e-Schock. Sch....

Ich hab die schna.... voll. Ich mag nicht mehr. Obwohl ich solch tolle Herzwerte habe muß ich das durchstehen. woher kommt das ?.Bekomme jetzt wo ich ich dies schreibe verdammt wenig luft. Es macht mir Angst. Was soll ich machen?.Soll ich jetzt eine pille schlucken und warten bis ich ruhiger werde?.Bitte Cha-Tu was soll ich machen?.Ich hab einfach Angst.

Liebe grüsse

Jürgen

J\ürgeln2E06 hat geantwortet


Hallo Ca-Tu

Habe eben einen wahnsinigen hustenanfal gehabt. Und es waren Blutschlieren drin. Habe meiner Frau aber nichts gesagt. Ich habe total Angst.Jetzt hab ich Angst das ich doch das nächste Weihnachten mit meiner Familie und lieben nicht mehr erlebe.Ich werde auch nichts mehr meiner Frau und den kindern erzählen. Es tut mir schon alleine weh. Deshalb möchte ich ihnen nicht auch noch weh tun.Ich glaube und bin mir sicher das ich sowieso nicht mehr lange habe. Alleine das blut im spuktum sagt schon alles.

Ich wünsche dir das du noch lange lebst. Und vor allem einigermaßen beschwerdefrei.Den umständen entsprechend.Bitte bleib uns allen noch lange erhalten.

Liebe Grüsse

Jürgen

CRha-Txu hat geantwortet


Guten Morgen, Jürgen.

Nun, diese Blutschlieren im Auswurf sind für mich durchaus erklärbar. Du hast eine Lungenkrebsoperation hinter Dir, Deine Lunge ist durch die OP natürlich verletzt und sicherlich noch nicht in ihrem vollkommen abgeheilten Zustand. Wenn man dann stark hustet, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass da die eine oder andere kleine Ader platzen kann. Wenn Du deswegen unsicher bist, und das wiederkommt, versuche, etwas von dem blutigen Sputum in ein steriles Gefäss (z.B. kleines Marmeladenglas, das Du mit kochendem Wasser keimfrei gemacht hast) zu spucken und das dann am Montag dem Arzt zu bringen. Der schickt es zum Labor, und das Labor kann recht gut unterscheiden, was da alles drin ist, und der Lungenfacharzt kann es interpretieren.

Die Idee, Deiner Frau nichts davon zu sagen, finde ich persönlich nicht gut. Aber ich kann da nur von mir und meiner Frau ausgehen. Meine Frau wäre stocksauer, wenn ich Ängste oder Verschlechterungen oder MÖGLICHE Verschlechterungen vor ihr geheim hielte. Dafür hat sie kein Verständnis, sie sagt, wir sind ein altes Ehepaar und gehen diesen Weg GEMEINSAM. Und daher will sie informiert sein.

Aber wie gesagt, ich kann da nur von mir und meiner Frau reden...

Keine Sorge, lieber Jürgen, ich achte schon auf mich. Und solche kleineren und grösseren Tiefs habe ich immer mal. Momentan will mein Körper sich nicht so recht an die Kälte gewöhnen, die hier im Osten Bayerns schon herrscht. Zwar scheint die Sonne, aber draussen sind es nur 4 Grad, und das mag ich, mein Herz und meine Lunge nicht so gerne. Besonders die Übergänge von der warmen zur kalten und dann im Frühjahr von der kalten zur warmen Zeit mag ich nicht. Wenn das mal stabil ist, ist es auch wieder okay.

Aber ich hoffe es legt sich wieder.Meine schreibweise ist nicht so toll.Endschuldige.Mir geht es im Moment nicht so gut. habe VHF mit 240 Schlägen.

Ach, das tut mir leid, dass Du da wieder einen Schub hast.

Gehe gleich rüber in die Notaufnahme. Dann Intensiv wie immer. Anschlließend Kardioversion mit e-Schock. Sch....

Immerhin kennst Du das schon. Was kein Trost ist, aber Du bist vorbereitet.

Bekomme jetzt wo ich ich dies schreibe verdammt wenig luft. Es macht mir Angst. Was soll ich machen?.Soll ich jetzt eine pille schlucken und warten bis ich ruhiger werde?.

Von was für eine Pille redest Du? Beruhigungspille? Falls Du das Gefühl hast, sie könnte Dir helfen, würde ich eine nehmen...

und bin mir sicher das ich sowieso nicht mehr lange habe.

Das glaube ich nicht, Jürgen. Aber ich verstehe, dass Du so denkst. Das alles macht Angst. Es würde JEDEM Angst machen, da kannst Du sicher sein. Ich denke, jeder Mensch, der plötzlich aus dem normalen Leben in eine schwere Krankheit gestürzt wird, kennt diese Zeiten der Angst.

Alleine das blut im spuktum sagt schon alles.

Nö. Hatte ich auch schon. Mehrfach. Wenn ich stark huste, platzen kleine Äderchen im Bronchialbereich und dann ist mein Sputum mit Blutschlieren durchzogen.

Welche Farbe hat das Blut? Rot? Hell? Dunkel? Tiefbraun?

Einen lieben Gruss!

Cha-Tu

Jvür]gxen20x6 hat geantwortet


Guten morgen Cha-Tu

Die farbe des Blutes ist dunkelrot. Das heißt für mich das es doch etwas mehr aus der lunge kommt. Wenn ich aus einer kleiner geplatzten ader der Bronchien bluten sollte wäre es hell rot.Oder liege ich da falsch ?.Meine VHF habe ich nach 4,5 STD mit einer zusätzlichen Pille Metohexal und Lorazepam in den griff bekommen. Ich mag nicht mehr in die Notaufnahme zu gehen. Aber ich weiß nicht ob ich da richtig handel. Habe 3x 95mg Metahexal genommen. Aber es hat meine VHF beendet. Ob das auf dauer gut ist weiß ich nicht.

Mir persönlich tut kälte mehr gut wie wärme. Obwohl sich bei kälte bekannter maßen sich die Arterien zusammen ziehen. Und das wiederum eine erhöhte gefahr eines Infarktes ergibt. Hatten heut nacht ersten Bodenfrost. Muss jetzt erstmal die Planzen einholen. Ich hoffe das ich diese dann im nächsten Jahr im Frühling wieder raus stellen kann. So wie es mir im Augenblick geht glaub ich nicht dran. Aber abwarten.

Lieber Cha-Tu ich möchte hier nicht weiter jammern.Denn ich hab mir mal verschiedene andere Faden angeschaut.Diesen anderen lieben Menschen geht es noch schlechter wie mir.Weshalb tu ich eigentlich rum jammern?.Ich hab mir mal den Faden von dir und Carmen durchgelesen.So wie ich gelesen habe bist du mit Carmen mittlerweile gut befreundet. Sie hat ja einen langen leidensweg hinter sich.Und sie tut mir verdammt leid.Darf ich mal fragen wie es ihr geht?.Sie tat mir so leid als ich ihren Faden las. Du hast ihr mit sicherheit mit deinen Ratschlägen und mit deinem mitgefühl sehr geholfen.

So lieber Cha-Tu jetzt muss ich Pause machen. zzz .Mir ist nicht gut.

Und zum schluss möchte ich noch cinderella , the caver und Avimoth für ihre Hilfe danken. :)_

Liebe grüsse an alle

Jürgen

CBha-Txu hat geantwortet


Hallo, Jürgen,

Habe 3x 95mg Metahexal genommen. Aber es hat meine VHF beendet. Ob das auf dauer gut ist weiß ich nicht.

Das ist natürlich deutlich über der Höchstdosis, wobei ich selbst auch über der Höchstdosis meines BB liege. Wenn der Arzt das in Ordnung findet, würde ich das machen.

Mir fiel aber ein: Hast Du Deinen Kardiologen, der das VHF behandelt, mal gefragt, was er von "Pill in the pocket" hält? Das ist eine Behandlungsmethode bei VHF, bei der man ein sehr starkes Medikament bekommt, das man aber NUR im Falle eines VHF einnimmt. Man hat es quasi immer "in der Tasche", als Notfallmedikament (ähnlich wie Nitro bei Herzktranken). Welches Medikament da für Dich konkret infrage kommt, muss Dein Arzt entscheiden, es gibt da mehrere Möglichkeiten. Sprich ihn doch mal darauf an.

Zum Blut: Wenn das Blut rot ist, ist es "frisch" (egal ob hell oder dunkel). Das deutet eher NICHT darauf hin, dass es was mit dem Krebs zu tun hat. Wenn es dunkelbraun wäre, wäre das alarmierend und man sollte dann baldmöglichst einen Arzt aufsuchen. Bei mir bestand ja vor der Diagnose COPD auch der Verdacht auf Lungenkrebs, und da sagte mir der Arzt damals, dass nur tiefbraunes Blut im Sputum, und zwar nicht als Schlieren, sondern richtig "brockig" bei Krebs "interessant" sei...

*

Wir hatten auch Bodenfrost, aber wir werden die Pflanzen noch nicht reinholen, denn es soll Ende nächster Woche wieder in den 20-Grad-Bereich kommen.

Ich hoffe das ich diese dann im nächsten Jahr im Frühling wieder raus stellen kann. So wie es mir im Augenblick geht glaub ich nicht dran.

Ich glaube daran :)_

Lieber Cha-Tu ich möchte hier nicht weiter jammern.

Lieber Jürgen, wer dürfte denn hier sonst jammern, wenn nicht Menschen wie Du, die WIRKLICH krank sind? Zumal ich das gar nicht als Jammern empfinde. Du schreibst über Dein Leid, und dafür ist dieses Forum da.

Carmen geht es momentan nicht gut, aber das steht ja alles in ihrem Thread. Mehr weiss ich aktuell auch nicht. Wir mailen zwar auch, aber momentan ist da nichts Aktuelles.

Lieben Gruss!

Cha-Tu

JUürg&en20I6 hat geantwortet


Hallo Cha-Tu

Du beruhigst mich immer wieder mit deinen geschriebenen worten.Ich hab trotzdem Angst. Ich muß diese in den griff bekommen . Sonst reißt es mich total in den Abgrund.

Habe wieder blut im spuktum. Das ist doch nicht normal?.Und mir geht es saum....War gerade mit meiner Frau einkaufen. Es war für mich eine tortur. Habe Luftmangel und Husten ohne ende. VHF nicht aufgetreten. Mann ist mir übelig.

Bestell Carmen liebe grüsse von mir. Vielleicht sollte ich das besser selbst machen.Vielleicht freut es sie wenn auch ein Aussenstehender oder der nur mit liest an sie denkt.Entschuldige meine Schreibweise.Wenn ich wie die Nächte davor nicht schlafen kann werde ich mir den traed von Carmen weiter verfolgen.Du hast ihr ja viele Ratschläge und hilfe gegeben. Sie tut mir im Herzen so leid.

Wenn man bedenkt was du und Carmen in all den Jahren schon durch gemacht habt komme ich mir mit meinen VHF und Lungenkrebs lächerlich vor. Bestell Carmen schöne grüsse von mir. Ich würde es selbst machen. Aber ich hab jetzt im Moment nicht den Nerv dazu da es mir verdammt mies bzw. dreckig geht.Ich hoffe es legt sich wieder.

Oh Mann ich mach jetzt erst mal Pause. Mir geht es wirklich nicht gut. Leg mich auf das Sofa und nehme meine Emma in den Arm.Meine Frau ist ja nicht da.Aber meine Emma ist da und hat ihren Kopf bei mr auf der Brust.

Als wenn sie spürt das in meiner Brust was nicht in Ordnung ist.Vielleicht einbildung von mir. Ich liebe dieses Tier über alles.Meine Frau und die Kinder nartürlich mehr.Zu diesem Tier hab ich eine sehr enge beziehung. Ich hab ihr wo sie 1 Jahr alt war das leben gerettet.Sie hatte damals Rattengift gefuttert. Sie lag praktisch im sterben. Ich hab sie ins Auto gepackt und sie in die Klinik gebracht. Die Ärzte meinten ich solle sie einschläfern. Das wäre das beste für sie.Aber das wollte ich nicht. Wir beide haben gekämpft. Und sie ist durch gekommen. Heute ist sie mein bester Freund.Und sie zeigt auch ihre dankbarkeit . Manchmal hab ich das Gefühl das Tiere mehr Gefühle zeigen können wie wir Menschen.

Lieber Cha-Tu grüss mir ganz herzlich Carmen von mir. Werde es wenn es mir besser geht selbst tun. Aber noch hab ich nicht den nerv dazu.

Brrrrrr ist das kalt .

Liebe grüsse

Jürgen

J2ürgesn2,06 hat geantwortet


Hallo Cha-TU

Entschuldige bitte das ich noch mal störe.Ich hab eben einen Hustenanfall bekommen wo ich gut eine halbe Tasse Blut gespuckt habe.Das ist doch nicht normal?.Und es tut in der Brust weh.Und Luft bekomme ich auch nicht gut. Was meinst du?. Meine Frau sagt ich solle sofort in die Klinik. Sie hat wahnsinnige Angst .Aber ich bin der Meinung das das alles übertrirben ist.Ich habe nur noch Angst.Ich weiß nicht mehr wie ich damit fertig werden soll. Hast du vielleicht eine lösung ?

C*ha-xTu hat geantwortet


Lieber Jürgen,

bei so einer Menge Blut würde ich auch ins Krankenhaus fahren, und zwar sofort. Da gebe ich Deiner Frau Recht. Ob es übertrieben ist, können wir in so einer Situation nicht entscheiden, das kann und soll nur ein Arzt tun. Ich vergleiche das mal mit mir: Mir hat mein Kardiologe gesagt, wenn ich den typischen Druck auf der Brust habe, dann solle ich lieber 10mal umsonst den Notarzt rufen oder in die Notfallambulanz fahren als einmal zu spät. Deine Lungenkrankheit ist schwerwiegend, und daher sage ich hier auch: lieber 10mal umsonst in die Klinik als einmal zu spät...

Und übrigens: Lungenkrebs ist ganz und gar nicht lächerlich! Wenn ich wählen müsste zwischen meiner Herzkrankheit und Lungenkrebs würde ich SOFORT die Herzkrankheit wählen.

Danke für das, was Du zu Deinem Hund, der Emma, schreibst. Ich hatte bis vor ca. 18 Jahren mein ganzes Leben lang Katzen, schon als Kind. Leider kann ich mit meiner Lunge keine Katzen mehr halten (ich habe ja auch Asthma neben der COPD), ich reagiere sofort allergisch. Eigentlich war angedacht, wenn wir hier ins Haus einziehen (2011) uns sofort einige Katzen zu holen. Aber leider kam da meine Lunge dazwischen. Ich verstehe Deine Gefühle gut.

Lieben Gruss & und fahre bitte in die Klinik. Eine halbe Tasse ist einfach zu viel Blut im Sputum.

Cha-Tu

J7ürOgenW20x6 hat geantwortet


Lieber Cha-Tu

Habe ein sehr ekliges Wochenende hinter mir. Huste zwar immer noch Blut ab.Ist aber rückläufig. In die Klinik wollte ich nicht gehen. Vielleicht war das leichtsinnig von mir. Hätte auch böse ausgehen können. Ich weiß. Ich weiß aber auch das ich die Krankheiten die ich leider habe mit all den Symtomen Akzeptieren muß. Wenn ich bei jeden vorkommnis zum Arzt oder in die Klinik rennen würde wäre ich nur noch unterwegs.Ich muss sehen das ich damit klar komme und dabei versuchen Ruhe zu bewahren. Sonst macht mich das fertig.

Habe heute morgen meine LUFA angerufen und ihr alles erzählt. Sie meinte das sich das nicht gut anhört und sie hat mir vorgeschlagen das ich heute noch in die Praxis kommen solle. Sie wolle der sache auf den Grund gehen. Auch wolle sie noch eine Bronchoskopie machen um zu sehen wie es darin aus sieht. Nur zur sicherheit. Gehe heute Nachmittag hin.Finde es sehr gut von meiner Lungenärztin das sie mich so schnell ran nimmt. Ist ja bei einigen Ärzten nicht die Regel.

Aber trotzdem kommen diese sch.... Ängste immer wieder durch wenn die Symptome extrem auftreten. Aber ich denke mal das diese Ängste bei meinen Erkrankungen berechtigt sind. Sind diese Ängste nicht auch warnsignale des Körpers das da irgend etwas nicht in Ordnug ist und Gefahr droht.Angst ist doch ein Urinstinkt im Menschen womit er signalisiert das Gefahr droht . Sei wachsam.

Meine Ängste und damit verbundenen Panikattacken sind schwer unter kontrolle zu bringen. Ich versuche da gegen anzu kämpfen und versuche damit zu leben. Ist nicht leicht. Versuche ruhig zu bleiben und mit einer ruhigen und tiefen Atmung dagegen zu steuern. Klappt auch teilweise. Ich möchte auch nicht mehr so viel über meine Ängste berichten. Denn ich sehe hier im Forum das mann sehr schnell in die Angstecke gestellt werden kann. Mich überkommt auch die Todesangst wenn ich wieder solche Beschwerden wie jetzt am Wochenende bekomme. Denke das diese dann berechtigt sind. Aber ich lerne je öfter sie auftreten besser damit um zu gehen.

Gestern kam auch noch schmerzen linke Brustseite hinzu. Genau lokalisieren konnte ich sie nicht.Weil sie zimlich auf der gesamten linken seite waren. Richtig brennendes Ziehen. Aber ich nehme nicht an das diese vom Herzen herrühren. Das werden wohl noch Nachwehen von der op sein denke ich. Sie hatten ja einen schönen langen schnitt machen müßen. 20 cm lang auf der linken seite unterhalb der achsel. Die mußten die Rippen ganz schön auseinander reißen sagte mir der chirurg.Dadurch wurden natürlich auch ein parr Nerven geschädigt. Die linke seite ist ja immer noch taub. Aber wenn mann sich erklären kann wo die schmerzen her kommen kommen erst garnicht die Ängste durch. Und die VHF die immer mal autreten oder werden versuche ich mittlerweile ja auch selbst in den griff zu bekommen. Wird eben eine BB mehr geschluckt und Abgewartet was Passiert. Das blöde ist nur dabei das ich kein Xarelto oder so nehme.

Cha-Tu so wie ich deine Antwort lese bist du auch ein sehr lieber Tierfreund. Da tut es mir sehr leid das du keine Katzen halten kannst.

Bist du generell gegen Tiere allergisch oder nur gegen Katzenhaare.? Ist das mit Hunden genau so?

Werde mich noch mal melden wenn die Untersuchung gelaufen ist.

Liebe grüsse an alle

Jürgen

CqhaQ-,Txu hat geantwortet


Lieber Jürgen.

Wenn Du das so richtig findest, nicht ins Krankenhaus gegangen zu sein, dann ist das auch für Dich richtig, und jeder muss das akzeptieren. Letztendlich hat nämlich immer noch (gottseidank) der Kranke das letzte Wort.

Habe heute morgen meine LUFA angerufen und ihr alles erzählt. Sie meinte das sich das nicht gut anhört und sie hat mir vorgeschlagen das ich heute noch in die Praxis kommen solle. Sie wolle der sache auf den Grund gehen. Auch wolle sie noch eine Bronchoskopie machen um zu sehen wie es darin aus sieht. Nur zur sicherheit. Gehe heute Nachmittag hin.Finde es sehr gut von meiner Lungenärztin das sie mich so schnell ran nimmt. Ist ja bei einigen Ärzten nicht die Regel.

Ja, das ist toll. Solche Ärzte braucht man an seiner Seite.

Und da hätte ICH mal eine Bitte: Würdest Du mal berichten, wie so eine Bronchoskopie abläuft? Ich vermute, dass das bei mir Anfang 2014 gemacht werden muss, denn meine Lunge ist voller Schleim, und selbst hohe Dosen von Schleimlösern kriegen das nicht restlos weg. Meine Hausärztin denkt nun daran, das absaugen zu lassen. Und das geht ja nur per Bronchoskopie. Und ich gebe zu, dass ich DAVOR ein kleines bisschen Angst oder ungutes Gefühl habe, denn eine Bronchoskopie wurde bei mir noch nie gemacht.

Aber trotzdem kommen diese sch.... Ängste immer wieder durch wenn die Symptome extrem auftreten. Aber ich denke mal das diese Ängste bei meinen Erkrankungen berechtigt sind.

Ja, so sehe ich das auch. Und glaub mir, angstFREI ist kein Mensch, der eine schwere Krankheit hat. Ich bin auch nicht angstfrei.

Sind diese Ängste nicht auch warnsignale des Körpers das da irgend etwas nicht in Ordnug ist und Gefahr droht.

Ja, so ist das wohl, das ist die Funktion der Angst. Ein Mensch ohne Angst lebt meiner Meinung nach sehr gefährlich...

Meine Ängste und damit verbundenen Panikattacken sind schwer unter kontrolle zu bringen. Ich versuche da gegen anzu kämpfen und versuche damit zu leben. Ist nicht leicht. Versuche ruhig zu bleiben und mit einer ruhigen und tiefen Atmung dagegen zu steuern. Klappt auch teilweise. Ich möchte auch nicht mehr so viel über meine Ängste berichten. Denn ich sehe hier im Forum das mann sehr schnell in die Angstecke gestellt werden kann.

Na, aber keinesfalls Menschen wie Du und ich. Wer hier in die Angstecke gestellt wird (obwohl ich das nicht so nennen würde), bei dem hat sich gezeigt, dass er organisch vollkommen gesund ist, aber trotzdem Angst hat, organisch krank zu sein. Und darauf muss man hinweisen. Ich als Therapeut a.D. weise auch darauf hin, vor allem, um dem Menschen zu helfen. Denn wenn jemand z.B. herzgesund ist, aber dauernd zum Kardiologen rennt, wird er nicht gesund. Man sollte dann schon sagen, er solle zu einem Psychotherapeuten gehen und sich dort helfen lassen, denn nur dort kann er Hilfe kriegen. Ein Mensch mit psychogener Herzangst leidet ja enorm, vielleicht sogar mehr als ein "echter" Herz- oder Lungen-Kranker! Aber sein Leid wird nicht weniger, je öfter er zum Kardiologen rennt, im Gegenteil, das Ganze wird eher noch schlimmer. Jemand, der Blut im Urin hat, geht ja auch nicht zum Augenarzt, um sich helfen zu lassen, sondern zum Internisten/Urologen. Das nur zur Erklärung. Menschen, die wirklich krank sind, sei es herz- oder lungenkrank, wurden hier in diesem Teil des Forum noch nie in die Angstecke gestellt (ich persönlich stelle auch Angstkranke da nicht rein, denn diese Menschen leiden tierisch!)

Mich überkommt auch die Todesangst wenn ich wieder solche Beschwerden wie jetzt am Wochenende bekomme. Denke das diese dann berechtigt sind. Aber ich lerne je öfter sie auftreten besser damit um zu gehen.

Auch das ist klar. Herz- und Lungenerkrankungen machen sehr oft Todesangst, weil sie den Atem behindern, und da ist die Todesangst fast schon ein instinktiver Reflex. Wenn ich einen Angina-Pectoris-Anfall habe, habe ich auch Todesangst...

Gestern kam auch noch schmerzen linke Brustseite hinzu. Genau lokalisieren konnte ich sie nicht.Weil sie zimlich auf der gesamten linken seite waren. Richtig brennendes Ziehen. Aber ich nehme nicht an das diese vom Herzen herrühren.

Wieviel von der Lunge wurde Dir denn entfernt?

Das werden wohl noch Nachwehen von der op sein denke ich.

Das denke ich auch.

Cha-Tu so wie ich deine Antwort lese bist du auch ein sehr lieber Tierfreund. Da tut es mir sehr leid das du keine Katzen halten kannst.

Danke. Ja, ich liebe Tiere sehr, besonders Katzen, Elefanten und Kühe. Das sind meine Lieblingstiere. Aber eigentlich mag ich alle Tiere, vor Hunden habe ich allerdings etwas Angst, da ich als 3jähriger von einem Schäferhund angegriffen und verletzt worden bin. Seitdem habe ich da eine "Macke" ;-) Da ich auch sehr gerne Wasserschnecken mag, überflege ich momentan, mir wieder ein Aquarium zuzulegen (hatte bis 20010 eines).

Werde mich noch mal melden wenn die Untersuchung gelaufen ist.

Tu das bitte.

Lieben Gruss

Cha-Tu

JJürg?en20x6 hat geantwortet


Hallo Cha-Tu

Bin wieder zuhause. Bronchoskopie wie immer ohne Probleme gelaufen. War ja auch mittlerweile meine 4te. Bis auf die erste in der Klinik im März waren sie alle gut. Bei der ersten bat ich den Arzt mich schlafen zu legen. Er gab mir wohl was aber es hat nicht die gewünschte wirkung gebracht. Ich war für einen kurzen moment weg. Wurde aber mitten drin wach und konnte alles am Monitor verfolgen. Ich bekam einen Hustenanfall nach den anderen als der Arzt den schlauch in den Broncjien vor und zurück schob. Der maulte mich an das ich endlich mit der Husterei aufhören soll.Oh Mann am liebsten hätte ich ihm den schlauch ganz wo anders reingeschoben.So sauer war ich. Als er den schlauch wieder draußen hatte sagte ich ihm Herr Doktor das war meine letzte Bronchoskopie bei ihnen. Er guckte zwar grimmig aber das war mir im den moment egal. Die anderen drei Bronchos verliefen alle eigentlich sehr angenehm.

Ich lege mich auf die Liege und mir wird der Rachen mit einem Betäubungsspray betäubt.Kennt man auch von der Magenspiegelung.Dann wuerde ich an den Monitor angeschossen. Herz , Puls und Sauerstoffsättigung wird ständig im Auge behalten. Da ich mich immer schlafen legen lasse kann ich dir leider nicht sagen wie es weitergeht. Ich hab mir erklären lassen das der Arzt mit dem Schlauch durch die Nase zum Rachen und von dort in die Bronchien geht. Also Angst brauchste vor der Untersuchung nicht zu haben. Ich hab dir mal was rausgesucht und stell es hier rein.

Die Spiegelung führt der Arzt ein optisches Instrument (das Bronchoskop) in die Luftröhre und

weiter bis in ihre Verzweigungen in der Lunge (Bronchien) ein (s. Abb.). Mit einem biegsamen

Bronchoskop, das durch den Mund oder durch die Nase eingeführt werden kann, ist es möglich, auch

kleinere Bronchien in den Lungenlappen zu untersuchen. In schwer zugänglichen Bereichen der

Lunge kann die Spiegelung durch eine Röntgendurchleuchtung unterstützt werden. Eventuell kann es

vorteilhafter und sicherer für Sie/ Ihr Kind sein, die Untersuchung mit einem starren Bronchoskop

durchzuführen.

Mit kleinen Instrumenten (Absaugkatheter, Bürste, Zange oder Punktionsnadel), die der Arzt durch

das Bronchoskop einbringt, kann er Proben von Brochialschleim oder kleine Gewebestücke aus

Luftröhre, Brochien, Lymphknoten oder Lungengewebe entnehmen.

Unter Umständen ist es erforderlich, die Lungenbläschen mit kleinen Mengen steriler, klarer

Flüssigkeit zu spülen. Die gewonnenen Proben können dann auf Krankheitserreger, Zellen oder

feingeweblich untersucht werden.

Die einzige alternative Untersuchungsmethode ist eine Röntgenuntersuchung evtl. mit Kontrastmittel.

Hierbei kann der Arzt jedoch die Bronchien nicht direkt begutachten, kleine Befunde an der

Schleimhaut nicht erkennen und keine Proben zur weiteren Untersuchung entnehmen.

Ist mit Komplikationen zu rechnen?

Die Bronchoskopie ist heutzutage ein risikoarmes Routineverfahren. Durch Voruntersuchungen und

Überwachung während und nach dem Eingriff sorgen wir dafür, frühzeitig Risiken zu erkennen und

sich darauf einzustellen.

Alles nicht so schlimm. Mach dir kein Kopf wegen der Untersuchung.

Also nun zu meinen Befund heute. Meine LUFA sagte mir nach der Untersuchung das sie schon lange nicht mehr eine so schöne Bronchitis gesehen hätte. Ich war noch ein bischen benommen und sagte ' Tja was tut mann nicht alles um auch mal die Ärztin glücklich zu machen. Hab mir auch Mühe gegeben. Sie fing an zu grinsen und sagte das meine Bronchien sehr entzündet sind. Auch das noch Blutspuren zu sehen sind. Das viele Blut hat sich wahrscheinlich gesammelt wie es auch beim schleim sein kann wenn mann nicht richtig abhusten kann. Und dann kam ein richtig heftiger Hustenafall und der ganze Mist wurde ausgehustet. Die masive Entzündung ist auch der grund meiner Atembeschwerden. Die bronchien sind engergestellt meinte sie. Sie spritzte mir was das diese weitergestellt werden. Konnte kurz darauf wieder besser atmen. Dann solle ich noch Antibiotiker nehmen falls die Entzündung durch Bakterien verursacht wurde. Sie hat auch eine Probe entnommen die jetzt untersucht wird. Mal sehen was da raus kommt. Als ich ging meinte sie noch ich solle mir nächstes mal nicht so viel mühe geben um so eine Bronchitis hinzu kriegen. Wenn irgendwas ist anrufen und kommen.

Diese Freundlichkeit und spontane handeln meiner Ärztin macht mir mehr Angst wie die beschwerden. Da kann man denken das ich so krank bin das sofort gehandelt werden muß. Aber an dem Punkt spinne ich nicht weiter.

Du wolltest wissen wieviel sie von der lunge entfernt haben. Nun sie haben mir den ganzen linken Oberlappen entfernt. Der mußte auch raus. Denn es war auch ein Lymphknoten mit einer größe von 1,4cm befallen. Und an den kam der chirurg nur ran wenn der Linke Oberlappen mit dem Primär Tumor raus war. Auch war schon gewebe um den Primärtumor befallen. Dann muss soweit geschnitten werden das auch gesundes gewebe dran glauben muss. Also ein ausreichender sicherheitsabstand zum kranken gewebe mußte gegeben sein. Schreiben die Leitlinien vor.

Ja auch ich seh das so wie du mit den Angstkranken. Und was Angst und Panikattacken auslösen können wissen wir nur zu gut.Ich hab viel in den anderen fäden gelesen und bin immer wieder auf jede Menge Menschen gestoßen die laut Ärztlicher aussage kerngesund sind.Wenn ich dann noch lese das jemand sehr jung ist und Angst hat Leberkrebs oder sonst was zubekommen und sich jeden Tag zu dröhnt. Dann wird nachgefragt was er gegen seine Ängste unternehmen kann weil sie immer schlimmer werden. Was soll mann solch einen Menschen raten ?. Hör auf zu saufen und bekomm dein Leben wieder in den griff bevor es zu spät ist?. Ich habe in vielen Fäden und unterforen gelesen und mußte feststellen das viele User immer und immer wieder den einen oder anderen als Angstpatienten hinstellen und immer nur darauf drängen das er eine therapie machen solle. Die hälfte der User die hier oder in anderen rubriken schreiben sind meiner meinung nach Angstpatienten. Du hast recht das diese Menschen auch sehr viel hilfe brauchen. Das sie genau so leiden wie unsereins ist mir auch klar. Aber was macht mann mit Angstpatienten denen mann immer und immer wieder zur therapie rät und die dann solche guten Ratschläge nicht befolgen?. Irgendwann googln sie sich eine neue Krankheit und es geht von neuen los.Ist mann dann nicht irgendwann so frustriert das man sie in die Angstecke stellt?.Ich könnte mir das vorstellen.

LIieber Cha-Tu das du im Augenblick solch Probleme mit deiner Lunge hast tut mir leid. Ich hoffe es bessert sich bald. Kanst du nicht schon früher einen Termin für die Bronchoskopie bekommen ?. Frag doch einfach noch mal nach.

Liebe grüsse

Jürgen

Is ein bischen lang geworden.

C"ha-Txu hat geantwortet


Guten Morgen, Jürgen.

Danke für die Erklärungen zur Bronchoskopie. Ich kann mir das jetzt besser vorstellen. Ob ich das "schlafend" machen lassen werde, weiss ich nicht, weil ich Probleme mit Narkosen habe. Das bespreche ich aber noch vorher mit meinem Kardiologen.

Also nun zu meinen Befund heute. Meine LUFA sagte mir nach der Untersuchung das sie schon lange nicht mehr eine so schöne Bronchitis gesehen hätte.

Aha! Daher auch das Blut...

Die masive Entzündung ist auch der grund meiner Atembeschwerden.

Ja, das ist klar.

Die bronchien sind engergestellt meinte sie.

So ist das ja bei den üblichen Bronchitiden auch. Allerdings ist das bei Dir eben schlimmer, weil die Lunge vorgeschädigt ist. Ich muss auch alles versuchen, damit ich keine Erkältung oder Bronchitis bekomme.

Wenn irgendwas ist anrufen und kommen.

Ein guter Rat. Und der zweite Rat: Keine Hecken schneiden, wenn es einem nicht gut geht ;-)

Diese Freundlichkeit und spontane handeln meiner Ärztin macht mir mehr Angst wie die beschwerden. Da kann man denken das ich so krank bin das sofort gehandelt werden muß. Aber an dem Punkt spinne ich nicht weiter.

Das sehe ich auch nicht so, Jürgen. Du BIST nun einmal ein schwer kranker Mann. Und natürlich MUSS dann schneller gehandelt werden als bei einem ansonsten Gesunden. Du hattest Lungenkrebs und wurdest operiert. Und da muss man viel vorsichtiger sein als wenn man gesund wäre. Wenn ich einen Druck in der Brust spüre, der durch Nitrospray nicht weg geht, gehe ich auch zum Arzt. Oder wenn ich Atemnot habe, die ich mir nicht erklären kann, gehe ich auch. Wäre ich gesund, würde ich sicherlich nicht wegen Druck und Atemnot sofort zum Arzt gehen, und das würde meine Ärztin sicherlich auch nicht toll finden. Aber da meine Ärztin ja weiss, dass ich chronisch krank bin, rät sie mir auch stets, lieber dreimal zu früh zu kommen als zu spät. Dass die Ärztin Dich da akut mahnt, hat nichts damit zu tun, dass sie denkt, Du seist todkrank, sondern sie will verhindern, dass es dazu kommt. Und da liegt halt auch viel an Dir. Du musst diesen "Impuls" "Ich halte das erst mal aus, mal sehen was kommt" einfach ablegen. Wenn man chronisch krank ist, ist "erstmal aushalten" kein Zeichen von Stärke, sondern von Dummheit. Sorry........ ;-)

Das Fehlen des linken Oberlappens erklärt meiner Meinung nach auch die Beschwerden im linken Brustkorb, die Du ja anfänglich fürs Herz gehalten hast. Ich denke, diese Beschwerden, werden auch noch eine zeitlang anhalten, das alles muss ja erst einmal heilen.

Aber was macht mann mit Angstpatienten denen mann immer und immer wieder zur therapie rät und die dann solche guten Ratschläge nicht befolgen?.

Da kann man nichts machen, Jürgen. Und wer es nicht einsieht, dass er eine PSYCHOtherapie braucht, der sollte es auch gar nicht versuchen, z.B. nur um seinen Angehörigen einen Gefallen zu tun. Man muss SELBST erkennen, dass man psychoptherapeutische Hilfe braucht oder zumindest das Gefühl haben, dass da was dran sein KÖNNTE. Wer fest überzeugt ist, organisch krank zu sein, obwohl sein Leiden seelischer Natur ist, der muss wohl erst noch etwas schlimmer dran sein, bevor er therapiefähig ist. Klingt hart, ich weiss. Aber Patienten, die zu uns kamen mit der Einstellung "Meine Frau (oder mein Mann, oder meine Eltern) will, das ich mir Hilfe hole" haben wir meist nach wenigen Stunden gesagt, dass es (noch) nichts bringt. Und in so einem Forum, wo man die Leute ja noch nicht einmal persönlich kennt, geht das schon gar nichts. Man kann und sollte die Leute darauf hinweisen, mehr kann man nicht machen.

Kanst du nicht schon früher einen Termin für die Bronchoskopie bekommen ?. Frag doch einfach noch mal nach.

Doch, könnte man. Aber ich habe in diesem Quartal so viele Untersuchungen zu machen (Kardiologe, Diabetologe, Lungenfacharzt (Kontrolle), Augenarzt, HNO, Dermatologe, Zahnarzt), ich mag einfach nicht mehr. Irgendwann ist bei mir die Bereitschaft, Ärzte aufzusuchen, NULL, und dann gehe ich nur noch im Notfall hin. Da meine Ärztin das nicht für so akut hält, ist sie damit einverstanden, dass wir das auf 1. Quartal 2014 verschieben. Eventuell regelt es sich ja bis dahin auch von selbst, ich mache gerade auf ihren Rat hin eine massive ACC-Kur über 3 Wochen mit 900 mg ACC täglich. Dazu Lungengymnastik mit einem sehr seltsamem Gerät, das sie mir geschenkt hat ([[http://ecx.images-amazon.com/images/I/413Ty6N2EGL._SY355_.jpg Klick mal drauf!]]) Vielleicht löst das den Schleim.

Lieben Gruss

Cha-Tu

Jnür2gen}206 hat geantwortet


Guten morgen Cha-Tu

Hoffe dir geht es gut. Na so toll war meiner Erklärung der Bronchoskopie ja auch nicht. Ich verschlafe sie ja meist.Hab ich gern getan. Es ist ja nur eine sehr kurze Narkose. Aber wenn du davon schwierigkeiten bekommst sollte man lieber eine stärkere Beruhigung geben.

Dein Rat keine Hecke zuschneiden wenn es mir nicht gut geht befolge ich gern. Ich hab sie zusammen mit meinem Sohn fertig geschnitten.

Hat sich für dieses Jahr erst mal erledigt. Es gibt zwar noch viel im Garten zu tun. Gerade jetzt in dieser Jahreszeit. Aber ich lass mir zeit und gehe es ruhig an. So wie ich alles andere mittlerweile auch ruhig angehe. Bloß keine Hektik und stress.

Ich muß sagen das es mir gestern nach der Bronchoskopie besser ging. War total ausgeglichen und die ruhe selbst. Auch das Atmen war viel besser. Ich führe das auf das Mittel zurück was mich in den schlaf gebracht hat. Tolles zeug. Muß mal fragen ob's das auf Rezept gibt. :-D

Aber ich glaub das kann ich vergessen. ;-D

Heute morgen hab ich wieder diesen schlimmen husten. Das tut auch meiner Pumpe nicht gut. Sie reagiert darauf gereizt mit Tachykardien.

Im Augenblick ist der Puls auf 135. Auch hab ich kopfschmerzen und einen blöden druck im kopf. Gut die Kopfschmerzen können vom BD kommen. Ist 160-100. Lass erstmal meinen betablocker wirken. Mach mir keine weiteren gedanken darüber. Nur den ASS lass ich für heute weg. Wegen des Kavernoms. Kann ja doch sein das es sich mit kopfschmerzen und schwindel meldet. Deshalb möchte ich kein risiko eingehen und den blutverdünner nehmen. Nicht das das ding anfängt zu bluten.

Ich kann dich sehr gut verstehen wenn du null bock auf wetere Untersuchungen hast. Bei diesen vollen Program. Ich drück dir für alle Untersuchungen ganz fest die Daumen das dabei nur gute ergebnisse raus kommen.

Das scheint ein interessantes Gerät zu sein.Hab mal gegoogelt. Könnte auch für mich intressant sein. Könnte bei meinen Atemproblemen helfen. Muss mall mit meinem Arzt darüber sprechen. Ich hab zwar ein gerät zur Atemtherapie aber das überzeugt mich nicht so. Es ist ein gerät mit 3 Bällen drin die ich mit der luft hoch ziehen muß. Triball steht drauf. Schaffe 3 bälle 9x hintereinander. 4x täglich.

Nur jetzt geht es nicht mit dieser blöden Bronchitis. Mir ist so wie so die Luft knapp. Also versuch ich es garnicht erst.

Was du schreibst über Angstpatienten ist meine meinung auch so. Obwohl ich manchmal denke das ich auch in diese Kategorie gehöre.

Ich habe monatelang bis vor kurzen seit der Diagnose in Angst und Panik gelebt. Und wenn ich so zurück denke und darüber nachdenke hat mir die Angst vor der Angst und Panikattacken mehr Angst gemacht als der Krebs selbst. Das hört sich jetzt blöd an . Aber dank deiner und guten Ratschlägen der anderen lieben usern die mir geraten haben einen Therapeuten aufzu suchen bekomme ich das langsam in den griff. Werde weiter meine sitzungen beim Phychoonkologen nehmen. Das ich die Angst vor den Tod etc. nicht ganz verlieren kann ist mir klar. Denn ich werde jeden Tag auf's neue mit meiner Krankheit konfrontiert. Ich denke mal das das dann normal ist wenn mann mal wieder so einen Angstschub bekommt. Muß eben nur noch lernen damit umzugehen. Aber ich hab ja hilfe durch den Psychodoc. Irgendwann werde ich das hin bekommen. Und wenn ich das hin bekommen habe ist das nur dir und den anderen Usern die mir geholfen haben zu verdanken. Vielen Dank von mir an alle. Ich bin froh das ich hier bei euch in diesem Forum gelandet zu ein.

So mach schluß mir brummt der schädel und die luft wird weniger wegen diesen Mist husten.

Meine Emma steht neben mir und hat die Leine in der schnauze und schaut mich an als wolle sie sagen , Mach schluß und lass uns raus.

Wird mir auch gut tun die frische luft und bewegung.

Liebe grüsse

Jürgen

C+hUa-)T[u hat geantwortet


Hallo, Jürgen,

ich werde vermutlich morgen die Hecke schneiden, aber mit Hilfe von zwei netten Damen...

Diese Atemtherapiegeräte mit den drei Bällen kenne ich auch, ich habe auch so eins. Das ist nicht schlecht (weil es eben etwas anders wirkt als das, was ich genannt habe). Ich benutze beide, habe aber einen schleimlösenderen Effekt mit dem "Grünen Ding".

Bei Bronchitis würde ich so ein 3-Ball-Gerät auch nicht nutzen, denn Luft tief einzuatmen, ist schwerer als sie auszuatmen. Das grüne Gerät könnte man aber bei Bronchitis gut benutzen, es ist da ja völlig vom Patienten abhängig wie schnell er das machen will. Und ein langsames Blasen geht auch bei Bronchitis.

Und jetzt schon Dich. Dass Du bei starkem Husten Kopfweh hast, ist doch normal. Hattest Du das früher nicht, oder warst Du früher nie krank. Der ganze Kopf-Brust-Bereich ist bei einer Bronchitis ja in Mitleidenschaft gezogen. Schone Dich jetzt etwas...

Lieben Gruss und gute Besserung

Cha-Tu

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