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Blutdruck 150/55

H-.w J. Wmebexr hat die Diskussion gestartet


Kann mir jemand eine Auskunft geben?

Ich bin nun fast 62 Jahre und ich kann mich nur daran erinnern, das ich Jahrzehnte oft einen leicht erhöhten oberen Wert habe, 145 bis 150.

Aber der untere Wert liegt bei minimal 50 bis (bei normaler Anstrengung) maximal 70.

Der Untere Wert war nur bei normaler Anstrengung noch nie über 70.

Meistens messe ich (im Ruhezustand) etwa 150 zu 55 bei etwa 50 bis 55 Puls.

Mein Ruhepuls ist ebenfalls seit Jahrzehnten in der Nähe von 50 und bei extremer Belastung in der Nähe von 100.

Höheren Pulsschlag hatte ich noch nie.

Ebenfalls spüre ich (auch seit Jahrzehnten) jeden Herzschlag (auch im vollkommenen Ruhezustand) in den Halsschlagadern.

Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich Herzrhythmusstörungen, wenn ich zur Ruhe komme und die Herzfrequenz sich 50 nähert, das ist lästig, geht aber sofort wieder weg, wenn ich eine körperlich belastende Tätigkeit ausübe.

Bei der Untersuchung mit 14 Jahren wurde ebenfalls festgestellt, dass ich ein vergrößertes Herz habe.

Ich habe mehrmals in den letzten Jahren EKGs machen lassen, Langzeit-EKGs und bei jeder Vorsorgeuntersuchung werde ich abgehört.

Immer sagt man mir, dass alles in Ordnung sei.

Ich wohne in Spanien in den Bergen und wenn wir spazieren gehen, hechelt meine vollkommen gesunde Frau, mit ihren 60 kg hinter mir her. Ich habe etwa 130 kg.

Wie passt das alles zusammen?

Viele Grüße

H. J. Weber

Antworten
Csha-]Txu hat geantwortet


Hallo, H.J.,

hast Du dem Arzt denn schon mal von dieser grossen Differenz erzählt? Dein Unterschied zwischen Systole und Diastole beträgt ja 95! Das ist zu viel. Eigentlich sagt man, dass bei einer dauerhaften (!) Differenz von mehr als 80 Handlungsbedarf besteht, man also abklären muss. Man weiss heute, dass bei Menschen über 50 Jahre und einer Differenz von 80 und höher das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt signifikant erhöht ist, weil die Adern vermutlich höhergradig verkalkt sind. Ich würde das kardiologisch abklären lassen.

Gruss

Cha-Tu

H;. J.d Weber hat geantwortet


Hallo Cha-Tu,

das habe ich alles hinter mir.

Vor einem Jahr noch Langzeit EKG und mehrere normale EGKs.

Ich muss dazu sagen, dass ich der "bestüberwachteste " Mensch bin, denn ich habe Leukämie, die aber seit Jahren recht gut mit Tabletten eingestellt ist.

Ich habe nur mal (bei meiner halbjährlichen Untersuchung) etwas von Herzrhythmusstörungen gesagt, schon kam das ganze Programm; sofort aufstehen und zum Kardiologen, sofort EKG und danach "Anprobe" des Langzeit EKG.

Da nutzte es auch nichts mehr, dass ich sagte, dass ich die Rhythmusstörungen seit der Kindheit habe.

Ich werde in der Universitätsklinik in Málaga betreut und die Leute hören da das Gras wachsen, wenn ein Pups quer sitzt.

Ergebnis: Alles in Ordnung.

Diese "Spreizung" des Blutdruckes habe ich aber schon solange wie ich den Blutdruck kontrolliere, also etwa 20 bis 25 Jahre; ob das auch vorher so war, weiß ich daher nicht.

Ich meine, wenn meine Adern so verkalkt wären, dann hätte das doch festgestellt werden müssen. Ich bin auch körperlich recht gut belastbar, ohne dass ich aus der Puste komme.

Ich selbst kann auch feststellen, dass ich an den Füßen einen sehr starken Puls habe, auch an den Halsschlagadern.

Wenn ich dann Alkohol trinke (ausschließlich Rotwein) messe ich gleich 20 Punkte weniger am oberen Wert, aber der untere Wert bleibt immer gleich niedrig; dann liege ich also etwa

bei 125/130 zu 50/55.

Ja- ich bin mal gespannt.

Ich bedanke mich für Deine Antwort.

Viele Grüße

H. J. Weber

Gpuck(y068 hat geantwortet


Hallo,

ich würde zum einen denken, das du früher viel Sport gemacht hast, jedenfalss scheint deinem Herz, Belastung fast besser zu bekommen, als Ruhe, der Puls von 50 ist ja auch niedrig.

Und irgendwie scheinen deine Adern verengt, daher muß das Herz viel Kraft aufwenden und durch den Alk. weiten sich die Adern. Was es ist, mßen aber die Ärzte klären.

Bei meiner Mutter ist es recht ähnlich, da sind es irgendwelche Hormone, die verhindern, das die Adern sich entspannen.

Vllt. bist du bei Ruhe auch innerlich unruhig und angespannt.

LG

J3an7x4 hat geantwortet


Wurden denn nur EKGs gemacht oder auch Ultraschall? Eine sehr hohe Blutdruckamplitude kann doch Hinweis auf Probleme mit der Aortenklappe sein.

Aber wenn das alles schon IMMER bei Dir so war, bist Du vielleicht einfach "anders" und es ist alles ok?

Vielleicht ist es auch ein Messfehler-Symptom? Ich bin mal auf den "pseudo-Hochdruck durch verstärkten Windkesseleffekt bei großen Personen" gestoßen. Durch irgendwelche Effekte ist der systolische BD da, wo man ihn misst, größer als da, wo er entsteht (Herz).

HJ. J.< Webxer hat geantwortet


Hallo Gucky068 und alle anderen, die auch geantwortet haben--Vielen Dank.

Ja ich weiß es auch nicht.

Bei letzten Mal Blutdruck messen, reichte die Manschette des Blutdruckmessgerätes nicht aus, der Arzt war verzweifelt.

Meine Oberarme waren/sind zu dick, ich meine ohne Muskel anspannen.

Ich muss dazu aber sagen, dass es nicht Fett war, was da im Weg war.

Ich bekomme tatsächlich Probleme, wenn ich körperlich zur Ruhe komme.

Der Herzschlag geht dann soweit runter, dass es immer mal 1 oder 2 Schläge aussetzt.

Ich habe schon unter 50 Herzschläge gemessen.

Das nervt schon sehr, man schnappt dann automatisch nach Luft oder schreckt aus dem Schlaf hoch.

Dann gehe ich mit meinem Hund einige Runden, und hier sind nur Berge und dann habe ich eine ruhige Nacht.

Meistens passiert das, wenn ich den ganzen Tag "faul war".

Ja- nu- ich habe 130 kg und wenn meine Frau (60) kg mit mir durch die Berge geht, dann muss ich 70 kg (zwei Sack Zement) mehr mitschleppen.

Da muss schon irgendwo der Saft herkommen.

Aber das macht nichts, meine Muskulatur ist danach ausgelegt und meiner lieben Frau (vollkommen gesund) geht zuerst die Puste aus und sie bleibt stehen.

Der Kardiologe hat mir mal vor etwa einem Jahr erzählt, dass es zwei Varianten von Herzrhythmusstörungen gibt. Eine Variante ist gefährlich und eine Variante nervt nur; ja und ich habe die zweite. Diese Herzrhythmusstörungen habe ich erstmalig von etwa 50 Jahren bemerkt und bei der dann erfolgten Untersuchung wurde ein größeres Herz festgestellt.

Mit 18 Jahre brauchte ich, wegen 120 kg Körpergewicht, nicht zur Bundeswehr.

Also 44 Jahre extremes Übergewicht.

Ich rauche nicht, trinke recht mäßig Rotwein und lebe in Südspanien mit meiner lieben Frau "am Ende der Welt".

Trotzdem gehen mir immer die Nackenhaare hoch, wenn ich Berichte lese, in denen Menschen von ähnlichen Blutdrücken berichten; ganz besonders wenn ich dann die Antworten lese-- gruselig.

Mein Großvater (väterl.) in mit deutlich über 100 kg mit 86 Jahren (niemand weiß woran) gestorben, und mein Vater hat mit 118 kg im Januar seinen 85. Geburtstag gefeiert.

Viele Grüße

H. J. Weber

J~an7x4 hat geantwortet


Was ist denn das dann, wenn kein Fett, was beim Blutdruckmessen im Weg ist?

Ich würde schon vermuten das bei derart dicken Oberarmen in der Tat keine besonders aussagekräftige Messung mehr möglich ist, insofern kannst Du die Werte auch einfach gleich ganz vergessen.

Und was ist nun mit Herz-Ultraschall?

Aber offenbar gehts Dir doch an sich gut, bis auf die etwas merkwürdigen Zahlen, oder? Also dann ist doch alles ok. Objektiv gesehen ist soviel Übergewicht aber sicherlich nicht gut.

C&haX-Txu hat geantwortet


Mein Großvater (väterl.) in mit deutlich über 100 kg mit 86 Jahren (niemand weiß woran) gestorben, und mein Vater hat mit 118 kg im Januar seinen 85. Geburtstag gefeiert.

Hallo, H.J.,

das hat nichts zu sagen, absolut nichts! Meine Grossmutter hat stark geraucht, ihr Leben lang, und wurde 84 Jahre alt. Soll man daraus schliessen, dass Rauchen gesund ist und schön alt macht? Ich habe auch geraucht, "nur" 15 Jahre lang und habe einige Jahre später die erste Quittung bekommen (2 Infarkte) und vor 2 Jahren die zweite Quittung: COPD, eine schwere Lungenkrankheit.

Dass Deine Angehörigen trotz des Übergewichts alt wurden, hat mit vielen Dingen zu tun, mit genetischen Faktoren (die aber nicht notwendigerweise vererbt werden!), mit ihrem Lebensstil und mit GANZ viel Zufall. Daraus zu schliessen, dass das eigene Übergewicht harmlos sei, ist ein Fehlschluss, der ganz übel nach hinten losgehen kann (und ich weiss, wovon ich rede, ich war mal extrem dick und bin immer noch etwas übergewichtig).

Gruss

H*. J.- Wexber hat geantwortet


Hallo Cha-Tu,

ja- das ist ja wohl alles richtig.

Mein ehemaliger Hausarzt (in meinem Alter) hat mir schon vor vielen Jahren gesagt, dass ich abnehmen sollte. Er ist ein ganz drahtiger Typ und läuft auch Marathon, bzw. lief, denn vor etwa 10 Jahren, hat er mit etwas über 50 einen sehr schweren Herzinfarkt bekommen.

So schwer, dass er seine Praxis nicht mehr weiter machen konnte.

Ja- ist schon seltsam.

Nur- mir fehlt es an Motivation zum Abnehmen.

Ich bin mit 62 auch noch so gelenkig, dass ich mit durchgerückten Knien, mit den flachen Händen auf den Boden komme.

Wegen meiner Leukämie wird (seit 7 Jahren) alle 6 Monate ein komplettes Blutbild gemacht; alles ist immer bestens, selbst die Marker die auf eine Leukämie hindeuten, sind kaum noch feststellen.

Und wie gesagt: Die Motivation fehlt.

Seit 44 Jahren habe ich das Übergewicht und ich musste als Handwerksmeister immer schwer arbeiten und bei der Selbständigkeit geht es auch oft an die Nerven.

Nur eben diese seltsamen Blutdruckwerte.

Im November habe ich in der Uni-Klinik in Málaga wieder einen Termin zur Blutanalyse.

Mal sehen, wenn ich da nur andeute, dass ich schon mal Herzbeschwerden habe, bzw. da etwas nicht stimmt, dann habe ich für den ganzen Tag ausgesorgt, dann kommt wieder das volle Programm.

Natürlich melde ich mich dann wieder.

Viele Grüße

H. J. Weber

J&anx74 hat geantwortet


Vielleicht entwickelt sich der Organismus auch einfach etwas seltsam, wenn man jahrzehntelang sowohl schwer Übergewicht hat, als auch gleichzeitig schwer arbeitet. Es findet dann ja zwangsläufig irgendeine Art von Anpassung statt, die Dich vielleicht zu einem Exoten im Bereich der Messwerte macht.

M3eron#ymy hat geantwortet


Mein Ruhepuls ist ebenfalls seit Jahrzehnten in der Nähe von 50 und bei extremer Belastung in der Nähe von 100.

Sprechen wir bei extremer Belastung jetzt von Wandern oder vom Vollsprint am Ergometer? Also wenn der Maximalpuls um die 100 ist, dann solltest du, glaube ich, nichts sehr Anstrengendes machen können, denn selbst bei größtem Sportlerherz, muss die Energie ja irgendwie über das Blut in die Zellen kommen.

Seltsam, dass bei den Werten nur ein EKG gemacht wird und kein bildgebendes Verfahren (z.B. TEE).

HM. [J. Wejbxer hat geantwortet


Hallo Meronymy,

bei der normalen Anstrengung des alltäglichen Lebens hier, kann ich mich nur an meinen Mitmenschen orientieren. Z. B. gehe ich fast jeden Tag zu unserem Tiefbrunnen, auf einen anderen Teil des Grundstückes. Ein sehr steiler Weg und mit dem Auto nicht zu befahren. Jeder- außer unser Bolivianischer Helfer, geht hinter mir, weil sie nicht den Weg in dem Tempo hochkommen. Ja- und der Bolivianer ist wohl noch die 4.000 Meter Höhenlage von la Paz gewöhnt. Allerdings muss ich auch sagen, dass hier Niemand unter 60 Jahre wohnt. So ein typisches spanisches Landleben, wo alle jungen Leute weggezogen sind.

Und wie gesagt: Ich muss pausenlos etwa 2 Säcke Zement mehr bewegen/hoch tragen.

Oder besser gesagt, die schleppe ich den ganzen Tag mit mir rum.

Welche Werte hat ein Mensch, der ohne aus der Puste zu kommen etwa 70 kg auf dem Rücken hat, wenn er die alltäglichen Dinge des Alltages erledigt.

Ich denke mit zwei Sack Zement auf dem Rücken, wird so mancher bei einem steilen Weg in die Knie gehen.

Ich werde in den nächsten Tagen alle Werte mal ganz genau nachmessen und aufschreiben.

Und wenn ich dann im November in der Klinik bin, dann werde ich mal die Zahlen auf den Tisch legen; auch nach diesem TEE fragen.

Mal sehen, was die Doktoren dann sagen.

Vielleicht sollte ich schon mal eine Zahnbürste mitnehmen.

Vielleicht noch eine Sache.

Vor etwa 20 Jahren hat man bei einer Blutuntersuchung festgestellt, dass ich eine extreme Schilddrüsenunterfunktion habe. Der Arzt sagte mir, dass ich eigentlich gar nicht mehr auf dem Stuhl sitzen können dürfte. Diese Unterfunktion würde auch meine inneren Organe schädigen und er würde mir nun Tabletten verschreiben, bei deren Einnahme ich mich auch wesentlich besser fühlen würde.

Ja- nach etwa 6 Monaten habe ich dann aufgehört die Tabletten zu nehmen, denn ich habe nichts bemerkt, es ging mir wie sonst auch. Als ich das dem Arzt sagte, sagte er mir, dass ich dann wohl einen Gendefekt habe (den Fachausdruck kenne ich nicht mehr) und dieser Gendefekt würde sich soweit positiv auf die Schilddrüsenunterfunktion auswirken, das die niedrigen Werte mich nicht belasten und keine Schäden verursachen.

Ich solle die Tabletten nicht mehr nehmen, weil sie bei mir nichts nutzen.

Ja- und meine Leukämie ist ein Chromosomenschaden, man vermutet durch Strahlung oder Benzol.

Mal sehen, was die Doktoren im November mit mir anstellen werden.

Viele Grüße

H. J. Weber

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