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Wichtige Frage zum Lungenfunktionstest

C"inhderelxla68 hat geantwortet


Ich bin schon ganz meschugge .... das "Geht VCmax also zwangsläufig runter, wenn RV höher wird" hab ich ja oben schon gefragt {:(

Aber wie kann man "einfach nicht richtig ausgeatmet" (mangelnde Anstrengung oder falsch verstandene Anweisung) von "nicht mehr an Luft ausatmen können wg. Asthma oder Emphysem" dann im LUFU unterscheiden?

t%he-Ycave9r hat geantwortet


Geht VCmax also zwangsläufig runter, wenn RV höher wird, oder steh ich jetzt irgendwie immer noch auf

Ja - es sei denn, Deine Lunge wird insgseamt größer (TLC steigt).

Was bei den letzten beiden Messungen anders war, war, dass mir die Helferin sagte, ich solle anfangs (d.h. wenn der Test los geht) gar nicht mal so tief ein- und ausatmen, sondern ganz "normal". Also habe ich da eher flach geatmet, während ich die ersten 4 mal immer sehr tief geatmet habe bei der Startphase. Ist das evtl. eine Erklärung für diesen "Abwärts-Trend"

Die Anfangsphase mit "normal atmen" dient der Gewöhnung an das Gerät und geht erst mal gar nicht in irgendwelche Messungen ein. Falls Du allerdings vor Beginn der maximalen Einatmung (also Messung der VCin) nicht maximal ausgeatmet hast, ist der Wert nicht verwertbar. Normalerweise achten da aber die Helferinnen bei der Durchführung drauf, bei Lungenärzten wird meistens scon vernünftig angeleitet und gemessen (im Gegensatz zu Allgemeinpraxen...).

Aber wie kann man "einfach nicht richtig ausgeatmet" (mangelnde Anstrengung oder falsch verstandene Anweisung) von "nicht mehr an Luft ausatmen können wg. Asthma oder Emphysem" dann im LUFU unterscheiden?

Ob jemand am *Ende* der Ausatmung alles gegeben hat, ist nicht ganz einfach zu erkennen - am ehesten durch anschauen der Kurvenform und Vergleich von VCin zu VCex. Viel wichtiger als die letzten paar ml aus der Lunge zu pressen ist aber ohnehin, ob am *Anfang* der Ausatmung mit maximaler Kraft gearbeitet wurde. Das sieht man ganz gut an der Kurvenform und am Verhältnis des PEF zu den MEFs.

Wieso bekommst Du so oft Lufus?

C/ind;erXellax68 hat geantwortet


@ the-caver

Geht VCmax also zwangsläufig runter, wenn RV höher wird, oder steh ich jetzt irgendwie immer noch auf

Ja – es sei denn, Deine Lunge wird insgseamt größer (TLC steigt).

hmpf %:| ":/

Ich seh schon, das ist alles eine außerordentlich komplexe Angelegenheit! Bist du vom Fach? (offensichtlich)

Wodurch könnte denn TLC steigen und die Lunge größer werden??

Wieso bekommst Du so oft Lufus?

ich geh ca alle 6-9 Monate zur Kontrolle (wegen Diagnose Asthma/COPD/Emphysem).

Viel wichtiger als die letzten paar ml aus der Lunge zu pressen ist aber ohnehin, ob am *Anfang* der Ausatmung mit maximaler Kraft gearbeitet wurde. Das sieht man ganz gut an der Kurvenform und am Verhältnis des PEF zu den MEFs.

wie wäre denn dann idealerweise das Verhältnis des PEF zu den MEFs? (sorry, muss dich nochmal löchern).

Danke @:)

tdhe5-caIver hat geantwortet


Bist du vom Fach?

So halbwegs – Anästhesist. Außerdem hab ich seit 40 Jahren Asthma ;-)

Wodurch könnte denn TLC steigen und die Lunge größer werden??

Das war eine eher theoretische Erwägung ;-)

Bis zu einem gewissen Grad ist Lungenvolumen trainierbar, aber das ist nicht sehr viel.

wie wäre denn dann idealerweise das Verhältnis des PEF zu den MEFs?

Da hab ich jetzt keine Zahlenwerte im Kopf – am wichtigsten zur Erkennung schlechter Mitarbeit ist die Kurvenform.

Beim Pulmologen kannst Du schon davon ausgehen, dass die Testdurchführung passt, das ist schließlich deren wichtigstes Diagnosewerkzeug.

Wichtig ist vor allem, bei der forcierten Ausatmung wirklich mit aller Kraft in das Mundstück zu blasen: Stell Dir am besten vor, dass die Arzthelferin mit einer geladenen Pistole hinter Dir steht und Dich erschießt, wenn das Ergebnis nicht top ist – dann klappt's! ]:D

CLindeErTella68 hat geantwortet


Wichtig ist vor allem, bei der forcierten Ausatmung wirklich mit aller Kraft in das Mundstück zu blasen: Stell Dir am besten vor, dass die Arzthelferin mit einer geladenen Pistole hinter Dir steht und Dich erschießt, wenn das Ergebnis nicht top ist – dann klappt's! ]:D

du meinst den FEV1, ja? Ich hab immer Angst, dass irgendwo was platzt (im Kopf? :-/ ), wenn ich mich da so echauffiere. Und ist der Wert nicht irgendwo auch ein bisschen von der Stärke der Atemmuskulatur abhängig? Den PEF jedenfalls kann man ja "trainieren", zuhause am Peakflow-meter.

Beim Pulmologen kannst Du schon davon ausgehen, dass die Testdurchführung passt, das ist schließlich deren wichtigstes Diagnosewerkzeug.

ich weiß nicht – die Anweisungen sind je nach Helferin immer ein bisschen unterschiedlich.

*:)

tahee-cxaver hat geantwortet


du meinst den FEV1, ja?

vor allem PEF und FEV1, ja – aber letztlich alle werte, die bei der ausatmung bestimmt werden.

mer Angst, dass irgendwo was platzt (im Kopf? :-/ ), wenn ich mich da so echauffiere

keine Angst – beim Stuhlgang erzeugst Du noch ganz andere Drücke, und da passiert auch nichts.

Den PEF jedenfalls kann man ja "trainieren"

Lufu ist immer ein *Leistungs*test, natürlich kann man das etwas trainieren. Aber so einen großen Unterschied macht die muskuläre Kraft da nicht – schon gar nicht bei mehreren tests desselben Patienten, soviel kannst Du die Atemmuskulatur gar nicht trainieren. Was Du beim PEFMeter trainierst, ist vor allem die Technik. Deswegen macht man ja auch bei der Lufu mehrere Durchgänge – es zählt immer der beste.

die Anweisungen sind je nach Helferin immer ein bisschen unterschiedlich.

Letztlich sollten Sie immer hinauslaufen auf "blase, so fest Du nur kannst!"

CZinLderxella68 hat geantwortet


Aber so einen großen Unterschied macht die muskuläre Kraft da nicht – schon gar nicht bei mehreren tests desselben Patienten, soviel kannst Du die Atemmuskulatur gar nicht trainieren.

Mein LUFA hat mir auf meine Nachfrage hin so einen Atemmuskeltrainer aufgeschrieben (Thresholder INT), weil ich sagte, nach dem Sport bekomme ich zu 95% besser Luft für einige Stunden, und ob ich nicht noch zusätzlich was machen kann. Na, mal schauen, was das Ding bringt ...

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