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Belastungsblutdruck zu hoch?

P7hilxDD hat die Diskussion gestartet


Hallo :D

Ich war letztens bei der Kordiologin. Zunächst zu mir, habe erblich bedingten essentiellen Bluthochdruck, alles wurde untersucht es wurde nichts gefunden, leider. Jetzt nehme ich Tabletten und habe seitdem mein Leben verloren...Habe 50Kg zugenommen, bin von 80Kg auf 130Kg hoch ua. durch die Betablocker. Mein bisheriger Hausarzt, den ich jetzt gewechselt habe war vom Wissensstand nicht auf der Höhe wie er mir selber zugab, also wurde ich jahrelang falsch behandelt, mit falschen Medikamenten und vieles mehr was ich hier nicht erzählen möchte.

Jedenfalls war ich bei der Kardiologin und machte dort ein Belastungs-EKG, bei 100 Watt war der Blutdruck zu hoch (220 / 120). Er ging aber danach wieder relativ fix runter. Sie brach es aber bei den Werten ab. Ich möchte unbedingt Sport treiben, sie empfahl mir schnelles gehen ähnlich Nordic Walking :) und die Ernährung umstellen. Durch diesen endlos hochdosierten Betablocker habe ich auch Depressionen bekommen wodurch ein Teufelskreis entstanden ist. Ich frage mich nun was kann ich tun an Sportarten und worauf sollte ich mich im Arbeitsmarkt konzentrieren? Ich suche für nächstes Jahr eine Ausbildung und muss wissen in welche Richtung. Eigentlich will ich in kein Büro, aber ob ich mit den Werten überhaupt im Lager oder so arbeiten kann weis ich nicht, das würde ich hier gern zusätzlich erfragen.

Viele Grüße

Antworten
C]h2a-T"u


Mach doch erst einmal ein paar Monate lang das, was der Arzt sagte. Vor allem: Schnelles Gehen ist eine hervorragende Sportart für Menschen mit Übergewicht. Wenn Du dann nach ein paar Monaten abgenommen hast, kannst Du auf Jogging umsteigen. Ausser schnellem Gehen ist auch Radfahren möglich oder Schwimmen. Andere Sportarten würde ich Dir momentan nicht empfehlen, da Du erst einmal etwas Gewicht abbauen müsstest, bevor Du sportmässig "schwer durchstartest".

Allein durch Betablocker kann man allerdings keine 50 kg zunehmen. Ich nehme eher an, dass Depressionen UND Betablocker UND fehlende Bewegung UND Antriebslosigkeit zusammen das alles bewirkt haben.

Wie bist Du denn nun medikamentös eingestellt? Welche Medikamente in welcher Dosierung nimmst Du?

Gruss

CfindXerellYa68


Ich reagiere auf BB auch mit depressiven Verstimmungen (kommt sicher auf die Art des BB an).

Wird dein Bluthochdruck alleinig mit Betablockern therapiert? Das entspricht eigentlich nicht dem aktuellen medizinischen Standard.

PUhLilDD


Hi,

also ich nehme 10mg Bisoprolol und 10mg Lercanidipin (Carmen). Völlig falsch eingestellt habe in einer Woche Termin beim Internisten der mich einstellen soll. Das sind die Medikamente vom alten Hausarzt, trotz mehrmaligen Fragen von mir ob er mir bitte helfen kann wurde nichts draus. Jetzt muss ich sehen wie ich komme.

T^estreaale


Versthe nicht, warum die Kardiologin nicht direkt die Medis umgestellt hat, eine Kardiologe ist auch eine Internist. Warum musst du jetzt zu einem anderen Internisten, obwohl du bereits bei einem Internisten (Kardiologien) warst?

P!hiJlDxD


Weil mich die Kardiologin aus Kapazitätsgründen nicht nehmen konnte. Der jetzige Internist ist gleichzeitig mein neuer Hausarzt.

T/es.tRrale


Aber du hast doch bei der Kardilogin eine Belastungs EKG und Blutdruckmessung gehabt. Un die hatte dann kein 10 Minuten Zeit sich deine Medis anzusehn? find ich echt merkwürdig!

PJhijlDD


Ich hab sie schon gefragt ob man da was machen kann aber sie sagte ich soll bitte zu einem Kollegen gehen weil sie keine Kapazitäten hat, ist leider so hier im Osten..

GOuckxy068


Weiß nicht ob Kardi's. die man alle Jahre mal sieht, das machen.

Aber eine Empfehlung könnte schon geben.

GYuck0y068


Ist im Westen auch so ;-)

soll bitte zu einem Kollegen gehen

Nö, macht schon Sinn, das muß ja einer sein, den du öfters siehst.

Cgha-Txu


Also, MEINE diversen Kardiologen, bei denen ich seit 20 Jahren war und bin, haben mir noch nie ein Medikament verordnet, das überlassen sie den jeweiligen Hausärzten. Auch mein Kardiologen, den ich hier habe (seit 3 Jahren) macht das so. Natürlich stehen Empfehlungen oder Bestätigungen wie "Ich empfehle Fortsetzung der bisherigen Medikation" im Befund, der der Hausärztin zugeschickt wird, aber mehr auch nicht.

T=estLralxe


Also, das ist ja echt fast nicht zu glauben. Wo lebt ihr denn? in Timbuktu? Ein Kardiologe, der sich weigert kardilologische Medikamente anzuordnen oder umzustellen und das an einen "normalen" Hausarzt weiterleitet? Wenn der Hausarzt keine Internist ist, dann haben die meisten keine Ahnung von Kardiologie. Und selbst ein Internist, der kein Kardiologe ist, sondern entweder ein Nephrologe oder ein Gastroenterologe, wird nie so viel über Herzmedikation wissen, wie eben eine Spezialist :KArdiologe!!

Cqh#a-Tu


Was regst Du Dich so auf? Natürlich gibt der Kardiologe Empfehlungen an den Hausarzt. Aber die Medikamentenverordnung unternimmt meist der Hausarzt oder der überweisende Arzt. Das hat etwas mit dem Budget zu tun, wie mir ein sehr guter Freund glaubhaft versicherte, und der ist seit 25 Jahren Kardiologe. Ich selbst bin seit 20 Jahren schwer herzkrank und sehr kardiologie-erfahren und habe es NIE anders erlebt. Dein Tonfall ist übrigens etwas unangebracht.

T]estTralee


Ich rege mich nur auf, weil ich dachte, das dadurch leute, die dringend eine adäquate Medikation benötigen, keine benötigen. Das die Kardiologen kaum Rezepte ausstellen ist bekannt, aber ich dachte, das die nicht mal eine neuen Medikamentenplan austellen, an den sich dann der HAusarzt eigentlich zu richten hat.

Tnestrxale


Ich rege mich nur auf, weil ich dachte, das dadurch leute, die dringend eine adäquate Medikation benötigen, keine benötigen.

Fehlerteufel. das soll natürlich heißen "keine erhalten"

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