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Herz OP durch Keime im Blut

s'chnMeck4e35x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo....hat hier jemand Erfahrung mit Blutvergiftung gemacht ???

Bei meinem Mann...45 Jahre...wurde Anfang Juli Keime im Blut festgestellt. Der Zustand verschlechterte sich so rapide...sodass nach 5 Tagen alle Organe bereits angegriffen waren, und leider auch das Herz. Es folgte eine Not-OP mit 2 mechanischen Herzklappen und später der Herzschrittmacher. Zur Zeit ist er nun schon 2 Wochen auf REHA.... Ich weiß dass die Arbeit momentan nebensächlich ist, aber es sollte doch irgendwann wieder mal ein Alltag einkehren...und da gehört ja auch die Arbeit (selbstständiger Installateur) dazu.

Wir haben natürlich auch schon viele Gespräche mit den Ärzten geführt und sind auch gut aufgeklärt worden. Aber mich würde jetzt einfach mal auch interessieren ob schon jemand so was mitgemacht hat und ev. Erfahrungen mit dieser Krankheit und der Erholungsphase gemacht hat.

Liebe Grüße

Antworten
C^orhneYliax59 hat geantwortet


Was für eine Art Reha ist das denn, eine kardiologische oder was anderes?

Ich habe mir über eine bestimmte Form der neurologischen Reha einiges ergoogelt, unter anderem eine Doktorarbeit, aus der ich zumindest teilweise Informationen entnehmen konnte, die nicht zu fachchinesisch waren. Googele mal mit der genauen Bezeichnung des Sachverhalts, aufgrund dessen er die Reha bekommen hat, und du findest bestimmt so einiges!

Insgesamt kannst du es aber selber am besten an seinen Fortschritten in der Reha ablesen, und natürlich daran, was die Ärzte dort sagen, wie lange er noch brauchen wird.

sZchneCcke3x55 hat geantwortet


Hallo Cornelia59,

Danke für deine Antwort....ja es ist ein Herz-REHA.

Ich habe auch schon viel gegoogelt und auch schon viele Informationen dadurch erhalten. Aber wie du sagst...eben das meiste im fachchinesischen.

Mein Mann hat sich bis jetzt wirklich schnell erholt...für das was er hat durchmachen müssen.

"Bis" auf die 2 Herzklappen und der Herzschrittmacher ist alles wieder beim Alten.

Das einzige Problem das er hat, ist dass er mit der Atmung nicht ganz nachkommt bald er sich anstrengt.

Wenn er die Therapie am Laufband oder Ergometer hat, dann könnte er noch lange weiterfahren, weil Kraft hat er genug. Ihn geht jedoch die Luft aus.

Wir haben auch schon die Ärzte gefragt. Aber deren Antwort sind halt ein paar fachchinesische Begriffe und was wir immer hören: GEDULD!!!

Deshalb hätte mich mal interessiert, wie es anderen nach so einer OP ergangen ist und was eben andere so über die Erholungsphase zu berichten haben.

LG

CDornyeliax59 hat geantwortet


Das mit der Geduld kriegen wir zur Zeit auch immer zu hören. Bei uns ist es unsere 84-jährige Mutter. Lungenentzündung, 5 Wochen Intensivstation, künstliches Koma, alles was die Welt nicht braucht. Hintendran dann eine neurologische Problematik, die dazu führte, daß sie sich zunächst überhaupt nicht bewegen konnte. Das hat sich im Verlauf der letzten 3 Wochen so weit gebessert, daß sie wenigstens die Arme wieder gut bewegen kann, aber von Aufstehen kann noch keine Rede sein. Wie gesagt: auch wir kriegen immer nur "Geduld!" zu hören. Aber wir sehen auch die Erfolge, die sich schon eingestellt haben!

swchn=eNcke3x55 hat geantwortet


Ja uns gehts gleich....wir halten uns auch an den erfolg meines mannes fest....und wir sind so stolz auf ihn was er in dieser kurzen zeit geschafft hat....wenn man bedenkt dass er erst vor 2 monaten die herz op im kritischen zustand gehabt hatte....unter der op zwei schlaganfälle weil er schon blutgerinsel im kopf, leber, niere, herzmuskelentzündung, gehirnhautentzündung , lunge voll wasser usw. hatte! Wir haben auch eine woche gebangt ob er es schaffen wird!!! Aber er hat gekämpft wie ein löwe!!! Und das mit nur 45 jahren!!!!

Hatte deine oma auch einen keim im blut ??? ?

Ich find das so schrecklich....diese keime werden immer mehr!!!!

Ich hoffe deine oma erholt sich wieder!!!!

Ich wünsche es euch so sehr....kann mich richtig in deine lage versetzen wie es euch geht!!!

s=chn}eckFe355 hat geantwortet


Sorry cornelia 59...habe gerade gesehen dass du über deine mutter geschrieben hast....ich schrieb oma!!!! Sorry!!!

CLorn:eli6a59 hat geantwortet


habe gerade gesehen dass du über deine mutter geschrieben hast....ich schrieb oma!!!! Sorry!!!

Kein Problem! ;-)

Hatte deine mutter auch einen keim im blut?

Einen? Mehrere!!! Erst war´s die Lungenentzündung, die dann noch ein Nierenversagen nach sich zog, weil die Bakterien auf die Nieren durchgeschlagen sind, schwere Sepsis haben die Ärzte das genannt. Dann gab´s die eine oder andere Sekundärinfektion, meist Blasenentzündungen. Und dann kam der Knaller: auf einmal wurde ein Hefepilz in einer Blutkultur entdeckt. Zum Glück haben sie den gleich im Anfangsstadium entdeckt, denn das ist so brandgefährlich, wie es nur sein kann. Wenn sowas nicht rechtzeitig behandelt wird, ist die Todesrate 70 %. Wohlgemerkt, wenn der Hefepilz im Blut ist, nicht auf der Haut oder sonstwo. Candida-Sepsis nennt sich das, ich hatte keine Ahnung, daß es sowas überhaupt gibt!

Wie gesagt, wir haben so ziemlich alles hinter uns, was die Intensivmedizin so zu bieten hat. Heute wird meine Mutter endlich in eine Rehaklinik verlegt, leider 120 km von uns entfernt, aber da war nichts zu machen. Mal sehen, wie sie sich da weiterentwickelt.

stchneckkxe355 hat geantwortet


Guten morgen....cornelia!!!!

Das ist ja auch eine schreckliche geschichte...bei meinen mann wurde dann auch eine schwere sepsis diagnostiziert. Leider kam man erst eine woche später drauf welcher keim es ist... staphylococco aureus...!!! Dann brauchte man noch 3 tage bis man ein antibiotika fand auf das dieser keim anspricht...und da war es auch leider schon fast zu spät!!! Es folgte eine verlegung per hubschrauber in die nächste uniklinik wo dann innerhalb der nächsten stunde die not-op mit 20% überlebenschancen stattfand!!!! Und dann der nächste schock....in der op 2 schlaganfälle....dann mussten wir einige tage warten ob neurologische schäden entstanden sind....nach 3 tage dann entwarnung!!!

Die uniklinik ist auch 100 km von uns entfernt...und auch die reha 160 km....aber das istir egal!!!!

Ich bin einfach mur dankbar dass mein mann das überstanden hat....vor allem sind die kinder noch relativ jung....9 und 13 jahre!!! Einfach unvorstellbar wie das ganze hätte ausgehen können!!!

Wir hoffen jetzt einfach nur auf eine akzeptable genesung....da wir selbständig eine installationsfirma (einmannfirma) betreiben!!!

Aber das ist zur zeit mal nebensächlich...

C)hocjlaxte hat geantwortet


Hallo!

Der Mann meiner Kollegin hatte einen Herzinfarkt, bekam 5 Bypasse und hatte nach der OP noch lange Fieber. Reha hat er auch sofort bekommen, aber er ist auch immer noch sehr schenll kurzatmig und hat noch Rhythmusstörungen. Bei ihm liegen Herzprobleme wohl in der Familie. Der Bruder ist erst 4 Monate vor seinem Herzinfarkt gestorben. Die OP ist jetzt ca. 3 Monate her.

Geduld ist wohl in so einer Situation das Wichtigste, auch wenn es schwer fällt.

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