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Niedriger Ruhepuls – untrainiert – nach Belastung fix runter

EFndli1chNichtUrauLchexr hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

ich habe schon länger nicht mehr geschrieben aber da bin ich wieder pünktlich mit meinen Ängsten.

Ja, ich gebe es zu, ich habe ne Herzneurose entwickelt und kämpfe dagegen an.

Letztes Jahr habe ich sogar ne Szintigraphie machen lassen nachdem Belastungs-EKG nicht in Ordnung war, dann im Januar 2013 nochmal ein Langzeit – EKG alles in Ordnung.

Auslöser dieses Mal: Mir wurde gekündigt vor 2 Monaten, bin von heute auf morgen rausgeflogen.

Dann folgte Schlaflosigkeit UND da ist er wieder mein Bluthochdruck. Der obere Wert nie über 140, meistens 12x zu minimum 95 bis 105. Also 122 / 98 ; 135 / 105 ; 125 / 93 usw.

Scheine sehr stark mit psychischer Anspannung auf den unteren Blutdruck zu reagieren.

Was mir nun Sorgen macht ist mein Puls: Trotz der Belastung (psychisch) nur bei 60 oder auch 56. Ich bin einer der untrainiertesten Menschen die es gibt, durch meine Ängste und Probleme traue ich mich gar nicht mehr ins Fitness Studio.

Was mich auch wundert, ich laufe die 3 Etagen zu mir hoch , Puls ca. 120 , setze mich hin, nehme mein Blutdruckmessgerät und bin wieder bei um die 65. Sprich, mein Puls fällt innerhalb von ca. 30 Sekunden auf Ruhewert trotz vorheriger Belastung.

Das Problem was ich auch habe ist, vielleicht verständlich, aber es tut trotzdem weh: Ich werde nicht mehr ernst genommen. Anruf beim Kardiologen, die geben mir gar kein Termin mehr sondern sagen ich soll zum Hausarzt. Bin einmal sogar auf nen Mittwoch Nachmittag ins KH zur Notsprechstunde, die hat nicht mal meinen Blutdruck gemessen, meinte nur "Sie sind zu jung um was am Herzen zu haben" und ich durfte wieder gehen.

Dabei kennen die mich dort nicht. Finde das schade, denn ich weiß zwar von meinen Ängsten aber mit 36 kann man denke ich durchaus was am Herzen haben.

Bin übrigens 36 , 187cm groß und 93 Kg schwer.

Was meint ihr bzgl. des Pulses ?

Vielen Dank im Voraus

Antworten
Cjh4a-Txu hat geantwortet


Hallo, ENR,

eigentlich freue ich mich immer, bekannte "Gesichter" wiederzusehen, aber in diesem Forum freue ich mich NIE, leute nach längerer Pause wiederzusehen, denn das heisst ja immer, dass wieder Angst da ist. Das tut mir leid.

Bei diesen Werten würde ich mir wegen des Pulses, aber auch wegen des Blutdrucks keine Gedanken machen. Viele Ärzte messen einem mässig erhöhten diastolischem Blutdruck (2. Wert) keine Bedeutung mehr zu. Und 55-60 Puls sind nicht so, dass da was getan werden müsste.

Deine seelischen Belastungen erklären zumal den "instabilen Kreislauf", sofern man das als instabil bezeichnen möchte. Ich würde mir da wirklich keine Gedanken machen.

Schönen Gruss

Cha-Tu

E>ndlicMhNichtr(aucxher hat geantwortet


Vielen Dank für deine Antwort Cha-Tu, ich habe insgeheim gehofft von dir zu lesen :-)

Ich hoffe du hast recht, ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich mich überhaupt nicht belastbar fühle. Ich gehe 30 Minuten spazieren (schnelles Gehen) und danach klettere ich meine 3. Etagen zu Hause hoch und Schwindel ohne Ende, dass ich einmal auf der 2. Etage eine kleine Pause gemacht habe.

Nun denkt mein Kopf "Hmm... letztes Jahr wurde alles gemacht aber das kann doch dieses schon wieder anders aussehen" Kann doch ne kleine Grippe zur Entzündung geführt haben, usw, usw.

Mich irritieren die körperlichen Symptome stark, vorallem der heftige Schwindel immer und immer wieder. Natürlich draußen viel stärker als zu Hause, das ist mir schon aufgefallen.

Schade trotzdem, dass man nicht ernst genommen wird. Ich meine wie kann man jemandem mit 36 sagen, dass er zu jung für ne Herzkrankheit ist und ihn wieder nach Hause schicken ? Finde ich echt unmöglich.

Ich tue aber auch was auf der anderen Seite, ich habe nächste Woche einen Termin beim Facharzt für Psychosomatik , Psychologe und Neurologe und noch irgendwas. Ich weiß, dass es krankhaft ist und ich muss nun was tun. Die Ängste kommen immer und immer wieder und es wird immer schlimmer. Messe meinen Puls ÜBERALL, beim Autofahren, im Geschäft und und und. Immer schön unaufällig als ob ich mich kratze bzw. meinen Kopf abstütze bzw. "denke" und schön den Daumen am Hals. Klingt vielleicht schon lustig aber raubt mir echt Lebensfreude.

Mir ist nun aufgefallen, dass mich das ca. 1mal im Jahr packt und erst dann wieder loslässt wenn ich ALLE Untersuchungen bekomme die mir einfallen. Nur dieses Mal macht es keiner mehr mit, selbst die Kardiologen kennen mich (2 zumindest). Ich könnte natürlich noch weitere aufsuchen aber da bremse ich mich selber und sage mir STOP, irgendwo reicht es und ich muss da anders rauskommen.

Eondlkich#NichtKrauchexr hat geantwortet


Wie geht es dir überhaupt ?, dass habe ich nichtmal gefragt. Entschuldige bitte ! Ich bin schon wieder nur mit meinen Ängsten beschäftigt :-(

E^mWax hat geantwortet


Hallo EndlichNichtraucher,

Bin übrigens 36 , 187cm groß und 93 Kg schwer.

ich laufe die 3 Etagen zu mir hoch , Puls ca. 120 , setze mich hin, nehme mein Blutdruckmessgerät und bin wieder bei um die 65. Sprich, mein Puls fällt innerhalb von ca. 30 Sekunden auf Ruhewert trotz vorheriger Belastung.

Das besagt: Trotz deutlichem Übergewicht, bist du noch ziemlich leistungsfähig. Du brauchst keine ärztliche Behandlung. Du solltest vielmehr deinen Lebenswandel auf die Gesundheit ausrichten und regelmäßig Ausdauersport betreiben. Ich habe mit 40 Lebensjahren nach einem Herzanfall und nach dringender ärztlicher Beratung zunächst 10 kg abgehungert und dann mit Waldlauf angefangen. Nach einem Jahr schaffte ich es 10 km ohne Gehpausen zu joggen. Nach 10 Jahren machte ich meinen ersten Marathon.

Du hast dir das Rauchen wohl abgewöhnt. Du kannst dir auch noch das regelmäßige Laufen angewöhnen.

Ich wünsche dir dazu das notwendige Duchhaltevermögen.

CDha-xTu hat geantwortet


Guten Morgen, ENR,

Nun denkt mein Kopf "Hmm... letztes Jahr wurde alles gemacht aber das kann doch dieses schon wieder anders aussehen"

Ja, das ist eben das Denken von Menschen, die an einer Angststörung leiden. Ich kenne das ja selbst aus eigener Erfahrung, aber auch an den Erfahrungen einiger Patienten, die ich hatte. Es ist wie in einem Teufelskreis, man kommt kaum raus, bzw. ohne professionelle Hilfe meistens gar nicht.

Schade trotzdem, dass man nicht ernst genommen wird. Ich meine wie kann man jemandem mit 36 sagen, dass er zu jung für ne Herzkrankheit ist und ihn wieder nach Hause schicken ? Finde ich echt unmöglich.

Ja, das ist Unsinn. 36 ist ja nun auch nicht mehr soooo jung. Wenn man das einem 20jährigen sagt, könnte ich das verstehen, wobei ich finde, dass auch da eine Grunduntersuchung gemacht werden sollte, zumindest beim ersten Mal. Obwohl ich ja von der Psycho-Seite her komme, rate ich IMMER, zuerst eine körperliche Untersuchung durchführen zu lassen, bevor man an die Psyche denkt. Allerdings bist Du ja kardiologisch mehr als sorgfältig untersucht worden in den letzten Jahren, und eine Herzkrankheit entwickelt sich nicht innerhalb von 1 oder wenigen Jahren...

Ich tue aber auch was auf der anderen Seite, ich habe nächste Woche einen Termin beim Facharzt für Psychosomatik , Psychologe und Neurologe und noch irgendwas. Ich weiß, dass es krankhaft ist und ich muss nun was tun. Die Ängste kommen immer und immer wieder und es wird immer schlimmer. Messe meinen Puls ÜBERALL, beim Autofahren, im Geschäft und und und. Immer schön unaufällig als ob ich mich kratze bzw. meinen Kopf abstütze bzw. "denke" und schön den Daumen am Hals. Klingt vielleicht schon lustig aber raubt mir echt Lebensfreude.

Nein, das klingt gar nicht lustig, höchstens für diejenigen, die keine Ahnung haben, wie extrem belastbar eine Angststörung sein kann. Das kann genauso qualvoll und lebensfreude-raubend sein wie eine körperliche Krankheit, vielleicht sogar noch mehr, denn eine körperliche Krankheit wird immer ernst genommen, eine seelische leider oft nicht, jedenfalls von vielen nicht.

Mir ist nun aufgefallen, dass mich das ca. 1mal im Jahr packt und erst dann wieder loslässt wenn ich ALLE Untersuchungen bekomme die mir einfallen.

Ja, das ist wie eine Art Zwang. Es ist gut, dass Du Dich um psychotherapeutische Hilfe bemühst und wünsche Dir, dass dadurch Dein Leben wieder mehr Qualität und Freude bekommt.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

E$ndlicChNiRcht&rauxcher hat geantwortet


@ Cha-Tu:

Genau so ist, habe nichts mehr hinzuzufügen.

Außer eine medizinische Frage noch ;-) , habe eben 115 / 90 gemessen Puls 68, ist sicherlich OK aber was ich fragen wollte, hat dieser geringe Abstand eigentlich ne Bedeutung ? 115 zu 90 macht nur 25 unterschied. Habe mal was von Pulsdruck gelesen aber nirgends was es bedeutet wenn er soooo klein ist.

@ Emax:

Hast sicherlich recht und ich wollte auch immer wieder mit Ausdauersport anfangen aber da kommen so ein bißchen meine anderen Probleme durch, die ich zu beseitigen habe. Wenn ich nach 5 Minuten auf dem Laufband leichten Schwindel bemerke löst das bei mir ne Panik aus und das wars dann mit Sport, dann torkel ich ganz schnell zur Umkleide und setze mich hin und beruhige mich erstmal. Danach traue ich mich gar nicht mehr wieder hin, weil ich denke da stimmt was nicht mit der Pumpe.

Aufgehört zu rauchen habe ich mittlerweile vor 4 Jahren und seitdem nie wieder eine einzige angefasst. Dadurch kamen aber in den ersten 6 Monaten 15 KG dazu die ich bis heute nicht wegbekommen habe.

CYh)a-Tu hat geantwortet


Hallo, ENR,

Außer eine medizinische Frage noch ;-) , habe eben 115 / 90 gemessen Puls 68, ist sicherlich OK aber was ich fragen wollte, hat dieser geringe Abstand eigentlich ne Bedeutung ? 115 zu 90 macht nur 25 unterschied. Habe mal was von Pulsdruck gelesen aber nirgends was es bedeutet wenn er soooo klein ist.

Nein, das hat bei eher niedrigem RR nichts zu sagen. Anders sähe es auch, wenn man z.B. 170:145 hätte, das wäre Alarmstufe, aber nicht nur wegen der geringen Differenz.

LG

Cha-Tu

E:ndlichNyichtrauxcher hat geantwortet


Danke Cha-Tu :-)

E-nd4lBicNhNi]chtrvaucxher hat geantwortet


Noch eine Frage fällt mir ein, die ich mir glaube ich damals schon gestellt habe.

Es ist immer die Rede davon, dass dauerhafter Bluthochdruck schädlich ist aber was bitte ist dauerhafter ?

Ok, ich weiß mehrere Messungen an verschiedenen Tagen über bla bla bla und man hat Bluthochdruck, soweit alles klar.

Aber welcher Zeitraum ist gemeint bei Schädigungen ? Wochen, Monate, Jahre ?

Schadet es mir wenn ich jetzt 1-2 Monate stressbedingt diese hohe Diastole habe oder spricht man von Monaten, Jahren ?

C ha-xTu hat geantwortet


Grüss Dich.

Aber welcher Zeitraum ist gemeint bei Schädigungen ? Wochen, Monate, Jahre ?

Ich denke da eher an mehrere Monate (wenn er sehr hoch ist) bzw. mehrere Jahre (wenn er mittelgradig erhöht ist).

Schadet es mir wenn ich jetzt 1-2 Monate stressbedingt diese hohe Diastole habe oder spricht man von Monaten, Jahren ?

Wenn diese 1-2 Monate mehrmals im Jahr vorkommen, wäre das sicherlich nicht gut. Wenn das vielleicht einmal im Jahr vorkommt und der RR ansonsten in Ordnung ist, kann man da wohl keine Schädigung erwarten.

LG

E"ndlich(NiJcFhtraucxher hat geantwortet


Also, so ganz kann ich mich immer noch nicht auf die Psyche stützen bzw. alles auf sie schieben, denn mir erscheint etwas sehr sehr komisch. Vielleicht sollte ich doch noch mal einen Spezialisten zuziehen (Nieren ? Schilddrüse ? Endokrinologie ? ) ?

Warum ?

Jeden morgen beobachte ich folgendes:

Ich stehe auf, setze mich in die Küche, warte 5 bis 10 Minuten und messe meinen Blutdruck.

Hier die Werte von heute:

129 / 94 Puls 85 jeden morgen ist die erste Messung der diastolische Wert von 93 bis 99

nach 10 Minuten ruhig am Tisch sitzen die nächste Messung:

113 / 82 Puls 75 auch diese 2.te Messung fällt immer im diastolischen Bereich zwischen 80 und 85 , der obere ist heute etwas niedrig aber sonst gleichbleibend

dann fühlte ich mich plötzlich sehr müde, leichter schwindel und die Augen gingen mir zu und ich dachte mess nochmal

119 / 79 Puls 71 eigentlich super normal aber ich hätte mich müde auf den Boden werfen können.

Dann wollte ich gar nicht mehr messen aber so nach weiteren 10 Minuten fühlte ich mich auf einmal wieder Fit und hellwach und da kam mir der Gedanke es mal zu probieren und nochmal zu messen um zu gucken ob es Zusammenhänge gibt in dem Gefühl was ich habe von total kaputt bis fit.

Und siehe da:

134 / 93 Puls 69

Was soll ich bitte davon halten ? Sind das normale Schwankungen ? Das sind absolut viel zu viele Messungen an einem Morgen, dass ist mir klar aber kann das immer noch Psyche sein oder würdet ihr mir einen Tipp geben, ob ich mal doch zu einem Arzt gehen sollte ?

Normales Blutbild wurde übrigens gemacht vor ein paar Wochen, da war nix. Sonst nichts, da es ja keiner mehr ernst nimmt.

C2ha-xTu hat geantwortet


Grüss Dich, ENR.

Du weisst aber sicher, dass allein Deine Erwartungshaltung (und erzähl mir nicht, dass Du locker vom Hocker ans Messen gehst... ;-)) schon ausreicht, um die Werte zu verändern, instabil zu machen. Und KEINER Deiner Werte ist besorgniserregend. Allein dieses zwanghafte Messen lässt keine objektiven Ergebnisse mehr zu, Du kannst Dir auch eine Wahrsagekugel kaufen und da hineingucken ;-)

LG

Cha-Tu

ErndliechNi1ch8trau6chexr hat geantwortet


@ Cha-Tu:

So eine Antwort habe ich erwartet ;-) fühle mich aber dennoch zu jeder Zeit ernst genommen von dir, vielen Dank dafür !!

Ob ich locker vom Hocker messe ? :)z NATÜRLICH :-D

Na gut, ich lasse es mal sein mit dem ständigen Messen.

Ich habe morgen übrigens endlich den Termin beim Neurologen / Psychologen und Facharzt für Psychosomatik (irgendwie ist der alles der Typ :-) ) und dann sehen wir mal weiter auf der psychischen Schiene.

Ich frage mich echt was sein wird wenn ich mal wirklich was mit dem Herzen haben sollte ? Plus diese Ängste, dass wird dann die Hölle :-(

Noch ne Frage an dich Cha-Tu: Wir hatten glaube ich schon mal das Thema bzgl. Cholesterin. Meine Werte sind leider wirklich scheiße und ich muss (müsste schon längst) wahrscheinlich mit Statinen anfangen und trotzdem wehrt sich was in mir. Ich denke immer noch, dass ich mich mit den Tabletten mehr kaputt mache als ohne bzw. zweifel manchmal daran ob ein erhöhter Cholesterinspiegel wirklich zur Verkalkung führt.

Soweit ich mich erinnere nimmst du welche ein, richtig ?

Welche nimmst du eigentlich ?

Ich habe nun folgende zu Hause, weil ich 2 mal nicht so vertragen habe.

Simvastatin: unwohlsein, Magenprobleme, etc. gar nicht gut

Atorvastatin: (empfiehlt mir mein Arzt) Schlafprobleme mit üblen Träumen, Sodbrennen

Pravastatin: noch nicht probiert

Werte utopisch: 356 Gesamt, davon das gute unter der 40er Marke die es min. haben sollte, ich glaube das schlechte bei ca. 250. Quotient irgendwas um die 7 oder knapp 8 ( ich habe den Laborzettel gerade nicht da). Ist natürlich großer Mist und scheint ne genetische Sache zu sein. Der Arzt meinte ich könnte auch gar nichts essen, ich hätte trotzdem schlechte Werte. Mutter bei fast 400 (nimmt seit 30 Jahren Statine ).

1. Ich erinnere mich richtig, dass du welche nimmst ? Damit beantwortet sich die Frage was du davon hälst oder ?

2. Welche von den 3 hälst du für die Besten ? Letzendlich muss ich sie vertragen.

3. Mein Hausarzt sagte mal, wenn ich sie nicht sooo gut vertrage könnte ich ja auch jeden 2.ten Tag eine nehmen. Klingt für mich schwachsinnig oder ?

C!ha-Txu hat geantwortet


:-)

So eine Antwort habe ich erwartet ;-) fühle mich aber dennoch zu jeder Zeit ernst genommen von dir, vielen Dank dafür !!

Darauf kannst Du Dich verlassen. Selbst wenn ich manchmal etwas schroff wirke, ich nehme jeden hier ernst, egal ob seelisch oder körperlich angeschlagen.

Ob ich locker vom Hocker messe ? :)z NATÜRLICH :-D

Klar, logo... :=o

Ich habe morgen übrigens endlich den Termin beim Neurologen / Psychologen und Facharzt für Psychosomatik (irgendwie ist der alles der Typ :-) ) und dann sehen wir mal weiter auf der psychischen Schiene.

Ich bin gespannt. Sag ihm aber auch, dass Du kardiologisch bereits untersucht bist, sonst schickt er Dich als erstes zur Untersuchung, weil die das müssen. Bei Dir ist das aber unnötig, da Du ja herzgesund BIST.

Ich frage mich echt was sein wird wenn ich mal wirklich was mit dem Herzen haben sollte ? Plus diese Ängste, dass wird dann die Hölle :-(

Weisst Du was? Das glaube ich noch nicht einmal. Ich war vor meinem Infarkt ein Mensch mit vielen Krankheitsängsten. Nicht so gravierend, dass es akut therapiebedürftig war, aber wenn mich irgendwo irgendwas zwickte, war der erste Gedanke "Krebs". Wenn mir der linke Arm weh tat, dachte ich "Herz" (ich wusste damals noch nicht, dass dieses Linke-Arm-Symptom gar nicht so typisch für Herzprobleme ist, wie viele meinen) usw. Und dann wurde ich von heute auf morgen todkrank, hatte viele Ängste, die ich therapeutisch behandeln liess und kann bis heute mit all diesen Ängsten gut umgehen. Selbst als dann auch noch meine Lunge erkrankte, war da keine Panik in mir. Bis heute nicht. Ich bin als "echt" Kranker viel gelassener als ich als "leichter Hypochonder" jemals war.

Noch ne Frage an dich Cha-Tu: Wir hatten glaube ich schon mal das Thema bzgl. Cholesterin. Meine Werte sind leider wirklich scheiße und ich muss (müsste schon längst) wahrscheinlich mit Statinen anfangen und trotzdem wehrt sich was in mir. Ich denke immer noch, dass ich mich mit den Tabletten mehr kaputt mache als ohne bzw. zweifel manchmal daran ob ein erhöhter Cholesterinspiegel wirklich zur Verkalkung führt.

Dass ein erhöhter Cholesterinspiegel die Innenseiten der Arterien verändern kann, ist eigentlich sicher, auch wenn einige "Naturheil-Fans" das abstreiten. ICH würde das Risiko jedenfalls nicht eingehen.

Soweit ich mich erinnere nimmst du welche ein, richtig ?

Ja, seit fast einem viertel Jahrhundert. Allerdings reicht bei mir eine extrem geringe Dosis (10 mg Simvastatin), vermutlich, weil ich Vegetarier bin und sehr vollwert-orientiert esse.

Welche nimmst du eigentlich ?

Simvastatin.

Simvastatin: unwohlsein, Magenprobleme, etc. gar nicht gut

Kann ich nicht bestätigen, aber Nebenwirkungen sind sehr sehr individuell. Ich weiss aber eines: Wenn ich ein Medikament innerlich ablehne und die Nebenwirkungen im Beipackzettel gelesen habe, dann HABE ich diese Nebenwirkungen auch. Inwieweit das bei Dir eine Rolle spielt, kann ich nicht entscheiden.

Atorvastatin: (empfiehlt mir mein Arzt) Schlafprobleme mit üblen Träumen, Sodbrennen

Kenne ich nicht aus persönlicher Nutzung.

Pravastatin: noch nicht probiert

Auch das habe ich nie eingenommen.

Werte utopisch: 356 Gesamt, davon das gute unter der 40er Marke die es min. haben sollte, ich glaube das schlechte bei ca. 250.

Das sind dramatische Werte. ICH würde keine SEKUNDE zögern, etwas dagegen zu tun, Sport, Ernährung und wenn all das nichts nutzt, natürlich ein Statin. Mit den Jahren, die Du geraucht hast, hast Du Deinem Körper zehnmal so viel geschadet, wie es ein Statin könnte.

Ist natürlich großer Mist und scheint ne genetische Sache zu sein. Der Arzt meinte ich könnte auch gar nichts essen, ich hätte trotzdem schlechte Werte. Mutter bei fast 400 (nimmt seit 30 Jahren Statine ).

Ja, so ist das bei meiner Frau auch, allerdings ist ihr Gesamt-Cholesterin-Wert "nur" so um 250-270. Da keine anderen Risikofaktoren vorhanden sind, haben wir uns bisher nicht für einen Senker entschieden. Bei solchen Werten wie den Deinen würde auch sie keinen Augenblick zögern.

3. Mein Hausarzt sagte mal, wenn ich sie nicht sooo gut vertrage könnte ich ja auch jeden 2.ten Tag eine nehmen. Klingt für mich schwachsinnig oder ?

Nicht unbedingt, das ist ja eine Halbierung der Dosis, der "Wirkstoffspiegel" ist da sicherlich der gleiche als wenn Du täglich die halbe Dosis nimmst. Vorteil: Du hast nur jeden zweiten Tag die Nebenwirkungen.

ICH allerdings würde für mich entscheiden, ob mir die (doch nicht so dramatischen) Nebenwirkungen wirklich so schlimm vorkommen, dass ich deshalb einen Infarkt in den nächsten 10-12 Jahren riskieren würde. Nochmal: Deine Blutfettwerte sind ungeheuer hoch! ICH würde das kleinere Übel wählen...

Lieben Gruss

Cha-Tu

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