» »

Vitamin D und Herzrhythmus

KJapuzin0erkxresse2


@ atreju21

Meines Wissens kann man Vitamin D schon überdosieren.

deshalb würde ich immer empfehlen, einen Arzt zu Rate zu ziehen oder sich zumindest sehr gut zu informieren.

Sicher ist es bei den meisten Menschen ein weiter Weg bis zur kritischen Obergrenze, aber man muss das schon im Auge behalten.

Das sogenannte antirachitische Vitamin hat noch wesentlich mehr positive Wirkungen auf den Körper und kann in diesem Sinn gar nicht hoch genug geschätzt werden.

Das sehe ich auch so.

ich hoffe, dass das Wissen darüber sich bei den Ärzten weiter durchsetzt. Im Moment gibt es leider noch zu viele, die das für eine "Modeerscheinung" halten.

dlkest


Vit D ist ein Vitamin-Hormon, das in seiner positiven Wirkung auf den Körper noch nicht vollständig aufgeklärt ist. Aber es ist ja auch zu billig, um damit große Umsätze zu tätigen. Daran liegt es wohl, daß da bisher keiner ausführlicher nach gefragt hat.

Typische Verschwörungstheorie.

Ich will anmerken:

In den "normalen" Vitamin-D-Tabletten sind 1000 IE pro Tag. Du nimmst 3500 IE pro Tag, also brauchst du knapp mehr als eine Packung a 100 Stück pro Monat.

Pro Jahr brauchst du 13 Packungen, wobei jede circa 7 Euro kostet.

Macht einen Umsatz von knapp 100 Euro pro Jahr.

Wenn man nun davon ausgeht dass wie schon erwähnt fast jeder Erwachsene in Deutschland unter Vitamin-D-Mangel leidet, so ergibt sich ein riesiger Markt mit deutlich mehr Umsatzpotential als die meisten gängigen Medikamente wie ASS, Marcumar usw.

Also so gern du das auch glaubst, aber mit "zu billig" kommst du nicht weit.

Übrigens gibt es einiges an Forschung (auch recht aktuelle) zu dem Thema, aber vermutlich nicht mit dem Ergebnis das du dir erhoffst:

[[http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/vitamin-d-bei-chronischen-erkrankungen-nicht-so-hilfreich-wie-gedacht-a-937523.html]]

T?om77)HxH


Hallo dkest;

also ich nehme 3500 IE am Tag, habe aber nicht behauptet dass da was von der Pharma-Industrie vertuscht wird. Ich arbeite sogar in der Pharmaindustrie und habe auch ein einschlägiges Studium abgeschlossen und mehrere Jahre wissenschaftlich gearbeitet und publiziert. Deshalb weiss ich aber auch dass Studien auf Statistiken beruhen, dass aber der individuelle Nutzen jedes Wirkstoffes nicht mit einem Durchschnittswert erklärt werden kann. Wenn etwa Vitamin in einer Studie mit 5ooo Leuten keinen lebensverlängernden Effekt zeigt, heisst dass noch lange nicht, dass es für mich keine positive Wirkung zeigt.

Und die 100 Euro im Jahr kann ich mir zum Glück leisten ohne mit der Wimper zu zucken. :-)

Cnha-xTu


Schon 2 Monate (fast) ohne ES!

Das freut mich, Tom...!!! :-)

TshyjKa77


@ Tom77HH

Danke für den guten Tipp bzgl. Vitamin D!

Ich hatte es zwar auch schon von ein paar Leuten gehört aber offiziell noch von keinem Arzt als Empfehlung.

Ich nehme nur ca. aller 2 – 3 Tagen eine Kapsel, spüre aber sehr deutliche Wirkungen – > keinerlei Extrasystolen mehr und leichte aber konstante Herzfrequenzsenkung, wie von dir beschrieben, noch dazu absolut natürlicher Entzündungshemmer... :-D :)^

Ich werde es ebenso weiter langfristig beobachten, in Kombination mit Vitamin D war das geplante Betablockerausschleichen ebenso wesentlich vereinfacht!

dBk est


Hallo Tom,

vollkommen richtig was du sagst, natürlich kann man von Statistiken nicht auf den Einzelfall schließen.

Ich meine auch gar nicht dich persönlich damit! Aber oft wird einfach Wirkung und Ursache vertauscht. Nur weil bei schwerkranken Menschen ein deutlich niedrigerer Vitamin-D-Spiegel gefunden wird, heißt das nicht dass Vitamin-D-Mangel der Auslöser für sämtliche Krankheiten ist.

Die neuere Forschung zeigt ja gerade den umgekehrten Zusammenhang.

ES haben ja zweifelsohne auch eine psychische Komponente. Wenn ich jetzt in freudiger Erwartung mit Vitamin-D anfange und mir sicher bin dass meine ES weniger werden, dann werden sie auch weniger bzw. mir nicht mehr stark auffallen!

Aber andersherum kann man halt auch vom Einzelfall keine Allgemeingültigkeit ableiten (was du aber auch nicht tust).

Ich nehme übrigens 3000 IE am Tag ;-) Aber Einwirkungen auf die ES (die ich eh nur <10 mal am Tag habe) konnte ich nicht feststellen.

LG dkest

Tchyjax77


Sicher haben manche Erkrankungen unmittelbaren Einfluss auf den Vitamin-D-Spiegel, der Körper verbraucht ja in geschwächtem Zustand i. d. R. z. B. auch mehr Spurenelemente wie Eisen, Magnesium u. ä. und auch hier sind Wirkungen und Wirkstoffaufnahme sehr einzefallabhängig differenziert zu betrachten.

Auf einen Placebo-Wirkungseffekt würde ich es im allgemeinen allerdings nicht zurückführen, da ich z. B. ebenso "freudig erwartend" meine vorherigen schulmedizinisch verordneten Medikamente einnahm, die zwar natürlich stark herzfrequenzsenkend wirkten, allerdings kaum nachhaltig erhoffte Wirkungen bzgl. der ES zeigten.

Kaapuz(iner-kresOsex2


@ dkest

es gibt meines Wissens dazu sehr gegensätzliche Meinungen und das Wissen über die Wirkungen von vitamin D gelangen ja erst langsam in das Bewusstsein der meisten Ärzte.

Ich frage mich allerdings weshalb mancher sich gerade gegen eine Substitution von Vitamin D so vehement ausspricht (die Gefahr einer Überdosierung wird ja dafür nicht als Grund angeführt sondern, dass es unnötig wäre)?

Die Pharmaindustrie profitiert nicht von einer Vitamin D Gabe, dazu ist es wirklich zu billig und wird auch viel zu selten von den Ärzten in ausreichender Dosierung verschrieben. Dekristol-kapseln enthalten 20.000 IE und da kosten 50 Kapseln ca. 25 Euro . Auch muss ja nicht jeder, der einen zu niedrigen Spiegel hatte, die Kapseln ständig einnehmen.

Man vermutet aber, dass ein Mangel an Vitamin D mit Krebs, Multipler Sklerose und vielen anderen schwerwiegenden Krankheiten zusammen hängen könnte.

Nun könnte man als Verschwörungstheoretiker ja auch fabulieren, dass da jemand diese Erkenntnisse behindern möchte, denn dann bräuchte es ja vielleicht irgendwann diese vielen teuren MS- oder Krebsmedikamente nicht mehr ;-) ?

CUhaG-Tu


Ein Zuviel an Vitamin D kann die Parathormon-Produktion deutlich mindern (das ist keine Esoterik, keine Verschwörungstheorie, sondern FAKT), was wiederum bewirken kann, dass der Calciumgehalt des Blutes zu hoch wird (weil der Gegenspieler Parathormon fehlt!). Dadurch wiederum können Schilddrüsenwerte verschleiert werden, und es kann auch zu Herzproblemen kommen.

Esoterik? Verschwörungstheorie?

*:)

Gruss und schönen Abend

Cha-Tu

Tvhmyja7x7


Eine Überdosierung ist bestimmt nicht erstrebenswert und sicher gibt es allgemeine Gegenindikationen, ohne medizinische Überwachung würde ich es gerade auch bei schwerwiegenden Erkrankungen nicht selbstdosierend ins Unermessliche steigern, trotzdem geht man ja davon aus, dass gerade in der dunkleren Jahreszeit im allgemeinen Vitamin D-Mangelzustände häufiger sind und einige chronische Erkrankungen zusätzlich die Vitamin D-Aufnahme über Nahrungsergänzungsmittel erschweren.

...aber was spricht dagegen der Sache eine realisitische Chance zu geben?

Ich hab mich jedenfalls schon nach der ersten Kapsel so wohl gefühlt, wie nach einem angenehmen Sonnenbad... :-D

Zudem ist die hier angeführte Studie eine von vielen und selbst innerhalb dieser wird zu bedenken gegeben: "...dass die Analyse sehr viele, zum Teil nicht so gute, randomisierte Studien einschließt. "Diese verwässern die Ergebnisse etwas. Die randomisierten Studien hätten von vornherein sehr viel mehr Patienten einbeziehen müssen und sich über viele Jahre erstrecken, um eine ausreichend statistische Aussagekraft zu haben..."

C[ha!-Tu


...aber was spricht dagegen der Sache eine realisitische Chance zu geben?

Nichts. ;-) Ich wollte nur sagen, dass man so etwas mit Achtsamkeit machen sollte.

Gruss

TXhyja7x7


Nichts. ;-) Ich wollte nur sagen, dass man so etwas mit Achtsamkeit machen sollte.

...ach so, na dann sehen wir es wohl letztendlich ähnlich... ;-)

Grüße *:)

d k\est


@ Kapuzinerkresse2

Ich frage mich allerdings weshalb mancher sich gerade gegen eine Substitution von Vitamin D so vehement ausspricht

Naja wer spricht sich denn dagegen aus? Also ich kenne das, weil ich meinen Arzt ja auch mal direkt (nach einer zufälligen Vitamin-D-Messung darauf angesprochen habe), er meinte jetzt bissl mehr Sonne tuts auch.

Aber vehement dagegen ausgesprochen hat er sich jetzt nicht.

Die Pharmaindustrie profitiert nicht von einer Vitamin D Gabe, dazu ist es wirklich zu billig und wird auch viel zu selten von den Ärzten in ausreichender Dosierung verschrieben.

Naja wie gesagt, wenn man theoretisch jeden auf Mangel testen würde und substituieren würde, wäre das schon ein riesiger Markt.

Ich hab ja als Beispiel schon mal ASS genannt, da kostet die Jahresverordnung in der Regel weniger als 10 Euro (vllt sogar weniger als 5) und es wird trotzdem verschrieben und produziert und verkauft.

Ich habs ja schon vorgerechnet grob was sich für ein Markt ergeben würde mit einer Zielgruppe von niedrig geschätzt 20 Millionen Patienten?

Man vermutet aber, dass ein Mangel an Vitamin D mit Krebs, Multipler Sklerose und vielen anderen schwerwiegenden Krankheiten zusammen hängen könnte.

Jein. Da ist man so draufgekommen:

Man hat von Patienten mit oben genannten Krankheiten den Vitamin-D-Spiegel bestimmt und gemerkt dass dieser sehr niedrig ist, niedriger als im Durchschnitt der Bevölkerung.

Daher die Vermutung es könnte ja am niedrigem Vitamin-D-Spiegel liegen, dass die LEute so krank sind?

Mittlerweile weiß man aber dass diese Krankheiten zu einer geringeren Aufnahme von Vitamin D führen, selbstverständlich auch die Lebensumstände der Patienten (in Bezug auf Sonne).

Andrerseits gibts es ja auch Doppel-Blind-Studien wo die eine Hälfte ein Placebo bekommt, die anderen Vitamin-D aber weder Ärzte noch PAtienten wissen was sie bekommen.

Dabei wurden aber keine signifikanten Verbesserungen der Gesundheit zwischen beiden Gruppen gesehen.

Was aber durchaus stimmt: Dazu fehlen noch wirkliche Langzeitstudien.

Versteht mich nicht falsch, ich substituiere ja selber!

Aber ich glaube Vitamin-D als Allheilmittel gegen MS, Krebs, Alzheimer usw zu sehen ist auch etwas voreilig.

a)tre9ju21


@ Tom77

Ich nehme 1000IE/Tag (Vigatoletten 1000 bzw. VitaminD Hevert) , ausserdem 1 Lebertrankapsel/Tag. Da ist noch Vit A und Omega3-Fettsäuren darin. Hauptsächlich nehme ich das wegen meiner sonst häufigen Bronchitiden. Zufällig habe ich entdeckt, daß sich das bessert seit der Lebertraneinnahme. Warum soll man das nicht nutzen? Es gibt übrigens zuVit-D eine Forschung, unter der Webseite vitamindelta.de bzw. sonnenvitamin.de ist die zu finden. Die Unkenrufe zu Vitamineinnahme nehme ich im übrigen nicht ernst, weil ich sie für gezielte Verwirrungstaktik halte. Und ich bin kein Anhänger von Verschwörungstheorien. Aber warum hat jemand Interesse daran, teure Studien zu finanzieren, um die Schädlichkeit von für den menschlichen Organismus notwendigen Stoffen zu beweisen? Ein Schelm wer Schlechtes dabei denkt. Und ich lebe vom Verkauf von Medikamenten; aber irgendwo ist eine Grenze.

d|kesxt


Lieber atreju21,

ich nehme mal an du sprichst mich auch an.

Ich will nur einige Sachen anmerken:

Dass sich die Seite über Verkauf von Büchern und der Werbung finanziert ist dir klar?

Zweitens die "Studie" ist eine sogenannte Beobachtungsstudie. Das heißt die Probanden bekommen alle das Medikament, wissen das und werden hinterher befragt ob es ihnen besser oder schlechter geht.

Eine wissenschaftliche Studie mit Aussagekraft macht man aber anders, wie schon beschrieben, mit Kontroll und Placebogruppe, Doppelblind und randomisiert.

Lustigerweise fühlen sich in der Regel auch die Patienten die nur das Placebo bekommen deutlich besser, wenn sie positive Auswirkungen erwarten.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH