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Vitamin D und Herzrhythmus

CMha-Txu


@ dkest

:)= :)^

K[apNu7zinQerkre:sse2


@ dkest

Dass sich die Seite über Verkauf von Büchern und der Werbung finanziert ist dir klar?

So teuer ist es heute ja auch nicht mehr, solch eine Website zu betreiben.

Sicher verdient er auch am Verkauf des Buches, aber dieser Mann hat auch eine Mission, das rechne ich ihm hoch an. Schlimm finde ich die ignoranten Ärzte (wie ich sie auch erlebt habe), die zwar Null Ahnung von Vitamin D haben, allerdings wissen, dass alles Quatsch ist.

Im April 2013 war in Berlin ein großer Kongress zu Mikronährstoffen und dort war Vitamin D auch ein großes Thema.

Ich habe hier einen ganz interessanten [[http://www.vitalstoff-journal.de/aus-der-forschung/vitamine/vitamin-d-studien/ Text]].

d-kxest


Liebe Kapuzinerkresse,

So teuer ist es heute ja auch nicht mehr, solch eine Website zu betreiben.

Ne, das stimmt, ganz im Gegenteil. Ich meine nur wenn er das macht "weil er eine Mission hat", warum werd ich dann von Kaufangeboten für Vitamin D praktisch überrannt wenn ich die Seite öffne. Der Seitenbetrieb kostet wenig das stimmt und mit der exzessiven Werbung und genug Käufern denke ich kann man da auch einiges an Gewinn rausholen.

die zwar Null Ahnung von Vitamin D haben, allerdings wissen, dass alles Quatsch ist.

Hast du vollkommen recht, hab ich auch so erlebt.

Ich habe hier einen ganz interessanten [[http://www.vitalstoff-journal.de/aus-der-forschung/vitamine/vitamin-d-studien/ Text]].

Danke, das sind wirklich ein paar interessante Sachen dabei!

t(he-dca?ver


Man sollte aber schon dazusagen, dass diese Textauswahl sehr einseitig ist – zu den alermeisten Themen gibt es auch Studien mit gegenteiligen Ergebnissen.

Gesichert ist der Einfluss von Vitamin D auf den Knochen, auch in Sachen Muskelkraft ist die Datenlage recht solide. Alles andere ist umstritten – insbesondere dieGebiete Schmerz, Krebs, Infektionen und Herzkrankheiten.

Eines der Probleme hierbei ist, dass oft ein statistischer Zusammenhang als ursachlich fehlgedeutet wird (wurde ja schon beschrieben). Ein anderer ist, dass viele der Studien erhebliche Mängel haben.

Knochen und Muskeln sind gute Gründe, sich um Vitamin d zu kümmern, aber man sollte sich davor hüten, es als Allheilmittel anzusehen. Auch zu rhythmusstorungen gibt es sehr gegensätzliche studienergebnisse.

KBapu.zinerskresxse2


@ the-caver

Knochen und Muskeln sind gute Gründe, sich um Vitamin d zu kümmern, aber man sollte sich davor hüten, es als Allheilmittel anzusehen.

Es wäre ja schön, wenn das Gros der Ärzte sich überhaupt einmal damit befassen würde...ein Wundermittel ist es nicht...aber es wird im Körper zu einem Hormon umgebaut und welche existenziell wichtige Rolle Hormone haben, weiß man ja.

Es ging gerade eine Studie zu Vitamin-D durch die Presse, die ergeben hatte, dass die allwinterlichen Grippewellen auf den niedrigen Vitamin-D-Spiegel zurückzuführen sind.

dPke\st


Es ging gerade eine Studie zu Vitamin-D durch die Presse, die ergeben hatte, dass die allwinterlichen Grippewellen auf den niedrigen Vitamin-D-Spiegel zurückzuführen sind.

Hm beim schnellen Googeln komme ich da nur auf die üblichen Verdächtigen: Kopp-Verlag, Zentrum der Gesundheit.

Die gleichen Seiten die auch behaupten dass es Aids gar nicht gibt.

Sonst gilt das vermutlich wieder das gleiche Prinzip: Ursache ungleich Wirkung.

Ich möchte mal folgenden Denkansatz geben:

Vitamin-D wird durch die Sonne im Körper gebildet. Wer seltener rausgeht, hat weniger Vitamin-D. Wer weniger rausgeht, trainiert aber gleichzeitig auch weniger seinen Körper und seine Abwehrkräfte, ist also anfälliger für Grippewellen.

Wenn man jetzt alle Grippeerkrankten nimmt und deren Vitamin-D-Spiegel misst und den mit den "Gesunden" vergleicht, kann man zu dem Ergebnis kommen dass die "Kranken" weniger Vitamin-D im Blut haben.

Was dann oft passiert: Es wird vorschnell der Schluss gezogen, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel also verantwortlich für die Grippeanfälligkeit ist.

Das es aber auch andere Umstände, wie eben Bewegung in der Natur geben kann, die Einfluss auf BEIDES haben darf man eben nicht vernachlässigen.

In der Statistik nennt man das "Omitted-variable-bias" und lernt das bereits in Grundlagen der Statistik I :-)

Ich denke mir eben manche Seiten, intressanterweise die die auch Vitamin-D verkaufen, vergessen diese einfachen Grundlagen der Statistik gerne......

t(he-cZavexr


Es ging gerade eine Studie zu Vitamin-D durch die Presse, die ergeben hatte, dass die allwinterlichen Grippewellen auf den niedrigen Vitamin-D-Spiegel zurückzuführen sind.

Hast Du eine Quellenangabe für die Originalarbeit? Was durch die presse geht, ist in der Regel wenig aussagekräftig.

Das klingt mal wieder nach einer der üblichen Fehlinterpretationen, vor denen ich gerade gewarnt habe – und dkest auch schon: Ein statistischer Zusammrenhang ist eben noch lange *kein* Kausalzusammenhang. Vitamin D-Spiegel sind aus bekannten Gründen im Winter niedrig, Erkältungen sind eben auch im Winter häufiger – das eine hat nicht notwendigerweise etwas mit dem anderen zu tun. Wer solche Zusammenhänge als Beweis akzeptiert, muss auch glauben, dass der Klapperstorch die Kinder bringt: Die Zahl der Weißstörche in Deutschland korreliert nämlich gut mit der Geburtenrate...

Solche Untersuchungen taugen vor allem zur Hypothesenbildung – man kann aufgrund solcher Daten nur sagen: Vitamin D *könnte* mit Atemwegsinfektionen zusammenhängen und das muss man dann genauer (mit randomisierten Therapiestudien) untersuchen.

Es ist durchaus möglich, dass Vitamin D die Infektrate senkt, die Ergebnisse der entsprechenden Studien sind aber ziemlich widersprüchlich (blöderweise haben die meisten Studien, die ich mir näher angesehen habe, methodische Mängel). Eine aktuelle Metaanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass Vitamin D zur Erkältungsprophylaxe sinnvoll ist, aber auch da hängt das Ergebnis schon wieder von der Berechnungsmethode ab...

Die Originalarbeit findest Du hier: [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3543548/]]

K(apuzine5rk_resgsex2


Hast Du eine Quellenangabe für die Originalarbeit? Was durch die presse geht, ist in der Regel wenig aussagekräftig.

Das kann man so pauschal nicht sagen ;-) .

Hier sind die bibliographischen Angaben und der Abstract: [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=The+se+asonality+of+pandemic+and+non+-+pandemic+influenzas%3A+the+roles+of+solar+radiation+and+Vitamin+D Klick]]

Hier ist noch etwas Interessantes zum Thema [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20219962 Grippe und Vitamin D]]

Vitamin D-Spiegel sind aus bekannten Gründen im Winter niedrig, Erkältungen sind eben auch im Winter häufiger – das eine hat nicht notwendigerweise etwas mit dem anderen zu tun.

Nicht notwendigerweise...deshalb werden ja solche Studien gemacht ;-)

KxapuzFinehr\kressex2


@ dkest

Du muisst mal bei pubmed gucken, da findest Du sicher noch mehr.

In unseren Breitengraden haben meines Wissens so gut wie alle Menschen im Winter erniedrigte Vitamin-D-Spiegel, da im Winterhalbjahr keine UVB-Strahlung den Boden erreicht.

Prinzipiell stimme ich Dir ja zu, dass man bei solchen Studien immer genau hinschauen muss, da ja mglw. viele Faktoren eine Rolle spielen.

tzhe-c}avxer


Hier sind die bibliographischen Angaben und der Abstract: [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=The+se+asonality+of+pandemic+and+non+-+pandemic+influenzas%3A+the+roles+of+solar+radiation+and+Vitamin+D Klick]]

Oh Mann, ds ist ja noch viel unsinniger als ich dachte – die haben ja nicht mal Spiegel gemessen, sondern nur einen mathematischen Zusammenhang zwischen Sonnenstand und Erkrankungshäufigkeit hergestellt :(v

Wenn Du bereit bist, aufgrund solcher Spekulationen was zu glauben, komm doch mal bei mr vorbei – ich hätte da einen supertollen Gebrauchtwagen zu verkaufen... ]:D ]:D

KZapurziVnerkr^essxe2


@ the -caver

Wenn Du bereit bist, aufgrund solcher Spekulationen was zu glauben, komm doch mal bei mr vorbei – ich hätte da einen supertollen Gebrauchtwagen zu verkaufen...

nee lass mal. ;-D

Diese Studie kannte ich wirklich nur aus den Pressemeldungen und muss Dir da sogar zustimmen.

Dafür halte ich die zweite von mir verlinkte für wesentlich aussagekräftiger.

Du wirst bei Pubmed sicherlich einiges finden, wenn Du suchen willst, hier ist z.b. auch [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24408036 eine]] , die einen Hinweis auf die Wirkung von Vitamin D bei Infektionen gibt.

TAhyjTa77


...wie wär's denn mal mit 'ner kleinen Eigenstudie? ;-)

Einige Tn. scheinen es ja eh' schon mit guten Ergebnissen einzunehmen, andere nehmen es warum auch immer...

Also man kann ja wirklich ganz offiziell seine Vitamin-D-Werte beim Arzt bestimmen lassen, liegen diese im unteren Grenzbereich könnte man ja mal ganz nebenbei eine Kapsel probieren – im allgemeinen lesen wir auch nicht jedesmal ausführliche pro und contra Studien, bevor wir uns mal ein Sonnenbad genehmigen, oder?

Das Gute daran ist ja, dass man den Effekt SOFORT und UNMITTELBAR spürt – bei mir zumindest, daher reicht mir auch die absolute Mindestdosierung und sicher wird es individuell verschieden anschlagen aber das passiert ja ebenso gut auch bei Medikamenten – > also auch besonders empfehlenswert, wenn man sich schon leicht angeschlagen fühlt und dann einfach mal sehen, ob etwas passiert... ;-)

Einem guten Bekannten wurde es zur Entzündungshemmung für seine Autoimmunerkrankung medizinisch verordnet. Er spürte sofort Beschwerdebesserung, wollte dies aber auch gern medizinisch bestätigt haben und so ließ er in Abstimmung mit der behandelnden Ärztin jeweils ein paar Blutbilder mit und ohne Vitamin D-Gabe fertigen – > und siehe da, Krankheitsaktivitätsmarker wie Blutsenkungsgeschwindigkeit + CRP-Wert waren ausschließlich unter Vitamin-D-Zuführung im Normbereich! :)^

Sicher ist es nur EIN winziges Puzzleteil aber scheint es doch einige Beschwerden zumindest zu lindern...

d7kIest


Klar wenns gut tut, ist es ja super! :-)

Aber die Eigenstudien haben ja die gleichen Eigenschaften wie Beobachtungsstudien (sind ja auch nichts anderes :P ), man kann eben nicht sofort sagen dass das Vitamin-D ausschlaggebend ist!

Besonders wenn es heißt es wirkt "sofort" spielt sicher auch der Placebo-Effekt eine Rolle, denn so weit ich weißt wirkt das Vitamin-D eher langsam auf den Spiegel im Körper und nicht "sofort".

und siehe da, Krankheitsaktivitätsmarker wie Blutsenkungsgeschwindigkeit + CRP-Wert waren ausschließlich unter Vitamin-D-Zuführung im Normbereich! :)^

Nur weißt du ob's ohne Vitamin-D nicht funktioniert hätte? Nein.

Wenn ich krank bin ist mein CRP auch erhöht und nach einiger Zeit fällt er wieder auf Normalniveau, einfach so!

Wie gesagt versteht mich nicht falsch, ich sage auch auf keinen Fall dass Vitamin-D nichts bewirkt, aber bei deinem Beispiel ist eben gar nichts belegt.

Ich substituiere jetzt schon 3 Monate und habe nichts großes bemerkt, drum sag ich aber auch nicht automatisch dass alles Mist ist.

K6apuzitnerk8ressex2


ich habe einen extrem niedrigen Spiegel gehabt und habe dann, so wie meine Ärztin es wollte, mit 20.000 IE/ Woche substituiert und nichts passierte. Erst als ich dann eigenmächtig wesentlich größere Dosen nahm, wurde es langsam besser. Mittlerweile hat sich meine Lebensqualität gravierend verbessert.

TRhyjax77


@ dkest

Sicher kann ich bei mir selbst jetzt keine wissenschaftliche Beweisführung liefern, trotz allem wäre die von mir beobachtete Wirkungsweise bestimmt nicht anders, gäbe es darüber eindeutigere Studienergebnisse. Es sollte ja nur mal zum nachdenken anregen, da es sich im allgemeinen relativ ungefährlich gestalten dürfte und man im Regelfall viele seiner subjektiven Eindrücke/Empfindungen nun mal durch Eigenerleben erwirbt.

Ich denke, wenn man seinen Körper halbwegs gut kennt kann man zumindest einschätzen, ob es für einen selbst hilft – und wenn's tatsächlich Placebo-Effekt ist – > umso besser... ;-) Hatte noch nie ein besseres Placebo, was meinen Puls derart nachhaltig senkt... ;-)

Nur weißt du ob's ohne Vitamin-D nicht funktioniert hätte? Nein.

Wenn ich krank bin ist mein CRP auch erhöht und nach einiger Zeit fällt er wieder auf Normalniveau, einfach so!

Naja, bei einer Autoimmunerkrankung fallen solche Werte eigentlich nicht mal "einfach nur so" wieder auf Normalniveau, v. a. wenn sie sich schon über längere Zeit auf relativ hohem Level befinden…ähnliche Blutwerte hatte er jedenfalls nur nach Langzeiteinnahme von NSAR – die er aber irgendwann auch nicht mehr vertrug …deshalb eben die Suche nach Alternativen und da er derzeit auch keine anderweitig beeinflussenden Entzündungshemmer mehr nimmt sehe ich schon einen Zusammenhang bei ihm – und klar ich kenne ihn persönlich und kann die sonstigen Veränderung life erleben… ;-)

Ich substituiere jetzt schon 3 Monate und habe nichts großes bemerkt

…vllt. spürst du ja aber die Wirkungen auch erst, wenn du es mal eine Zeitlang bewusst weglassen würdest? …ist natürlich schade, wenn du etwas einnimmst, ohne überhaupt irgendwelche damit verbundenen Wirkungen zu bemerken.

@ kapuzinerkresse2

...finde ich ziemlich mutig von dir aber toll wenn es dir so hilft! :)^

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