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Avnrt/ Schwindel...

S>uppe;nlöfxel hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

also ich habe seit zirka 8 Wochen ziemliche Probleme.

Alles hat angefangen mit so einem komischen Schwindel, der quasi permanent da war. Es hat sich angefühlt als wäre ich benommen, nicht ganz da oder leicht angetrunken. dann hatte ich in einigen Nächten noch so starke Zuckungen immer kurz bevor ich eingeschlafen bin was mich dann die ganze Nacht wach hielt.

Das hat mich schon ziemlich vertig gemacht deshalb bin ich zum Arzt, der erstmal einen Virus dahinter vermutet hat. Ich habe Tabletten gegen den Schwindel bekommen, doch da sie für den Schwindel im Ohr waren haben die nichts gebracht.

Dann wurde bei mir ein Bluttest gemacht, der in Ordnung war und es wurde ein Langzeit- EKG gemacht. Dabei kam raus, was mein HA schon vermutete, ich habe eine Tachykardie, wovon der Schwindel Kommen könnte. Er hat mich dann in die UniKlinik geschickt, wo der Verdacht auf AVNRT gemacht wurde. Dort sagte man mir das könnte in meinem Alter (20) leicht mit einer Ablation behoben werden. Das musste ich dann erst einmal verdauen, da das ja eine richtige OP ist (hatte noch nie eine).

Ich habe nun genauer darauf geachtet wann der Schwindel kam und mir ist aufgefallen das er stärker wurde wenn ich etw gegessen habe. Da habe ich natürlich Panik bekommen und sehr wenig pürierte Sachen gegessen wodurch ich stark abgenommen habe. Da ich eh sehr leicht bin war das nicht so vom Vorteil und ich habe mich praktisch gezwungen zu essen. Es ist auch besser geworden. Habe das nur noch wenn ich viel esse und besonders abends (daher esse ich jetzt früher und weniger). Hinzu kam, dass ich schnell ein Völlegefühl und Blähungen bekommen habe. Das ist jetzt nicht mehr so stark. Außerdem habe ich gedacht, da könnte eine Lebensmittelallergie hinter stecken, wobei mir bei einigen selbst Tests nichts aufgefallen ist.

Als wäre das nicht schon genug, blieb mir vor einer Woche, als ich mich abends mit einer Freundin untehalten habe, plötzlich die Luft weg. Ich musste aufhören zu reden und erstmal durchatmen. davor hatte ich diesen Schwindel.

Seitdem merke ich manchmal das mir das Atmen schwerfällt.

Nachdem der Bericht bei meinem HA eingetroffen ist, bin ich nocheinmal hin um ihn nach seiner Meinung zu fragen. Ich habe ihm die Symptome geschildert und er meinte, dass z.b. ein voller Magen auf das Herz drücken kann und den Schwindel auslösen kann und einem kann schon mal der Atem weg bleiben. Da das alles bei mir auftritt, hat er mir zu der Ablation geraten. Ich habe jetzt auch einen Termin gemacht (am 12.12), da ich einfach wieder meinen vorigen Zustand wieder haben will und ich im Januar anfange zu arbeiten und das da nicht so vom Vorteil wäre.

Nun habe ich natürlich auch viel über diese AVNRT gelesen und immer wurde berichtet, dass die Herz beschwerden im Vordergrund stehen also diese Tachykardieen. Aber ehrlich gesagt wäre ich nicht auf das Herz gekommen, wäre das EKG nicht gemacht, da ich das garnicht so spüre. Kann das sein?

Also ich bin neu hier aber wollte das einfach mal ausprobieren und gucken ob es Menschen mit ähnlichen Beschwerden oder Erfahrungen gibt. Insbesondere vor dieser Ablation habe ich etw angst auch wenn ich weiß, dass das heutzutage Alltag ist und sowieso erst mal geguckt wird ob da was ist bevor da irgendwas verödet wird.

Ich bedanke mich schon mal recht Herzlich x:) und freue mich natürlich auch über Antworten

LG

Antworten
C~orneiliax59


Hallo Suppenlöfel,

ich hatte auch diese AVRNT und habe die Ablation machen lassen. Eine richtige OP würde ich das jetzt nicht nennen, es ist ja nur ein Herzkatheter. Aber die Ärzte haben das bei mir so sorgfältig und vorsichtig gemacht, daß ich auf diesem Tisch im Katheterlabor eigentlich gar keine Angst mehr hatte, noch nicht mal während der eigentlichen Ablation (Verödung).

Daß dir schwindlig wird, halte ich für ein recht normales Symptom bei AVRNT. Das hatte ich damals auch, ein ganz leichtes Gefühl im Kopf, weil einfach zu viel Blut (und zuviel Sauerstoff) auf einmal im Kopf ankam. Das Herz schlug mir im Hals, der ganze Brustkorb wackelte mit, das war echt nicht feierlich.

Daß der Magen bzw. die Verdauung da eine Verbindung haben könnte, habe ich schon einige Male gehört. Bei mir kam die erste Tachykardie (Spitzenwert 231 Puls) ca. 10 Tage nach einer Gallen-OP... Nichtsdestotrotz ist der eigentliche Auslöser eine bestimmte Nervenbahn im Herzen, eine Art Wildwuchs vom AV-Knoten aus. Und die muß verödet werden, sonst kann das jederzeit wieder auftreten. Die Ärzte haben das Herzrasen damals während des Katheters ganz gezielt ausgelöst, damit sie wußten, sie haben die richtige Stelle.

Mach dir nicht zuviele Sorgen, das geht schon! @:)

S7u*p1pen/löfel


Danke dir Cornelia schon mal für deine Antwort!

Ich hab jetzt auch schon öfter gehört, dass da was zusammenspielt zwischen Herz und Magen...

Nur spüre ich mein Herz halt nicht so extrem wie ich es immer lese...auch wie du es beschreibst. Als das EKG gemacht wurde war die höchste Pulsfrequenz 188. Genau da habe ich auch den stärkeren Schwindel angegeben, dabei war mir dieser hohe Puls garnicht bewusst, das heißt ich spüre ihn nicht so doll. Das klingt vielleicht merkwürdig, weil man bei dieser Frequenz doch etw spüren sollte, aber ich erkläre mir das jetzt durch meinen niedrigen Blutdruck und ich habe Skoliose wodurch mein Brustkorb recht fest ist (meint meine Osteopatin).

Das heißt nach deiner Ablation war alles wieder gut oder hast du noch einmal eine Tachykardie gehabt? Das hört man ja auch oft – ein Rückfall und dann noch eine Ablation-.

Aber ich glaube du hast recht, ich mach mir bestimmt zu viel Sorgen! Es ist halt total lästig... :-(

Ich warte jetzt mal den Termin ab, dann kann man weiter sehen.

LG

Chorn1elia5x9


Ich denke, es ist bei jedem unterschiedlich, wieviel und was überhaupt er von so einem Herzrasen spürt. Bei mir war es eben mehr Herz im Hals und der leichte Kopf, bei dir ist es eben etwas anders. Menschen sind auch da verschieden.

Nach der Ablation war eigentlich alles wieder in Ordnung. Ich habe das Herz in der ersten Zeit manchmal noch sehr deutlich und sehr laut gehört/gespürt, aber das war auch alles. Das mit dem Rückfall kann passieren, mir hat man für meinen Fall eine Wahrscheinlichkeit von 97 % genannt, daß es keinen Rückfall gibt. Es kommt darauf an, ob sie den aus der Art geschlagenen Nervenableger des AV-Knotens komplett veröden können oder ob sie etwas davon stehenlassen müssen, weil sie sonst den AV-Knoten beschädigen würden. Wie das bei dir aussieht, werden sie während des Katheters feststellen, und du wirst feststellen, wie filigran dafür gearbeitet wird! Die Ablation hat bei mir erst begonnen, nachdem sie gründlich ausgemessen und sich auf arzt-chinesisch beraten hatten, und dann auch nur in Stufen. Immer wieder haben sie probiert, ob sie das Herzrasen nochmal auslösen können, und erst als sie es nicht mehr auslösen konnten, haben sie den Katheter beendet.

B/adFGaxl


Hallo Suppenlöffel,

ich wollte dir eigentlich gestern Abend noch auf diesen Faden antworten, war aber dann doch zu müde, deshalb hier mein Beitrag zum Thema. :-)

Ich habe Herzrhtyhmusstörungen, habe auch Empfindungen in der Brust, eben ein sehr starker & schneller Herzschlag, Übelkeit & einen Druck in der Brust, oft merke ich jedoch gar nichts, weil ich das immer ignoriere ;-D, so zeigte der Herzmonitor bspw. einmal 190 & ich hatte gar nichts davon bemerkt, oft danach spüre ich jedoch starke Erschöpfung und/oder Schwindel. Ich hatte zwar noch keine Ablation, es steht jedoch zur Diskussion ob ich eine bekommen soll (ich hatte 2 Fälle von plötzlichem Herztod in der Familie väterlicherseits), allerdings befinde ich mich immer noch in der Diagnostik...

Da meine Beschwerden jedoch in Phasen stärker werden & ich in letzter Zeit auch einige Taubheitsgefühle in den Armen & Beinen habe, wäre es mir echt mehr als recht, bald die Ablation zu bekommen. Zzt. bekomme ich Verapamil, da ich aufgrund von Asthma keine Betablocker nehmen darf, aber es hilft auch nur geringfügig.

Ich wünsche dir auf jeden Fall dass es dir danach besser geht & du keinen Rückfall erleidest.

LG

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