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Herz- oder Lungenprobleme? Wer kann hier helfen?

ISmmidMxax hat die Diskussion gestartet


Hallo,

seit geraumer Zeit habe ich bei Belastung Schmerzen im linken Brustbereich. Ich meine, dass es Herzschmerzen sind. Leider deuten Untersuchungen aber nicht darauf hin.

Zu den Fakten:

53 Jahre, 170cm, 85Kg, männlich

Früher habe ich gerne gejoggt, leider geht das seit geraumer Zeit nicht mehr, da bei Belastung diese Herzschmerzen auftreten.

Anfänglich habe ich meine Problem für Asthma gehalten und mich bei einem Lungenfacharzt in einem Lungenzentrum in Oldenburg untersuchen lassen. Deren Diagnose lautete, da ich schlechte Stickoxydwerte habe 60 > 200 Nox: Tatsächlich Asthma. Ein Belastungsmessung auf seinem Ergomether erbrachten nichts, da die Herzschmerzen nicht auftraten. Heute weiß ich warum: Die Pulsfrequenz muss auf über 150 Herzschläge steigen, das hat ein eigener Pulsmesser ergeben. Diese Werte erreiche ich nur beim Joggen, Treppensteigen oder Laufen, aber nicht auf dem Fahrrad.

Im Frühjahr habe ich ein Herzzentrum in Bremen aufgesucht, wo eine kardiologische Untersuchung durchgeführt wurde. Diese erbrachte, dass das Blut zu langsam abfließt. Eine neuerlich durchgeführte Belastungsmessung auf einem Ergometer brachte nichts, da die Pulsfrequenzen von 150 nicht erreicht wurden. Eine Bemerkung meinerseits führt zu einem Vorschlag, es mit Beta Blockern zu versuchen um die Pulsfrequenz niedrig zu halten. Außerdem einenen Kommentar, dass sie eben nur einen Ergometer und kein Laufband für eine Belastungsmessung hätten.

Es sind natürlich auch noch psychosomatische Ursachen denkbar. Im Sommer hatte ich eine solche Reha in Bad Kissingen durchgeführt da ich seit ein paar Jahren bereits psychosmatische Probleme habe (u.a. einen Burn Out mit dem ich 2 Jahre zu kämpfen hatte)

Leider belastet mich das Ganze sehr. Ich kann keine Treppen mehr steigen ohne hinterher Herzschmerzen zu haben sowie mich kurz schlecht und ausgepowert zu fühlen. Letztens musste ich an einem Zug entlang sprinten um noch rechtzeitig einsteigen zu können. Nach einem Waggon war ich völlig fertig und habe kaum noch Luft bekommen. Und das obwohl ich früher gejoggt bin und derzeit versuche mich im Fitness Studio fit zu halten!

Da anscheinend Einzelsprechstunden mit Fachärzten keine befriedigenden Ergebnisse bringen und ich auch ungerne Versuche mit Betablockern ohne eine gesicherte Diagnose durchführen möchte, suche ich jetzt Möglichkeiten mich umfassend informieren zu können. Gibt es interdisziplinäre Ärzte oder Kliniken, die mir helfen können? Institute, die auch weitere Möglichkeiten für Belastungsmessungen haben als gerade Ergometer?

Denn schließlich liessen sich meine Herzprobleme meiner Meinung nach deshalb nicht darstellen, weil die Fach übergreifende Kompetenz fehlte bzw. auch die Untersuchungsmöglichkeiten.

An welche Institution kann ich mich wenden? Wer könnte mir helfen?

Oder hat jemand eine Idee, wie ich an die Ursachen meiner Probleme komme?

Vielen Dank

Bernhard

Antworten
CIha-xTu


Hallo, Bernhard,

ich an Deiner Stelle würde auf ein Langzeit-EKG bestehen (24 Stunden) und während dieser Zeit genau die Belastungsgrenze herbeiführen, die Du brauchst. Notfalls würde ich das 24-h-EKG auch selbst zahlen, wenn die Ärzte sich querstellen. Kostet um die 40-60 Euro inkl. Auswertung. Und wenn die Ärzte dann was finden, kannst Du das sowieso wieder bei der Krankenkasse einreichen.

Vielleicht ist das ein Tipp?!

Alles Gute

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