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Angst vor Herzmuskelentzündung

U4ltim\aVe+ritas hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen, ich schleppe mich jetzt schon seit Wochen mit einer Erkältung herum. Vor Jahren hatte ich mal aufgrund des Pfeifferschen Drüsenfiebers eine schlimme Herzmuskelentzündung. Aber durch antivirale Medikamente hat sich mein Allgemeinzustand völlig gebessert, so dass ich eigentlich keine Symptome mehr hatte. Aber jetzt habe ich seit 4 Wochen eine Erkältung und bekomme sie nicht richtig los. Angefangen hat alles vor ca 4 Wochen mit Halskratzen, Gliederschmerzen und Fieber. Dann hab ich zwei Tage das Bett gehütet und bin dann zu früh wieder auf die Arbeit, es kam dann wieder in Form von Husten und Gliederschmerzen. Daraufhin habe ich mich 5 Tage auskuriert und bin wieder zur Arbeit. Dann habe ich Rückenschmerzen im Herzbereich bemerkt, die durch Kälte und schweres Essen schlmmer werden und ich hatte ständig Herzklopfen. Daraufhin bin ich zur Kardiologin. Ultraschall und EKG völlig ok, Blutdruck und Puls wie aus dem Lehrbuch. Aber die Blutsenkungswerte waren deutlisch erhöht (über 50) und man hat eine leichte Anemie festgesetellt. Sie hat mich zur Schonung verdonnert. Kein Sport. keine Doppelbelastungen. Und die antivirale Therapie hochgesetzt. Dann kam am letzten Samstag die Erkältung zurück. Erst Schnupfen und Gliederschmerzen und Grippegefühl, dann der Reizhusten und die fiesen Rückenschmerzen. Sie entstehen durch Kälte, nach verkehrter Haltung und schwerem Essen. Hab mir Wärmepflaster draufgelegt und die Schmerzen verschwinden fast augenblicklich. Ich hab Angst das sich das Pfeiffersche Drüsenfieber reaktiviert hat, oder das doch was mit dem Herz nicht stimmt. Fühle mich einfach nicht fit. Hat jemand hier vielleicht noch eine Idee, was ich machen könnte oder kann so ein Infekt wirklich alleine die Erklärung für all das sein?

Antworten
TAhdyBja7x7


Wenn du schon einmal eine Herzmuskelentzündung hattest dann kennst du bestimmt die Symptomatik noch etwas...also ist ja generell relativ schwer so auf Anhieb eindeutig zu identifizieren aber Rückenschmerzen finde ich jetzt nicht soooo typisch.

Deine Beschwerden hören sich für mich eher nach einem ziemlich schlimmen Infekt an. Erhöhte Blutsenkungswerte und leichte Anämie sind ja oft auch typische Begleitzeichen im "Akutstadium" einer Virusinfektion. Zudem kann der Puls auch beschleunigt sein, weil dein Körper mit der Infektion zu kämpfen hat.

Wurden denn mal die IgG/IgM-Werte zu der EBV-Infektion bestimmt?

Mich wundert ja etwas, dass du gleich ein Virostatikum erhältst...aufgrund der ehem. EBV-Infektion? Virusinfekte heilen bei intaktem Immunsystem in der Regel ja auch von selbst aus...?

Körperliche Schonung ist jetzt sicher ziemlich wichtig, damit du dich wieder stabiliseren kannst und evtl. noch ein paar pflanzl. Immunstimulanzien...

Gute Besserung!

U[ltimaiVezri^txas


Dank dir für die Tips. Das Virusmittel bekomme ich für eine chronische hhv6 infektion, die angeblich das drüsenfieber ausgelöst hätte damals, was wiederum die herzmuskelentzündung ausgelöst hatte. das ist aber sehr selten und alles noch sehr in den forschungskinderschuhen.

TGhOyjDal77


...achso...dann nimmst du die Medis also permanent ein...muss trotzdem mal "blöd" fragen: Eine hhv6-Infektion ist aber doch eigentlich immer chronisch, oder? ":/

Ist doch ein ziemlich weit verbreitetes Virus, das nach Ansteckung theoretisch zeitlebens im Körper verbleibt und auch gelegentlich mal reaktiviert wird...Hab aber noch nie gehört, dass jemand dagegen langfristig medikamentös behandelt wird...?

Deine Kardiologin hätte bestimmt aber sonst auch anders reagiert, bei Verdacht auf erneute Herzmuskelentzündung...immerhin kennt sie ja sicher deine Vorgeschichte.

...also am besten...schön langsam machen... :-)

USlt)imaV9eriftas


ja, es stimmt schon, dass das hhv6 an sich für immer im körper bleibt, aber es gibt bei ca. 1% der Bevölkerung ein Zustand der nennt sich cihhv6 infektion mit vruslastwerten von über 100000 Kopien im Blut und wenn das reaktiviert wird kann es auch EBV auslösen unter anderem. Die permanente antivirale Therapie soll die extrem hohe Viruslast senken.

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