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Von 2007 zu 2013, meine Geschichte

F@ix Yu4nd Foxxie hat geantwortet


Hallo Alias,

ich glaube, ich habe auch schon mal von dir gelesen, in einem Faden, den du er鐪fnet hattest, weil es dir so schlecht ging wg. deiner Erkrankung. :起 :起 :起 :起 :起 Du hattest aber nichts genaues ber deine Erkrankung geschrieben. Will jetzt auch nichts weiter darber schreiben, damit du geschtzt bleibst.

Als erstes m鐼hte ich dir einmal sagen, dass es mir ganz dolle Leid tut, was du erlebt hast u. immer noch durchmachst! :起 :起 :起 :起 :起 :起 Und auch, dass du stolz auf dich sein kannst, dass du dich da so durchgek鄝pft hast u. jetzt auf einem guten Weg bist! :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)* :)* :)* :)* :)*


Mein Vater hatte nach einer Hft-OP auch eine Oberschenkel-/Beckenvenen-Thrombose, die nicht erkannt wurde. Er hat das selbst gemerkt, dass was nicht stimmt (er war frher Krankenpfleger). Er hat den 礪zten gesagt, dass da eine verh酺tete Stelle ist, aber sie sind nicht darauf eingegangen. %-| Als er dann Atemnot bekam, dachten sie, das kommt vom Herz u. haben EKG gemacht, aber nichts gefunden. So haben sie ihn dann entlassen, das war kurz vor Weihnachten. 2 3 Tage nach Weihnachten hat mein Vater dann zu Hause extreme Luftnot bekommen u. meine Mutter musste den Notarzt rufen. Ergebnis: Der Thrombus hatte sich schon gel飉t also Lungenembolie! :-o :-o :-o Leider wei ich nicht mehr so genau, wie sie ihn dann behandelt haben. Er muss auf jeden Fall seitdem Marcumar nehmen. Er hat das Ganze trotz seines Alters (er war damals schon Mitte/Ende 70 jetzt ist er 86) ganz gut berstanden, war allerdings auch lange in der Klinik u. musste dort auch seinen Geb. feiern. Und das alles nur, weil die 礪zte es bersehen haben, das h酹te auch ganz anders ausgehen k霵nen! Er hat da unheimlich Glck gehabt!

Ich wnsche dir ganz dolle, dass du wieder richtig auf die Beine kommst u. es bei dir zu einer dauerhaften Verbesserung kommt! Au絽rdem schicke ich dir ganz viel Kraft und Zuversicht! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

LG! @:)

Sete=ph-]Bountxy hat geantwortet


WOW!!!! Eine lange Geschichte aber absolut lesenswert :)z :)^ Ich ziehe den Hut vor Deinem Mut und Deinem Kampfgeist! Die Zeitspanne die Du beschreibst, ist fr mich so gut zu berschauen, da mein Sohn im Dezember 2007 geboren wurde - und ich sehe, wie sehr er sich in diesen 6 Jahren entwickelt hat. 6 Jahre, in denen du dem Tod mehr als einmal von der Schippe gesprungen bist! vielleicht nicht ganz passend, erinnert mich aber irgendwie an den Spruch "Der Teufel sitzt jeden Abend an meinem Bett und bewundert sein Meisterstck" - Ich freue mich, dass Du auf so tolle 礪zte in der Schweiz gesto絽n bist und dass Dir - wenn auch schmerzhaft - geholfen werden konnte. Wie geht es Deinen Kindern? Wie haben sie die Zeit empfunden? Inzwischen seid ihr Euch doch nah, oder? Das Verhalten Deiner Mutter kenne ich von meiner Mutter. Auch sie hat eine schwere (unheilbare) Krankheit, die mit erh鐬ter Thromboseneigung einhergeht (Polycyth鄝ie Vera) - sie hatte auch schon mehrere tiefe Beinvenenthrombosen, Lungenembolien und zuletzt eine Pfortaderthrombose (Milz-Leber-Darm-Thrombose). Und jeder, der ihr nun von "seiner" Krankheit erz鄣lt, bekommt zur Antwort "Wenn ICH den ganzen Tag jammern wrde...." oder sowas in der Richtung...

Nun - ich wnsche Dir jedenfalls ein liebevolles Weihnachtsfest und fr das neue Jahr alles erdenklich gute - vor allem gesundheitlich :)* :)* :)*

Vielen Dank, dass Du Deine Geschichte hier geteilt hast @:)

Cah!oclaxte hat geantwortet


WOW RESPEKT :)^

So eine heftige Situation zu meistern. :)= :)=

Ich hab selber irgendwelche Thrombosegeschichten noch nicht so direkt erlebt. Allerdings hab ich einige Jahre im diagnostischen Bereich von Thrombosen und Co im Labor gearbeitet. So hab ich auch einige Geschichten mitbekommen, wo man sich manchmal echt nur noch an den Kopf greifen kann was 礪zte da gemacht haben.

Alias 670182 hat geantwortet


Hallo Fix und Foxie,

ja vorher hatte ich mal probiert einen Faden aufzumachen, da gab es die Aliasnamen noch nicht und irgendwie ist es doof, wenn man dann einen doppelten Nick hat. Vor allem traute ich mich nie zu sagen, was genau los war. Eben immer aus Angst, Bekannte, Verwandte, die hier lesen, whlen auch gleich alle Beitr輍e durch.

Bei meiner Schwester h酹te es mich nicht gest顤t, aber ehrlich gesagt bei meinem Mann |-o

Und ich geh顤e einfach zu den Menschen, die nicht reden k霵nen, aber schreiben.

So f鄟lt es mir in meiner realen Umgebung unglaublich schwer zu sagen, dass es mir nicht gut geht und dann ist auch immer wieder das Problem, dass der gegenber oft nicht wei, was er sagen soll.

Hier ist das anders, hier muss ich keinen Blickkontakt haben, und wer dazu nichts sagen will, l酲st es einfach und fhlt sich nicht besch鄝t, wenn er es einfach nicht h顤en will.

Mir tut das heute Abend richtig gut, dass soviele schreiben.

Erstmal ein dickes Dankesch霵 @:)

Es war generell kein einfacher Tag und so freue ich mehr sehr, dass der Faden ein wenig Einklang gefunden hat.

Dein Papa hatte richtig glck gehabt und sch霵, dass er keine weiteren Thrombosen mehr bekommen hat.

Die Behandlung ist eigentlich in dem Fall ganz einfach. Man bekommt in der Regel eine Lyse, also praktisch einen Heparintropf, damit sich die Thromben aufl飉en k霵nen. Manchmal spritzt man auch nur Heparin. Ich hatte damals im Krankenhaus keine Lyse bekommen, da ich frisch operiert war und sie meinten, dass ginge dann nicht.

Dein Papa musste auch seinen Geburtstag in der Klinik feiern, das ist nicht sch霵. Meinen 21 Geburtstag hab ich auch in der Klinik gefeiert und ich wei noch, dass wirklich alle aus der Familie gekommen sind. Und abends noch mein Papa. Bei dem war es mir unglaublich wichtig, dass er da war. Und sobald irgendwas war, musste er auch herkommen |-o

Meinen Mann konnte ich damals kaum um mich haben. Fr mich war einfach klar, dass ich nicht nach Hause komme.

Und naja ich hab im Fieberwahn teilweise die dollsten Sachen fantasiert. Ich war felsenfest davon berzeugt, dass meine Schwester unbedingt meinen Mann dann heiraten msse, damit die Kinder eine Mama haben und wer w酺e besser geeignet als die eigene Schwester? ;-D

Aber ber Tag, wenn ich normal denken konnte, hab ich solche Aussagen lieber gelasse. Heute kann ich aber drber lachen.

Ich wnsche deinem Papa weiterhin alles Gute, mit 86, hat er auch ein stolzes Alter erreicht :)^

Alias 670182 hat geantwortet


Hallo Steph-Bounty, da sind unsere Kinder ja im gleichen Alter :-D

Danke, fr deine lieben Worte. Ich hab wirklich ewig gehadert ob ich sie nun erz鄣len soll, oder nicht.

Aber es tut mir wirklich grad wahnsinnig gut. Danke fr eure Zeit, die ihr mir hier widmet @:)

6 Jahre, in denen du dem Tod mehr als einmal von der Schippe gesprungen bist!

Du kannst ruhig deinem schwarzen Humor freien Lauf lassen. Ich bin da alles andere als empfindlich ;-D Im Gegenteil, wir haben schon 鐪ter den ein oder anderen makaberen Spruch losgelossen |-o

Wie geht es Deinen Kindern?

Ich kann hier ja ehrlich sein, Alias ist Alias und deswegen muss ich nichts Besch霵igen.

Meine Kinder haben die Sache unglaublich toll gemeistert. Sie konnten schon sehr frh Rcksicht auf mich nehmen und haben wirklich oft nachmittags ruhig und alleine im Zimmer gespielt, wenn ich mal wieder meine Schmerzattacken hatte und einfach schlafen musste.

Sie hattes es echt nicht leicht mit mir, ich hab oft geschimpft in Situationen, in denen man nicht unbedingt streng reagieren musste. Ich konnte kaum etwas mit ihnen machen, da schon sitzen zu starken Kr鄝pfen fhrte, Spazierg鄚ge und Toben war nie drin. Sie mussten auf viel verzichten.

Aber beschwert haben sie sich nie. Ich wrde sogar behaupten, dass die beiden sich ganz toll gemacht haben, sie haben keine Defizite und wurden auch zu wirklich normalen und tollen Kindern x:)

Wobei ich sagen muss, immer wenn ich ins Krankenhaus musste,gab es dicke Tr鄚en. Im Kindergarten fingen sie oft an zu weinen, wenn kleinste Dinge nicht klappten, oder einer nur ein falsches Wort gesagt hat. Daran hat man dann gemerkt, dass sie es doch belastet und man so gut wie man es versucht von ihnen fernzuhalten, es doch nicht gelingt.

Wir reden darber viel. Und sie verstehen es auch. Aber ob ich es richtig gemacht habe, das sehe ich, wenn sie 鄟ter werden.

Aber nah sind wir uns jetzt doch geworden. es hat zwar gedauert aber ungef鄣r mit drei Jahren konnte ich dann sagen, dass sind meine Kinder und da gab es bedingungslose Liebe. Kein Hinterfragen mehr ob ich sie nun liebe oder dulde. Ich hab mir aber in dieser Zeit immer wieder vorgehalten, dass die Kinder an erster Stelle stehen mssen. Ich wei nicht wie ich das erkl酺en soll, aber ich musste mir viele mtterliche Instinkte anlernen. Zum Beispiel, dass Kinder mehr trinken mssen als wir Erwachsene und deswegen muss man etwas mitnehmen. Ich kenne es von Freundinnen, dass sie das automatisch machten. Ich war da eher wie eine kinderlose Tante, ich musste daran denken, musste das erstmal verstehen. Und das war ab dem 3. Lebensjahr dann weg. Und heute gibts da keinen Unterschied mehr, das sind meine Kinder, ich kenne sie in und auswendig. Und mein erster Gedanke gilt den beiden, ich wei was sie brauchen und was sie fhlen. Und darber bin ich froh. Sicherlich h酹te das schneller gehen k霵nen, wenn ich von anfang an eine Therapie bekam. Ich wundere mich heute noch, dass einem Krankenhaus sowas nicht klar ist, wenn man gerade erst geboren hat :(v

Und heute sind es wirklich aufgeweckte 6-j鄣rige ;-D mit Flausen im Kopf.

Und natrlich hat sich im letzten halben Jahr viel getan. Ich kann ganz anders mit ihnen umgehen, weil der Umgang endlich normal ist. Wir gehen raus, als h酹ten wir das immer getan. Wir k霵nen endlich gr廲ere Ausflge machen. Und ich muss nicht berall so einen bl鐰en Stock mitnehmen.

Das hat viel ausgemacht x:)

Hallo Choclate, ohje da sitzt du ja direkt an der Quelle der unfassbaren Dinge.

Ja, komischerweise passieren so viele Fehler bei Patienten mit Thrombosen.

Echemaliger9 NuQtzer (#x325731) hat geantwortet


Ich hab zwar zum Glck nie ne Thrombose gehabt, wei aber wie beschissen t輍liche Schmerzen sein k霵nen.

Ich finde du machst das super, und bald wird es auch mit dem arbeiten klappen. Da bin ich ganz sicher :)*

Alias 670182 hat geantwortet


Du hattest dafr schon ganz andere Sachen, die auch ziemlich heftig sind und gehst trotzdem noch abreiten in einem Beruf, der alles andere als einfach ist.

Und trotzdem schreibst du Leuten wie mir |-o immer liebe, aufmunternde und wirklich gute und hilfreiche Tips und Beitr輍e, und das obwohl es dir auch nicht immer gut geht.

Deswegen freue ich mich auch, dass du den Weg hierher gefunden hast, weil du mir wirklich schon oft Tips gegeben hast, die mir im Krankenhaus wirklich weitergeholfen haben.

E^hem^aliger Nu't=zer (p#3257~31) hat geantwortet


Das freut mich.

Hast du denn schon einen plan wie es im n踄hsten Jahr weitergeht? wei腷 du wann du Bescheid wegen einer Reha bekommst?

Ich werde wohl sowas auchmal ins Auge fassen im n踄hsten Jahr, aber erst zum Jahresende hin.

Du kannst echt stolz auf deine Kinder sein, das sie sich trotz allem so gut entwickelt haben und ihre Mama so gut unetrsztzt haben. Das ist echt viel wert

Alias 670182 hat geantwortet


Ja, das stimmt. Die beiden sind wirklich toll. Ich hoffe eben auch, dass da sp酹er nichts zurck bleibt. In ihrem Alter hatte meine Mutter Krebs und ich hab das nicht so einfach berstanden.

Hab dadurch Emetophobie bekommen, die heute auch noch aktuell ist.

Ich hoffe eben, dass den beiden sowas erspart bleibt. Aber ich konnte das damals in dem Alter auch nicht benennen, das sind Dinge, die sehe ich dann wirklich erst, wenn die beiden 鄟ter sind.

Momentan sind sie aber normal entwickelt, v闤lig schultauglich und k霵nen auch schon ein wenig mehr. Interessiert an allen und spielen auch altersgerecht.

Ich denke bis dahin haben wir nen guten Job gemacht |-o

Du willst also auch in Reha? Warst du schonmal?

Ich hab vor einer Woche meinen Antrag gestellt, ich wei natrlich nicht welche Reha es gibt und ob sie berhaupt bewilligt wird.

Aber in der Diagnose steht vorrangig burn out, reaktive Depression und noch irgendwas, was ein psychisches Symptom aufgrund eines k顤perlichen Zustands herrhrt.

Ich denke also, dass ich wohl eher in eine Klinik k鄝e. Denn k顤perlich ist ja nicht viel zu machen, au絽r Hilfestellung zum Konditionsaufbau, den ich alleine ja nicht mehr hinbekomme.

Und eben die Thrombosendiagnosen. Es steht auch dabei, dass die Kinder unbedingt mitmssen, sonst wrde meine psychische Verfassung noch schlechter werden |-o

Es wird aber keine Mutter-Kind-Kur. Bin mal gespannt wie das dann wird.

p^h<oebxe hat geantwortet


Hallo,

Ich habe keine trombose....ich bin beim lesen deiner Geschichte fast ohnm踄htig gewesen und ich m鐼hte dich virtuell auch einfach mal drcken! Ich wnsche dir von ganzem Herzen, dass du eines Tages deinen K顤per wieder richtig nutzen kannst und kerngesund bist!

Alles alles gute dir! Bist ein starker Mensch! :)*

E>hemalOiMger N+utzer (#325x731) hat geantwortet


Du willst also auch in Reha? Warst du schonmal?

Ich sollte dieses Jahr schon, aber meine damalige PKV hat das nicht genehmigt, bzw. ich h酹te das privat zahlen mssen.

Jetzt bin ich ja GKV versichert und die Rentenversicherung ist dann zust鄚dig, ich denke das wird dann kein Problem geben. W酺e wahrscheinlich mal ganz effektiv eine station酺e Reha zu machen

Wenn wird es bei mir eine orthop輐ische Reha

Alias 670182 hat geantwortet


Dann drck ich dir mal die Daumen, dass sie problemlos durchgeht :)^

E|hemaliKger NugtzeQr (#3x25731) hat geantwortet


Ja danke, aber ist noch etwas hin. Habe noch 2 Monate Probezeit und direkt danach will ich auch nicht ausfallen und werde ggf erst mal nach Ostern 10 Tage ins KH gehen, vielleicht hilft das ja schon mal. Mal sehen

F!ix u?nd" Foxxie hat geantwortet


Hallo Alias,

ja, ich bin auch froh, dass mein Vater das in seinem Alter ohne gr廲ere Blessuren berstanden hat! :-D :)^

Als ich das von deinen Kindern gelesen habe, dass du die Mutterliebe/-gefhle erst erlernen musstest, kamen mir die Tr鄚en. Das ist ja aber auch kein Wunder, nachdem du direkt nach der Geburt so lange von ihnen getrennt warst. So konntet ihr euch gar nicht richtig kennen lernen u. dir ging es auch viel zu schlecht dazu! :起 :起 :起 :起 :起 :起 :起 Es ist sch霵, zu h顤en, dass deine Kinder sich so toll entwickelt haben! Ich denke nicht, dass du dir so gro絽 Sorgen machen musst, dass sie sp酹er vll. mal mehr Schwierigkeiten haben oder selbst schwierig werden. Sie haben dich sicher oft vermisst u. vieles auch nicht so verstanden, aber du hast ihnen sp酹er ja all deine Liebe gegeben, die du geben konntest! Kinder sind da sehr dankbar dafr. Es ist ja jetzt auch nicht so, dass deine Kinder lieblos erzogen wurden, nur eben anders. Kinder haben oft auch feine Antennen dafr, wenn es der Mutter/den Eltern nicht gut geht. :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ Natrlich kann man nicht sagen, was sp酹er mal sein wird. Sicher werden sie auch noch eine vage Erinnerung daran haben, wie schlecht es dir ging. Aber ich finde es gut, dass ihr viel darber redet. Das ist auch gut fr die Verarbeitung, jetzt verstehen sie auch besser, warum manche Dinge bei ihnen anders waren.

Ich wnsche dir, dass es jetzt weiterhin bergauf geht u. du nie mehr so schlimm leiden musst, OHNE, dass dir schnell geholfen wird/werden kann. :)* :)* :)* :)* :)* :)* Denke auch, eine Reha mit den Kindern ist auch gar nicht so schlecht. Du kannst nochmal alles aufarbeiten u. bist deinen Kindern dabei auch sehr nahe.

LG! @:)

Alias 670182 hat geantwortet


Hallo Fix und Foxi *:)

Ja, dein Papa hatte wirklich gro絽s Glck.

Heute sch鄝e ich mich sehr dafr, dass ich so gedacht hatte damals. Vielleicht bekomme ich das sp酹er mal vorgeworfen. Ich denke, das haben sie schon gesprt.

Natrlich sage ich heute nicht "ich hab euch die ersten drei Jahre nicht lieb gehabt". Aber ich hatte mir wirklich st鄚dig die sch霵en Momente vor Augen fhren mssen. Damit diese negativ Einstellung auch einfach verschwand.

Die Schuld an meiner Erkrankung gab ich ihnen trotzdem nie.

Tut mir leid, wenn dir wegen meiner Erz鄣lung die Tr鄚en gekommen sind |-o das wollte ich natrlich nicht.

In diesen zwei Monaten Krankenhaus habe ich nur drei Mal geweint. Einmal vor Schmerzen nach dem CT. Das zweite Mal, nachdem sie mich in ein Zimmer gesteckt haben in dem nach und nach alle Patienten gestorben sind und die eine nur gebrochen hat, sodass ich die nachts im Rollstuhl vor dem Zimmer schlafen wollte und ich da einfach Panik hatte |-o und das dritte Mal, so richtig wegen Selbstmitleid, dass auch die Schwester kam und hat mitgeheult |-o

Das war ein paar Tage nach Aufnahme auf der Medizinischen Station. Mein Mann kam gefahren zusammen mit meiner Mutter und holten die Kinder nach Hause. Die lagen ja in einem v闤lig anderen Haus. Die Beiden durften nich auf Station zu mir, da waren Kinder verboten und ich hab die Schwester kirre gemacht, dass ich meine Kinder verabschieden will und da durfte ich fr 5 Minuten im Rollstuhl in den Eingangsbereich. Darber freuen konnte ich mich aber nicht, da ich vor Schmerzen und Luftnot nur ins Bett wollte %:|

Aber das war ein schlimmer Tag und daran kann ich mich auch am besten erinnren. Da waren die Beiden in ihren Maxi Cosi, hatten ein J踄kchen an mit Lamm鐬rchen, total s einfach. Aber alles viel zu gro, weil selbst die Frhchengr廲e 44 noch schlapperte.

Aber fr mich war es ganz wichtig, die Kinder nach Hause zu bringen. Ich hab mir das immer vorgestellt, wie das wird, wenn man ihnen ihr Zimmerchen zeigt, die Katze vorstellt, die Nachbarn gucken kommen :( und die erste Nacht zu Hause. Da die Schwangerschaft und Geburt schon so unsch霵 waren und auch das Stillen nicht geklappt hat, war das eigentlich der wichtigste Moment in der Kennlernphase, den ich mir unbedingt bewahren wollte.

Aber selbst das, war mir nicht geg霵nt und so hab ich 5 Minuten im Rolli die Kinder gehalten und bin dann v闤lig atemlos wieder auf Station und da hab ich geheult, Rotz und Wasser, die Schwester nebendran kullerten auch die Tr鄚en.

Ich denke, das war der Moment an dem man h酹te vorsorgen mssen. Ich denke, wenn sie mich an dem Tag mit nach Hause gelassen h酹ten, die Kinder willkommen hei絽n k霵nen, dann w酺e hinterher auch diese Trennung nicht so dramatisch geworden.

Fr mich war das nur ein Zeichen mehr, dass die Kinder ohne Mama nach Hause kommen.

Eine Mama hat einfach ihre Kinder nach Hause zu bringen, das ist ein Band, das nicht kaputt gemacht werden darf.

Tja, aber anstatt dass man mir mal einen Psychologen zur Seite gestellt h酹te, hat man mich einfach liegen gelassen.

phoebe, auch ein Hallo an dich. Sch霵, dass du hier mitgelesen hast. Hab mich ganz doll gefreut ber deinen Beitrag @:)

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