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Marcumar

UIrmOel_<83xw hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen...

Ich hab mal eine Frage..

Es drehts ich um meine Oma.

Bei ihr wurde am 31.12.13 notfallmässig eine Angiographie durchgeführt, da der Fuss sehr kalt war und der Puls weder tast noch hörbar war.

Kurze Vorgeschichte:

Samstag 28.12. rief sie an, sie würde ihren Fuss nicht mehr merken und der Arm macht weh, somit sind wir zum Ärztlichen Bereitschaftsdienst um einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt ausschliessen zu lassen. Der Arzt sagte uns es ist alles ok keine auffälligkeiten.

Sonntag 29.12. das gleiche Spiel wieder, wir sind dann ins Krankenhaus, wo der Arzt meinte es wäre wohl ein Krampf gewesen, da das EKG gut aussähe.Wir sollten zur sicherheit zum Ausschluss einer Thrombose am 30.12. morgends nochmal kommen zum Venensono.

Montag 30.12.

Venensono war alles ok, keine Thrombose alles in Ordnung.

Am abend vom 30.12. rief sie gegen 23Uhr meine Mutter an, wir sollen bitte zu ihr kommen, ihr gehts garnicht gut , das Bein sei kalt und wäre bläulich...

Als wir zu meiner Oma kamen war das Bein eiskalt. Ich hab dann erstmal nach dem Puls geschaut , aber konnte keinen finden ( ich hab das einfach gemacht, weil meine Mutter letztes Jahr einen Thrombus hatte und ihr Bein eben auch kalt war). Somit sind wir mit unsere Oma nacht gegen 23:30h zur Notaufnahme gefahren.

Dort sagte der Arzt uns dann eben dass sie wohl einen Aterienverschluss habe und eben wie oben schon geschrieben kein Plus fühl oder hörbar sei.

Am 31.12. wurde die Thrombose dann mit einem Medikament gelöst was auch klappte.

So jetzt zur eigentlichen Frage...Sie soll jetzt Macumar nehmen, heute 2 Tbl , 11+12.1. je eine und am Montag sollen wir zur Quick-Bestimmung gehen.

Nun sagte mir meine Oma dass sie das Marcumar nehmen kann wann sie will...Ist es nicht so dass man es normal immer zur gleichen Zeit nehmen sollte?? Also entweder morgends oder Abends?

Sie bekommt auch noch Thrombosespritzten 2xtgl

Vll kann mir jmd was zum Macumar sagen, ich kann ja leider erst am Montag mit der Ärztin reden, heute früh war sie alleine bei der Ärztin drine bis ich kam ( ging heute recht schnell)

Was würde passieren wenn sie Marcumar einmal früh und einmal abends nehmen würde?

Wäre es sinnvoll dies im Geldbeutel irgendwie zu vermerken dass sie Marcumar bekommt??

Liebe Grüsse

Antworten
ayk-gs3x047 hat geantwortet


Normalerweise nimmt man Marcoumar abends, wenn sie es aber jetzt in der früh einnimmt sollte sie da jetzt nichts weiter umstellen ohne ärztliches Zustimmung.

Marcoumar ist recht träge in der Wirkung – das heißt es wirkt erst 1-2 Tage später, deswegen die Spritzen, denn die wirken sofort und so ist deine Oma geschützt.

Wann geht ihr denn Montags zum Arzt?

Ucrmel\_83w hat geantwortet


Also sie muss die Marcumar ab heute nehmen, 2Tbl die hab ich ihr jetzt für abends gerichtet ( im Kh sagte man mir so gegen 18 uhr solle sie die Medis nehmen, Hausarzt sagte wohl es ist egal wann)

Am Montag früh haben wir Termin um 9:10h....

Muss sie da nüchtern sein?? Das sind alles so sachen wo ich nicht weiss, weil ich leider nicht dabei drin war und meine Oma sowas nicht fragt.

p@hantoomblxitz hat geantwortet


hallo urmel, also das macumar immer zu einer festen uhrzeit einnehmen. ich nehme es immer abends. die spritzen muss sie normalerweise nur die ersten 3 tage zusätzl. nehmen. zum quick muss sie nicht nüchtern sein und kann vorher essen und trinken was sie will.

dann bekommt sie ausserdem einen macumarausweis in dem steht wie ihr quickwert steht und welche dosierung sie täglich einnimmt. den sollte sie auch immer bei sich tragen. das ist ganz wichtig.

ich wünsche deiner oma gute besserung!

LZ3ANxA hat geantwortet


Am Montag früh haben wir Termin um 9:10h....

Für was? Blutabnahme, wegen INR? Wenn ja, dann kann sie normal frühstücken.

Marcumar sollte sie zu einer festen Zeit einnehmen, entweder morgens oder abends, aber nicht mal so, mal so.

Die Spritzen wird sie so lange nehmen, bis der Marcumarspiegel, den gewünschten INR erreicht hat.

Dass die Dosis momentan so hoch ist, ist normal, es muss ja erstmal ein Spiegel her, dann variiert man, wieviel Marcumar sie braucht um ihn zu halten.

Wäre es sinnvoll dies im Geldbeutel irgendwie zu vermerken dass sie Marcumar bekommt??

Ja, du kannst ihr einfach ein Zettelchen schreiben, große Schrift und gut lesbar. am besten mit "Anticoagulationsbehandlung mit MARCUMAR".

Vielleicht wird deine Oma nicht darauf hingewiesen, aber viele Patienten haben zu Anfang der Behandlung (oft die ersten drei Monate, Plus/Minus) auch Nebenwirkungen, wie Haarausfall, Bauchschmerzen, leichte Übelkeit mit Sodbrennen.

Auch braucht der Körper eine Weile bis er das Marcumar richtig "annehmen" kann und der INR schwankt im ersten Jahr.

Alles Gute euch @:)

USrmel9_x83w hat geantwortet


Ich danke euch für die schnellen Antworten...

Also wie gesagt ich hab die Macumar für abends jetzt rein.

Die Clexane hat sie jetzt bis zum, ich glaube 24.1. erstmal verordnet bekommen.

Ja am Montag müssen wir nur wegen dem INR zur BE.

Jetzt mal noch eine Frage, was richte ich ihr dann für Montag abend in die Box? 1tbl? denn den Wert werden wir ja erst am Dienstag dann erfahren.

Ohjee, da wird wohl einiges auf uns zu kommen, und die jüngste ist unsere Oma ja auch nicht mehr mit 82 jahren.

Wie oft müssen wir dann zu der INR bestimmung? Geht das dann je nach Wert?

dskes3t hat geantwortet


Wegen Montag würde ich warten, ich glaube eher dass der Wert am Montag Nachmittag da sein wird.

Wie oft man muss ist abhängig davon wie gut sie eingestellt ist. Am Anfang aber sicher öfter, wenns dann mal gut läuft reicht auch 2 ggf. 4 Wochen.

Es gibt einige Ärzte (meist Kardiologen) die den INR direkt mit dem CoaguCheck aus dem Finger bestimmen wie beim Blutzucker.

Das wäre sicher eine Alternative, weil dauernd Blut aus der Vene zapfen ist ja auch nicht so angenehm, va wenn die Venen nicht so gut sind.

U[rme+l_83w hat geantwortet


Ob die so schnell sind bei der HÄ meiner Oma?? Ich weiss nicht...

Mit dem Finger hab ich etwas mitbekommen, aber da war dann auch was wenn sie es aus dem Finger nehmen müsste sie 10€ bezahlen...

Naja ich werde da am Montag mal ganz genau die Ohren spitzen um da mit zu kommen was und wann und wo

aVk-ngos304x7 hat geantwortet


Jetzt mal noch eine Frage, was richte ich ihr dann für Montag abend in die Box? 1tbl? denn den Wert werden wir ja erst am Dienstag dann erfahren.

Wenn durch einen Fingerstich Blut entnommen wird erfahrt ihr das Ergebnis sofort.

Wenns über die Vene geht dann bekommt ihr das Ergebnis wie dkest schon schrieb am Nachmittag.

Dann wird die Dosis dem Wert von der Ärztin neu angepasst.

Wie oft ihr wieder bestellt werdet hängt vom Arzt ab, in der 1. Zeit häufiger, dann wenn der Wert im Zielbereich bleibt dann "seltener" wobei – ich wurde im Labor immer schief angeschaut weil ich den Wert konsequent einmal in der Woche bestimmen lies.

Mir wurde das bei der Schulung aber so beigebracht das der Wert einmal in der Woche bestimmt werden soll und die in der Reha haben gemeint das in Labors und Praxen die Patienten viel zu selten wieder bestellt werden weil so ein INR ist schnell mal aus dem Ruder und da heißt es gegen steuern.

Aber da liegt die Eigenverantwortung, muss jeder für sich wissen ;-)

d%kexst hat geantwortet


Mit dem Finger hab ich etwas mitbekommen, aber da war dann auch was wenn sie es aus dem Finger nehmen müsste sie 10€ bezahlen...

Wer hat das gesagt? Jedes mal??

Also bei mir wurde es immer aus dem Finger gemacht und selbstverständlich musste ich nie was zahlen!

Nur die Hausärzte weisen oft nicht drauf hin, weil sie es a) nicht wissen (ach sowas gibts?) und ihnen b) natürlich ein ganz einträgliches Geschäft durch die Lappen geht.

Da könnt ihr auch selber mal nach Kardiologen oder Internisten suchen die das machen.

Mir wurde das bei der Schulung aber so beigebracht das der Wert einmal in der Woche bestimmt werden soll und die in der Reha haben gemeint das in Labors und Praxen die Patienten viel zu selten wieder bestellt werden weil so ein INR ist schnell mal aus dem Ruder und da heißt es gegen steuern.

Richtig so sehe ich das auch. Aber ich denke das hängt auch viel mit der Entnahmemethode zusammen.

Als ich damals eingestellt wurde, war ich die ersten beiden Wochen jeweils 3-4x da und war deshalb recht schnell passend eingestellt.

Das ist mit der Venenmethode natürlich sehr unangenehm.

UXrmelC_8Y3w hat geantwortet


Hab jetzt nochmal meine Oma gefragt..

Sie meinte JA wenn sie es aus dem Finger nehmen würden sie jedes mal 10€ verlangen, denn dann müsste sie nicht bis 9:30h zur BE da sein sondern könnte auch kommen wann sie wolle, also auch Mittags.

Mir macht das gerade etwas sorgen mit dem Wert...

Die HÄ meiner Oma ist nicht die , naja wie soll ich sagen...nicht die genauste..

Bei ihr ist immer alles in der norm, sei es der Langzeit vom Zucker ( der im november bei 6,9 lag)

Da werde ich dann wohl ganz besondert ein Auge drauf werfen dass sie da immer und auch regelmässig hin kann...

Aber wenn ich das richtig verstehe meint ihr es wäre besser zum Kardiologen zu gehen wie zum HA?

Problem ist eben auch wenn sie jetzt 3 oder 4 x die woche hin muss, so muss ich mir jedes mal frei nehmen..Ich meine mein Chef ist zwar sehr freundlich und versteh auch sehr viel, aber wenn ich von 5 Tagen die Woche 4 mal evtl sage ich komme erst gegen 10 uhr...

Hmmmm, aber da wird sich auch ne Lösung finden, denn mit dem Rad kann sie nicht fahren derzeit zumindest, da sie ja auch kaum laufen kann

d"kesxt hat geantwortet


Sie meinte JA wenn sie es aus dem Finger nehmen würden sie jedes mal 10€ verlangen, denn dann müsste sie nicht bis 9:30h zur BE da sein sondern könnte auch kommen wann sie wolle, also auch Mittags.

Sorry, aber da fällt mir nur Abzocke ein, ganz ehrlich. Der Hausarzt hat also so ein Gerät, bietet es aber nur für "zahlende" Kunden an?

Natürlich kann das genauso mit der Kasse abgerechnet werden wie der "herkömmliche" Weg.

Aber wenn ich das richtig verstehe meint ihr es wäre besser zum Kardiologen zu gehen wie zum HA?

Problem ist eben auch wenn sie jetzt 3 oder 4 x die woche hin muss, so muss ich mir jedes mal frei nehmen..Ich meine mein Chef ist zwar sehr freundlich und versteh auch sehr viel, aber wenn ich von 5 Tagen die Woche 4 mal evtl sage ich komme erst gegen 10 uhr...

Ne, also grundsätzlich kann das der Hausarzt natürlich auch!

Auch muss sie da vermutlich nicht, 3-4x die Woche hin, das war nur bei mir so, denn ich hatte Zeit und der Kardiologe den CoaguCheck, also konnte ich so feiner eingestellt werden, ist aber kein Muss.

Was ich eben meinte dass es einfacher und angenehmer wäre einen Kardiologen (oder sonstigen Arzt) zu finden, der die Messung aus dem Finger anbietet.

Angenehmer ist es, weil es nicht so wehtut, einfacher ist es weil der Wert sofort da ist und wie du ja schon gesagt hast, man muss auch nicht unbedingt morgens hin.

Der Bonus ist dann eben dass man anfangs auch mal öfter messen kann, weils eben schnell und einfach über die Bühne geht.

UWrmeWl_83xw hat geantwortet


Guten Morgen..

ich hab gestern Abend mal geschaut..:Wir haben hier leider nur einen Kardiologen , der ist im Nachbarort, alle anderen an die 20km weg.

Ich hab nur angst dass es die HÄ meiner Oma mal wieder alles auf die leichte Schulter nimmt wie bei allem...

Meine Oma sagte mir gestern dass sie schon mind. 5 oder 6 mal bei ihrer HÄ war wegen dem Fuss, weil er sich so pelzig anfühlte und etwas kälter war...Aber danach geschaut hat sie wohl nie sondern immer nur : Ja Frau XXXX sie sind eben nicht mehr die jüngste oder Fr. XXXX wir probieren es mal mit Aufbauspritzen...

Da wurde ich dann schon sauer etwas...Das letzt mal war unsere Oma 23.12. bei ihr auch wegen dem Fuss...

Naja ich werde da ein Auge drauf haben dass sie da regelmässig hin geht und wenn die HÄ von sich aus nix sagt dann frag ich wann wir das nächste mal wieder kommen müssen...

Aus dem Finger nehmen wäre eben super, so müsste ich nicht nochmals zu meiner Oma dann mittags bzw abends wegen den Tbl rein richten, aber wird schon :-)

Ich danke euch für die Antworten

a:k-Egs3x047 hat geantwortet


Sie meinte JA wenn sie es aus dem Finger nehmen würden sie jedes mal 10€ verlangen

Da würde ich fix bei der Krankenkasse anrufen und nachfragen ob sie da überhaupt etwas verlangen darf (was ich nicht glaube).

Ich hatte auch mal einen Arzt der mir für Leistungen etwas verrechnet hat für die er eigentlich nichts verrechnen durfte, von der Krankenkasse bekam er dann eines drüber (ich glaub sogar eine Strafanzeige) und ich habe mein Geld zurück bekommen.

Wo kein Kläger da kein Richter...lasst euch das nicht gefallen, auch nicht die lasche Behandlungsweise. Habt ihr echt keine Möglichkeit einen anderen Arzt aufzusuchen?

Eine solche Ärztin halte ich (bei einem Fall wie bei deiner Oma) für gefährlich wenn sie noch nicht mal Anzeichen einer Thrombose erkennt.

dQke0sxt hat geantwortet


Eine solche Ärztin halte ich (bei einem Fall wie bei deiner Oma) für gefährlich wenn sie noch nicht mal Anzeichen einer Thrombose erkennt.

Vor allem wenn sie schon 5-6 mal wegen genau dieser Beschwerden dort war und keine weitere Untersuchung veranlasst wurde!

Deine Oma hatte ja einen arteriellen Verschluss, da gehört sie auf jeden Fall zu einem guten Angiologen und auch eine kardiologische Untersuchung macht Sinn.

Denn Thrombosen in dern Arterien bilden sich in der Regel nicht "einfach so" wie es in den Venen oft passiert. Meistens liegt dem Arteriosklerose zu Grunde und es sollten auf jeden Fall mal die Gefäße durchgecheckt werden!

Vgl: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Arterielle_Verschlusskrankheit]]

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