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Prinzmetal Angina, noch jemand hier?

sUter4nke


Guten Morgen,

ich schreib nicht mehr wenn ich mich super fühle :-( . Dann bekomme ich immer sofort eins drauf, gestern war nicht so gut. Das Wetter war schwül und trotzdem sehr windig. Ich wollte ein bißchen mehr leisten und schwupps war das Brennen wieder da. Heute nacht lag ich dann lange wach und hatte Ängste.

Ich schreib später weiter, muss los zur Krankengymnastik

Winker an alle

sternke

sDt^evrnkxe


Ich bin zurück vom Psychiater und weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Ich weiß jetzt das es ganz normal ist nach einem Herzinfarkt Ängste zu entwickeln . Und ich weiß jetzt das ich meine Sache ganz prima gemacht habe. Laut seiner Aussage habe ich mich ganz bestimmt schon ganz viel weiterentwickelt seitdem. Und er findet ich stehe so fest mit beiden Beinen im Leben das ich ihn nicht brauche. Ach, und ich sehe auch wieder ganz gesund aus.Ich muss jetzt nur wieder Vertrauen in meinen Körper bekommen und das schaffe ich am Besten wenn ich anfange meine Leistungsfähigkeit zu steigern. Da soll ich mir doch einfach eine Freundin zur Seite holen wenn ich mich das nicht alleine traue, weil noch zu viel Angst. Das ist normal.........

Cha-tu, er war wirklich nett ;-D

Therapie findet er jetzt nicht schlecht und wenn ich gerne eine mache ist das ok.

Ich muss wirklich mal überdenken welchen Eindruck ich so auf meine MItmenschen mache ":/

CMha-Txu


Liebe Sternke,

das klingt doch gut und seriös. Dass Du "an sich" keinen Psychiater brauchst, kann durchaus sein, aber Du brauchst eine Begleitung durch diese "Gewöhnungszeit", um auch Mittel in der Hand zu haben, mit den Ängsten umzugehen. Kann es sein, dass er das sagen wollte? Dass mit der Freundin, z.B. für Spaziergänge oder "Walking" ist eine supergute Idee.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

s%teirnke


Lieber Cha-Tu,

ich hab viel darüber nachgedacht und gestern noch lange mit meinem Mann darüber gsprochen. Ja der Psychiater hat schon recht, ich habe es nur erst ein bißchen falsch verstanden. Vielleicht weil ich so ganz tief in mir dachte ich geh dahin und er macht alles wieder "gut". Natürlich ist das nicht möglich. Und natürlich werde ich den beschwerlichen Weg gehen müssen und selbst erarbeiten müssen gut mit der Krankheit zu lernen. Und wenn ich das mit weniger Hilfe von außen schaffe wie ich eigentlich dachte, dann sehe ich das jetzt positiv und bin stolz darüber :-) .

Ein,zwei praktische Tips bräuchte ich von langjährigen Herzlern :)z .Einmal merke ich das ich nach vorne gebückt ganz schlecht arbeiten kann, das gibt sofort Druck aufs Herz und ist sehr unangenehm. Und dann kalte Luft (alles was kälter wie 10° ca. ist) oder wenn es serh windig ist und ich den Wind frontal abbekomme das gibt auch sofort Druck. Kennt ihr das, was macht ihr um es zu umgehen?.

Liebe Grüße

sternke

Coha-xTu


Liebe Sternke,

Einmal merke ich das ich nach vorne gebückt ganz schlecht arbeiten kann, das gibt sofort Druck aufs Herz und ist sehr unangenehm.

Ja, das ist leider bei mir auch so. Das kommt daher, dass das Herz dabei von den inneren Organen, und bei Übergewicht, auch von den "Pfündchen" ringsum, zusammengedrückt wird, und das mag es nicht. Das Herz ist durch Infarkt, Dilatation und Stent VIEL empfindlicher geworden als es vorher war, und reagiert sofort...

Und dann kalte Luft (alles was kälter wie 10° ca. ist) oder wenn es serh windig ist und ich den Wind frontal abbekomme das gibt auch sofort Druck.

Kalter Wind ist für Herzkranke bzw. für Menschen mit koronarer Problematik pures Gift. Das geht bei mir so weit, dass ich im Winter, wenn es sehr kalt und windig ist, gar nicht vor die Tür gehe, oder aber, wenn es unbedingt sein muss, dann nur mit Mundschutz. Dadurch wird die Luft ein wenig vorgewärmt, ebenso, wenn man konsequent durch die Nase atmet. Mundatmung bei kaltem Wind kann sogar AP auslösen.

Das kann man meiner Meinung und Erfahrung nach nur so annehmen wie es ist. Wirkliche Tipps gibt es dafür nicht. Beim Bückenproblem KANN es sein, dass das im Laufe der Zeit milder wird oder weg geht, wenn das Herz sich mehr an seine Situation gewöhnt hat. Aber das Kaltluftproblem wird Dir ein Leben lang bleiben.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

s|te]rnke


Guten Morgen,

Das kann man meiner Meinung und Erfahrung nach nur so annehmen wie es ist. Wirkliche Tipps gibt es dafür nicht. Beim Bückenproblem KANN es sein, dass das im Laufe der Zeit milder wird oder weg geht, wenn das Herz sich mehr an seine Situation gewöhnt hat. Aber das Kaltluftproblem wird Dir ein Leben lang bleiben.

Ich kann mich schon wesentlich leichter damit abfinden wenn ich weiß das ich nicht alleine damit bin und das "normal" ist.

Genau wie das Wetterfühlige, heute ist es hier bewölkt, kühl und die Luft ist feucht. Da spüre ich ersten wesentlich mehr ES, und ich habe auch im Herz eine Stelle die ich ganz deutlich merke und die sich dann irgenwie wund anfühlt und als ob etwas scheuert. Anfangs hat mir das Angst gemacht, so oh gott was ist das denn. Mittlerweilen nehme ich es einigermaßen gelassen hin und sage mir das mein Herz die letzten 5 Monate so oft gereizt, gedehnt und "verwundet" wurde das es einfach noch ein bißchen empfindlich ist.

Wenn man überlegt, du hast in all den Jahren 6 Herzkatheteruntersuchungen gehabt Cha-Tu, oder? Ich hab in fünf Monaten fünf mal den Katheter gehabt, eigentlich verständlich das es jetzt seine Zeit braucht bis ich und mein Herz sich davon erholt haben.

Mittlerweile schaffe ich 45 Minuten bis 1 Stunde relativ zügig spazierengehen und kann mich dabei auch noch unterhalten. Steile Berge muß ich zwar immer noch zwischendurch stehen bleiben, aber das liegt eher an der fehlenden Kondition und den vielen Pfunden die ich zur Zeit mitschleppe. Seid Juli letzten Jahres sind es fast 20 Kilo mehr und ich bekomme es einfach nicht in den Griff. Seid Februar halte ich zwar mein Gewicht, aber den Schweinehund überwinden und endlich abnehmen, das schaffe ich nicht :-X

Heute gehe ich zwei Stunden arbeiten. Ich habe das mit meinem Chef so abgesprochen, einfach nur für mich zum probieren und testen. Und damit ich auch gleich ins kalte Wasser spring nach einem Feiertag ;-) ich freu mich da wirklich drauf und hoffe das ich langsam wieder einsteigen kann, mir fehlt meine Arbeit sehr.

Liebe Grüße

Sternke

CIha-;Tu


Liebe Sternke,

ich denke auch, dass Dein Herz sich erst einmal erholen muss von all den Strapazen. Vor allem darfst Du dabei auch nicht übersehen, dass Du einen Herzstillstand hattest! Das ist ja nochmal eine Stufe heftiger als ein "Nur-Infarkt"...

45 bis 60 Minuten zügig spazierenzugehen, ist super!!! Da gratuliere ich. Und zum Abnehmen... Nun, es IST schwer, ich weiss das ja selbst. Aber das solltest Du trotzdem angehen, ich versuche zur Zeit auch, die restlichen Zuviel-Kilos weg zu bekommen. Zwar habe ich in den 19 Jahren seit den beiden Infarkten mehr als 50 Kilo abgenommen, aber ich habe immer noch "a bisserl z'fui" drauf, wie man hier sagt. Aber nach so viel abnehmen, wehrt sich jedes Kilo... Aber okay, in den letzten 5 Wochen habe ich 1,5 kg "netto" geschafft (die ersten 2 Kilo waren Wasser, die zähle ich nicht), und das freut nicht nur mich, sondern auch mein Herz und meinen Diabetes, die bereits positiv reagieren.

Für den Arbeitsversuch drücke ich beide Daumen! Vielleicht würde es Dir ja auch beim Abnehmen helfen, wieder eine tägliche Arbeitsroutine zu haben?!

Alles Liebe

Cha-Tu

s)ter<nxke


Guten Morgen,

ich komm mal eine Runde jammern |-o . Gestern abend und heute morgen ging es mir garnicht toll, Druck auf der Brust, Arme weh, unterm Schulterblatt weg und wieder das Brennen in der Brust. Hab dann Nitro genommen, Brennen und Druck gingen weg aber ich bin schlapp.

Hm ich glaub ich muss wieder einen Gang zurückschalten, ich wollte wohl zuviel auf einmal und zu schnell. Ich bin der Überzeugung das die Beschwerden jetzt von der PMA kommen.

Arbeiten gestern war anstrengend hat mir aber super Spaß gemacht, nach zwei Stunden Kasse war ich dann aber doch ermüdet.

Cha-Tu ich geh nur auf 450 Euro arbeiten, das heißt ein bis zweimal die Woche hab ich eine Schicht. Ich fange aber erstmal nur mit einer halben Schicht an, 7 Stunden wären noch zu lange.

Heute lasse ich es langsam angehen und gönne mir mehr Ruhepausen. Die letzte Woche hab ich das nicht gemacht.....

Liebe Grüße

Sternke

sXt{ernkxe


Ah vergessen,

Aber okay, in den letzten 5 Wochen habe ich 1,5 kg "netto" geschafft (die ersten 2 Kilo waren Wasser, die zähle ich nicht), und das freut nicht nur mich, sondern auch mein Herz und meinen Diabetes, die bereits positiv reagieren.

Du darfst ruhig die 2 Kilo Wasser mitzählen, ohne deine Gewichtsreduktion würdest du das nämlich auch noch mit dir rumschleppen. Ich finde das Ergebnis sehr gut netto 1,5 kg und brutto 3,5kg :)=

Ich würde erstmal gerne 10 Kilo abnehmen und dann unter 80kg anpeilen, das wären dann etwas mehr wie 20kg. Und genau da ist der Knoten bei mir, ich sehe diesen Berg an Kilos und mich verlässt der Mut eh ich anfange.

Ich kämpfe mit mir ob ich mit Weight Watchers anfangen soll, da hätte ich den Gruppenzwang und wie heißt es so schön "es muss Geld kosten um etwas zu sein"

Cwha-xTu


Hallo, Sternke,

an den Kiloberg solltest Du nicht denken (ich weiss, ist schwer...), das entmutigt nur. Aber das weisst Du ja selbst.

Wegen der Herzbeschwerden: Ich sehe mit leichter Sorge, dass Du Dich immer noch überforderst. Mal Klartext: ich hatte im Februar 1995 meinen ersten Infarkt, im Juli 1995 meinen zweiten. Und im Dezember (!) 1995 habe ich meine ersten Arbeitsversuche gestartet (10 Stunden pro Woche, täglich 2 Stunden) und im März 1996 bin ich dann halbtags eingestiegen. Ich habe bis 1999 versucht, halbtags zu arbeiten, war aber immer und immer wieder krank, oft monatelang, so dass ich 1999 berentet wurde. Ich finde, mit 2 x 7 Stunden pro Woche steigst Du ZU heftig ein...

Lieben Gruss

Cha-Tu

C|h9a-xTu


Nachtrag:

Von WW halte ich nichts. Ein normales Essen ist nicht mit "Punktezählen" oder Kalorienzählen dauerhaft (!!!) möglich, sondern nur durch eine langsame Essensumstellung auf vollwertige Ernährung UND vor allem durch eine "Umstellung" im Kopf.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

s6ter(nake


Lieber Cha-tu,

ich fange ja mit einer halben Schicht an, also 3-4 Stunden.

Eine andere Frage beschäftigt mich gerade. Wie sehr hat die Psyche Auswirkung auf mein Herz? Also es ging mir ja zum Beispiel vor der Kommunion richtig mies, da hatte ich zumindest psychischen Stress.

Gestern habe ich mich sehr erschrocken, mein Nichtchen hatte einen Autounfall und liegt mit gebrochenem Lendenwirbel im KH. Da mache ich mir natürlich Sorgen.

Und ich frage mich ob es da auch Zusammenhänge gibt......weil heute ist echt nix los mit mir.

Csha-.Tu


Liebe Sternke,

Stress wirkt auch aufs Herz, klar. Sowohl seelischer Stress als auch körperlicher (Wetter, beruflicher Druck etc.).

Ich wünsche Deiner Nichte, dass alles wieder gut wird... Die Arme...

Und Dir und Deinen Lieben ein schönes Wochenende

Cha-Tu

sitecrnke


Lieber Cha-Tu,

ich wünsche euch auch ein schönes Wochenende.

Bei meiner Nichte wird Montag MRT gemacht und dann entscheidet sich ob OP oder Korsett. Ich hoffe sie übersteht alles ohne Schaden. Hab eben schon mit ihr geschrieben, da bin ich dann doch froh Facebook und Wats App zu haben.

Liebe Grüße

sternke

sEtetrnxke


Guten Morgen,

lieber Cha-Tu heute bräuchte ich einen Rat von dir, was du machen würdest. Aber nur wenn es dir gut genug geht :-x

Gestern war ich bei der Kardiologin, wie erwartet waren EKG und Echo in Ordnung. Ich wollte ihr dann meine Beschwerden schildern, kam aber garnicht richtig dazu. Sie ist der Meinung das es psyschich ist, hätte ich AP Beschwerden würde man das sehen. Und bei meinen Medikamenten müßte ich beschwerdenfrei sein. Ich habe sie gebeten meine Befunde anzuschaun, besonders den letzten aus BÖ. Da waren EKG, Echo, Belastungs EKG, Stressecho und Langzeit Ekg alle ohne Befund und trotzdem war eine Stenose vorhanden und ich hatte AP Beschwerden.

Auch vor meinem Herzinfarkt hatte ich ja starke AP Beschwerden. Diverse EKGs, Langzeitekg und Echo waren da auch immer ohne Befund. Zwei Tage vor meinem Infarkt hatte ich morgens dreimal sehr starke AP Beschwerden (heute weiß ich das es welche waren, damals waren es für mich einfach nur ganz schlimme Schmerzen), mein Mann hat mich zum Arzt gefahren (Internist), EKG und Enzyme ohne Befund.

Nach dem Infarkt, wo ja nachweislich schon die Stenose bestanden hat keinen einzigen auffälligen Befund, weder in Reha noch im KH.

Ich habe jetzt das Brennen iin der Brust, Engegefühl, meine Arme schmerzen wieder und das Ganze vermehrt in den frühen Morgenstunden. Nitro hilft dann. Ich gehe davon aus das die PMA zur Zeit nicht optimal mit Medikamenten versorgt ist und die Beschwerden macht. Und ich hätte gerne mit der Ärztin besprochen was man noch optimieren könnte.

Sie möchte im Juli ein Stressecho machen um mich zu beruhigen. Das wird dann ohne Befund sein aber das "beruhigt" mich ja nicht.

Ich bin ja eigentlich schon überdiagnostiziert, wenn ich überlege was im letzten halben Jahr alles an Untersuchungen gemacht wurde. Was mach ich denn jetzt? Ich kann ja schlecht ständig in BÖ aufschlagen, mal abgesehen davon das es von der Entfernung her nicht machbar ist. Ich bin gerade bißchen ratlos.

Liebes Grüßle

sternke

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