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Prinzmetal Angina, noch jemand hier?

s`texrNnke


Huhu Cha-Tu *:)

ich war mal wieder am Thema vorbei |-o

Danke das du es Grauamsel so toll erklärt hast ( und mir, weil ich da auch garnicht so bescheid weiß. ) @:)

sternke

G\rauramsxel


Danke Euch beiden für Eure erhellenden Erklärungen. Bin wieder mal in tiefes Grübeln verfallen... bei uns wird manchmal das "Deutsche Gesundheitswesen" als günstig und "straff geführt" bezeichnet. :|N

Ich hänge nun meinem Nachtgebet noch eine Bitte an: -Lass' das D-Gesundheitswesen nie bei uns Einzug halten... ;-)

sTter9nke


Liebe Grauamsel,

ich habe eine Frage an dich. Sie ist sicher reichlich blöde, beschäftigt mich aber schon eine ganze Weile. Ich nehme ja Medis die die Anfälle verhindern, mildern, seltener werden lassen.

Nehmen wir an ich fange mir eine Magendarm Virus ein (ich werd da eh schon panisch, erbrechen müssen ist für mich ganz schlimm), laufe ich dann gefahr das ich relativ schnell wieder so heftige Anfälle bekomme? Wie ist das bei dir?

Nicht lachen Grauamsel |-o

Liebe Grüße

sternke

G)ra;uam+sRel


Nein, ich lache nicht und die Frage ist auch nicht blöde.

Wenn man die medis eine Zeitlang gewissenhaft nimmt, baut sich so etwas wie "ein Spiegel" im Blut auf und dann macht es nichts aus, wenn Du mal den "Lebensmittelhusten" hast oder auch den "flotten Otto".

Bis die Medis zu wirken anfangen, dauert es ja ein paar Wochen und die Wirkung ist nicht gleich zu Ende, wenn einzweimal die Pillen den Rückwärtsgang einlegen.

Mir ist auch schon passiert, dass ich auf einer Reise im Nachtzug vergass, am morgen die Medis zu nehmen. Ich war deswegen nicht schlechter drauf als sonst.

ABER: als ich mal zu wenig Medis mitnahm in die Ferien und während der letzten Woche die Dosis halbieren musste, damit ich überhaupt noch was hatte, da bekam ich nach EIN PAAR TAGEN zunehmend LEICHT Beschwerden. Ich war so was von froh, als ich wieder zuhause die gewohnte Dosis nehmen konnte. Diese Episode war mir ein Mahnfinger, nicht nachlässig zu werden.

szteHrnke


Danke für deine Antwort und deine Geduld @:)

Seid ich aus dem KH bin kämpfe ich mit meinem Blutdruck. Beim Belastungs EKG stieg er ja bis auf 240. Und daraufhin hat man am letzten Tag noch meine Blutdruckmedis umgeschmissen. Candesartan wurde von 16 auf 32 mg erhöht.

Man hat zusätzlich noch Nepresol 25 morgen und abend eine halbe Tablette verordnet (und mir dan gesagt ich soll aber erst schaun wie sich der Blutdruck mit Candesartan 32 verhält).

Nun messe ich wie gehabt zweimal, morgens und abends und komme nicht auf Werte über 115/75, eher 100/60, und das nur mit Candesartan und logisch den Medis die ich fürs Herz nehme. Am Liebsten würde ich wieder auf meine gewohnten 16 mg zurück.

Ich glaub ich muss doch noch zum Hausarzt :[]

s:ternkxe


Grauamsel, ich habe noch niemals so gewissenhaft Medikamente genommen wie diese hier. Ich habe sie noch nie vergessen, dafür hab ich viel zu viel angst.

G6rauHamsxel


Die von Dir erwähnten Medis kenne ich nicht.

Mein Kardio ist nicht dafür, dass sich die Patienten den Blutdruck selber messen - wegen der "psychischen" Komponente (="Erwartungshaltung" des Patienten).

Ich selber habe einen eher tiefen Blutdruck, der untere meistens so um 70 herum und der obere um 110. Interessanterweise ging er mit den Medis weder rauf noch runter, sondern blieb. Natürlicherweise habe ich auch einen tiefen Puls - auch der bleibt unter der Medikation unverändert.

habe noch niemals so gewissenhaft Medikamente genommen wie diese hier. Ich habe sie noch nie vergessen, dafür hab ich viel zu viel angst.

Mache ich auch nach 8 Jahren noch! DAS, was ich beitragen kann, dass es mir "anständig" geht, tue ich - ich "muss" nichts herausfordern...

C+ha-4TYu


Liebe Sternke,

Candesartan wurde von 16 auf 32 mg erhöht.

Das würde ich vorläufig auch so lassen, das ist auch meine Dosis. Wenn man 1-2 Jahre stabilen RR hat, könnte man mit dem Arzt versuchen, eine Reduzierung zu machen, was mit Candesartan problemlos möglich ist, da es keine Entzugserscheinungen auslöst und auch keinen Rebound-Effekt bewirkt. Wenn man Betablocker zu stark reduziert oder gar absetzt, kann es ja zu einer überschiessenden Reaktion des Blutdrucks kommen ("Rebound"), und das ist mit Candesartan nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht möglich. Ich nehme Candesartan nun seit 17 Jahren, es war damals noch in der Erprobungsphase, ich war quasi eines der "Versuchskaninchen". Obwohl dieses Medikament in Verdacht steht, in seltenen Fällen bei Männern Prostatakrebs zu begünstigen (sehr selten), nehme ich es überzeugt ein und würde nicht darauf verzichten wollen, da es zum einen im Gegensatz zu anderen Antihypertonika sehr wenige Nebenwirkungen hat, deren Häufigkeit der eines Placebos gleichkommen, und vor allem, weil er die Nieren regelrecht "schont", und das ist bei Herz- und Blutdruckkranken sehr wichtig.

Man hat zusätzlich noch Nepresol 25 morgen und abend eine halbe Tablette verordnet

Das ist ein Diuretikum, was ein wenig Wasser ausscheidet, das kann hilfreich sein. Ich nehme Furosemid, auch ein Diuretikum.

Nun messe ich wie gehabt zweimal, morgens und abends und komme nicht auf Werte über 115/75, eher 100/60, und das nur mit Candesartan und logisch den Medis die ich fürs Herz nehme. Am Liebsten würde ich wieder auf meine gewohnten 16 mg zurück.

Würde ich nicht tun. Dein RR ist geradezu ideal, und ich vermute, das ist so, WEIL Du das Candesartan in dieser Dosis nimmst.

Lieben Gruss!

Cha-Tu

s5te@rnke


Ich hab die Anweisung morgen und abends zu messen. Ich hab Bluthochdruck, vielleicht deswegen? BD ist bei mir beim Arzt immer erhöht, Weißkittelkrankheit ;-D , Puls hab ich immer was höher, meißt wenn ich messe um die 85. Da bis jetzt noch nie ein Arzt was dazu gesagt hat wird das ok sein.

Ich versuche mich wieder in Entspannungsübungen, tut mir ganz gut. Die innere Anspannung ist doch sehr hoch zur Zeit.

Ich grüße euch ganz lieb

sternke

s3terSnke


Nun hatte ich zu lange das Fenster auf und hab garnicht bemerkt das du geschrieben hast Cha-tu.

Ja candesartan finde ich auch sehr angenehm zum Einnehmen, ich vertrage es problemlos, auch die Dosiserhöhungen (hab damals mit 8mg angefangen).

Ich finde halt doof das Ärzte was verschreiben und dann zu mir sagen schaun sie aber erst mal......Nepresol 25 hab ich noch nicht genommen, weil woher soll ich jetzt wissen wann und ob und überhaupt.

Cha-tu ich bewundere dein Wissen, ich bin schon froh wenn ich ungefähr weiß welches meiner Medis wofür ist.

Liebes Grüßle

sternke

G;ra6uam<svel


Cha-Tu ist - der Not gehorchend - zu einem Herz-Spezialisten geworden! @:)

s<ternxke


Cha-Tu ist – der Not gehorchend – zu einem Herz-Spezialisten geworden! @:)

Ich glaube fast das muss man auch wenn man schwer erkrankt ist

OT ich glaub ich kann zitieren hier im Forum ;-D

C@ha-{Tu


@ Grauamsel:

@:)

@ Sternke

Glaube mir, in 19 Jahren bist Du auch "Herzspezialist"... ;-)

Ich bin ja auch jemand, der alles GANZ genau wissen muss. Damals, als es bei mir los ging, gab es das Internet noch nicht (jedenfalls nicht in dieser Form) und ich sass tagelang, wochenlang in der Stadtbibliothek und habe medizinische Bücher gewälzt. WENN ich schon wie aus heiterem Himmel chronisch krank geworden war, wollte ich wenigstens ein Gesprächspartner der Ärzte sein, der sie a) versteht, und von dem sie b) merken, dass ich nicht uninformiert war.

Dadurch hat sich mein Interesse entwickelt, habe dann Vorträge der Deutschen Herzstiftung, deren Mitglied ich seitdem bin, besucht, habe in Herzsportgruppen mitgemacht und Herzkranken-Selbsterfahrungsgruppen mitgemacht und später auch geleitet. Und bis heute lese ich Fachliteratur, Fachzeitschriften und ich habe das grosse Glück, mehrere Ärzte im Freundeskreis zu haben, darunter einen emeritierten Medizinprofessor mit Schwerpunkt Kardiologie. Und auch die Anfragen in diesem Forum "zwingen" mich immer wieder sanft, mich neu zu informieren. Kardiologie ist quasi eines meiner Hobbies geworden.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

srternkxe


Liebe Cha-tu @:)

so lange bist du schon chronisch krank?

Hat man einen Grund für deinen Schwindel gefunden? Ich les immer nur durch Zufall das es dir nicht gut geht :°(

Wie geht es dir heute?

Ich drück dich lieb

sternke

CzhVa-TOu


Liebe Sternke,

danke @:)

Meine beiden Infarkte waren im Januar und Juli 1995. Seitdem habe ich auch die Herzinsuffizienz.

Der Schwindel wird abgeklärt, Ultraschall, EEG, CT/MRT des Gehirns, ggfs. andere Ärzte. Schwindel ist ja schwer abzuklären bzw. die Ursache ist schwer zu finden, wobei der jetzige anders ist als früher. Jetzt "erblinde" ich für die Zeit des Schwindels. Sind zwar nur wenige Sekunden (ich schätze 5-10), aber in dieser Zeit bin ich blind, bzw. ich sehe nur noch schwarz-graues Gewabber, und weiss nicht, ob oben und unten ist. Ich muss mich dann "festkrallen" irgendwo, und hoffe immer, dass ich dann auch immer was zum festhalten habe, sonst würde ich wohl ungebremst stürzen. Sehr unangenehm. Mal sehen, was draus wird, ich habe mehrere Arzttermine, die Ende März beendet sein werden. Ich hoffe, dann Klarheit zu haben.

Lieben Gruss

Cha-Tu

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