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Prinzmetal Angina, noch jemand hier?

C;hFa-xTu


Ach, liebe Sternke,

das Leben ist doch viel zu schön für Panik... Meine ich ernst.......

Ganz liebe Grüsse :)_

Cha-Tu

sCter+nkxe


das Leben ist doch viel zu schön für Panik... Meine ich ernst.......

ich weiß :-x

s8ternxke


Ich habe seid dem Wochenende meine Arme extrem weh. Sie schmerzen nachts, sie schmerzen wenn ich sie auch nur ganz wenig belaste (halbe Maschine Wäsche auf den Ständer hängen), dazu eine Stelle unter dem rechten Schulterblatt. Es macht mich wahnsinnig.

Dazu werde ich immer kurzatmiger, immer weniger schaffe ich. 25 Meter in den Garten und zurück und ich schnappe nach Luft wie ein Fisch auf dem Trockenem. Dazu müde ohne Ende, nachts liege ich aber Stunden wach.

Gestern bin ich mit der Nachbarin zur "Burg", wir sind in einem sehr langsamen Tempo den Berg rauf (war schon peinlich für mich |-o ) und trotzdem mußten wir auf dem Stückchen zweimal stoppen weil nichts mehr ging. An eine Unterhaltung war garnicht zu denken.

Ich weiß ich muss jetzt geduldig sein bis Bad Oyenhausen anruft und mir einen Termin gibt. Geduld ist nicht meine Stärke.

Dazu kommen ganz ganz dumme Gedanken, was wäre wenn es nicht mehr besser wird........

Und dann lese ich hier bei anderen und denke mir das ich undankbar bin :-(

CvhaH-cTu


Liebe Sternke,

Ich habe seid dem Wochenende meine Arme extrem weh. Sie schmerzen nachts, sie schmerzen wenn ich sie auch nur ganz wenig belaste (halbe Maschine Wäsche auf den Ständer hängen), dazu eine Stelle unter dem rechten Schulterblatt. Es macht mich wahnsinnig.

Klingt aber nicht nach Herz... Ich weiss, dass das Thema "Schmerzen im Arm=Infarktgefahr" immer wieder hier ein Thema ist, aber das stimmt so nicht. Wenn Brust- oder Rückenschmerzen in den linken Arm ausstrahlen, kann es ein Hinweis auf das Herz sein. Aber der so konkret beschriebene Druckschmerz "unter dem rechten Schulterblatt" spricht wiederum dagegen. Herzschmerzen sind diffus...

Dazu werde ich immer kurzatmiger, immer weniger schaffe ich. 25 Meter in den Garten und zurück und ich schnappe nach Luft wie ein Fisch auf dem Trockenem. Dazu müde ohne Ende, nachts liege ich aber Stunden wach.

Die Kurzatmigkeit muss natürlich untersucht werden, ich denke, das wird ja jetzt getan. Müdigkeit und Schlaflosigkeiten deuten aber eher auf Depression hin...

Gestern bin ich mit der Nachbarin zur "Burg", wir sind in einem sehr langsamen Tempo den Berg rauf (war schon peinlich für mich |-o )

Sorry, aber es sollte Dir peinlich sein, dass Du das überhaupt getan hast und nicht, dass Du atemlos warst. Hat Oeynhausen Dir nicht gesagt, Du sollst Dich vor der Untersuchung nicht anstrengen? Und "bergauf" ist IMMER anstrengend *schimpf* :)_

und trotzdem mußten wir auf dem Stückchen zweimal stoppen weil nichts mehr ging. An eine Unterhaltung war garnicht zu denken.

Und DAS zeigt, dass das zu viel war... VIEL zu viel...

Geduld ist nicht meine Stärke.

Da hast Du etwas mit 95% der Herzkranken gemein. Das ist eines der wichtigsten Lehren, die wir lernen müssen.

Dazu kommen ganz ganz dumme Gedanken, was wäre wenn es nicht mehr besser wird........

Es WIRD besser. Aber es kann sein, dass das auf einem niedrigeren Level sein wird. Aber mir wird immer klarer, dass es SEHR hilfreich wäre, wenn Dich ein/e Psychotherapeut/in durch die nächsten Monate begleiten würde...

YUnd dann lese ich hier bei anderen und denke mir das ich undankbar bin :-(

Quatsch. Es ist NORMAL, dass man das eigene Leiden schwerer empfindet. Du sagst ja nicht "Ich bin wirklich krank, und Euch geht es im Prinzip besser als mir". Du DARFST zaudern und zagen, und Du DARFST das Schicksal oder den lieben Gott auch ausschimpfen. Das alles DARFST Du. Aber Du darfst nicht dabei bleiben. Einer meiner Lieblingssprüche: "Hinzufallen ist keine Schande, aber es ist eine Schande, liegenzubleiben".

Liebe Grüsse

Cha-Tu

sWtelrnkxe


Mein lieber Cha-tu

Es WIRD besser. Aber es kann sein, dass das auf einem niedrigeren Level sein wird. Aber mir wird immer klarer, dass es SEHR hilfreich wäre, wenn Dich ein/e Psychotherapeut/in durch die nächsten Monate begleiten würde...

ich bin dran, stehe auf zig Wartelisten, habe einen Termin beim Psychologen für Ende Mai ergattert. Mir ist das schon länger klar das ich diese Hilfe brauche.

Klingt aber nicht nach Herz... Ich weiss, dass das Thema "Schmerzen im Arm=Infarktgefahr" immer wieder hier ein Thema ist, aber das stimmt so nicht. Wenn Brust- oder Rückenschmerzen in den linken Arm ausstrahlen, kann es ein Hinweis auf das Herz sein. Aber der so konkret beschriebene Druckschmerz "unter dem rechten Schulterblatt" spricht wiederum dagegen. Herzschmerzen sind diffus...

auch hier bin ich nicht davon ausgegangen das es vom Herzen kommt, es ist das Jammern wegen der Schmerzen und weil es mich zusätzlich einschränkt. Es macht mir Angst, weil dieser Schmerz ja schon seid August mal mehr oder weniger stark da ist. Also auch um die Zeit als die ersten heftigen Schmerzanfälle vom Herz aufgetreten sind. MRT von BWS und HWS, Chirurgie/Orthopädie mit Röntgen ec.,Neurochirurgie, Masagen, manuelle Therapie, wurde alles schon gemacht. Zur Zeit bemüht meine Physioterapeutin sich wieder sehr darum.Aber wirklich geholfen hat eben noch nichts.

Ich denke auch das ich zur Zeit extrem schmerzempfindlich bin und somit alles viel stärker wahrnehme.

Sorry, aber es sollte Dir peinlich sein, dass Du das überhaupt getan hast und nicht, dass Du atemlos warst. Hat Oeynhausen Dir nicht gesagt, Du sollst Dich vor der Untersuchung nicht anstrengen? Und "bergauf" ist IMMER anstrengend *schimpf* :)_

|-o ich habe nichts zu meiner Verteidigung zu sagen 8-)

Einer meiner Lieblingssprüche: "Hinzufallen ist keine Schande, aber es ist eine Schande, liegenzubleiben".

Und genau das Gefühl habe ich zur Zeit, das ich liegen bleibe und mir selbst leid tu. Etwas was ich so garnicht von mir kenne. Ich bin bisher immer positiv durchs Leben. Und jetzt scheine ich nur noch aus Angst zu bestehen. Was mir gerade auch fehlt sind Gespräche im Realleben in denen ich mich so geben darf wie ich mich zur Zeit fühle. In denen ich auch mal weinen kann ( ich habe bis heute nicht einmal wirklich geweint seid dem Herzinfarkt), denn ich habe das Gefühl bald zu ersticken.

sternke

Ich drück dich mal lieber Cha-tu :-x

G#raua{msel


Ihr Lieben! Ich wollte nur schnell einen herzlichen Gruss schicken; im Moment feiern wir hier die "drei schönsten Tage" (Fasnacht) und ich pfeife ja mit, zusammen mit der "Pfeiferfreundin" - deshalb bin ich völlig absorbiert und arbeiten muss ich ja auch noch. (Wie die meisten Fasnächtler, die ich kenne.)

Gestern hatte ich auch keinen Atem beim Pfeifen. Es ist wettermässig ZU warm für mich - alle anderen finden das einen Hit.

Aufmerksam habe ich die Beiträge gelesen; Neues beitragen kann ich nicht. Cha-Tu spricht mir aus dem Herzen - genau so ist es! Das Hadern ist WIRKLICH normal und mit der Zeit schafft man es, dies immer seltener, kürzer und weniger intensiv zu tun. * flüster * als ich gestern mit dem Pfeifen aufhören musste, keinen Atem mehr hatte und sogar sprayen musste, hatte ich einen mittleren Haderanfall. -WENN ich schon im Alltag eingeschränkt bin und das zumeist klaglos hinnehme (kenne ja nichts anderes mehr), so will ich wenigstens an der Fasnacht jeden Tag einzwei Stunden - nicht mehr - GANZ gesund und einsatzbereit sein... (Als ob sich "das Schicksal" auf einen Kuhhandel einlässt...) Und nun laboriere ich an meiner lausigen Nitro-Schädelplage herum. Im Gegensatz zu Cha-Tu bleibt es bei mir unvermindert stark und lange.

Weinen tut gut, Sternke, ob Du Dir eine Musik auflegst, die Dir das Weinen schenkt? Wenn Du weinen könntest, würde Deine Seele leichter und Dein Kummer und Deine Sorgen würden nicht versteinern. Musik zum Weinen und gleichzeitig getröstet werden ist für mich gewisse Bach- und Beethovenmusik. Das ist jedoch keine Empfehlung, da individuell SEHR verschieden.

GtrauLams>el


Von psychiatrischer Begleitung schreibe ich ja auch immer. Es will mir einfach nicht in den Kopf, warum es in D keine "Notfall-Psychiatrie" gibt. Insgesamt ein halbes Jahr warten zu müssen auf seelenärztliche Hilfe ist eine Zumutung. Kann Dein Kardio der Angelegenheit keinen Schub geben? Oder könntest Du eventuell in Oeynhausen schon jetzt mit der Behandlung anfangen? Die sind ja sehr interessiert an Dir.

s(ter=nkxe


Und nun laboriere ich an meiner lausigen Nitro-Schädelplage herum. Im Gegensatz zu Cha-Tu bleibt es bei mir unvermindert stark und lange.

Das ist wirklich unangenehm das du immer den Nitro-Kopfschmerz bekommst.

Ich scheine da gänzlich unempfindlich zu sein, die ersten Tage mit dem ISDN hatte ich bißchen Kopfschmerz aber seiddem höchstens ganz leichte.

C^ha-=Tu


Liebe Grauamsel,

ich wünsche Dir schöne Tage! Ich weiss ja, wie sehr Dir die Fastnacht am Herzen liegt, und hoffe, es macht REISENSPASS...! Und das mit dem Nitratkopfschmerz tut mir leid... Was bin ich doch für ein glücklicher Mensch, denn ich vertrage ALLE meine Medikamente hervorragend, und das sind einschliesslich Insulin 9 verschiedene pro Tag!

Liebe Sternke,

Und genau das Gefühl habe ich zur Zeit, das ich liegen bleibe und mir selbst leid tu.

Du musst ja nicht sofort wieder aufstehen. Man darf auch mal eine zeitlang liegenbleiben und jammern. Der Spruch sagt lediglich, dass man irgendwann wieder aufsteht. Und das hast Du doch schon getan...!

Etwas was ich so garnicht von mir kenne. Ich bin bisher immer positiv durchs Leben. Und jetzt scheine ich nur noch aus Angst zu bestehen.

Ja, diese "Persönlichkeitsänderung" hat mir damals auch viel Mühe gemacht, das passte alles so gar nicht in mein Weltbild.

Was mir gerade auch fehlt sind Gespräche im Realleben in denen ich mich so geben darf wie ich mich zur Zeit fühle.

Warum "darfst" Du das in der Familie nicht? Okay, bei der noch recht kleinen Tochter würde ich das nicht dramatisch machen, aber selbst der kleinen Tochter darfst Du sagen, dass Du traurig bist, weil alles so anders geworden ist. Und den Erwachsenen gegenüber solltest Du offen sein. Und auch mal weinen. Du solltest NICHT (!) versuchen, das Bild aufrecht erhalten zu wollen, das sie alle von Dir haben. Du bist anders geworden, und das wird bleiben. Nach so einer Erfahrung ist NICHTS mehr wie es war.

In denen ich auch mal weinen kann ( ich habe bis heute nicht einmal wirklich geweint seid dem Herzinfarkt), denn ich habe das Gefühl bald zu ersticken.

Ich kann und darf und soll bei meiner Frau weinen und ich mache das auch hin und wieder. Es mag einigen hier so scheinen, als ob ich immer stark sei und immer "Die starke Brust" bin, an der andere sich ausruhen dürfen. Das alles BIN ich AUCH. Aber nicht nur. Ich habe Phasen, in denen ich traurig und pessimistisch bin, besonders nachts habe ich hin und wieder richtige Angstphasen, weil ich daran denke, dass ich meine Prognose schon überlebt habe, und wie lange es wohl noch dauert, bis ich sterben muss. Natürlich macht mir das Angst. Und dann suche ich manchmal auch die Hand meiner Frau, die ja neben mir liegt. Und manchmal wacht sie dann auch auf und ich weine einfach. Aber das alles ist doch menschlich und erlaubt. Findest Du es "menschlich" immer "stark" zu sein? Hmmm... Für mich ist ein schwacher Mensch fast menschlicher als ein ständig "starker".......

Liebe Grüsse

Cha-Tu

sJt*ernkOe


Findest Du es "menschlich" immer "stark" zu sein? Hmmm... Für mich ist ein schwacher Mensch fast menschlicher als ein ständig "starker".......

Nein ich finde es wesentlich menschlicher wenn man seine Gefühle zeigen kann. Ich konnte es noch nie gut meine Schwäche zu zeigen. Das liegt mit in der Kindheit vergraben und gehört denke ich auch nicht hierher. Ich sehe es als Schritt in die richtige Richtung das ich es zumindesten eingestehen kann.

Warum "darfst" Du das in der Familie nicht? Okay, bei der noch recht kleinen Tochter würde ich das nicht dramatisch machen, aber selbst der kleinen Tochter darfst Du sagen, dass Du traurig bist, weil alles so anders geworden ist. Und den Erwachsenen gegenüber solltest Du offen sein. Und auch mal weinen. Du solltest NICHT (!) versuchen, das Bild aufrecht erhalten zu wollen, das sie alle von Dir haben. Du bist anders geworden, und das wird bleiben. Nach so einer Erfahrung ist NICHTS mehr wie es war.

Ich denke ist ist die Rücksichtsnahme auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Angst was passiert wenn ich nicht mehr die bin die ich wahr. Ich muss deine Worte überdenken, sie fordern mich gerade..........

Caha-Txu


Liebe Sternke,

Du musst nicht antworten. Meine Beiträge sind ja auch dafür gedacht, dass der, den ich anschreibe, vielleicht mal drüber nachdenkt oder sein Denken in eine etwas andere Richtung bringt. Ich bin immer froh, Denkanstösse von anderen zu kriegen, das hilft mir oft, weil ich manchmal einfach zu eingleisig an eine Sache rangehe.

Ja, die Kindheit holt einen nicht selten viel später wieder ein..........

Ganz liebe Grüsse :°_

Cha-Tu

s1te%rxnke


Meine Beiträge sind ja auch dafür gedacht, dass der, den ich anschreibe, vielleicht mal drüber nachdenkt oder sein Denken in eine etwas andere Richtung bringt.

Ich bin dir sehr dankbar das du immer wieder geduldig Beiträge schreibst. Sie helfen mir enorm. Auch wenn ich manchmal immer wieder zu einem Punkt zurückkehre, du gibst einem die Möglichkeit alles von verschiedenen Seiten zu betrachten.

Gkrauamssel


Das liegt mit in der Kindheit vergraben und gehört denke ich auch nicht hierher.

Ich wünsche Dir einen begnadeten Psychiater, der Dir bei den Ausgrabungen hilft und beisteht. Den hatte/habe ich zum Beispiel. Durch das genaue Betrachten der diversen Ausgrabungs-"Funde" vom Grauamselchen lernte ich die erwachsene Grauamsel verstehen... und akzeptieren. Ungeschehen macht eine schlimme Kindheit niemand - aber sie "sortieren" und "häppchenweise" in "passende Kartonschachteln" zu versorgen erleichtert undgemein und macht frei. Und diese neue Freiheit hilft beim Stressabbau, der ja bei PMA (sowie ALLEN Herzkrankheiten) so wichtig ist, weil damit mögliche Risiken etwas kleiner werden.

s(terxnke


Guten Morgen,

Ihr Lieben ich habe heute etwas zu feiern ;-D 100 volle Tage Nichtmehrraucher, da bin ich so richtig stolz drauf. Gerade weil es mir die letzten Tage sehr schwer gefallen ist. Wenn man fast 29 Jahre geraucht hat muss man schon ein bißchen stur sein beim Aufhören.

Mußte ich euch jetzt erzählen, nicht immer nur bei euch jammern, sondern auch die freudigen Dinge teilen.

Drück euch lieb

sternke

G@rautamskel


@:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:)

pro 10 Tage ohne Glimmstängel eine Rose! Braaavoooo! Ich stand (seelisch) einem Freund beim Nichtraucherwerden bei und weiss, welche Qualen der Entzug bereitet. Dabei rauchte der Freund nicht wie ein Schlot, sondern "bloss" ca.5 Stück am Tag. Ich selber habe nie geraucht und kenne die Problematik nicht aus eigenem Erleben.

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