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Hb-Wert zu niedrig, Ferritin und Eisen normal

Csle?olinxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wie schon im Titel steht, ist mein Hb-Wert sehr niedrig (10,5) bei Eisenwerten und Ferritinwert im Normbereich. Woher kann das kommen? Blutverlust im Magen-Darmtrakt wurde schon ausgeschlossen. Außerdem habe ich seit Jahren 4 gut verschiebbare vergrößerte Lymphknoten am Hals. Kann jemand mir etwas dazu sagen? Gibt's da einen Zusammenhang? Mit der Ärztin bin ich so verblieben, dass wir im April nochmal Bluttesten......aber eig wüsste ich schon ganz gern, was es mit dem hb wert auf sich hat.....

*:)

Cleo

Antworten
c'hUen-m[en hat geantwortet


Hallo Cleoline,

es gibt viele mögliche Ursachen für eine Anämie, wenngleich Eisenmangel die häufigste und bekannteste ist.

Einfach 'mal Anämie googlen und lesen. Bei Wikipedia findet sich diese Einteilung:

Anämien lassen sich wie folgt einteilen:[9]

nach der Morphologie in mikro-, makro- oder normozytäre Anämien (MCV)

nach dem Hämoglobin-Gehalt in normo-, hypo- oder hyperchrome Anämien (MCH)

nach der Erythropoese in hypo-, normo- oder hyperregenerative Anämien

in akute oder chronische Anämien

in angeborene oder erworbene Anämien

Mit einigen Blutwerten käme man nach dieser Einteilung schon etwas weiter. Und Ferritin "normal" ist wegen des enorm großen Bereichs (das geht gelentlich von 12 bis 450 ng/ml = Mikrogramm pro Liter) zu ungenau.

Infektionen / Entzündungen können die Blutbildung hemmen: gibt es einen CRP-Wert oder "altmodisch" die Blutsenkung?

Vielleicht hat niemand geantwortet, weil die Frage mit den wenigen Daten "bodenlos" ist – wahrscheinlich hast Du das inzwischen selbst schon herausgefunden.

Lymphknoten: erscheinen ohne Änderung über Jahre eher harmlos. Sicherlich nicht nötig, einen herauszuschneiden (gibt auch eine kleine Narbe) und zu untersuchen ohne einen konkreten Verdacht; hilft nicht unbedingt weiter.

Selbst wenn eine Diagnose gestellt wird, hilft das nicht immer weiter. Etwa Sarkoidose: Ursache unklar, keine wirksame Therapie bekannt / gesichert, und verschwindet über die Jahre wohl meist von selbst.

Der Anämie-Ursache sollte aber schon nachgegangen werden, nötigenfalls durch einen Hämatologen.

Alles Gute,

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