» »

Herz-Bypass-OP bei meinem Vater

lNatijtud*exX hat geantwortet


Habe nun nochmal Neuigkeiten aus dem KH:

Er ist inzwischen natürlich wach :)^ , die Werte scheinen alle normal zu sein, der Pfleger sagte, sie müssen momentan alle 10 Minuten auf sein Zimmer, da sich gerade das Sekret aus den Lungen löst, dass da wegen der OP da ist (durch die HL-Maschine? Weiß ich nicht, warum, ist aber normal), und der Patient dieses auswürgt, und das mit einem frisch operierten Brustkorb nicht ganz soviel Spaß macht, schätz ich mal :-/ er ist nun auch auf der Zwischenstation, allerdings soll er noch nicht besucht werden, sondern erst ab 14 Uhr, und man darf auch nur 20 Minuten bleiben, weils sonst zu anstrengend für den Patienten ist. Dann werd ich ihm nachher mal einen kurzen Besuch abstatten :-D

C!ha$-Tu hat geantwortet


Dieses Husten ist sehr unangenehm, latitudeX, tut richtig weh. Aber es muss sein, da das Zeug ja aus den Lungen raus muss...

Lieben Gruss

Cha-Tu

l&atit!ud1exX hat geantwortet


Guten Abend, entschuldigung, dass ich schon wieder schreibe, aber irgendwie kann ich das alles so besser verarbeiten und es hilft mir.

War also heute Nachmittag am Krankenhaus, um meinen Dad zu besuchen. Meine Mutter rief mich auf dem Handy an, und sagte, es sei alles "voll der Horror". Ich dachte mir, dass sie völlig übertreibt (was sich bewahrheitete). Sie kommt mit all dem kaum zurecht, ist sehr sehr fertig, weint viel etc. Ihre anwesenheit tat mir auch gaaaar nicht gut, war danach selbst mitgenommen und nicht mehr so motiviert, wie vorher.

Als ich auf der Station ankam, sagte mir die Schwester auch gleich, dass ich nur für 5 Minuten reindarf, denn er brauche Ruhe (auch meine Ma durfte nur 10 Min drin sein). Als er 10 Min. am Stück sozusagen mit meiner Ma geredet hat, war das irgendwie auch schon zuviel für ihn, und irgendein rotes Lämpchen blinkte, dann kam sofort eine Schwester, die ihm irgendwas gespritzt hat. Was genau da war, weiß ich nicht, meine Ma hatte es nur so erzählt. Wahrscheinlich wirklich einfach zuviel für den Moment.

Hatte also ein bisschen Bammel in das Zimmer zu gehen, weil meine Mutter mir Unsinn angeschnackt hatte.

Bin dann also rein, und sah ihm im Bett liegen. War ein gemischtes Gefühl, einerseits war ich froh, ihn zu sehen und ein paar Worte mit ihm wechseln zu können, zum anderen war es auch komisch meinen Dad so zu sehen, wo der doch sonst immer den Popeye macht ;-D

Bin zu seinem Bett, er hat mir auch gleich seine Hand entgegengehalten. Obs mir gut geht, war das erste, was er mich gefragt hat. Das sollte ich besser ihn fragen, was? ;-)

Nach ein paar Minuten hat er aber auch schon gesagt, ich solle nun ruhig wieder gehen, er sei müde und hatte eben auch wieder geschlafen. Er sah auch wirklich sehr müde aus, mit so halb offenen Augen. Aber ansonsten sah er vom Gesicht her nichtmal so aus, als hätte er eine so schwere OP gehabt. Am lustigsten sahen seine Arme aus, alles abrasiert, hätte seine Arme/Hände nicht wiedererkannt ]:D

Morgen werde ich wahrscheinlich nicht zum KH fahren, da ich morgen wieder lang arbeiten muss, aber ich denke, bis morgen hätte sich auch nicht viel getan, lieber fahre ich Donnerstag hin, da geht es ihm sicherlich schon wieder besser.

Csha=-Tu hat geantwortet


Guten Morgen, latitudeX.

So wie Du es schilderst, ist Dein Vater in einem ganz normalen postoperativen Zustand. Diese OP ist zwar für einen erfahrenen Herzchirurgen Routine, aber für den Patienten ist das Schwerstarbeit. Und dass der sich danach intensiv ausruhen muss, auch 3-4 Tage, ist normal.

Sei nicht böse, aber wenn Deine Mutter das nicht aushält, sollte sie zuhause bleiben. Deinem Vater ist nicht damit geholfen, am Krankenbett jemanden zu haben, dem er anmerkt (und er merkt es, da bin ich sicher!), dass er sich grosse Sorgen macht, und dann vielleicht sogar noch versucht, Deine Mutter zu trösten und aufzubauen. ER ist jetzt der Patient und ER braucht Optimismus und Ermutigung. Wenn sie dann die ersten 3-4 Tage zuhause bleibt, ist das für beide letztendlich besser.

Lieben Gruss

Cha-Tu

lhatitxudeX hat geantwortet


Ich wieder :)z bin gerade in der baahn und auf dem weg ins krankenhaus. Mein dad kam heut morgen auf die normale kardiostation, und alle schläuche und geräte bis auf 1 schlauch im hals sind ab :)= habe eben kurz mit ihn am handy gesprochen, das meine mom dabei hat, er sagte, es geht ihm schon wieder viel besser und er konnte schon ein bisschen hin und her laufen :) ich bin so froh und könnt vor glück weinen, dass es wieder so zügig bergauf geht. :)^

c;h$i hat geantwortet


Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen Op! @:) :)*

sVtern?kxe hat geantwortet


Ich wünsche weiterhin gute Besserung und schicke euch ein paar Nerven rüber @:)

C%ha-UTxu hat geantwortet


Ach, das ist schön... Ich kann Deine Erleichterung verstehen, latitudeX, so ging es mir 1990 nach überstandener OP meiner Mutter, und 1995 nach meiner eigenen. Alles Gute Euch allen weiterhin!

Cha-Tu

l9a[titudxeX hat geantwortet


Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen Op! @:)

Danke Chi! Ich bin auch sehr froh! Wie geht es deinem Dad, hat er die Stenteinlage gut überstanden?

Ich wünsche weiterhin gute Besserung und schicke euch ein paar Nerven rüber @:)

Danke dir, und starke Nerven kann man immer gebrauchen ;-D

Ach, das ist schön... Ich kann Deine Erleichterung verstehen, latitudeX, so ging es mir 1990 nach überstandener OP meiner Mutter, und 1995 nach meiner eigenen. Alles Gute Euch allen weiterhin!

Cha-Tu

Danke die ebenfalls Cha-Tu. Ich glaube, das ist normal, wenn einem diese große Last von den Schultern fällt, weil die OP gut gelaufen ist.


Zur Allgemeinsituation nochmal:

Heute im KH sah mein Dad auch schon wieder viel besser aus, als letzes mal (logisch, war ja auch der Tag nach der OP). Haben uns etwa 1 Stunde lang unterhalten, das ging auch problemlos. Er durfte heut auf dem Flur auch schon ein bisschen hin und hergehen, aber das war natürlich noch sehr anstengend für ihn, sodass er sich danach ausruhen musste (auch wegen der Lunge, aber er macht ja brav seine Atemübungen ]:D )

Ansonsten meinte er nur noch, dass er immer kaum schlafen kann, weil es 1)so unbewuem ist, wenn man NUR auf dem Rücken liegen kann und 2)die 2 anderen aus dem Zimmer schnarchen/aufstöhnen weil sie schmerzen haben etc 3)Schwestern reinkommen um nach dem Rechten zu sehen/Blutdruck zu messen, er freut sich schon sehr auf sein eigenes Bett zu Hause :-)

Ansonsten sagt er auch, dass alle recht haben, die sagen, dass man jeden Tag eine verbesserung spüren kann. Natürlich hat er auch Schmerzen (trotz Schmerzmittel) wenn er sich aufrichtet usw, aber gut, die OP ist ja auch erst Montag gewesen... Ich denke, ich fahre übermorgen wieder hin, jeden 2. Tag ist ganz gut für mich, meine Ma ist ja eh jeden Tag da. Man muss ja auch nur 10 Tage im KH bleiben, krass, dann müsste er ja jetzt nur noch 6 Tage da bleiben? Wenn der OP-Tag als Tag 1 zählt. :-o

C*ha-Txu hat geantwortet


Guten Morgen.

Ja, heute kann man nach 10 Tagen schon entlassen werden, bei meiner Mutter hat das 1990 noch 3 Wochen gedauert, und von da kam sie sofort in die Reha. Aber bei ihr gab es auch während der OP Komplikationen unvorhersehbarer Art, da hat alles länger gedauert.

Ich hoffe nur, dass Dein Vater seine Konsequenzen aus all dem zieht ;-) Ich weiss das von vielen Patienten, denen es nach der OP so gut ging, dass sie Medikamente absetzten usw. Da seid Ihr als Angehörige gefordert ;-)

Lieben Gruss und weitere gute Genesung für Deinen Vater.

Cha-Tu

lPatitOudeX hat geantwortet


Habe vorhin mit meinem Dad telefoniert, als ich ihn fragte, wie es ihm geht, meinte er "Voll gut"...naja, ob das nicht noch etwas übertrieben ist? ;-D aber ist ja schön, wenn er sich schon wieder gut fühlt.

Er sagte, er wurde heut geröntgt (huch, wie schreibt man das korrekt? ":/ ) und es war alles gut. Heut war auch der Chirug bei ihm, der ihn operiert hat, und hat ihm gesagt, dass er Di oder Mi entlassen wird. Super! :)=

Ich hoffe nur, dass Dein Vater seine Konsequenzen aus all dem zieht ;-) Ich weiss das von vielen Patienten, denen es nach der OP so gut ging, dass sie Medikamente absetzten usw. Da seid Ihr als Angehörige gefordert ;-)

Er hat mir heut erzählt, dass er momentan 20 Tabletten täglich schlucken muss :-o meinte aber, viele davon seien noch wgn. der Lunge, wofür die anderen waren, hatte er vergessen ;-D

C|ha-7Txu hat geantwortet


Er hat mir heut erzählt, dass er momentan 20 Tabletten täglich schlucken muss :-o meinte aber, viele davon seien noch wgn. der Lunge, wofür die anderen waren, hatte er vergessen ;-D

Das wird sicherlich reduziert, latutudeX. Ich vermute mal, dass er vielleicht einen Betablocker wird nehmen müssen oder/oder ein Sartan. Natürlich ASS, und Nitrospray für den Notfall. Wenn seine Blutfettwerte erhöht sind, vielleicht ein Statin, aber da könnte man zuerst versuchen, über die Ernährung und vor allem Bewegung eine Stabilisierung zu erreichen.

Lieben Gruss

lCatit8udexX hat geantwortet


Das denk ich auch, was ich zb auch weiß, ist, das eine für den Magen ist, damit der "entspannter" ist, bei den ganzen Tabletten, und ich denke, Schmerztabletten sind ja auch noch dabei. Gestern Abend durfte er wohl auch schon 2 weglassen. Wovon immer viele in den Morgen/Mittag/Abend Schälchen sind, sind so Kapseln in Gelb-Weiß. Wüsste gern, was das ist, dann sind immer noch 2 oder 3 von so kleinen, weißen dabei, Abends die rote Magentablette, die hab ich mir gemerkt ;-D

l1atituxdeX hat geantwortet


Was ich übrings noch sagen wollte: Ich war zwar schon sehr erleichtert, hatte ich ja geschrieben, aber irgendwie fällt die RICHTIGE Anspannung einfach nicht von mir ab. Mein Kopf ist irgendwie nach wie vor auf "Anspannung" gestellt, noch immer ist mir mulmig, wenn das Telefon klingelt. Gestern Abend wars wieder etwas schlimmer, das ich mit den Nerven ziemlich durch war. Ich weiß auch nicht, warum die Anspannung nicht von mir weichen will, klar, die OP ist keine Woche her, aber offensichtlich ist ja zum Glück alles super. Irgendwie kann ich auch nicht weinen, ich dachte, das hilft vllt die Anspannung rauszulassen, aber seit dem OP Tag )an dem schon, aber danach) konnte ich keine Träne verdrücken. Ich glaube auch nicht, dass es besser wird, wenn mein Dad zu Hause ist, dann mach ich mir wahrscheinlich nur noch mehr Sorgen, dass etwas wäre, und er nicht sofort medizinisch versorgt sein kann wie im KH. Er wird wohl auch am Di entlassen, weil am Mi gleich die ambulante Reha losgeht.

C:hua-Tu hat geantwortet


latitudeX,

vielleicht erwartest Du ja auch zu viel. Von Dir!!! Irgendwie bist Du ja die letzten Wochen gar nicht recht zu Ruhe gekommen. Ich würde diesen "leeren" Zustand jetzt erst einmal so hinnehmen wie er ist...

Gruss

Cha-Tu

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH