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Vitamin-D-Mangel: 2,7 ng/ml

Onradn9gedCanyxon hat geantwortet


Diesen wirklich extrem niedrigen Wert mag ich nicht recht glauben.

Ich kann nur wiedergeben was auf meinem Befund steht und nachdem alle anderen Werte passen, habe ich recht wenig Zweifel, dass es ausgerechnet dieser nicht tut.

Im Endeffekt ist's egal..... Fakt ist, ich hatte massive Beschwerden und seit der Mangel ausgeglichen ist, geht es mir wieder gut. Insofern war eindeutig der Mangel schuld an den Symptomen.

t=he-rcavexr hat geantwortet


Diesen wirklich extrem niedrigen Wert mag ich nicht recht glauben.

Warum nicht? Unser Messbereich beginnt bei 3ng/ml, und ich habe immer wieder (v.a. im Winter) Patienten, die drunter liegen. Meistens Couch-Potatoes, aber auch Leute mit sehr dunklem Hauttyp, verschleierte Musliminnen u.a.

Fakt ist, ich hatte massive Beschwerden und seit der Mangel ausgeglichen ist, geht es mir wieder gut. Insofern war eindeutig der Mangel schuld an den Symptomen.

Eindeutig ist das damit noch lange nicht. Die Besserung kann Zufall gewesen sein, Placebo-Effekt oder vieles andere. Aus dem Erfolg in Einzelfällen auf einen ursächlichen Zusammenhang zu schließen, ist nicht möglich.

Falls jemand Gegenbeispiele will: Ich habe dutzende von Patienten, die auch nach Aufsättigung mit 400.000IE nicht geheilt aus der Klinik tanzen...

c6hi hat geantwortet


Mein VitaminD Wert lag letztens bei genau 0. Da machts auch nicht mehr viel Unterschied, ob er nun bei 1 oder 2 gelegen hätte – grausig ist er so oder so.

N@al!a;85 hat geantwortet


Meine Kollegin hat einen nichtmehr nachweisbaren Vitamin D Wert ;-) und beginnende Osteoporose. Ich frag mich warum man das "nicht glauben kann"?

Falls jemand Gegenbeispiele will: Ich habe dutzende von Patienten, die auch nach Aufsättigung mit 400.000IE nicht geheilt aus der Klinik tanzen...

Weils vermutlich noch andere Baustellen gibt, aber ihr gehts damit besser und dann wird das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Ursache gewesen sein.

dakRest hat geantwortet


Meine Kollegin hat einen nichtmehr nachweisbaren Vitamin D Wert ;-) und beginnende Osteoporose. Ich frag mich warum man das "nicht glauben kann"?

Natürlich kann man DAS glauben, die positive Wirkung auf Knochen ist ja schon lange und recht eindeutig belegt.

O5ran5geWCanyorn hat geantwortet


Die Besserung kann Zufall gewesen sein, Placebo-Effekt oder vieles andere.

Das ist jetzt aber schon ziemlich weit hergeholt....

NZalha8x5 hat geantwortet


Natürlich kann man DAS glauben, die positive Wirkung auf Knochen ist ja schon lange und recht eindeutig belegt.

Aber musicus glaubt scheinbar nicht dass man einen solch niedrigen Wert haben kann ":/

Oaran:geCa7nyoxn hat geantwortet


Aber musicus glaubt scheinbar nicht dass man einen solch niedrigen Wert haben kann

Und das sogar ohne Couchpotato, dunkelhäutig oder komplett vermummt zu sein :D

tvhe-c[aver hat geantwortet


Die Besserung kann Zufall gewesen sein, Placebo-Effekt oder vieles andere.

Das ist jetzt aber schon ziemlich weit hergeholt....

Nein, das ist tägliche Realität, nicht nur in der Wissenschaft sondern in der täglichen Praxis. Schau Dir mal an, welche Ausmaße der Placeboeffekt bei Befindlichkeitsstörungen erreichen kann. Es passiert andauernd, dass aufgrund von tollen Einzelfallberichten oder Fallserien irgendwelche Behandlungen auf den Markt drängen - und nach ein paar Jahren dann kontrollierte Studien zeigen, dass die Therapie überhaupt keinen Effekt hatte.

In einer Medizin, die Einzelfallberichte als Beweis ansieht, würden wir weihrauchschwingend im Schamanenkostüm um die Patienten herumtanzen, unterbrochen von gelegentlichen Aderlässen - die Weltgeschichte ist voll von Leuten, denen es danach viiieeeel besser ging...

Nkala8x5 hat geantwortet


Orange geht es auch nicht darum ihren Einzelfall als Studie anzupreisen. In IHREM Fall hat es IHR geholfen. Nur weil das nicht für medizinische Zwecke relevant ist gleich von Placebo zu sprechen find ich anmaßend.

Genau so eine schlaue Studie hat mir letztens eine Freundin gezeigt. Da kam eine Gruppe Leute überein, dass wenn Thyroxin bei Unterfunktionstypischen Symptomen nicht helfe, dieses auch generell bei einer latenten Unterfunktion keine Wirkung hätte. Da hat wohl keiner daran gedacht dass die Menschen bei denen es nicht half einfach andere Ursachen für ihre Symptome haben könnten. Vielen Menschen mit einer latenten Unterfunktion hilft es aber sehr wohl, nicht aus Placebogründen sondern weil bei ihnen wirklich die Unterfunktion die Ursache ist.

Deine Beispiele von Patienten denen es trotz behandeltem Mangel nachher nicht besser geht, sind genau das selbe. Einzelfälle. Das jetzt als Beispiel herzunehmen warum Vit D Mangel keine alleinige Ursache für Symptome sein kann ist wissenschaftlich genauso wenig logisch. Es wurde nur nicht die wirkliche Ursache gefunden.

tEhoeI-ca`vexr hat geantwortet


Und was soll bitte Placebo-Effekt mit Anmaßung zu tun haben?

Es wurde behauptet, durch die Besserung sei bewiesen, dass

eindeutig der Mangel schuld an den Symptomen

gewesen sei. Das ist eben alles andere als eindeutig, und nichts anderes habe ich gesagt.

m:usicNus_x65 hat geantwortet


Warum nicht? Unser Messbereich beginnt bei 3ng/ml, und ich habe immer wieder (v.a. im Winter) Patienten, die drunter liegen. Meistens Couch-Potatoes, aber auch Leute mit sehr dunklem Hauttyp, verschleierte Musliminnen u.a.

Vielen Dank für die Erläuterung! Anscheinend hat sich bei den Messverfahren in letzter Zeit noch einiges getan. Dr. von Helden erwähnt in seinem Buch (2011) noch an mehreren Stellen eine Messbarkeitsschwelle von 7 ng/ml. (Als Messmethode mit der größten Verbreitung nennt er den Test von DiaSorin, dessen Genauigkeit bei ± 10 Prozent liege...)

S'oninen,fan0atikxer hat geantwortet


Hallo OrangeCanyon

schön das es dir geholfen hat

bei meiner Frau gab es auch weitere Fortschritte. neben der sehr schnell eintretenden gesteigerten Aktivität und besserer Stimmung sind ihre Wadenkrämpfe und die vermutlich damit zusammenhängenden Schlafprobleme fast komplett weg (allerdings mit Kombination Vitamin D und Magnesiumcitrat)

weiteres gibt es noch andere kurzfristig hochdosierte Vitamin D Therapien die wir getestet haben, z.B. gegen Grippe (mein Sohn war bereits erkrankt)

mein Sohn war nach 3 Tagen Vitamin D Kur (hochdosiert) gesund, und das ohne Antibiotika, und meine Frau und ich haben das dann vorbeugend auch gemacht, und sind dann nicht erkrankt (normal sind wir dann meist alle krank)

und das ist schon super, meine Frau bekommt von den Antibiotika immer recht unangenehme juckende Begleiterscheinungen, die wieder eine weitere Behandlung erfordern (ich denke Frauen kennen das)

mfG Manfred

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