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Vitamin-D-Mangel: 2,7 ng/ml

dZkest hat geantwortet


Über welchen Zeitraum reden wir hier? 10 Tage? 10 Wochen? Monate?

Gute Frage, ich schätze mal so 2,5 Monate!

Leider haben noch immer zu wenige Ärzte Ahnung von Vitamin D und der Wichtigkeit.

Liebe supermom64, versteh mich nicht falsch, aber die Wichtigkeit ist bisher noch strittig, wobei auch große Studien eher zurückhaltend sind.

Da würd ich mich lieber an wissenschaftliche Studien halten, als an so dubiose Seiten von wegen "Schutz gegen Zivilisationskrankheiten", das wurde doch schon zigmal widerlegt.

Nur weil einer vorschnell von Korrelation auf Kausalität geschlossen hat, hält sich das echt hartnäckig....

t"uffxarmi hat geantwortet


Liebe supermom64, versteh mich nicht falsch, aber die Wichtigkeit ist bisher noch strittig, wobei auch große Studien eher zurückhaltend sind.

es sind durchaus nicht nur zwielichtige webseiten, die das vitamin d für wichtig erachten.

klar, sind grenzwerte etc. umstritten, aber so ganz außer acht sollte man einen starken mangel nicht lassen.

Jörg Reichrath ist Professor für Dermatologie an der Universität des Saarlandes und Mitglied der Arbeitsgruppe Vitamin D der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Im Interview erklärt er, was bei Vitamin D-Mangel passiert und wie die Eskimos im Norden ohne Sonne überleben.

artikel hier: [[http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/vitamin-d-mangel-wie-man-sich-schuetzen-kann-und-was-fuer-folgen-drohen-a-870828.html]]

cHhxi hat geantwortet


Och, was so ein Vitamin D Mangel mit den Nebenschilddrüsen anstellen kann, erlebe ich derzeit an mir selbst. Sekundäre Parathormonthyreoiditis. Und dann steigt das Risiko für Osteoporose auch noch recht erheblich, laut meines Orthopäden. Sind schonmal 2 gute Gründe, nicht mit extremen Vitamin D-Mängeln zu spaßen.

OZrandgeCanxyon hat geantwortet


Gute Frage, ich schätze mal so 2,5 Monate!

Die von meinem Arzt vorgeschlagene Dosis lag ebenfalls bei 2000 IE täglich. Mein Anfangswert, wie in der Überschrift steht bei 2,7ng/ml.

Wenn du also schon 2,5 Monate gebraucht hast um in einen normalen Bereich zu kommen, hätte es bei mir gute 4 – 5 Monate gedauert um in den unteren Grenzbereich zu gelangen. Somit weitere 4 Monate als Zombie mit all den Nebenwirkungen, die der Mangel so mitgebracht hat.

Die Hochdosis von 100.000 IE/Tag hat mich innerhalb von wenigen Tagen wieder zu der leistungsfähigen Person gemacht, die ich davor war.

Insofern schliesse ich mich der Meinung vieler hier an......2000 IE halte auch ich gut als Erhaltungsdosis, aber definitiv zu niedrig um einen schweren Mangel in einer erträglichen Zeit zu beheben.

Sjonn2enf(anatikebr hat geantwortet


Hallo

zur Info

mmol/l dividiert durch ~2,5 = ng/ml (ganz genau 2,496 lt. Quelle AKH Wien)

und manche Angaben sind dann auch noch in µg/l

1 Mikrogramm pro Liter [µg/l] = 1 Nanogramm pro Milliliter [ng/ml]

und noch etwas theoretische Berechnung (für 70kg Körpergewicht)

mit 1000-2000 IE erreicht man um 22 ng/ml (also keine effektive Mangelbehebung)

mit 2000-3000 IE erreicht man um 37 ng/ml (je nach Körpergewicht und Aufnahmefähigkeit auch weniger oder mehr)

78mmol/l entspechen dann um 31 ng/ml , und das passt recht gut zur theoretischen Berechnung und den Angaben anderer User die auch ~ in diesem Bereich liegen (oder leicht höher)

die Angaben für den optimalen Bereich habe ich bisher auch sehr unterschiedlich gesehen

tlw. 30-60 ng/ml tlw. auch 30-70ng/ml oder manchmal wird unter 32 ng/ml schon als leichter Mangel angesehen

es gibt auch Berichte , bei denen noch höhere Dosierungen für Therapiezwecke, Krebsvorsorge

usw. als wirkamer angesehen werden

wie unterschiedlich diese Angaben sein können , sieht man z.B. hier

[[https://www.vitamindcouncil.org/about-vitamin-d/testing-for-vitamin-d/]]

hier ist alles dabei 40-80ng/ml oder sogar bis 100ng/ml

in einem anderen Forum (Dr.Feil Forschungsteam mit vielen Ärzten) wird 4000 IE tägl. empfohlen

(da sind viele Experten im Leistungssportbereich aktiv)

damit kommt man ~ in den Bereich um 60ng/ml (wie in dem Diagramm welches ich weiter oben verlinkt habe)

ich werde mich eher im oberen Bereich der Enpfehlungen hinein bewegen , wenn ich schon regelmässig was einnehme , möchte ich nicht im unteren Bereich an der Grenze zum Mangel liegen bleiben

ob es dann etwas bewirkt weiss ich nicht , da gibt es ja verschiedene Meinungen, eines ist aber sicher , die Sonne erhält alles leben , und etwas mehr Sonne kann nicht schaden ;-)

mfG Manfred

N>aHla85 hat geantwortet


tlw. 30-60 ng/ml tlw. auch 30-70ng/ml oder manchmal wird unter 32 ng/ml schon als leichter Mangel angesehen

Auf meinem befund stand:

Winter >20ng

Sommer >30ng

empfohlen: >50ng

Sprich zwischen 20 und 50 ist auf jeden Fall schon ein Graubereich wo man substituieren kann.

S2onnenBfa8natinkexr hat geantwortet


Hallo

noch einige Angaben aus meinem 4 Buch über D3 (Uwe Gröber Michael F Holick)

effiziente Methode zur Behebung eines D3 Mangels

wöchendliche Gabe von 50000 IE (D2 oder D3) über 8 Wochen lang

weiteres

Angaben aus dem Buch (diesmal von Prof.Reinhold Vieth)

erst ab 4000 I.E Vitamin D wurde nach gewiesen , dass ein präventiver Vitamin D

Status erreicht wird (Erwachsener)

um sich einen Schaden zuzufügen , müßten täglich über mehrere Monate 50000 I.E zugeführt werden

weiteres

die eigentliche Vitaminmenge bei der in klinischen Studien keine Schäden festgestellt werden konnten

liegen bei 10000 I.E täglich

Quelle "Vitamin D Die Heilkraft des Sonnenvitamins"

weiteres wird eher ein Spiegel über 40ng/ml empfohlen (hat etwas mit Parathormonkonzentration zu tun)

mfG Manfred

d4kexst hat geantwortet


es gibt auch Berichte , bei denen noch höhere Dosierungen für Therapiezwecke, Krebsvorsorge

usw. als wirkamer angesehen werden

Sorry Manfred, dass ich da nochmal einhake, aber du scheinst ja ein Lexikon in Sachen Vitamin-D zu sein! :-)

Gibts denn eigtl mittlerweile seriöse Studien die tatsächlich irgendwas in Richtung Krebsprävention und Vitamin D aussagen?

t6uffcarXmi hat geantwortet


Gibts denn eigtl mittlerweile seriöse Studien die tatsächlich irgendwas in Richtung Krebsprävention und Vitamin D aussagen?

vor allem wohl bei darmkrebs, ja.

klicke einfach mal den link an, den ich etwas früher gepostet hatte. das ist keiner dieser seiten, die mal gerne übertreiben, sondern ein spiegel-artikel! ;-)

dDkest hat geantwortet


klicke einfach mal den link an, den ich etwas früher gepostet hatte. das ist keiner dieser seiten, die mal gerne übertreiben, sondern ein spiegel-artikel! ;-)

Hab ich doch natürlich :-)

Da steht aber halt nur "// Menschen mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben unabhängig vom Wohnort ein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.//"

Nun wurde aber später (daher der Hinweis auf 2012) festgestellt dass der Zusammenhang anders herum ist, nämlich das Krebs zu einer Senkung des Vitamin-D-Spiegels führt.

Drum hätte es mich intressiert woher die Aussage stammt. Die alleinige Beobachtung dass Darmkrebspatienten einen niedrigeren Vitamin-D-Spiegel haben reicht für eine Kausalität halt bei Weitem noch nicht aus!

Übrigens, [[http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/vitamin-d-bei-chronischen-erkrankungen-nicht-so-hilfreich-wie-gedacht-a-937523.html Spiegel-Link]]

Grüße :-D

dNk7est hat geantwortet


Lustig übrigens das genau ein Jahr zwischen den Artikeln liegt. ;-D

t/u>fVf;arm[i hat geantwortet


naja, im artikel wird halt mehrmals durch den prof auf seriöse studien in bezug auf darmkrebs hingewiesen – klar die studien selbst werden nicht angeführt, aber ich glaube dem herrn mal, dass es sie gibt. andere studien benennt er nicht, jedenfalls schränkt er bei anderen krebsarten ein, dass die forschung nicht derart fundierte erkenntnisse hat.

t>uff]a8rmxi hat geantwortet


Nun wurde aber später (daher der Hinweis auf 2012) festgestellt dass der Zusammenhang anders herum ist, nämlich das Krebs zu einer Senkung des Vitamin-D-Spiegels führt.

das ist natürlich interessant.

dtkesxt hat geantwortet


Drum hätten mich die Studien schon interessiert, vor allem auf Grund dieses Absatzes im "neueren" Spiegel-Artikel:

Die Beobachtungsstudien hatten ergeben, dass hohe Vitamin-D-Werte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (bis zu 58 Prozent), für Diabetes (38 Prozent) und Darmkrebs (34 Prozent) vermindern können und demnach eine Schutzfunktion besitzen. "Leider wurde bei diesen Studien oft Assoziation mit einer Ursache-Wirkungs-Beziehung gleichgesetzt beziehungsweise Folge und Ursache vermischt", sagt Lorenz Hofbauer vom Universitätsklinikum Dresden, der nicht an der Studie beteiligt war.

Ob sich der Professor nun auf Beobachtungsstudien bezieht? Man weiß es nicht.....

AilicAeH4argreaxves hat geantwortet


es sind durchaus nicht nur zwielichtige webseiten, die das vitamin d für wichtig erachten.

klar, sind grenzwerte etc. umstritten, aber so ganz außer acht sollte man einen starken mangel nicht lassen.

der Neurologe meiner Mutter (sie hat MS) fragt sie immer wieder ob sie an ihr Vitamin D denkt sie muss es täglich nehmen da laut seiner Aussage es wichtig ist, dass MS Patienten einen genügend hohen Vitamin D Spiegel haben [[http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/multiple_sklerose/article/852803/erstem-ms-schub-vitamin-d-schlechte-prognose.html]]

[[http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.php?w3pid=news&kategorie=forschung&anr=4957]]

@ tuffarmi

ganz kurz mal OT ich beim lesen dieses Fadens gelesen, dass du auch einen erhöhten TSH Wert hast meiner ist bei 5,07 wie hoch sind deine FT3 und FT4 Werte?

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