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Vitamin-D-Mangel: 2,7 ng/ml

tcuffa_rmi


ganz kurz mal OT ich beim lesen dieses Fadens gelesen, dass du auch einen erhöhten TSH Wert hast meiner ist bei 5,07 wie hoch sind deine FT3 und FT4 Werte?

ich habe letzte woche alle werte erneut bestimmen lassen, beim nuklearmediziner. jetzt ist der ths wieder im normalen bereich – bei 2,5.

keine ahnung, so richtig schlau werde ich nicht. meine symptome wären vereinbar mit einer unterfunktion, aber offenkundig habe ich sie nicht. vielleicht war es letztens nur ein laborfehler, als der ths bei 4,21 lag?

klar, der wert kann schwanken, aber fakt ist, jetzt beim spezialisten war er normal.

jetzt bin ich wieder so schlau wie vorher.

Ft3 und FT4 waren wohl auch in der norm.

A6lice{Har=grea=vexs


ich habe letzte woche alle werte erneut bestimmen lassen, beim nuklearmediziner. jetzt ist der ths wieder im normalen bereich – bei 2,5.

keine ahnung, so richtig schlau werde ich nicht. meine symptome wären vereinbar mit einer unterfunktion, aber offenkundig habe ich sie nicht. vielleicht war es letztens nur ein laborfehler, als der ths bei 4,21 lag?

klar, der wert kann schwanken, aber fakt ist, jetzt beim spezialisten war er normal.

jetzt bin ich wieder so schlau wie vorher.

Ft3 und FT4 waren wohl auch in der norm.

bei mir sind die FT3 und die FT4 Werte auch in der Norm und nur der TSH eben erhöht, das ist wirklich komisch ich bin nämlich am überlegen noch mal einen Bluttest beim HA machen zu lassen. Danke für deine Antwort @:)

tHhe-c\avexr


Bitte diskutiert Eure TSH-Werte per PN - es wird sehr unübersichtlich, wenn man in einer Diskussion verschiedene Themen vermengt.

Was Vitamin D und krebs angeht: Dazu ist vor ein paar Jahren eine Studie mit über 1000 Patienten erschienen (hab die Literaturstelle leider gerade nicht da), die geradezu märchenhafte Risikoreduktionen für Tumorerkrankungen gezeigt hat. Keine Beobachtungsstudie sondern eine prospektive, randomisierte Interventionsstudie mit einigen Jahren Studiendauer. Wenn man sie genau liest, stellt man allerdings fest, dass dieses tolle Ergebnis auf einer Verringerung der Krebsfälle im einstelligen Bereich (ich glaube, es waren 8) beruht. Andere Studien konnten diesen Zusammenhang auch nicht bestätigen.

genauso ist es auch mit fast allen anderen Erkrankungen, die derzeit mit Vitamin D in Verbindung gebracht werden (außer Osteoporose und Muskelfunktion): Beobachtungsstudien beweisen eben keinen ursächlichen Zusammenhang. Kranke Leute gehen halt weniger raus, deswegen wird man bei praktisch allen chronischen Krankheiten verminderte Spiegel finden. Und Interventionsstudien sind zu den diskutierten Themen enorm widersprüchlich (z.B: bei Infektionen, Herzerkrankungen, Tumoren). Dazu kommt, dass in der aktuellen Hype-Situation Vitamin D von vielen Leuten ja für praktisch alles verantwortlich gemacht wird, was es an unspezifischen Symptomen gibt. Ich fürchte, da bildet sich gerade die nächste Szene heraus, konkurrierend unter anderem zur Borreliose- und der Schilddrüsen-Szene.

Natürlich ist Vitamin D ein Problem, das früher unterschätzt wurde und um das man sich kümmern sollte. Meine Schmerzpatienten haben ja auch fast alle einen Mangel (Werte unterhalb des Messbereichs sind nichts ungewöhnliches). Natürlich therapieren wir das - wegen der Knochendichte und der Muskelfunktion. Aber ich bin weit entfernt davon zu glauben, dass der Mangel die Ursache der Schmerzen ist - und es ist auch nicht so, dass die Patienten in 3 Wochen plötzlich quietschgesund wären, wie manche Autoren einen glauben machen wollen. Auch die mit den muskulären Schmerzen nicht, und auch nicht nach 400.000 Einheiten.

Fazit: Man sollte sich drum kümmern, aber man sollte nicht glauben, dass man bei irgendwelchen Beschwerden nur Vitamin D nehmen muss um sie zum Verschwinden zu bringen...

N)alax85


Noch zum Abschluss an die 2 Damen:

Ein auffälliger TSH ist meist ein Indiz dass was nicht stimmt auch wenn ft3 und ft4 in der Norm liegen. Liegen sie da nämlich recht weit unten kann das schon Beschwerden machen. Eine neue Obergrenze des TSH mit 2,5 wird diskutiert. Damit wärt ihr also immernoch "auffällig". Postet doch einfach mal im Schilddrüsenunterbereich *:) Hashimoto ist übrigens ein Vit D Räuber.

– –

Übermorgen bin ich dann mit meinem 3. Fläschchen durch, dann werd ich bisschen pausieren und neue Werte machen lassen.

S7onnenofanaxtiker


Sorry Manfred, dass ich da nochmal einhake, aber du scheinst ja ein Lexikon in Sachen Vitamin-D zu sein! :-)

Gibts denn eigtl mittlerweile seriöse Studien die tatsächlich irgendwas in Richtung Krebsprävention und Vitamin D aussagen?

dkest

Ich kann auch nur Angaben aus Büchern zitieren , bei Brustkrebs und Darmkrebs waren die Ergebnisse eindeutig

[[http://www.solartirol.at/Screenshot/d3krebsvorsorge.jpg]]

bei Prostatakrebs nicht so klar , ich kann nicht beurteilen wie seriös solche Studien sind , lt. Wiki sind die Authoren durchaus sehr gute Experten in ihrem Bereich

wir haben jetzt die D3 Aufsättigung beendet , jetzt warten wir noch eine Woche , und machen eine Kontrollmessug

lt. meinem Excel Tool müßten wir um 60ng/ml liegen , mal schauen wie das dann hin kommt

mfG Manfred

dLkest


Lieber Manfred,

das ist genau das was schon beschrieben wurde.

Eine Fall-Kontroll-Studie, es wurden also die Vitamin-D-Spiegel von Krebspatienten mit denen von Nicht-Krebs-Patienten verglichen und dabei ist aufgefallen dass die Krebspatienten deutlich niedrigere Werte hatten.

Daraus kann man aber NICHT automatisch eine Kausalität ableiten in dem Sinne der niedrige Vitamin-D-Spiegel ist der Auslöser der Krankheit.

LG dkest

SOonnen*fanaxtiker


Daraus kann man aber NICHT automatisch eine Kausalität ableiten in dem Sinne der niedrige Vitamin-D-Spiegel ist der Auslöser der Krankheit.

ja , da hast du schon Recht , ich denke es wird nicht nur D3 alleine eine Rolle spielen

wenn man ein Gruppe mit sehr niedrigen D3 Spiegel nimmt , dann wird das wohl eher ein Büromensch sein , der wenig im Freien ist, und dann auch eher wenig sportliche Aktivität zeigt, und wird dann möglicherweise auch bei der Ernährung und Gewicht usw. nicht die allerbesten Voraussetzungen haben

eine Gruppe mit hohem D3 Spiegel , wird entweder viel im Freien sein , und dann vermutlich mehr sportliche Aktivität, weniger Übergewicht und eher bessere Ernährungsgewohnheiten zeigen

da sind dann schon mehr Faktoren beteiligt

und so sehe ich es auch , den D3 Spiegel in guten Bereich bringen, Sport machen und etwas auf Ernährung und Gewicht achten (rauche und trinke auch nicht) , dann hab ich zumindest gute Voraussetzungen geschaffen, der Rest ist dann Schicksal

bei div. Veruchen mit D3 und Placebos z.B. bei Erkältungskrankheiten im Winter, kann man rel. schnell Ergebnisse in kurzer Zeit heraus bekommen , wenn man viele Schulklassen mit ein bezieht (wurde mal gemacht)

würde man das auch bei Krebs versuchen, kann ich mir nicht vorstellen , dass da von der Anzahl her, genügend verwertbare Fälle auftreten

mfG Manfred

Nralax85


den D3 Spiegel in guten Bereich bringen, Sport machen und etwas auf Ernährung und Gewicht achten (rauche und trinke auch nicht) , dann hab ich zumindest gute Voraussetzungen geschaffen, der Rest ist dann Schicksal

Naja der Mangel kommt ja irgendwo her und diese Ursache ist nicht zwingend eine falsche Ernährung oder etwas was man ändern kann.

Ich esse zb sehr viel Fisch, Gemüse, Fleisch, mache Sport, und geh an den Wochenenden gerne wandern/lange spazieren. Nichts destotrotz werde ich immer wieder einen Mangel haben weil ich das was ich im Sommer auffülle im Winter nicht ausreicht. Ich kann selten ohne Sonnenschutz aus dem Haus und meine SD Entzündung erhöht auch noch den Vebrauch von Vitaminen und Mineralien.

wenn man ein Gruppe mit sehr niedrigen D3 Spiegel nimmt , dann wird das wohl eher ein Büromensch sein , der wenig im Freien ist, und dann auch eher wenig sportliche Aktivität zeigt, und wird dann möglicherweise auch bei der Ernährung und Gewicht usw. nicht die allerbesten Voraussetzungen haben

eine Gruppe mit hohem D3 Spiegel , wird entweder viel im Freien sein , und dann vermutlich mehr sportliche Aktivität, weniger Übergewicht und eher bessere Ernährungsgewohnheiten zeigen

das wäre ja dann sehr einfach. Aber so ist es halt mit dem menschlichen Körper nicht. Es ist ja auch nicht jeder der Übergewicht hat automatisch einer der nur Fastfood isst. Nicht jeder der untergewichtig ist hat eine esstörung. Die Menschen sind halt verschieden und so unterscheidet sich auch der Vitaminverbrauch und auch die Aufnahme.

SCunfgltower6_73


Fand ich interessant:

[[http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/swr/2014/vitamin-d-114.html]]

Ansonsten:

Vit. D ist ein Vitamin, welches bei Überdosis im Körper gespeichert wird und dadurch Probleme auslösen kann. Eigenmächtige Einnahme und eigenmächtiges Aufdosieren sind eher nicht sinnvoll.

tauffaFrmi


Vit. D ist ein Vitamin

"Vor allem das Vitamin D2 (Ergocalciferol) und D3 (Cholecalciferol) sind für den Menschen wichtig. Beide sind streng genommen keine Vitamine, sonder eher Vorläufer von Hormonen."

quelle: artikel des gesundheitsamtes bremen

[[http://www.gesundheitsamt.bremen.de/detail.php?gsid=bremen125.c.4171.de]]

der artikel spricht schon auch für ein eigenmächtiges einnehmen, zumal viele ärzte einem diesbezüglich keine hilfe sind.

soweit ich weiß (gelesen habe) wird vitamin d maximal einige monate gespeichert.

tuuff3armi


Knochenexperten fordern, der Vitamin D-Spiegel im Blut sollte insbesondere bei Menschen jenseits des 60. Lebensjahres bei mindestens 30 ng/ml liegen.

quelle: siehe oben

ich wage mal zu bezweifeln, dass über 60jährige diesen vitamin d-spiegel haben, also zumindest die wenigsten. von den jungen will ich mal gar nicht sprechen (mein wert lag letztes jahr bei 20ng/ml – jetzt nach einnahme von vitamin d liegt er bei 33,5 ng/ml – und ich bin 34 jahre alt.

m"artikna=-xloo


Gestern Abend lief auf der ARD bei PlusMinus ein sehr schöner Beitrag zu Vitamin D. Lohnt sich!

tiuffaxrmi


auch der prof aus dem von mir hier verlinkten spiegel-artikel plädiert für eine vitamin-d einnahme. er selbst nimmt 1000 I.E. täglich ein. allerdings spricht er davon, dass man nicht dauerhaft mehr als 4000 I.E. einnehmen soll, wenn ich mich recht erinnere.

das ist dann aber eh ein anderes thema, wenn man sehr hohe dosen über einen langen zeitraum einnimmt. das würde ich persönlich zum beispiel auch nicht machen. wobei ich das auch nicht musste, da ich keinen starken mangel hatte.

t?uffafrmi


ich denke letztlich wie the caver:

Fazit: Man sollte sich drum kümmern, aber man sollte nicht glauben, dass man bei irgendwelchen Beschwerden nur Vitamin D nehmen muss um sie zum Verschwinden zu bringen…

daobxy


Den Beitrag fand ich nur sehr oberflächlich, vollkommen undifferenziert und es werden Aussagen getroffen, die man nicht verallgemeinern darf. Was z.B. verschwiegen wurde: Die DGE, die als Kritiker im Beitrag zu Wort kam hat den Grenzwert kürzlich deutlich erhöht. Warum wohl, wenn doch alles OK sein soll?

Ich war in den vielen Jahren zuvor immer häufig draußen, auch tagsüber oder zumindest am Nachmittag in der Sonne, aber dann oft und immer häufiger satt eingecremt mit LSF 20 und darüber. Ich wurde in den Jahren zunehmend häufiger durch schwere Infekte geplagt, mehrmals im Jahr mit schwerem Husten und Co.

Vor 3 Jahren ließ ich einen Test durchführen, in einem renomierten Labor vor Ort, das Ergebnis: < 4 ng/ml, nicht mehr meßbar. Mein HA verordnete mir 3000 IE/d, im Schnitt bis zum November nahm ich dann etwa 2000 IE/d, gleichzeitig war ich auch oft ohne Sonnenschutz draußen. Der Spiegel lag im November bei gut 30 ng/ml. Die Wintermonate nahm ich konsequent 3000 IE/d, der Spiegel lag Ende Januar bei 36 ng/ml, dh. ich konnte ihn gerade so halten, bzw. geringfügig steigern.

Die folgenden 2 1/2 Jahre war ist fast infektfrei, bei gleichbleibenden Lebenswandel. Meine Medis, wie Hustensaft gegen chr. Reizhusten und Co vergammelten unverbraucht. Bei den wenigen Male, wo sich sowas wie ein Schnupfen und Halsschmerzen ankündigte, war der Spuk nach wenigen Tagen vorbei, im Gegensatz zu den Vorjahren, als auf starke Halzschmerzen nach einigen Tagen immer eine Bronchitis und lang anhalten Reizhusten folgte.

Das letzte Jahr ließ ich es mit der Einnahme stark schleifen, ich bekam nach fast 3 Jahren im Herbst wieder eine schwere Bronchitis, im Frühjahr verweigerte mir mein HA einen Kontrolltest des Spiegels, ich vermute der war wieder im Keller. Ich sollte ihn vielleicht auf eigene Kosten wieder bestimmen lassen.

Ich nehme sonst keine Vitamin-Tabletten, meine Schilddrüsenhormone sind auch OK. Was ich zu bedenken möchte, daß die ganze Sonnenhysterie mit den Gefahren vor dem schwarzen Hautkrebs dazu führte, daß eine ganze Industrie prächtig daran verdiente und dicke und teilweise auch sehr teure Sonnenschutzcremes mit LSF von 30, 40 und mehr an das Volk brachte, die Menschen die Sonne mieden wie die Cholera und Pest, sich die Menschen sofort einschmieren, nie ohne 100% Schutz aus dem Haus gehen und durch die Blocker zuverlässig das Bilden von Vitamin D3 verhindert, mit der möglichen Folge, daß sich in den letzten 10 bis 20 Jahren ein chronischer Mangel unter der Bevökerung manifestiert.

Ich glaube, daß bei mir das die Ursache war.

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