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Bypass nach 3 Tagen verstopft?

s}chmal4spurr-am\bo hat die Diskussion gestartet


Ich hab mal wieder ne Frage wegen meinem Papa. Er hat letztes Jahr im Februar einen Bypass von der Leiste bis knapp übers Knie bekommen. Eine Zeitlang ging auch alles gut, er konnte sich wieder schmerzfrei bewegen, mit dem E-Bike fahren etc. Vor ein paar Monaten hat er Schmerzen in der Hüfte bekommen. Ist daraufhin zum Orthopäden, der nix gefunden hat. Im CT sah man nur minimale altersbedingte Abnutzungen. Er hat Krankengymnastik bekommen und gut wars. Aber die Schmerzen blieben. Vor nem Monat hat er sich dann Krücken geholt, da er keien 200 m mehr gehen konnte. Auch damit gings wieder minimal besser. Vor ner Woche hat er dann auch noch im Knie sehr starke Schmerzen bekommen, so dass er doch endlich mal ins Krankenhaus gefahren ist. Dort haben sie festgestellt, dass der Bypass verstopft ist. Am Donnerstag wurde er wieder operiert und der Bypass oben an der Leiste wieder freigemacht. Laus Aussage meines Papas war da eine "zähe Masse" drin. Ich habe ihm am Freitag besucht, da hing er an der Schmerzpumpe, aber er meinte es ginge ihm den Umständen entsprechend gut. Nur das Knie täte ihm weh. Allerdings dachte er dass das davon käme, dass nun wieder Blut unten ankäme.

Heute morgen habe ich mit ihm telefoniert, da ging es ihm gut. Er meinte er könne schon aufstehen und freue sich auf seinen Enkel der ihn heute mit meiner Mama besuchen kommt. Ich fragte ihn nach den Schmerzen und er meinte er wäre schmerzfrei. Er hätte nur so ein komisches Kribbeln in den Füssen, das solle später im CT abgeklärt werden.

Am Nachmittag kam dann meine Mama und hat meinen Sohn gebracht und meinte dass es Papa schlecht ginge. Er hätte so starke Schmerzen, dass er nicht mehr alleine ins Bett kam. Angeblich wäre der Bypass nun wieder verstopft. Morgen wird er wieder operiert. Eigentlich hätte er morgen "nur" einen Stent im Bauchraum bekommen sollen, aber nun machen sie das Bein wieder auf und legen evtl im Unterschenkel einen zusätzlichen Bypass.

Komischerweise kam auch an dem Tag als er stationär aufgenommen wurde seine Tachykardie zurück, die seit November 2013 (nach dem Herzkatheter) weg war....

Das kann doch nicht sein, dass so etwas innerhalb von 3 Tagen passiert, oder? :°( Mein Papa nimmt doch u.a. auch Blutverdünner.....

Antworten
C6ha-Txu hat geantwortet


Das kann doch nicht sein, dass so etwas innerhalb von 3 Tagen passiert, oder? :°( Mein Papa nimmt doch u.a. auch Blutverdünner.....

Ich kenne das nicht von den Beinen, aber vom Herzen. Dort ist der Verschluss von Bypässen in so kurzer Zeit trotz Bluverdünnung selten, aber möglich.

Gruss & gute Besserung für den Vater

Cha-Tu

sbchm>alsFpurrWamxbo hat geantwortet


vielen Dank lieber Cha-Tu!

ich habe gestern noch bisschen im Internet gestöbert und habe gelesen, das kunststoffbypässe wohl gefährdeter sind als venöse. Mein Papa hatte einen Kunststoffbypass.

Momentan liegt er im OP. Aber was ist, wenn er wieder verstopft? Man kann ihn doch nicht alle paar Wochen in Vollnarkose legen um das Ding frei zu machen.... Gibt es da Optionen? Oder ist die einzige Option irgendwann das Bein abzunehmen?

C-ha-Txu hat geantwortet


Hallo, SSR,

wie gesagt, ich kann nur fürs Herz reden, obwohl ich denke, dass das da ähnlich ist. Beim Herzen ist es so, dass die Bypässe zunächst einmal relativ leicht wieder zugehen. Wenn das dann aber einmal korrigiert wurde, sind sie in den allermeisten Fällen durchlässiger und stabiler. Allerdings sind die Bypässe am Herzen immer organisch, nicht künstlich... Wie das bei künstlichen Bypässen ist, weiss ich leider nicht.

Schönen Gruss

Cha-Tu

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