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3 Jahre Eisenmangel, Blutmangel – schlechter Arzt?

sgaut3elle hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe [[http://www.med1.de/]] Gemeinde,

durch Google trifft man das eine oder andere mal hier aufs Forum falls man sich mal über die Beschwerden informiert welche man ab und dann hat. Nur diesmal habe ich selber ein Anliegen welches mir seit Monaten den Schlaf raubt.

Erstmal zu mir:

Ich bin 49 Jahre Jung ( ;-) ), und leide seit vielen Jahren an den verschiedensten Krankheiten. Zum einen haben wir dort Rheuma, eine Schilddrüsenerkrankung ( Unterfunktion ), eine zweite Milz (Krankheit?) und den im Titel bereits genannten Eisenmangel, Blutmangel und zu hohem Blutdruck. Außerdem leide ich seit über 10 Jahren an Schlafmangel (2-3std. Tägl.).

Nun zu meinem Problem:

Ich gehe seit letztem Jahr Februar regelmäßig zum Arzt für Inneres. Durch meinen Akuten Eisenmangel musste mir durch 17 Infusionen Eisen zugeführt werden, da ich die Medikamente die mir mein Arzt verschrieben hat ( Eisenpräparate ) nicht vertragen hab. (Februar 2013 – Mai 2013).

Die Werte nach der Behandlung: Ferritin: 81ng/ml | Hämoglobin: 11.6g/dl.

Nachdem diese Behandlung durchgeführt wurde bin ich im September zur Nachkontrolle (mir ging es nicht gut) gegangen. Dort wurde mir wieder Blut abgenommen und die Werte sind drastisch gesunken, was den Arzt nicht wirklich beeindruckt hat.

Das waren die Werte im September: Ferritin: 9ng/ml | Hämoglobin: 12.2g/dl

Zwei Monate später wurde ein Termin vereinbart zur erneuten Blutabnahme, da der Arzt meinte wir müssten die Werte unter Kontrolle behalten.

Das waren die Werte im November: Ferritin: 6ng/ml | Hämoglobin: 11.5g/dl

Auf diese Ergebnisse hin hat der Arzt wieder vorgeschlagen die Werte unter Beobachtung zu halten, und mich angewiesen zum Gynäkologen zu gehen. (Da ich einige Zeit nicht mehr dort war.)

Nach fast 2 Monaten hatte ich den nächsten Termin beim Arzt zur Blutabnahme, und die Werte fielen immer weiter.

Das waren die Werte im Januar 2014: Ferritin: 4ng/ml | Hämoglobin: 11.2g/dl

Diesmal teilte mir der Arzt mit, das ich unter Blutarmut leide. Da ich seit Monaten auch starke Ansammlungen von Wasser im Linken Fuß hatte, und auch sehr starke Schmerzen dadurch – erklärte das der Arzt auch mit der Blutarmut, aber zu den Schmerzen äußerte er sich nicht. Auch sagte er das mein hoher Blutdruck davon kommt, dass mein Herz durch die Blutarmut viel stärker Arbeiten muss, und sich alles wieder ergibt wenn die Blutarmut verschwunden ist.

Ich war etwas mehr besorgt als sonst, da ich mich rund um die Uhr ausgelaugt und schwach fühle. Der Arzt wies mich dann an, Termine zur Magenspiegelung zu machen obwohl ich keine Beschwerden (Blut im Stuhl etc.) habe (Wurde von meinem Rheuma Arzt getestet). Nach meiner Anfrage ob ich den wieder Eisen zugeführt kriegen könne da es es mir sehr sehr schlecht ging, und etwas gegen meine unausstehlichen Schmerzen im Knöchel ( Kein Rheuma! ) haben könne erwiderte er trocken mit "Nein."

Mitte Februar bin ich dann zum Gynäkologen gegangen, ohne jegliche Ergebnisse welche auf Blutverlust und Krebs hindeuten. Da mein Gesundheitszustand sich immer mehr verschlechtert hat bin ich vor ein paar Tagen in eine Akut-Sprechstunde gegangen, und musste zu einer Vertretungsärztin. Dort musste ich mir sagen lassen das alles okay ist. Ich bin zwei Abende vorher fast ins Krankenhaus gegangen da meine Schmerzen im Fuß extrem stark waren und der Knöchel aufs doppelte angeschwollen und tiefrot war. Mir wurde dann wieder Blut abgenommen auf den verdacht von Gischt, was ich natürlich nicht habe. Und auf mein klagen von extremen Schmerzen schlug mir die Ärztin vor zu meinem Psychologen zu gehen. Zudem war meine Rötung im Knöchel während des Arztbesuches zurückgegangen da ich diesen zwei tage zuvor mit Voltaren Schmerzgel behandelt habe, was mir etwas Linderung verschafft hat.

Jetzt mag sich einer fragen wieso ich das alles hier niederschreibe.

Die Antwort ist simpel: Ich bin verzweifelt da mir einfach keiner helfen will oder kann, da ich trotz dieser akuten Sachen nur alle zwei Monate Termine bekomme und nach meinem Verlangen nach gelinderten Schmerzen ich wie ein Geisteskranker Mensch abgestempelt werde. Mein Körper ist langsam am Ende, ich habe einen 6 Personen Haushalt zu schmeißen und das fällt Tag für Tag immer schwerer. Selbst die normalen Hausarbeiten fallen mir unendlich Schwer, da durch kurze Anstrengungen sofort Atemnot und Erschöpfung einsetzt.

Ich möchte jetzt von ihnen wissen, soll ich den Arzt wechseln oder ist dieses Verfahren bei dieser Erkrankung normal? Ist es normal das alle 2 Monate Blut abgenommen wird bei diesem rapiden Abfall? Und ist es vertretbar das mir auch kein Eisen mehr zugeführt wird obwohl ich so gut wie nichts im Köper habe?

Ich würde mich auf Antworten oder Vorschläge freuen, da ich wirklich körperlich am Ende bin!

Gruß,

Sautelle

Antworten
SkchlitzNauge6x7 hat geantwortet


Ich glaube, Du steigerst Dich da in etwas hinein. Klar, man sollte Eisen geben aber dass es sich hier um einen dramatischen "rapiden" Abfall handelt, weil der Wert um 0,5 gefallen ist – das ist nicht gegeben.

Für einen Arzt schellen die Alarmglocken ab einem Wert von 9 abwärts.

Du schreibst von einem 6 Personenhaushalt. Wo kannst Du Dich da entlasten lassen, wer hilft Dir da? Wo setzt Du da Grenzen? Was tust Du genau, um Dich selbst wohler zu fühlen? Da mußt Du ansetzen. Du scheinst einfach überlastet zu sein, der Stress schlägst sich bei Dir nieder. Burn-out Symptome. Könntest Du mal eine Reha beantragen?

Und der Fuß hat nichts mit dem HB-WErt zu tun. Du wirfst alles in einen Topf. Da solltest Du noch einmal zum Gefäßspezialisten oder zum Rheumainternisten. Wäre das Herz schwach, würde auch der andere Fuß einlagern.

Du könntest auch noch einmal zu einem Hämatologen gehen, der sich das mit dem Eisenmangel noch mal angucken kann. Der hat auch ein ganz anderes Budget für Blutabnahmen als der Hausarzt.

H#inaxta hat geantwortet


Ferritin von 81 auf 9 im Zeitraum von Mai bis September – das würde mir auch zu denken geben, auch wenn der Hb augenscheinlich "ok" ist. ":/

siaut{el-le hat geantwortet


Ferritin von 81 auf 9 im Zeitraum von Mai bis September – das würde mir auch zu denken geben, auch wenn der Hb augenscheinlich "ok" ist.

Genau deshalb habe ich hier alles niedergeschrieben, da ja oft immer wieder Informationen erst zum Schluss nachgereicht werden dachte ich mir ich schreib gleich alles zum Anfang um Rästelraten zu vermeiden.

Außerdem tut meine Familiäre Situation nichts zur Sache Herr Schlitzauge. Dadurch wird mein Fuß nicht dick und mein Blut nicht weniger. Nur mein Körper macht einfach nicht das was ich möchte.

Noal_a85 hat geantwortet


Hast du denn aktuelle Werte?

Auch von der SD? Welche Dosis LT nimmst du? Solche Wasseransammlungen sind in der Unterfunktion häufig.

Die Magenspiegelung fand ich shcon gerechtfertigt denn wenn jemand so einen starken Abfall des Ferritin hat, liegt der Verdacht nahe dass man irgendwo Blut verliert. Gynäkologisch scheint ja alles ok. Wieviel blutest du pro Tag und wie lange geht die Periode?

aEgnes hat geantwortet


Wie ist Deine Ernährung? Nimmst Du Medikamente? Wie ist Deine Periode? Was soll die Ursache des geschwollenen Fußes sein? Nur Fuß oder ganzes Bein?

sFa utFelle hat geantwortet


Hallo Nala85,

Aktuelle SD Werte habe ich leider nicht, meine LT Dosis ist 150.Periode: 4 stärkere danach 2 Normale bis fast gar nicht, seit einem Monat aber gar nicht und davor nur ein kleines bisschen.

Hallo agnes,

Ernährung ist durchschnittlich, ich achte jetzt nicht darauf das ich mich irgendwie besonders Ernähre, mit viel Fleisch auf rat des Arztes.

Medikamente die ich zu mir nehme: Tyraxin Henning 150mg (Schulddrüse), Lodotra Cortison 5mg (Gegen Morgensteife beim Rheuma) und wenn es nicht mehr geht mit dem Fuß dann auch ab und an Ibuprofen 400-600mg. Periode ist oben beschrieben. Der Arzt sagt das die Schwellung durch meine Blutarmut kommt und eine Wasseransammlung sein soll, da mein Herz viel arbeiten und es irgendwo einen Stau geben wird, bei mir halt im Fuß (?). Es ist wohl für den Eisenmangel "Normal". Nur der Linke Knöchel und Hacken ist geschwollen und der Schmerz ist im Knöchel, und zieht sich bis in die Waden. Sind auch definitiv keine Rheuma Schmerzen, hab diese schon seit Jahren und weiß wie sich die Anfühlen.

Danke für die vielen Antworten!

c\hi hat geantwortet


Cortison kann doch auch Wassereinlagerungen begünstigen, oder irre ich mich?

Wann wurde denn die SD zum letzten mal kontrolliert?

NWalax85 hat geantwortet


Da würde ich mal aktuelle Werte machen lassen :)z

Und eventuell auch die Sexualhormone wegen dem Zyklus.

d@edvilwindilsguixse hat geantwortet


Der Rat, viel Fleisch zu essen, erscheint mir eher zweifelhaft. Die einzige Fleischsorte, die wirklich viel Eisen enthält, ist Schweineleber – und regelmäßig viel Fleisch zu essen, davor wird zumindest von meiner Krankenkasse eher gewarnt. Die Naturheilkunde bringt Rheuma, Gicht und überhaupt die Neigung zu Entzündungen aller Art u.a. mit zu hohem Fleischkonsum in Verbindung; beurteilen kann ich das nicht, aber ich denke, Ernährungsempfehlungen sollten eher von einem Spezialisten kommen als vom Hausarzt.

Beschwerden wie die deinen auf die Psyche zu schieben, ist eine Unverschämtheit- "das ist psychosomatisch" bedeutet i.d.R. nichts anderes als "davon habe ich keine Ahnung, das will ich aber nicht zugeben". Ein redlicher Arzt überweist in dem Fall!

aXgnxes hat geantwortet


Der Arzt sagt das die Schwellung durch meine Blutarmut kommt

Unsinn. Warst Du damit bei Deinem Rheumatologen?

Was ist bei der Magenspiegelung herausgekommen? Mit Cortison und Ibuprofen kann man sich ja schon eine Gastritis ranzüchten, die eine Anämie verursacht.

s,autelxle hat geantwortet


Der Arzt weiß ja von meinem Cortison und den anderen Medikamenten, und hat mich bisher darauf nicht hingewiesen.

Meine Schilddrüse wird regelmäßig jedes Jahr einmal per Ultraschall kontrolliert, und Blutwerte werde auch ab und dann mal mitkontrolliert (2x im Jahr). Alles in Ordnung seit Jahren.

cahi hat geantwortet


Hast du dir die SD-Werte mal aushändigen lassen? Wenn nicht, kann ich dir das nur ans Herz legen. Oftmals werden gar nicht alle relevanten Parameter bestimmt oder nicht ausreichend beurteilt. Als Beispiel: Es ist wichtig, dass der ft4-Wert im Normbereich liegt. Es ist aber ebenso wichtig zu wissen, WO der Wert im Normbereich liegt. Einige Ärzte, die ich bisher kennengelernt und von denen ich gelesen habe, interessieren sich nicht so sehr dafür.

Bzgl. des Cortison: schau mal bitte in die Packungsbeilage. Ich bin mir sicher, dass Wassereinlagerungen und Ödeme eine häufige Nebenwirkung sein können.

Srunf$lowe*r_7x3 hat geantwortet


Bei den Eisenwerten wäre eine Behandlung schon angemessen. Und v.a. eine Suche nach den Ursachen. Evtl. liegt's an der Regelblutung, evtl. gibt's andere Gründe. Bei mir wurde (bei ähnlichen., ständig abstürzenden Werten) Magen- & Darmspiegelung gemacht, um Blutungsquellen auszuschließen. Danach eine mangelnde Eisenresorption festgestellt in Kombi mit starken Regelblutungen. Also hänge ich intervallmäßig immer an der Infusion. Ein paar Monate ohne, dann geht's mir mies = der Mangel ist da = Krankenkasse zahlt die Behandlung dann.

Nervig, aber nicht dramatisch. Aber halt im Vorfeld umfassend abgeklärt. Was bei Dir fehlt.

Rheuma: Welche Medikamente nimmst Du? Einige davon sind ja auch nicht sooo magenfreundlich...

Dein Fehler ist, dass Du irgendwie ALLE Baustellen in einen Topf wirfst. Geh' mit den unterschiedlichen Sachen (Eisen, Fuß) zu unterschiedlichen Ärzte, hole Dir Zweitmeinungen ein – und sieh dann weiter.

sgautexlle hat geantwortet


Unsinn. Warst Du damit bei Deinem Rheumatologen?

Ich war beim Rheumarzt letzes Jahr und nach einer Röntgenaufnahme wurde alles als okay befunden.

Was ist bei der Magenspiegelung herausgekommen? Mit Cortison und Ibuprofen kann man sich ja schon eine Gastritis ranzüchten, die eine Anämie verursacht.

Der Termin der Magenspiegelung muss noch gemacht werden, und die Blutarmut hab ich schon gehabt bevor Rheuma bei mir festgestellt wurde. Nur war sie damals sehr sehr gering.

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