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Morgen Termin zum Herzkatheter und riesen Angst

MRaxoPaDy}ne8x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen!

Vielleicht kann mich jemand ein wenig Beruhigen ich hock wie auf Kohlen. :-/

Ich hab morgen im Krankenhaus einen Termin zum HK wegen einen bei mir immer auftretenden belastungsindizierten Linksschenkelblock ab einer bestimmten Pulsfrequenz, der abgeklärt werden soll, damit auch wirklich keine KHK dahinter steckt, da ich immer einen Druck in der Brust verspüre, wenn dieser auftaucht.

Keine Ahnung ob das morgen schon gemacht wird oder erst am nächsten Tag, wobei mir ersteres lieber wäre dann hätte ich es hinter mir.

Hab schon alle möglichen Untersuchungen hinter mir u.a. eine Myokardszintigraphie, die zwar auffällig war, aber diese Auffälligkeit wahrscheinlich vom LSB kommt und meist keine reale Ischämie darstellt, was man aber auch wieder nicht komplett ausschließen konnte und deswegen soll der HK gemacht werden.

Allein wenn ich daran schon denke bekomm ich Panik, was da für Komplikationen auftreten können mit Herzinfarkt usw. aber ich muss das machen lassen um endlich Gewissheit zu haben. :°(

Wer hat alles schon einmal einen machen lassen und wie war es?

Kann man sich gut Beruhigungsmittel geben lassen, dass einem alles egal wird?

Liebe Grüße!

Antworten
I0n-*Kogx Nito hat geantwortet


also ich kann dir nur was von der anderen seite erzählen.

meine kardiologen-verwandtschaft geht morgens mit dem hund raus,

kurz in die klinik in den herzkatheder (bei notfall eingeschoben, eigentlich frei) und ist dann kurz danach völlig unspektakulär schon wieder bei uns am frühstückstisch. das ist nichts, was groß aufregt oder groß nachbearbeitet wird.

I^n-Kxog xNixto hat geantwortet


und bei meinem mann ist das schon mal gemacht worden, als er einen laufenden infarkt hatte (zur gefäßöffnung) und der hat auch nichts wildes erzählt, er war bei bewußtsein.

Shusa~n MaxcD hat geantwortet


Ich kann Deine Angst verstehen. Aber es ist nicht so schlimm, wie Du annimmst.

Du bekommst ein Beruhigungsmittel. Wenn nicht freiwillig, dann laß es Dir geben. Je nachdem, über welche Arterie die Koro gemacht wird (Oberschenkel oder Arm), kannst Du sogar danach aufstehen (Arm). Das ganze dauert etwa 45-60 Minuten.

Ich hatte die Untersuchung noch nicht, arbeite aber in dem Bereich. Mein Dad hatte inzwischen vier(!) Koros, die letzte über die Armarterie. Er sagte immer, daß ein Zahnarzttermin unangenehmer sein kann :-/

Und in der ganzen Zeit, das sind immerhin jetzt über 10 Jahre, ist keinem Patienten ernsthaftes passiert :)^

M@axP-aynxe85 hat geantwortet


Vielen Dank für eure Beiträge das beruhigt mich dann doch ein wenig.

@ Susan

Werden bei euch viele HK am Tag bzw. im Jahr gemacht?

Was ist üblicher über den Arm oder die Leiste reinzugehen?

C\ha-Txu hat geantwortet


Hallo, Max,

ich hatte so eine Untersuchung schon 6mal in 19 Jahren. Ich denke, wenn das Nutzen-Risiko-Verhältnis stimmt, ist das eine gute und richtige Sache. Und bei Dir scheint dieses Verhältnis zu stimmen, denn der LSB muss abgeklärt werden. Ich habe so einen LSB auch (allerdings dauerhaft), bei mir steckt eine KHK dahinter.

Falls Du wissen willst, wie eine solche Untersuchung abläuft: ich habe vor wenigen Tagen einer anderen Userin beschrieben, wie das geht. [[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/672642/20630271/ Schau mal hier (Klick!).]]

Alles Gute für morgen.

Gruss

Cha-Tu

CBha2-Tu hat geantwortet


Was ist üblicher über den Arm oder die Leiste reinzugehen?

Bei KHK-Verdacht ist die Leiste sinnvoller.

Gruss

SRus.an $MacxD hat geantwortet


Ja. Wir haben zwei Plätze für die Koro. Es ist unterschiedlich. An manchen Tagen sind es wenige, an anderen Tagen dann stündlich. Da kommen schon einige zusammen.

Die Entscheidung, wo reingegangen wird, trifft der untersuchende Arzt. Für den Patienten ist der Zugang über den Arm im Anschluss angenehmer, weil Du aufstehen kannst. Beim Zugang über die Leiste musst Du danach einige Stunden liegen. Aber wie Cha-Tu sagte: es ist eine gute und richtige Sache! Ich sehe eher mehr den Nutzen als das Risiko! Klar darf man das Risiko nie außer acht lassen, es besteht auf jeden Fall!

S=usan nMacD hat geantwortet


Ah Cha-Tu, Du kennst den Zugang über die Arterie über den linken Ellenbogen! Mein Chef macht den über die Arterie am Handgelenk des rechten Arms! Wobei der ein "Liebhaber" der Leiste ist. Aber er sagt: wenn es am Arm geht, dann ja.

Cbha:-xTu hat geantwortet


Mein Chef macht den über die Arterie am Handgelenk des rechten Arms!

Ja, da habe ich auch schon von gehört, aber noch nicht selbst erlebt.

Gruss

svternxke hat geantwortet


Bei meinem letzten Krankehausaufenthalt hatte ich zwei Damen bei mir liegen bei denen es über die Arterie am Handgelenk gemacht wurde.

Vorteil war das sie sofort als sie auf dem Zimmer waren wieder laufen konnten.

M8axPa{yn<e8x5 hat geantwortet


Vielen Dank nochmal ist sehr beruhigend.

@Cha-Tu Ich hab vorhin bereits ein wenig gesucht und einen älteren Beitrag von dir gefunden, indem du den Ablauf beschrieben hast.

Da stand was davon, dass es vorkommen kann, dass man ein Engegefühl während der Untersuchung verspürt? :-/

Gab es bei all den Kathetern, die du schon machen lassen musstest, einmal Komplikationen?

C%hga-xTu hat geantwortet


Hallo, Max.

Da stand was davon, dass es vorkommen kann, dass man ein Engegefühl während der Untersuchung verspürt? :-/

Ja, aber das ist nicht schlimm. Wenn der Katheterkopf ("Sonde") in das Hauptkranzgefäss eingeschoben wird, kann es dort zu einer sehr kurzzeitigen Verengung kommen, und die kann etwas schmerzen ("Druckschmerz"). Aber das ist eine Sache von Sekunden. Wenn Du Angst davor hast, kannst Du den Untersucher oder die Assistentin bitten, Dir vorsorglich Nitrospray zu sprayen, dann spürst Du nichts. Allerdings kann das Spray kurzzeitig Kopfschmerzen machen, ist eine häufige Nebenwirkung, die aber nach wenigen Minuten wieder weg ist.

Gab es bei all den Kathetern, die du schon machen lassen musstest, einmal Komplikationen?

Nein, noch nie, ausser eben diesen leichten Druck, aber das ist für mich keine Komplikation. Ich war ja auch sehr lange in Herzsportgruppen und Selbsterfahrungsgruppen für Herzkranke, und hatte dadurch Kontakt mit hunderten (!) Herzpatienten. Und da war nicht ein einziger dabei, bei dem es relevante Komplikationen gab.

Ich sage nicht, dass es keine Komplikationen geben kann. Aber ich kenne niemanden, der schon welche hatte. Selbst meine schwerst herzkranke Mutter, die weit über 70 war, hat noch mehrere Katheteruntersuchungen mitgemacht, ohne dass es Probleme gab. Und das war in den 90er Jahren. Heute ist das NOCH sicherer.

Wegen Herzstolperern oder sonstigen Kleinigkeiten würde ich niemandem empfehlen, eine Katheter-Untersuchung zu machen. DAFÜR ist das Risiko zu gross, denn Stolperer sind "nix". Aber bei einem LSB sollte die Ursache gefunden werden. Ein RECHTS-Schenkelblock hat bei jüngeren Menschen meist keine krankhafte Ursache. Ein LINKS-Schenkelblock aber ist immer ein Ergebnis, das näher untersucht werden muss.

Gruss

Cha-Tu

MvaxPajynce8x5 hat geantwortet


Hallo Cha-Tu,

naja gut, dann wird bei mir hoffentlich schon auch alles ohne Probleme verlaufen und ich denke, bei meinem belastungsindizierten LSB hat der HK dann schon seinen Nutzen, auch wenn man nicht davon ausgeht, etwas zu finden, aber man will eben vollständige Klarheit bei mir, dass alles i.O. ist und ich auch.

Noch etwas wie geht es einem danach?

Ist man schlapp oder einem schwindelig von dem Kontrastmittel?

CDh@a-\Tu hat geantwortet


Ist man schlapp oder einem schwindelig von dem Kontrastmittel?

Wenn über die Leiste gegangen wird, dann musst Du ca. 6 Stunden liegen und solltest Dich dabei wenig bewegen, damit die Einstichstelle gut abdichtet. Übel war mir nie, auch nicht schlapp. Mich hat nur das Liegen genervt. Und auch, dass man sich danach 48 Stunden nicht duschen sollte (wegen der Narbe in der Leiste; sofern bei Dir die Leiste genommen wird).

Alles Gute für morgen, Du kannst ja hier mal berichten, wie es war.

Gruss

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