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Bnp über 1200 und EF magere 33%, Was nun?

D0exterx89 hat die Diskussion gestartet


Letzte Woche die schock Diagnose Herzschwäche, nach Myokarditis. Zurzeit lege ich im Krankenhaus und warte ob sich die EF von 33% und der Bnp mithilfe der Medis sich verbessert!

Die Ärzte meinen, ich soll mir keine großen Hoffnungen machen, da in der Biopsie keine Viren mehr nachweißbar sind: Die EF wird wohl so bleiben!

Allerdings gehen die Meinungen da weit auseinander. Einige haben die Hoffnung das sich die Ef auf 40% -45% verbessern könnte!

Ich habe keine Ahnung…… was das für mich heißt

Werde ich wieder ein normales Leben leben können?

Gibt es hier (junge)betroffene die mir ein wenig Klarheit verschaffen können?

Ich schätze mal Arbeiten, Sport, Feiern und Frauen wird nicht mehr gehen ??? ???

Antworten
C9ha-xTu


Also, ich wundere mich darüber, dass Ärzte einem jungen Menschen sagen, er solle sich keine Hoffnungen machen, dass der EF noch weiter ansteigt. Erstens ist das völlig unsensibel, und zweitens kann man das so nicht sagen. Ich habe schon "Fälle" in unserer Herzgruppe gehabt, die nach einem EF von 18 oder 20% wieder auf 40% gestiegen sind. Jeder Mensch ist ein Individuum, und wie er eine Krankheit überwindet und ausheilt, das kann man kaum allgemeingültig sagen.

Wenn Deine Herzschwäche gut therapiert wird (Medikamente, und sobald es möglich ist Herzsport), sehe ich durchaus Chancen, dass der wieder auf 45%. ggfs. mehr steigt.

Werde ich wieder ein normales Leben leben können?

Hier kommt es einfach darauf an, wo Dein EF am Ende liegen wird, wie Du Dich fühlst, wie schnell Du Atemnot bekommst, usw.

Ich schätze mal Arbeiten, Sport, Feiern und Frauen wird nicht mehr gehen ??? ???

All das wird wieder gehen. Auch mit 33%. Du solltest aber unter sportärztlicher Anleitung so schnell wie es in Deinem Fall möglich ist, mit einer Deinem Zustand angemessenen sportlichen Betätigung beginnen. Sprich mal mit dem Physiotherapeuten oder der Physiotherapeutin im Krankenhaus. Natürlich musst Du Dich jetzt erst einmal schonen, das ist klar. Aber auch Menschen mit Herzschwäche können und sollen sich körperlich betätigen, sobald die ärztlicherseits möglich ist. Lebenslange Schonung ist da das verkehrteste, was man tun kann.

Aber wie gesagt: Das alles müssen die Ärzte entscheiden. Was ICH Dir empfehlen würde, ist, eine Reha zu machen (Beim Antrag kann Dir der Sozialdienst des Krankenhauses helfen). Das baut Dich körperlich auf, und hilft auch, seelisch mit all dem ein Stück weit fertig zu werden. Mittelfristig empfehle ich sowieso bei plötzlicher Herzkrankheit eine begleitende Psychotherapie, denn das steckt niemands locker weg.

Gruss

Cha-Tu

DIe[xDter89


Nur noch Kontrolle Untersuchungen! Ultraschall, Blutabnahme, Röntgen und dann Stunden über Stunden im Krankenhaus liegen!

Bald kommt der Herzkatheder und dann vielleicht Defi Implantation!

Wie kann man denn mit 33 normal leben? Gesunde haben doch doppelt so viel, über 60%

Das Herz wird doch immer schlechter? Wie soll sie denn verbessern?

Ich nehme schon jetzt so viel Medikamente!

Scheiße ich würde so gerne weglaufen

Dazu kommt ich bin alleine, kein Kontakt zu Eltern und kaum Freunde

Wie man sich die Überlebensstatistiken von 5 Jahre liest, wird einem schlecht!

Was mache ich mit den 5 Jahren?

E6hemalioger Nutzeyr (#46-7193)


Cha-Tu hat dir schon ein paar wirklich tolle Tipps gegeben.

Wie man sich die Überlebensstatistiken von 5 Jahre liest, wird einem schlecht!

Auch dazu, Cha-Tu hats oben bereits erwähnt – jeder Patient ist mit 'seiner' Krankheit und die Art wie er damit umgeht einzigartig.

Das sind Statistiken, nicht mehr und nicht weniger, versteif dich nicht so sehr auf diese Zahl. Positiv kommt noch hinzu, dass du sonst ein junger Mensch bist, der jetzt eben ein Herzproblem hat. Viele andere Patienten, auf die ein Großteil dieser Statistiken fußt, sind in deutlich gehobenerem Alter und haben zusätzlich noch andere, oft schwere, Erkrankungen.

Das was du aus deiner Zeit machst, egal ob es jetzt, 5, 10 oder 20 Jahre sind, entscheidest nur du. Keine Statistik!

Dyexte1r89Uy


Hallo ich bin es wieder:

Meine Situation wird nicht besser. Die EF bewegt sich zwischen 18-23% und ich leide öfters unter Atemnot, außerdem wird mir eine Transplantation empfohlen, die ich nicht möchte.

Auf gut deutsch gesagt, möchte ich sterben. Ein Leben mit Transplantieren bedeutet Komplikation, Medikamente einnahmen, Routine Untersuchungen und Nebenwirkungen der Medics das alles muss nicht sein.

Und ein Leben mit 20% EF ist auch kein Zuckerschlecken.

Ich stehe momentan in der sche** und weiß nicht weiter. Wie soll ich es meine Eltern sagen, dass ich sterben möchte und wie soll dieses qualvolle Leben schnellst möglich beenden?

Was ich wäre wenn ich noch weitere Jahre leben muss. Das könnte nicht ertragen:

Jeden Tag im Bett liegen und nix tun….. wenn ich sehe was für ein Leben haben könnte ich weinen…

s+o8phicxa


Ach Dexter89y,

ja, ich kann verstehen, dass Du angesichts Deiner Situation sterben möchtest und dennoch vielleicht gelingt es Dir, nicht allen Mut zu verlieren und ein winziges Stück Vertrauen in die Möglichkeit kleiner Heilschritte zu entwickeln.

Liebevolle tröstende Grüße an Dich, Rosen und Heilkraft @:) @:) @:) :°_ :)* :°_ @:) @:) @:)

sophica

C<ha-Txu


Hallo, Dexter,

bitte wende Dich an einen Psychotherapeuten. Dass Du angesichts dieser Umstände in einer schweren Depression steckst, ist völlig "normal", das ginge jedem so. Aber man kann auch trotz Herzkrankheit aus so einer Depression rauskommen, es können wieder lebens-werte Aspekte im Leben entstehen bzw. man kann sie wieder sehen lernen, aber dazu braucht man psychotherapeutische Hilfe.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

D=extteBr89xy


Wie denn eine Depression? ???

Ich liege den ganzen Tag im Bett und tue nichts. Ein fremdes Organ kommt nicht in Frage und ich versteh es nicht wieso man mich am Leben erhalten will, damit ist niemanden geholfen.

Ich habe halt Pech gehabt und das akzeptiere ich.

Ein Leben mit tägliche Medikamente, Untersuchungen usw. ist nicht das Wahre und mein Leben sollte so sein wie von meinen Kumpels, die haben Spaß: Party, Alkohol, Frauen, Job, Geld und und…

Und da bin ich, der Hartz 4 Empfänger.. mit einer Herzschwäche im Endstadium.....

DHext~er89y


Ich habe meine Entscheidung getroffen und werde heute das Krankenhaus verlassen. Jetzt bleibt es nur noch abzuwarten bis ich endlich sterbe... man war das ein kack leben...

Wisst ihr mein Leben war beschissen und das Witzige mein Tod wird noch beschissener...

Eine Sache, die im Forum so unterhaltet ist, wie kann man Todkranke Menschen mit normale Menschen in ein Forum zusammen bringen...

Man sieht Threads wie "diesmal finde ich mein Traummann" vs "Diagnose Krebs", "Bald Mamas" "Kilos runter", "Penis zu klein" vs

"Mama Todkrank" "Nieren Krebs"

Man wie können diese zwei Arten von Menschen unter einem Dach leben ?

Peace out..

Cuha-Txu


Hallo, Dexter,

ich finde Deine Entscheidung zwar falsch, aber ich respektiere sie. Ich hätte es zwar gut gefunden, wenn Du wenigstens einen VERSUCH einer Psychotherapie gemacht hättest, denn ich weiss aus eigener Erfahrung und auch durch die Erfahrung vieler anderer Patienten, dass eine Therapie hilft, manches in ganz anderem Licht zu sehen. Aber Du hast Dich entschieden, und ich will, kann und sollte da nicht weiter drängen.

Ja, manchmal wundert es mich auch, was für unterschiedliche Menschen es hier gibt: Menschen mit Mini-Problemen, und andere Menschen, die unter der Last ihrer schweren und lebensbedrohlichen Probleme zerbrechen.

Alles Liebe

Cha-Tu

Chind4erel.la68


@ Dexter89y

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