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Katheterablation bei Rhytmusstörungen, wer hat's gemacht?

CIurrxl hat geantwortet


Bei Euch allen klingen die Sachen irgendwie krasser als bei mir. So mit Vorhofflimmern und Herzrasen usw. Dagegen habe ich das Gefühl, dass ICH mit meinen permanenten Extrasystolen noch der Ober-Harmlos-Fall bin hier? ":/

C}orneHlia5x9 hat geantwortet


Das würde ich so nicht sagen. Es kommt auf den Leidensdruck an. Wenn der bei dir vorhanden ist, dann laß es machen.

B?lackQToxni hat geantwortet


Ach das ist ja interessant, du hast Extrasystolen und bei dir kann man eine Ablation machen? Sind das SVES oder VES und wenn es VES sind, sind die dann monomorph oder polymorph? Würde mich ja mal brennend interessieren wie man polytope ventrikuläre Extrasystolen durch eine Ablation unterbinden kann, wo die schließlich überall her aus den beiden Kammern kommen...

Mein Problem war immer, das man die Rhythmusstörung in der EPU nicht induzieren kann, wo nichts ist kann man natürlich auch nichts abladieren.

Ich würde eine Ablation auf der Stelle machen lassen, wenn es geht. Lieber so als ständig Medikamente einnehmen die auf Dauer die Nieren bzw. die Leber schädigen. Überleg es dir und denk dran was für ein weitestgehend beschwerdefreies Leben du genießen kannst =)

dsozibxal hat geantwortet


was meinst Du mit "Hrst"?

Herzrhythmusstörungen

Extrasystolen sind nicht immer harmlos, spätestens bei ventrikulären Salven sollten die Alarmglocken läuten.

Cpuorrsl hat geantwortet


@ dozibal

ich hab jetz schon so oft EKG's und Langzeit-EKG und Belastungs-EKG und kürzlich mit dem Eventrecorder rumgemacht... meine Ärztin bleibt dabei und sagt - meine Systolen sind nicht behandlungsbedürftig

p=aAkxk hat geantwortet


Hallo,

kurz zu meiner Person:

48 Jahre alt, 190cm, 90kg Leistunsgsportler (Kraftsport, Kampfsport)

ich hatte seit 03.2014 3x einen Anfall von Vorhofflimmern. 1x sogar mit Notaufnahme im KK.

Habe dann Betablocker, Xarelto und Flecainid verschrieben bekommen, das Vorhofflimmern ist damit sehr gut unterdrückt gewesen aber ich hatte mit schweren Nebenwirkungen zu kämpfen(Depression, Lustlos, müde etc.)

Habe dann nach einigen Versuchen mit Bisoprolol und pradaxa einen guten Kompromiss zwischen Nebenwirkungen und Nutzen gefunden.

Langfristig war mir die Abhängigkeit von den Medi's Bisoprolol 2,5mg 1-0-0, Pradaxa 150mg 1-0-1 zu anstrengend.

Bin beruflich viel unterwegs und vergesse immer wieder die Medi's am Abend. Habe mich dann im Juni im HZ Bad Krozingen vorgestellt, mein Anliegen war die PVI. Nach 4 Stunden Untersuchung Belastungs EKG etc. hat man mir dazu geraten da mit fortschreitendem Alter und Häufigkeit die Erfolgchancen einer PVI immer geringer seien.

Mitte Juli habe ich einen Termin für eine Katheterunersuchung bekommen, mit Stresshormonen konnten Rythmusstörungen hervorgerufen wrden die dann auch gleich abladiert wurden.

Das ganze dauerte ca 5.STD danach musste ich 8 STD liegen, bin am nächsten entlassen worden.

Habe bis heute keine Rythmusstörunegn, muss keine Medikamente mehr nehmen, treibe wie eh und je Sport.

So habe genug geschrieben, kann aus meiner Erfahrung heraus nur zu diesem Schritt raten.

Nur Mut

Grüsse

YgakatCootxo hat geantwortet


Hallo Zusammen,

@pakk Dein Bericht macht mir sooooo viel Mut. Vielen Dank dafür. :)z

Bei mir steht auch eine Kathederuntersuchung an, mit Ablation. Da die Rythmusstörung nicht aus dem Ausflusstrakt kommt ist sie schwieriger zu behandeln, lt. meinem Kardio nur 60% Chance....Ich ringe seither noch mit mir ob ich es wagen soll. Bei mir ist die Ausprägung auch sehr stark abhängig vom Stress. Wenn ich Deine Stellungnahme nun lese, habe ich die Hoffnung dass die Rythmusstörung bei mir auch mittels "Stressmedi" ausgelöst werden kann. Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn das ganze Gerumpel irgendwann Geschichte ist. x:) x:) x:)

Schönen Abend

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