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Todesursache Lungenemphysem

Kuatjezxz hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen.

Vor einer Woche ist meine Mutter sehr überraschend im alter von 47 jahren an einem Lungenemphysem gestorben. Sagen zumindest die Ärzte, man habe sie mit einem schaumpilz vor dem Mund aufgefunden und dies sei die Wahrscheinlichste Todesursache.

Seitdem beschäftigt mich, wie der Tod mit diesem hintergrund vonstatten geht.

Leidet die Person die an einem lungenemphysem stirbt? Sie war alleine zuhause, ging es "schnell"? Wurde sie eventuell ohnmächtig? Sie saß wohl noch auf der Couch.

Die Ärzte wollten mir dazu nichts sagen und auch sonst im Internet kann ich dazu nicht wirklich was finden.

Antworten
kwleiMner_`drac6henxstern hat geantwortet


Erst einmal herzliches Beileid :)* :)* . :°_

Mein Güte, deine Mama war ja gerade so alt wie ich :°(

Meines Wissens nach ist ein Lungenemphysem etwas was sich langsam entwickelt und wodurch die Lungenleistung immer weniger wird. Also etwas, was man auf jeden Fall merkt. Im Endeffekt ist ein Lungenemphsem so wie COPD, als nicht sworan man plötzlich verstirbt.

Bist du sicher, dass die Ärzte nicht von einer Lungenembolie gesprochen haben? Daran kann man wirklich innerhalb von Sekunden sterben, ist wie ein Schlaganfall oder Herzinfarkt, eben nur in der Lunge.

S|chlitz}auxge67 hat geantwortet


Oder war es ein Lungenödem? Da hat man auch einen schaumigen Mund.

K=a tQjezxz hat geantwortet


Ja das weiss ich halt leider nicht, weil die ärzte sehr kurz angebunden waren, die hohen herren...

COPD war auf jeden fall gefallen der begriff, kann das eine Lungembolie oder ödem auslösen?

KpaLtjezxz hat geantwortet


Hinzuzufügen ist das sie sehr starke raucherin war, ich war jedoch noch wenige stunden vorher und sie zeigte keinerlei symptome.

S&chljitz*augie67 hat geantwortet


WEnn sich fremde Ärzte dann damit auseinandersetzen müssen, suchen sie halt einen Grund und wegen des Rauches vermuten sie wohl eine chronische Lungenkrankheit. Ist eben der einfachste Weg, das zu erklären.

Um das aber genau sagen zu können, müßte man eine Obduktion durchführen. Vielleicht ist das etwas, was sie vermeiden wollten, weil sie ein Fremdverschulden aber mit Sicherheit ausschließen können.

Sie haben hier einfach eine mögliche Krankheit genannt, statt sich damit auseinander zu setzen.

Letztendlich ändert es leider nichts an der Tatsache, dass die Mutter verstorben ist. :°_

kbleineGr_drachxenstern hat geantwortet


Also an COPD kann man auf jeden Fall sterben, genau wie an einem Lungenemphysem.

Aber dem geht normalerweise ein längerer Krankheitsweg voraus und üblicherweise hat man das auch nicht schon mit Mitte 40.

Wusstest du denn nicht, dass deine Mutter offensichtlich schon länger lungenkrank war?

k$leineWr_drache.nstexrn hat geantwortet


Oh, hat sich mit deinem Post überschnitten ...

Also COPD hättest du auf jeden Fall mitbekommen, ich kenne 4 Leute, die das haben/ hatten und die sind schon im Sitzen halb erstickt, weswegen sie dann alle immer Sauerstoff bekommen haben..

K>atj:ezfz hat geantwortet


Es gab keine direkten zeichen dafür. Meiner großmutter gegenüber hat sie wohl mal geäußert selten schlecht luft zu bekommen, aber das wars.

Ich war halt sogar ca 8 stunden vorher bei ihr, sie hat nichtmal gehustet oder außer atem gewirkt...

aRgnexs hat geantwortet


Ist sie plötzlich zu Hause gestorben?

j~esZsexr hat geantwortet


Erstmal mein herzliches Beileid. Um mal auf deine eigentliche Frage zu kommen. Wenn deine Mama noch auf der Couch saß, hat sie vermutlich nicht sehr gelitten und es wird wohl ein Sekundentod gewesen sein. Tut mir trotzdem leid, dass du deine Mama schon so jung verloren hast.

C~ha]-xTu hat geantwortet


Hallo, Katjezz,

zuerst einmal mein herzliches Beileid zum Tod Deiner Mutter. Ich selbst habe COPD mit beginnendem Emphysem, und habe mir diese Frage auch gestellt:

Seitdem beschäftigt mich, wie der Tod mit diesem hintergrund vonstatten geht.

Leidet die Person die an einem lungenemphysem stirbt?

In der Regel gibt es bei COPD einen Prozess, der über die Stufen 0 bis IV abläuft, und in Stufe IV ist man meistens beatmet und in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Aber der Tod kann auf jeder der 5 Stufen auftreten, sogar auf Stufe 0 (das ist quasi eine Vorstufe), denn aufgrund spontaner mangelnder Sauerstoffzufuhr kann es zu einem spontanen Multiorganversagen kommen. Das ist aber sehr selten, normalerweise ist der jahre- oder jahrzehntelange Leidensweg über die verschiedenen Stufen der Krankheit "üblich".

Ich habe damals nach meiner Diagnose auch in meiner Selbsthilfegruppe gefragt, ob der COPD-Tod ein "schlimmer" Tod sei, und ob man sehr leide oder gar elendiglich ersticke. Sowohl erfahrene Laien als auch Ärzte haben mir versichert, dass das NICHT eintrifft. Normalerweise dämmert man die letzten Tage oder Stunden vor sich hin, weil die mangelhafte Sauerstoffzufuhr auch das Gehirn betrifft. Schliesslich versagen in sehr kurzer Zeit alle wichtigen Organe und man "schläft" ein. So habe ich es übrigens sowohl bei meinem Vater und bei meiner Cousine erfahren, beide starben an der COPD bzw. am Multiorganversagen.

Da Deine Mutter allerdings wenige Stunden vor ihrem Tod lebhaft und fit gewesen zu sein scheint, kann ich mir -ehrlich gesagt- nicht vorstellen, dass sie an COPD/Lungenemphysem gestorben ist, und das auch noch, ohne zu wissen, dass sie COPD hat. Sehr unwahrscheinlich, finde ich. Allerdings ist auch bekannt, dass Menschen mit Lungenemphysem (das kann ja bei Deiner Mutter schon lange bestehen, ohne dass man es entdeckt hat) öfter an einer Lungenembolie oder einem Lungenödem versterben. Da gab es auch schon einige Fälle aus unserer Gruppe. Dann ist das Emphysem "nur" die indirekte Ursache.

Viele Grüsse

Cha-Tu

tThe-$caver hat geantwortet


Innerhalb einiger tunden vom Wohlbefinden zum Tod? Das passt überhaupt icht zum Emphysem, ich schließe mich der meinung an, dass es (bei Schaum vor dem Mund) wohl ein Lungenödem gewesen ist. Für ein Lungenödem gibt es viele Ursachen. Wenn es so plötzlich aus dem Wohlbefinden heraus auftritt, ist ein Herzinfarkt eine der wahrscheinlicheren davon.

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