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Starker Vitamin D-Mangel

SronnenfGaXnatixker hat geantwortet


Hallo

Ich habe auf meiner Homepage viele Informationen zu Vit.D zusammen getragen

(unter Sonne und Gesundheit)

meine Frau hatte einen Mangel , bei den Ärzten muß man Glück haben , dass sich dieser mit der Dosierung auskennt ,unserer hat eine Dosierung verschrieben , welche nur zum Halten des Mangels aureicht, bei anderen Bekannten war der Arzt schon besser informiert (mit Dekristol höher dosiert aufgefüllt)

wir haben uns dann selbst informiert (Bücher ,Foren) der Mangel war dann rel. schnell behoben

(in ca. 1 Monat auf 50ng/ml)

es muß jetzt nicht grad in 7 Tagen sein (hab das Buch auch gelesen) aber auf jeden Fall ist das ein schwerer Mangel , und das sollte dringend behoben werden !

meiner Frau geht es jedenfalls wieder sehr gut

mfG Manfred

a)g%nyes hat geantwortet


Für mich ist der D-Mangel als Ursache für den hohen Calciumwert eher wahrscheinlich

Bitte erklären.

DIie OberHsch*westxer hat geantwortet


nur der Wert der Zwischenstufe (25D) von D3 hat eindeutige Aussagekraft über die Vitamin-D-Versorgung, da diese Zwischenstufe ausschließlich durch die Leber synthetisiert wird und damit proportional im Blutserum vorhanden ist.

Dagegen wird die aktive Endstufe 1,25D (Hormon) sowohl durch die Nieren als auch in vielen Körperzellen selbst produziert, so dass der Blutwert (Nieren) keine Aussage über die Gesamtsynthese (Nieren + Zellen) bringt.

Mag sein, allerdings gibt es sicher Fälle in denen kein Hormon produziert wird und da ist der Wert entscheidend.

Welches Präparat verwendest du? Die Probleme können auch an den Beistoffen liegen. Bei Dekristol 20.000 ist zum Beispiel Erdnussöl enthalten. Da gibt es ja auch Menschen, die darauf allergisch reagieren.

1000I.E Präp. und dann mehrere Tabletten.

mausicuxs_65 hat geantwortet


Ich habe diesen Winter durchgängig 6.000 IE genommen und hatte Anfang März einen idealen Wert von rund 75 ng/ml (187,5 nmol/l).

Diese Aussage scheint mir nun doch etwas bedenklich. Woher weiß man, daß ein so hoher Vitamin-D-Spiegel auf Dauer das gesundheitliche Optimum darstellt? Es ist ja schon ein Bereich, der auf "natürlichem" Wege, also durch Besonnung der Haut, für viele Menschen nur schwer (oder gar nicht) zu erreichen ist.

Zugespitzt könnte man auch sagen, daß 75 ng/ml für einen Mitteleuropäer gegen Ende des Winters "unnatürlich" sind. Auch wenn's nicht direkt schädlich ist, habe ich gewisse Zweifel, ob die ständige, praktisch nur mit Pillen mögliche Aufrechterhaltung eines sehr hohen 25-OH-D-Wertes (deutlich über 50 ng/ml) wirklich der Gesundheit dient...

DJie Otbersclhwestexr hat geantwortet


Zugespitzt könnte man auch sagen, daß 75 ng/ml für einen Mitteleuropäer gegen Ende des Winters "unnatürlich" sind. Auch wenn's nicht direkt schädlich ist, habe ich gewisse Zweifel, ob die ständige, praktisch nur mit Pillen mögliche Aufrechterhaltung eines sehr hohen 25-OH-D-Wertes (deutlich über 50 ng/ml) wirklich der Gesundheit dient...

Ja, denn Afrikaner sind andere D3-Spiegel gewöhnt als Russen. Oder liege ich da falsch und sie erreichen den Spiegel nur in einer anderen Zeitspanne?

asgnexs hat geantwortet


Nachsatz: der TE hatte einen erhöhten Ca-Spiegel erwähnt, meine Frage richtete sich an ihn, nicht and den Vitamin-D-"Experten" dieses Fadens.

m5usicLus>_65 hat geantwortet


Ja, denn Afrikaner sind andere D3-Spiegel gewöhnt als Russen.

Die Stichhaltigkeit dieser Begründung kann ich nicht erkennen...

bPerm>ibs hat geantwortet


@ agnes,

Vitamin-D-Mangel führt zu einem Anstieg des Parathormons der Schilddrüse. Und dieser Anstieg verursacht unter anderem einen Anstieg des Calciumspiegels im Blut. Erst ab dem genannten D-Spiegel von 150 ng/ml führt Vitamin D selbst zum Anstieg von Calcium im Blut.

@ Die Oberschwester,

kannst du mir den Namen des Präparates nennen? Ich würde gern einmal nachschauen, welche Beistoffe enthalten sind.

Nur bei Nierenversagen wäre eine direkte Supplementierung der aktiven Stufe 1,25D denkbar. Aber das ist auch nur bedingt erforderlich, da viele Zellen im Körper dieses Hormon selbst ohne Hilfe der Nieren herstellen können. Somit ist auch dieser Blutwert wenig von Belang.

@ musicus_65,

nur weil wir Mitteleuropäer schon seit Jahrhunderten (Jahrtausenden?!) hier leben, muss der chronische Wintermangel an D noch lange nicht normal sein.

Unsere Spezies ist in Afrika entstanden und da gibt es ganzjährig hoch stehende Sonne mit viel UVB. Menschen, die sich da überwiegend im Freien aufhalten, haben einen Blutspiegel von 50 – 100 ng/ml ganz ohne Präparate, nur durch die Sonneneinwirkung. Und genau dieser optimale Spiegel kann nur die Basis für Referenzwerte bilden.

Die Laborwerte in diesem Faden belegen es doch 30 – 100 bzw. 32 – 100. Andere Experten sprechen von 40 – 90, also 10 weniger als in Afrika. Das ist für mich schlüssig.

Mit 30 wäre ich persönlich noch nicht zufrieden :-/

Im letzten Jahr habe ich mit der Supplementierung begonnen und etwas experimentiert (zeitweilig 30.000 und anschließend 10.000 IE). Dabei kam ich auf Werte um 115 ng/ml und das völlig ohne Nebenwirkungen. Selbst da war mein Ca-Wert ok.

Wir machen uns noch viel zu sehr Gedanken über eine mögliche "Überversorgung". Dabei sind die Auswirkungen einer chronischen Unterversorgung viel gravierender. Und diese Unterversorgung kann ich gerade im Winter nur mit Präparaten ausgleichen. Ein UVB-Sonnenstudio kann sich keiner auf Dauer leisten.

t<he-cXavxer hat geantwortet


bei 100ng/ml oder mehr steigt das Risiko einer Hyperkalzämie. Die genannten Dosierungen sind zur dauernden Supplementierung unverantwortlich hoch und gefährlich.

Es gibt auch keine Daten, die einen zusätzlichen Nutzen durch erhöhte Spiegel belegen würden - einen Spiegel von 75ng/ml als "optimal" zu bezeichnen, entbehrt jeder Grundlage. Im Gegenteil: Die größte mir bekannte Studie zum Thema fand eine *erhöhte* Sterblichkeit bei Werten über 60ng/ml. Und da wurden immerhin 24.000 Patienten eingeschlossen.

b(ermxibs hat geantwortet


@ the-caver,

könntest du bitte die von dir genannte Studie genauer benennen (möglichst einen Link).

Mir ist nur bekannt, dass eine ausreichende Versorgung mit D das Mortalitätsriskio erheblich senkt. Dabei sind Spiegel von 60 – 90 mit inbegriffen, die ja die Natur ohne fremde Hilfe erzeugen kann. Und die Natur schützt sich selbst vor überhöhten Spiegeln, indem der Körper dann die Produktion von D3 durch UVB-Bestrahlung in der Haut einstellt.

Das heißt für mich, diese Spiegel sind normal (natürlich) und keine Gefahr für die Gesundheit.

adgnxes hat geantwortet


Erst ab dem genannten D-Spiegel von 150 ng/ml führt Vitamin D selbst zum Anstieg von Calcium im Blut.

Bei erhöhtem PTH braucht man nicht unbedingt viel Vitamin D, um den Calciumspiegel zu erhöhen – wie auch bei diversen anderen Problemen.

t4h2e-caFver hat geantwortet


könntest du bitte die von dir genannte Studie genauer benennen (möglichst einen Link).

Aber klar doch: [[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24423347]]

In einer anderen Studie (CHAMP, eine prospektive Beobachtungsstudie in Australien) waren Werte über 30ng/ml nicht mehr mit einer zusätzlichen Risikoreduktion verbunden bzw. haben das Risiko von Knochenbrüchen sogar erhöht. Ob dieses Detail bei nur etwas über 100 beobachteten Frakturen wirklich aussagekräftig ist, bin ich mir aber nicht so sicher

Aber immerhin haben wir damit schon 2 Studien, die den Nutzen von Hochdosis-Therapien stark in Frage stellen.

Mir ist nur bekannt, dass eine ausreichende Versorgung mit D das Mortalitätsriskio erheblich senkt

Kann man so eigentlich nicht sagen: Die Studien mit großen Risikoerhöhungen bei niedrigen Spiegeln sind Beobachtungsstudien - mit anderen Worten: Man weiß nicht, ob die Risikoerhöhung wirklich durch den Vitaminmangel kommt oder durch andere Gründe (plausibel wäre z.B. Bewegungsmangel als gemeinsame Ursache von erhöhter Mortalität und Vitamin D-Mangel). Wenn man Interventionsstudien anschaut, bei denen Vitamin D gegeben wurde, findet man wesentlich geringere Risikosenkungen in der Größenordnung von 5% (kürzlich auch als Metaanalyse von der Cochrane Collaboration veröffentlicht), die gerade noch so statistisch signifikant sind.

Dabei sind Spiegel von 60 – 90 mit inbegriffen, die ja die Natur ohne fremde Hilfe erzeugen kann. Und die Natur schützt sich selbst vor überhöhten Spiegeln, indem der Körper dann die Produktion von D3 durch UVB-Bestrahlung in der Haut einstellt.

Das heißt für mich, diese Spiegel sind normal (natürlich) und keine Gefahr für die Gesundheit.

Das etwas natürlich vorkommen kann, bedeutet noch lange nicht, dass es gesund wäre. Und was die angeblich so hohen Spiegel in Afrika angeht: Das stimmt nicht. Die afrikanische Bevölkerung ist überwiegend schwarz und bildet deswegen weniger Vitamin D. Daten aus Afrika gibt es wenige - aber Patienten in ostafrikanischen ambulanten Einrichtungen haben ähnliche Spiegel wie in Europa, nämlich in der Gegend von 20ng/ml (und auch bei den weißen Patienten in dieser Untersuchung lag der Durchschnitt noch knapp unter 30ng/ml). Und in arabischen Ländern schaut's noch schlechter aus, und zwar bei beiden Geschlechtern.

s|mozkyixce hat geantwortet


Hi zusammen, war vorhin bei meinem Hausarzt, der hat mir ein Mittel aufgeschrieben mit 20.000IE die sollte ich 1x pro Woche jetzt nehmen aber sollte nochmal in die Packungsbeilage gucken, dort stand das bei erhöhtem Calcium Werten das Medikament nicht genommen werden darf, weil der Calciumspiegel dann gefährlich ansteigen würde. Habe daraufhin mit meinem Hausarzt nochmal Rücksprache gehalten und ich soll es jetzt doch nicht nehmen. Und alle Vitamin D Preparate lassen den Calciumspiegel ansteigen, deshalb darf ich keines der Produkte nehmen. Wieso der Calcium Wert so Hoch ist weiß ich nicht hatte 1 Calciumtablette morgens genommen einen Tag vor der Blutabnahme wollte mich mit schüsslersalzen therapieren bzgl Allergien bringen tuen die scheiß dinger aber gar nix. Habe auch bis vor kurzem Magnesium + Calium eingenommen auf Grund von Massiver Muskelschwäche und Muskelschmerzen (das war aber nach der Blutentnahme). Der Calcium Wert war bei 90%. Ich war gerade beim Sonnenstudio und habe da nachgefragt die haben eine Bank die kostet aber auch 9€ für 20 minuten aber dort sind uvb und uva Röhren drinne. Wieso die Calciumwerte so hoch waren weiß ich wie gesagt nicht aber die Erotrozyten und die anderen (wie se jez heißen weiß ich nicht) waren auch erhöt.

War heute auch beim HNO bzgl. chronischer Nasennebenhöhle und sagte ihm auch das ich schmerzende Knoten am Hals habe und er meinte das wäre die Schilddrüse die soll ich jetzt per Ultraschall untersuchen lassen. Die Muskelschmerzen und Muskelschwächen werden bis weilen schlimmer. Im Bezug auf wie ich darauf komme bzgl. Herzmuskelschwäche ist, dass ich wie gesagt schon des längeren nach körperlicher Belastung sehr erschöpft bin und HRST bekomme sowie Atemnot usw. und meine Muskeln am ganzen Körper schon betroffen sind. Laut internet heißt es wenn man auf der linken Seite liegt, wird die Pumpleistung beinträchtigt vom Herzen sowie dadruch Stresshormoine ausgeschüttet, wenn man eine Herzmuskelschwäche dann hat dann bekommt man diese Extrasystolen. Ebenfalls steht dort bei Vitamin D Mangel treten vermehrt Muskelschmerzen und Muskelschwäche auf sowie Herzmuskelschwäche, deshalb fragte ich nach Erfahrungen und obs da irgendwie einen Zusammenhang gibt, weil ich mich mit Vitamin D nie auseinander gesetzt habe.

sFmokxyice hat geantwortet


Achja und im Bezug auf welcher Vitamin D Wert jetzt gut wäre kann ich nur wieder geben was auf dem Befund stand " Bei Diabetikern wird ein Wert zwischen 40 und 70 empfohlen auf Grund von höhrerem Vitamin D verbach.

b#eVrmMixbs hat geantwortet


@ agnes,

Bei erhöhtem PTH braucht man nicht unbedingt viel Vitamin D, um den Calciumspiegel zu erhöhen – wie auch bei diversen anderen Problemen.

Das ist richtig. Erhöhtes PTH bringt auch erhöhtes Calcium im Blut mit sich. Aber ein ausreichender D-Spiegel senkt den PTH-Spiegel und damit auch die Ursache für zu viel Calcium.

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