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Atemnot, verschleimter Rachen

b;el&ig_ht82 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich versuche mich möglichst kurz zu halten...

Bin eben wieder mitten in der Nacht aufgewacht und hatte das Gefühl bald zu ersticken obwohl ich ja eigentlich geatmet habe. Ich habe dieses Gefühl irgendwie schon im Halbschlaf kurz vor dem Aufwachen bemerkt.

Ich hatte auch die letzten Tage wieder öfters Schleim im Rachen, das kommt manchmal soweit dass cih ständig das Gefühl habe, ich hätte Schleim den ich aber nicht runterschlucken kann.

Ich bin derzeit auch in neurologischer Behandlung, da ich angeblich an einer Angsterkrankung leide.

Ich zweifele aber mittlerweile an dieser Diagnose.

Ich habe hin und wieder meistens Abends oder in der Nacht zwar Anfälle, aber diese stellen nicht die klassischen Panikattacken dar denn ich hab weder Angst vor einem Herzinfarkt noch das Gefühl durchzudrehen..

Es ist viel mehr ein Gefühl, dass sich in etwa so äussert wie ein Kreislaufkollaps der kurz bevorsteht, begleitet von schnellem Herzschlag und natürlich Panik.

Würdet ihr evtl. Einen zweiten Arzt aufsuchen um eine andere Meinung einzuholen? Mein Hausarzt ist ja jetzt schon voreingenommen und glaubt an seine Diagnose :-/

Antworten
CXha-Txu hat geantwortet


Hallo,

warum bist Du denn in neurologischer Behandlung? Eine Angststörung sollte, sofern sie vorliegt, mit Psychotherapie behandelt werden und nicht "neurologisch", d.h. ausschliesslich mit Medikamenten?!

Hast Du ausser der Verschleimung auch Hinweise auf eine Erkältung?

Falls ja, dann weisst Du ja, woher die Verschleimung kommt. Falls nein, würde ich mal einen Lungenfacharzt aufsuchen, vielleicht liegt da eine Allergie oder gar Asthma vor.

Gruss

Cha-Tu

bHel.ighxt82 hat geantwortet


Warte derzeit noch auf einen Therapieplatz. Die Wartezeit beträgt teilweise 6 Monate im voraus.

Nein, erkältet bin ich nicht. Habe nur hin und wieder Sodbrennen und eben die obigen Symptome.

Dadurch, dass ich seit 16 Jahren rauche habe ich seit kurzen auch eine panische Angst vor Lungenkrebs

Cqh a-Txu hat geantwortet


Habe nur hin und wieder Sodbrennen und eben die obigen Symptome.

DAS hat mich jetzt stutzig gemacht. Denn auch ein sogenannter Reflux kann das auslösen. Reflux ist eine "Undichtigkeit" der Öffnung zwischen Magen und Speiseröhre. Da kann Magensäure in die Speiseröhre zurückfliessen (darum "Reflux", "Rückfluss") und die kann unter Umständen in winzigen Spuren von der Mundhöhle aus in die Luftröhre/Bronchien fliessen und das erzeugt Verschleimung. Als meine Atemnot/Husten/Verschleimung noch nicht abgeklärt war, wurde ich auch auf Reflux untersucht, daher weiss ich von diesem Zusammenhang.

Hast Du einem der Ärzte schon mal von dem Sodbrennen erzählt?

Zum Thema Lungenkrebs: Es gibt natürlich nichts zu beschönigen, Rauchen IST nun einmal die Hauptursache für Lungenkrebs. Hier im Forum ist gerade ein wirklich guter Forenfreund an Lungenkrebs verstorben, und ich kenne einige Leute, die an Lungenkrebs erkrankt sind. Da ich früher starker Raucher war, bin ich natürlich auch gefährdet, obwohl ich schon vor 30 Jahren aufgehört habe zu rauchen. Ich habe aber so stark geraucht, dass es nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass mich das irgendwann auch noch mal trifft.

Für Dich wäre da die Konsequenz: Aufhören! Doch, doch, das geht... ;-) Ich habe um die 60 Zigaretten pro Tag geraucht, oft sogar noch mehr (bei Stress), und zwar filterlose Schwarze. Und auch ich habe aufgehört. Klingt blöde, aber es ist wahr: Wer wirklich will, der kann!

Schönen Gruss

Cha-Tu

bKeli$ght8x2 hat geantwortet


Wie lange hast du denn geraucht?

C{ha-Txu hat geantwortet


Von meinem 15. Lebensjahr bis zu meinem 29. Lebensjahr, also 14 Jahre.

bdeligh/t8x2 hat geantwortet


Und dann sind diese Krankheiten bei dir aufgetreten? Ich hab mit 16 Angefangen und rauche jetzt schon 16 Jahre.

Was erwartet mich dann erst?

C|ha-Txu hat geantwortet


Niemand kann Dir sagen, was Dich erwartet... Wenn Du jetzt aufhören würdest, kann es sein, dass Du nie irgendwelche Folgen spüren wirst. Genauso kann es sein, dass Du in 2 oder 20 Jahren Lungenkrebs hast oder COPD oder was weiss ich. Man KANN nicht sagen, was passiert, wenn...

Aber man kann sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man an einer Krankheit erkrankt, die mit dem Rauchen zu tun hat, um so grösser ist, je länger (und desto mehr) man raucht.

Wie das aber bei DIR sein wird, kann Dir niemand sagen. Es gibt immer mal (seltene!) Fälle, wo Raucher uralt geworden sind, ohne jemals was am Herzen oder an der Lunge gehabt zu haben. Aber solche Fälle sollte man NICHT dafür verwenden, sich einzureden, Rauchen sei harmlos.

Ich habe 13 Jahre nach meiner letzten Zigarette meinen ersten Herzinfarkt erlitten. Und 28 Jahre nach meiner letzten Zigarette trat die COPD auf. Meine Frau hat damals mit mir aufgehört (bzw. sogar ein Jahr vor mir), und sie hat weder was am Herzen noch an der Lunge und ist immer noch sehr fit.

Gruss

S]tr1itz0i0x1 hat geantwortet


Es ist viel mehr ein Gefühl, dass sich in etwa so äussert wie ein Kreislaufkollaps der kurz bevorsteht, begleitet von schnellem Herzschlag und natürlich Panik.

Ich hatte in der Zeit von Anfang Februar bis bis Anfang April sicherlich über 20 Panikattacken gehabt und bei mir haben sie sich auch zu über 90% nur in Form von Kreislaufbeschwerden, rasend schnellem Herzschlag und Panik geäußert. Gerade 2-3 mal, als ich extrem panisch war, kamen noch zittern und Kribbelgefühle dazu.

Was erwartet mich dann erst?

Mit Glück nichts. Mein Vater starb mit 62 an einem Herzinfarkt, hatte 1-2 Packerl geraucht. War dünn, Ernährung gepasst, Alkohol hat schon gerne gehabt, allerdings kein Alkoholiker und in jüngeren Jahren zu wenig geschlafen, weil immer auf Festen.

Mein Opa ist 80 und raucht seit er 14 ist. Er ist nur das fetteste Essen, ist ziemlich übergewichtig, hat Alkohol getrunken (den verträgt er jetzt nicht mehr), hat sich nie viel bewegt (also körperliche Betätigung gleich 0) und ist pumperl gesund.

Meine Oma hat nie geraucht, keinen Alkohol getrunken und war dennoch Herz krank (allerdings ihre Mutter auch), ist an Krebs gestorben (vermutlich Hautkrebs).

Meine Mutter, mein Stiefvater und meine Stiefmutter rauchen, haben aber bislang keine Probleme mit den Aterien etc...

Resumee: Keiner kann dir sagen was jetzt ist ;-)

Ich rauche selber und gebe zu, das ich nicht aufhören will, weil es mir ganz gut schmeckt. Ich mache mir auch sorgen über meine Gesundheit, aber momentan nehme ich die Risiken noch in Kauf. Vl höre ich einmal auf, wenn ich ein Kind hätte oder etwas älter bin, schau ma mal, ewig weiter rauchen will ich ohnehin nicht.

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