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Sartane, Alternative zu "Votum"?

N_ovla l20x14 hat die Diskussion gestartet


Ich bin empört. Seit dem 1.7.14 hat sich die Zuzahlung zu meinem Blutdruck-Medikament "Votum" drastisch auf 54 Euro erhöht bei einem Apotheken-Preis von ca. 74 Euro – aufgrund des sog. weiteren Preisverfalls von Medikamenten. Die Kasse wäscht ihre Hände in Unschuld, es geht um die Raffgier der Pharmaindustrie, der hier ein Riegel vorgeschoben werden soll. Aha, auf dem Rücken der Patienten, wie nett!

Weiß jemand eine Alternative zu Votum? Ich vertrage nur die Gruppe der Sartane.

Antworten
Hei/natxa hat geantwortet


Die Krankenkassen haben die Festbeträge, also das was sie für Medikamente einer Wirkstoffgruppe angepasst zum neuen Quartal (lies: wie immer). Diese Anpassungen gehen (wie immer) nur nach unten.

Orientierung erfolgt meistens am günstigen der Worstoffgruppe. Daher werden neuere Wirkstoffe, die naturgemäß noch teurer sind, nicht mehr komplett übernommen.

Im April traf es das Thyroxin, wo der Marktführer (Henning) nun immer noch paar Cent Aufpreis kostet, während günstigere Firmen mit fraglicher Gleichwertigkeit (Winthrop) es nur be den 5€ belassen.

Die Krankenkassen wollen ihre Ausgaben im Medikamentenbereich drücken (noch mehr als sie es sonst schon tun, wenn man bedenkt, dass eh schon ziemlich viel erst gar nicht übernommen wird), ausbaden dürfen es Patienten und Apotheken.

Wenn es wirklich nur das Votum (olmesartan) sein soll, muss man wohl warten, bis es Generika gibt (wird nicht mehr lange dauern).

Ansonsten Generika anderer Wirkstoffe nehmen – Candesartan (Blopress), Irbesartan (Aprovel), Telmisartan (Micardis / Kinzalmono) oder Valsartan (Diovan). Diese gibts inzwischen alle generisch und günstiger.

oFthe*llo hat geantwortet


Wir stellen ab 01.07. alle Votum- und Olmetec-Patienten auf Candesartan um – wirkt genauso gut, wird i.d.R. bestens vertragen und ist erheblich kostengünstiger.

N&ova 2p014 hat geantwortet


Ich danke Euch.

NGova 2x014 hat geantwortet


Ihr seid offenbar ja beiden vom Fach, also eine Frage noch:

Wenn ich das eine nun gegen das andere austauschen möchten, also Votum nun z. B. gegen Diovan – muss ich dafür zwingend noch einmal zum Arzt, oder reicht es eventuell, diese Sache mit der aufschreibenden Arzthelferin abzuklären?

o4thelxlo hat geantwortet


Normalerweise sollte ein Päparatewechsel mit dem Patienten persönlich besprochen werden, dabei sich von der derzeitigen Blutdruck-Situation überzeugen und dabei die induviduelle Dosierung des neuen Medikamentes festlegen – ich mache das jedenfalls so.

oWthe+llxo hat geantwortet


individuelle......grrrr

N;ova q201x4 hat geantwortet


Ja, dankeschön, Othello (DOKTOR Othello, sollte ich wohl besser sagen :-) ); dann werde ich das mal kurz am Telefon abklären, aber ich denke, die nette Helferin wird mir auch einen Besuch ihres Chefs nahelegen *seufz*.

H&inaxta hat geantwortet


Ich glaube, dass du sowieso zum Herrn Arzt rein muss – neues Quartal und so.

NFovxa 201x4 hat geantwortet


Hinata, "meiner" ist da nicht so genau; jedenfalls die lange schon erhaltenen Medis schreiben die lieben Damen auch so auf.

Hninatxa hat geantwortet


Achso gut, wenn das so ist ;-D

Ich glaube aber, wie schon gesagt wurde, dass der Arzt zumindest kurz mit dir sprechen möchte, da es ja nicht nur um eine Dosisanpassung geht, sondern um einen anderen Wirkstoff.

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