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Eisenmangel(-anämie) – Ich bekomm die Werte nicht hoch

mgimicxry hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen *:)

schon seit meiner Kindheit leide ich immer wieder unter einem zu niedrigen Ferritin-Spiegel. Ich bin seit Jahren extrem müde, habe Konzentrationsprobleme, fühle mich erschöpft, habe Haarausfall, häufig Kopfschmerzen, bin sehr blass, ... Besonders die Müdigkeit macht mir zu schaffen. Es gibt kaum einen Tag an dem ich mich mal fit fühle. Spätestens nach 3 Stunden könnte ich mich schon wieder schlafen legen. Auf Dauer ist das echt kein Zustand mehr. :-(

Nun habe ich erneut eine 3-monatige Eisenkur hinter mir und an den Werten hat sich nichts getan. Sowohl der aktuelle Ferritin-Wert als auch der Wert von vor 3 Monaten liegt bei 14 ng/ml, obwohl ich 1 mal täglich Tardyferon genommen habe. Die ersten 2 Wochen sogar 2 mal täglich. Ich meide zu der Einnahme Milchprodukte, trinke gar keinen Kaffee, selten mal einen Schwarztee, ... Warum tut sich da nichts? Ich kann und mag langsam nicht mehr. Jetzt hat mir mein Arzt einen Vitamin B-Komplex und Folsäure verschrieben, damit das Eisen besser aufgenommen werden kann. Bringt das denn was? Ich habe es wirklich satt wie eine Schlaftablette rumzugeistern. Vor 1 oder 2 Jahren habe ich mal Eiseninfusionen bekommen, aber die haben meine Werte auch nicht in die Höhe treiben lassen. Der höchste Wert in den letzten Jahren war 44 ng/ml (Referenzbereich 15-150). Glaube, das war nach den Eiseninfusionen (Wenn ich mich recht erinnere war das 1 mal die Woche über mindestens 6 Wochen). ":/

Warum schaff ich es nicht mein Eisen hoch zu bekommen? Bringt das Vitamin B etwas oder muss ich da härtere Geschütze auffahren?

Antworten
cjalaGthexa hat geantwortet


Bringt das Vitamin B etwas oder muss ich da härtere Geschütze auffahren?

Das Vitamin B12 ist z.B. an der Bildung von roten Blutkörperchen im Knochenmark beteiligt.

Diesen Vitamin B Komplex mal kurmäßig (also nicht dauerhaft) zu nehmen, ist auf jeden Fall schon mal nicht verkehrt .

damit das Eisen besser aufgenommen werden kann. Bringt das denn was?

Eisenpräparate werden vor allem zusammen mit Vitamin C am besten aufgenommen :)z

Wie hoch ist denn Dein Hb Wert ? (Hämoglobin)

Hat das Dein Arzt mal überprüft??


Ich weiß ja nicht wie alt Du bist ":/ ":/ ......z.B. Frauen/Mädchen, die oft eine sehr starke Periode haben, die haben oft einen Eisenmangel!

m[imiclry hat geantwortet


Hallo calathea,

vielen Dank für deine Antwort @:)

Eisenpräparate werden vor allem zusammen mit Vitamin C am besten aufgenommen :)z

Ja, nehm es meist mit O-Saft.

Wie hoch ist denn Dein Hb Wert ? (Hämoglobin)

Ja, kleines Blutbild wurde auch gemacht. Hämoglobin liegt bei 14,1 g/dl [12-16]. Eisen liegt bei 46 µg/dl [40-160].

Ich weiß ja nicht wie alt Du bist ":/ ":/ ......z.B. Frauen/Mädchen, die oft eine sehr starke Periode haben, die haben oft einen Eisenmangel!

Bin Ende 20. Aber daran kann es nicht liegen. Hab die nicht so lang. Und hatte ja schon als kleines Kind ständig Eisenmangel. Wüsste echt zu gerne woher das kommt. Und vor allem, wie ich das am besten beheben kann. Die Tabletten allein scheinen ja nicht zu helfen. Und auch die Infusionen damals haben wenig geholfen.

mWusic%usx_65 hat geantwortet


Ich bin seit Jahren extrem müde, habe Konzentrationsprobleme, fühle mich erschöpft, habe Haarausfall, häufig Kopfschmerzen, bin sehr blass, ... Besonders die Müdigkeit macht mir zu schaffen.

Das muss ja nicht (nur) am Eisen liegen. Vielleicht ein chronischer Vitamin-D-Mangel? Der ist nachgewiesenermaßen häufig, aber viele Ärzte kümmern sich leider kaum darum.

Wer zu Kopfschmerzen neigt, meidet nicht selten die Mittagssonne, da durch das helle Licht oder die Wärmestrahlung Schmerzen ausgelöst/verstärkt werden können. Ohne Mittagssonne (UVB-Strahlung) gibt es aber keine Vitamin-D-Bildung in der Haut, und die Zufuhr mit der Nahrung ist in der Regel viel zu gering.

Auch Haarausfall kann durchaus vom VD-Mangel kommen.

cPalDathexa hat geantwortet


Vielleicht ein chronischer Vitamin-D-Mangel? Der ist nachgewiesenermaßen häufig, aber viele Ärzte kümmern sich leider kaum darum.

Das wäre auch eine Möglichkeit :)z da kann ich musicus nur zustimmen!

Grad Müdigkeit und Konzentrationsprobleme könnten darauf hinweisen.

Der Vitamin D Spiegel wird meist vernachlässigt bei einem Blutbild.

Ist auch nicht in jedem Fall so, daß die KK das bezahlt. :|N


Falls Dein Arzt das noch nicht gemacht hat mit dem Vitamin D , dann sprich ihn einfach mal drauf an!!

Vitamin D Präparate sollte man keinesfalls nehmen ohne vorher den Wert zu kennen.

Außerdem sollte gleichzeitig der Calcium und Phosphor Wert bestimmt werden.


Ich selber hatte einen nachgewiesenen Vitamin D Mangel......obwohl ich viel draußen bin.

Nehme jetzt regelmäßig ein Vitamin D Präparat ein.

Es dauert allerdings sehr lange, bevor der Wert wieder einigermaßen o.k. ist.

Mein Wert war dann irgendwann besser :)z aber noch nicht wirklich gut.

Mindestens 1/2 Jahr muß man rechnen, meist aber länger.

mUimixcry hat geantwortet


Hallo musicus und calathea *:)

Ich habe tatsächlich einen etwas niedrigen Vitamin D-Spiegel. Da ich letztes Jahr schon im Sommer einen Mangel hatte und da was nehmen musste Dekristol habe ich dieses Mal auch darauf bestanden das testen zu lassen. Der aktuelle Wert liegt bei 26,0 ng/ml (vor 3 Monaten war der bei 19,7 ng/ml). Mein Arzt meinte aber, dass dieser Wert vollkommen in Ordnung ist.

Aber selbst wenn ein Vitamin D-Mangel vorliegt, ändert das ja nichts an der Tatsache, dass ich (ständig) einen Eisenmangel habe und die Werte da trotz Tabletten und Infusionen nicht wirklich hoch wollen. Oder hängt die Eisenaufnahme auch irgendwie mit Vitamin D zusammen?

BMlackeT\onxi hat geantwortet


Du kannst auch Vitamin D Tabletten aus dem Drogeriemarkt zusätzlich einnehmen. Du müsstest theoretisch gar nicht zum Arzt und den Wert bestimmt lassen, v. a. wenn du das auch noch selbst bezahlen müsstest. Aber zur Sicherheit solltest du das abklären lassen.

Bei mir in der Arbeit nehmen die Labormediziner prophylaktisch Vit. D Tabletten ein, ohne das vorher abgeklärt zu haben ob tatsächlich ein Mangel vorliegt. In der Regel liegt bei den Patienten aber kein effektiver Vit. D Mangel vor. Es ist sozusagen "der neue Trend" Vitamin D bestimmen zu lassen und Tabletten zu verschreiben; zumindest in unserer Klinik ;-)

Ich stimme calathea zu, dass es mitunter lange dauern kann bis die Werte im Referenzbereich sind. Aber der Referenzbereich ist immer nur ein grober Anhaltspunkt. Ich selbst hatte Jahre lang eine Eisenmangelanämie und überhaupt keine Probleme damit. Ich musste trotzdem 3 Monate lang 2x tgl. Tardyferon einnehmen und danach bin ich tatsächlich an der untersten Grenze des Normbereichs angekommen.

Viel Erfolg bei deinen Substitutionsversuchen mit Eisenpräparaten und Vitamin Kapseln, ich hoffe sie zeigen die gewünschte Wirkung und es geht dir bald besser!

B9lau6taJnne hat geantwortet


Die Ursache könnte auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein. Bei einem Bekannten von mir wurde so seine Zöliakie entdeckt – die Eisenwerte gingen einfach nicht hoch, weil Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden konnten. Gerade Zöliakie wird oft nicht erkannt, weil viele Menschen nicht unbedingt die "klassischen" Symptome haben, sondern eher unspezifische Beschwerden.

mLu:s.icussx_65 hat geantwortet


Es dauert allerdings sehr lange, bevor der Wert wieder einigermaßen o.k. ist. (...) Mindestens 1/2 Jahr muß man rechnen, meist aber länger.

Das kann man so nicht sagen. Wenn der Vitamin-D-Spiegel nach 6 Monaten immer noch nicht da ist, wo man ihn haben will, liegt das meistens ganz einfach an einer zu niedrigen Dosierung. (In einigen Fällen kann auch eine Resorptionsstörung vorliegen, d.h. das eingenommene Vit. D wird im Darm nicht gut aufgenommen.)

Um bei Erwachsenen einen Vitamin-D-Mangel zu beheben, ist meistens eine Dosis zwischen 200.000 und 500.000 IE nötig. Anders ausgedrückt, zwischen 5 und 12,5 Milligramm Cholecalciferol. Diese Menge kann/sollte auf einige Wochen verteilt werden, kann aber auch innerhalb weniger Tage eingenommen werden (da gibt es unterschiedliche Auffassungen und Schemata).

Manche Ärzte verschreiben gewohnheitsmäßig oder aus – stark übertriebener – Angst vor Überdosierung nur 1000 IE pro Tag. Je nach Ausgangslage und indvidueller Reaktion steigt der 25-OH-D-Wert damit nur sehr langsam an, im ungünstigen Fall auch gar nicht.

c.anl+athexa hat geantwortet


Manche Ärzte verschreiben gewohnheitsmäßig oder aus – stark übertriebener – Angst vor Überdosierung nur 1000 IE pro Tag.

Diese Dosierung kann ich nur nehemen :)z

Allerdings nicht -aus Angst vor Überdosierung – sondern weil ich z.B. das Dekristol nicht nehmen kann wegen bestimmter Inhaltsstoffe, die da noch drin sind.

Bei einem Bekannten von mir wurde so seine Zöliakie entdeckt – die Eisenwerte gingen einfach nicht hoch, weil Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden konnten.

Auch das könnte ein Grund sein :)z

a.gnxes hat geantwortet


1. solle man tatsächlich nach einer Ursache suchen, wenn Du seit der Kindheit Eisenmangel hast. Für Zöliakie gibt es einen Blut-test.

2. Was ißt Du?

3. Wieviel Eisen ist in Deinem Tardyferon? Google sagt 80 mg, zum Auffüllen sollte man 200 mg am Tag nehmen. Eine Tablette am Tag wäre also eher zum Halten des Spiegels.

4. Von Eisenmangel kann man sich bescheiden fühlen. Er wird von der Einnahme von D- und B-Vitaminen nicht besser

Liuc"yx89 hat geantwortet


Ich hab das selbe Problem. Aber wie kann man es schaffen, 200mg täglich oral einzunehmen? Da streikt doch das Verdauungssystem gänzlich. Ich bin mit 50mg täglich schon an der Grenze des machbaren und meine Ferritinwerte dümpeln immer so um die 15 rum. Ich könnte ständig schlafen. Mein Hämoglobinwert ist aber top und an der oberen Grenze.

dCasgesAundeplxus20 hat geantwortet


Hab kein einziges Eisenpräparat vertragen bis ich dann FERRO SANOL DUODENAL fand. Anfangs hatte ich auch Magen-Darm-Probleme aber nach 2 Wochen gingen die weg. Da konnte ich dann problemlos 2x am Tag eine Kapsel nehmen. Man muss auf die richtige Dosis achten, zu wenig bringt nichts. Bei mir hat es dann ca. 10 Monate gedauert, bis der Ferritinwert wieder richtig gut oben war.

m#imi.cry hat geantwortet


Die Ursache könnte auch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein. Bei einem Bekannten von mir wurde so seine Zöliakie entdeckt – die Eisenwerte gingen einfach nicht hoch, weil Nährstoffe nicht richtig aufgenommen werden konnten. Gerade Zöliakie wird oft nicht erkannt, weil viele Menschen nicht unbedingt die "klassischen" Symptome haben, sondern eher unspezifische Beschwerden.

An sowas habe ich ehrlich gesagt noch nie gedacht. Eigentlich hat es bisher nie einen Arzt interessiert warum ich einen Eisenmangel habe. Da kam immer nur "Ach, der Wert ist ja wieder so niedrig. Na, sie arme, dann müssen sie wohl wieder ein paar Monate Tabletten schlucken". Wäre schon mal interessant den Grund dafür heraus zu bekommen.

Manche Ärzte verschreiben gewohnheitsmäßig oder aus – stark übertriebener – Angst vor Überdosierung nur 1000 IE pro Tag.

Mein Arzt will mir da aber definitiv nichts für verschreiben. Hatte ihn drauf angesprochen. Für ihn ist der Wert in Ordnung. Aber so arg niedrig ist der Wert ja auch nicht, oder? Könnte höchstens, falls eine zusätzliche Zufuhr doch von Nöten wäre, entweder in der Apotheke etwas besorgen oder nochmal zu einem anderen Arzt gehen in der Hoffnung, dass der mir was verschreibt.

Was ißt Du?

Bin zwar ein Pienschen, was das Essen betrifft, aber bei mir bzw. auch früher bei uns zu Hause wurde immer sehr auf ausgewogene Ernährung geachtet. Fleisch gibt es ca. 3-4 Mal die Woche, dann jeden Tag nach dem Abendessen gibt es einen Obstteller oder einen grünen Salat. Zu den Hauptmahlzeiten ist grundsätzlich immer Gemüse dabei (Brokkoli, Lauch, Möhren, Erbsen, Spinat, Bohnen,...). Und natürlich gibt es Reis, Kartoffeln, Nudeln, Brot ... Also ziemlich normal.

Wieviel Eisen ist in Deinem Tardyferon? Google sagt 80 mg, zum Auffüllen sollte man 200 mg am Tag nehmen. Eine Tablette am Tag wäre also eher zum Halten des Spiegels.

Bin jetzt inzwischen wieder dazu über gegangen 2 Tabletten am Tag zu nehmen. Die Packungsbeilage meint, dass man die ersten 2 (?) Wochen 2 pro Tag und danach dann 1 nehmen darf.

Von Eisenmangel kann man sich bescheiden fühlen. Er wird von der Einnahme von D- und B-Vitaminen nicht besser

Also ist der zusätzlich verschriebene Vitamin B-Komplex sinnlos für meinen Ferritinspiegel? Weil mir bringt es jetzt nichts das ganze nochmal 3 Monate zu machen und ich steh am Ende wieder mit so einem niedrigen Ferritinspiegel da und fühl mich weiterhin beschissen.

Hab kein einziges Eisenpräparat vertragen bis ich dann FERRO SANOL DUODENAL fand.

Das habe ich gar nicht vertragen. Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, ... Nach ein paar Wochen hab ich aufgegeben und bin zum alt bewährten Tardyferon übergegangen.

c[a%lat>hexa hat geantwortet


Also ist der zusätzlich verschriebene Vitamin B-Komplex sinnlos für meinen Ferritinspiegel?

Du kannst den Vitamin B Komplex schon nehmen, es ist ja nicht schädlich :|N

Aber nach dem was ich jetzt so gelesen habe, bezweifel ich, daß dadurch Dein Eisenspiegel besser wird. :-/


Eigentlich hat es bisher nie einen Arzt interessiert warum ich einen Eisenmangel habe. Da kam immer nur "Ach, der Wert ist ja wieder so niedrig. Na, sie arme, dann müssen sie wohl wieder ein paar Monate Tabletten schlucken"

Dein HA nimmt das irgendwie nicht so richtig ernst :-(

Ich würde Dir echt raten mal bei einem Hämatologen/in einen Termin zu machen !!! :)z

Diese haben ganz andere Möglichkeiten und Budgets das Blut genauer untersuchen zu lassen!

Manchmal schicken die dann das Blut auch an spezielle Labors usw.

Und da wird dann auch solange gesucht, bis die Ursache gefunden ist :)^

Zumindest wenn es ein guter Hämatologe ist.

Ich hab da gute Erfahrungen (zwar wegen was anderem) gemacht!!


Ein Eisenmangel oder hier kann man ja schon sagen, ein chronischer Eisenmangel kommt meistens "nicht einfach mal so" :|N

Irgend eine Ursache hat das meist!

Muß nicht .......aber meist halt schon :)z


Wie gesagt, ein Hämatologe wäre vlt eine Option für Dich :)* :)*

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