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Eisenmangelanämie - Anaphylaktischer Schock nach Infusion

kKnudsper*keks]cxhen hat die Diskussion gestartet


Hallöchen zusammen,

Ich mache mir da einige Sorgen... Bei mir wurde eine Eisenmangelanämie festgestellt. Meine Symptome sind schon sehr heftig, so dass ich keine Woche mehr durcharbeiten kann wegen der Müdigkeit, weshalb sich dringend was tun muss.

Mein Arzt hat mich nun im Krankenhaus zur Eiseninfusion angemeldet, da ich bereits einmal eine solche hatte, und mit einem allergischen Schock (Ödeme am ganzen Körper, Atemnot, Benommenheit) reagierte. Er meinte ganz cool, ich werde im KH bestimmt richtig versorgt wenn es wieder dazu kommen sollte....

Nun macht mir das aber schon ziemlich Angst! schliesslich war das eine scheiss Situation, und ich hatte das letzte Mal noch tagelang Schmerzen in der Nierengegend bis mein Körper das alles verarbeiten konnte. Muss ich eigentlich nicht nochmals haben.

Wisst ihr wie hoch denn nun die Chance ist, dass dies wieder so kommen wird?

Mein Ferritinwert liegt bei 4, gibt es da ausser der Infusion echt keine Chance den innert nützlicher Frist hoch zu bekommen?

Antworten
cxhi


Die Gefahr ist recht hoch, würde ich meinen. Den roten Brief gab es ja nicht umsonst. Lass dich im Kh doch erstmal beraten.

C-hribstinax85


Also meine ganz persönliche Meinung wäre, keine Infusion mehr zu versuchen. Dein Körper hat dich beim letzten Mal bereits gewarnt, dass er die Inhaltsstoffe nicht verträgt. Und selbst wenn du im Krankenhaus bist, so ein anaphylaktischer Schock ist eine starke Belastungssituation für den Körper, und die gilt es zu vermeiden.

Ich hatte auch mal nen Ferritin Wert von 8, ich weiss wie du dich fühlen musst. Ich habe damals einen Monat lang Ferro Sanol Duodenal genommen, hab die aber auch nicht vertragen. Danach meine Ernährung drastisch umgestellt, viel Obst und Gemüse, 2mal pro Woche rotes Fleisch, abwechslungsreich essen ist sehr wichtig!

Bis du da allerdings deutlich was merkst, können schonmal Monate vergehen.

Wenn du also die Tabletten verträgst, würde ich die nehmen und dann mal in 3 Monate schauen, wie hoch der Ferritin ist.

Was ist denn die Ursache für deine Anämie?

CVarGamaxla


Wodurch hast du denn Eisenmangel? Zu wenig Kupfer, zu wenig B12?

Weißt du welche Infusion bei dir den Schock ausgelöst hat. Bei zweiwertigen-Eiseninfusionen ist das häufiger der Fall oder auch bei sehr hoch dosierten, wie Ferrinject.

k'nuspe9rkekschxen


Woher der Mangel kommt weiss ich leider (noch) nicht. Ich ernähre mich eigentlich sehr ausgewogen. Ich esse Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst, sowie Milchprodukte und Eier. Von allem etwas, es gibt eigentlich nichts was ich nicht essen kann oder will :)

Ich hatte vor etwa 9 Monaten einen B12-Mangel, und hab Spritzen gekriegt. Obs davon kommt? Das Eisen war zu dem Zeitpunkt schon eher tief, aber nicht so schlimm, hab dann Eisentabletten genommen und fühlte mich eigentlich bis vor etwa 2 Monaten gut.

Ich werde auf jeden Fall bei meinem vorherigen Arzt am alten Wohnort noch ausfindig machen, welche Infusion ich damals hatte, denn dieses Präparat will ich auf keinen Fall mehr. Diese Infusion war ca. im 2007 und mein jetziger Arzt meinte, die Präparate seien seither viel besser geworden und es gibt viel weniger Nebenwirkungen. Ist das so? oder will er es einfach mal wieder runter spielen?

Es ist eine echt doofe Situation... Weil ich wäre schon dankbar, wenn man mein Depot mittels Infusion relativ rasch wieder aufbauen könnte. Ich hab in 5 Monaten Abschlussprüfungen von meinem Studium und ich hab das letzte Semester kaum lernen können wegen der Müdigkeit und der Konzentrationsprobleme. Kann's doch nicht sein, dass nun 2 Jahre Arbeit den Bach runter gehen wegen dem blööden Mangel :(v

s"ofiva34-3H9r jahrfe alSt


:)D

C9hrisJtinax85


Ob die Infusionen besser geworden sind, vermag ich nicht zu sagen.

Tatsache ist aber, dass du deinen Eisenspiegel auch anders höher bekommst, aber natürlich nicht in 1 Stunde.

Ich bin schwanger und hatte in der 14. Woche einen Hb von 10,7; noch ok, aber schon erniedrigt. Die Hebamme im Krankenhaus hat mega Stress gemacht, dass ich den Wert nur noch über Infusionen hochbekommen würde.

Ich hab einfach einen Monat hardcore Eisenernährung betrieben: alle 2 Tage viel Rindfleisch, jede 2. Woche 3-4 Rote Beete Smoothies, wenn nicht Fleisch, dann Hülsenfrüchte und dazu Floradix 30 ml am Tag. Und bei der nächsten Untersuchung war der Hb wieder bei 12,7 und ich fühle mich auch deutlich besser.

Von demher: es gibt einen Weg, vor allem kannst du ja auch Eisentabletten nehmen.

Aber wenn du natürlich nächste Woche schon wieder Bäume ausreissen willst, dann wirst du wohl die Infusion riskieren müssen...

B5lacIkToni


Ich denke auch, dass sich seit 2007 einiges an der Rezeptur geändert hat. Sicher gibt es Allergene auf die doch einige Menschen reagiert haben, diese sind sicher schon entfernt worden. Aber da ich mir natürlich nicht sicher sein kann würde ich aus purem Eigennutz einfach mal nachfragen.

Ich kann dich absolut verstehen, warum du KEINE Eisentabletten einnehmen willst. Ich musst sie 2x täglich über drei Monate einnehmen.. mein Verdauungstrakt hat sich herzlich dafür bedankt! Nie mehr wieder diese Tabletten, zumal ich damals auch mit einem Ferritinwert von 2 µg/l überhaupt keine Beschwerden hatte! Tja, wir sind doch sehr unterschiedlich mit unserem Empfinden! Falls ich jemals wieder meinen Wert mittels Eisentabletten aufbesser sollte, würde ich vermutlich auch auf Infusionen zurückgreifen, meinem Darm zuliebe! Aber meine Hausärztin ist davon nicht so sonderlich begeistert...

Was diverse Getränke angeht, so hat mir eine befreundete Apothekerin davon abgeraten, diese zum AUFFÜLLEN zu benutzen, sondern lediglich zur STABILISIERUNG der Werte. Um die Dosis zu erreichen, die in Tabletten enthalten sind müsste man x Mal diese Säfte trinken und das wird teuer. Allerdings mag es ja dem ein oder anderen vielleicht wirklich helfen!

HQina{ta


Ksnn nur zustimmen – sowas wie Floradix nimmt man um einem mangel vorzubeugen bzw den Wert stabil zu halten. Zum auffüllen sind die nämlich viel zu gering dosiert. Die Tagesdosis von Floradix sind 3x 15 ml, die enthalten knapp 35mg Eisen. Das entspricht einem erhöhten Tagesbedarf, aber bei einem mangel viel zu wenig. (wenn man sich dann ausrechnet wie viel man davon nehmen muss, investiere ich das Geld lieber in höherdosierte Präparate)

B/ate;r W.


Eiseninfusionen sind nicht so harmlos, wie hier oft dargestellt.

Vor einiger Zeit wurde hier im Forum einmal die Fachinfo einer Eiseninfusion verlinkt.

Dort wurde aufgeführt, dass man die Infusionen nur geben dürfe, wenn die Möglichkeit zur Reanimation bestünde.

EIhemalifger N4utzerm (#&467T193x)


Dort wurde aufgeführt, dass man die Infusionen nur geben dürfe, wenn die Möglichkeit zur Reanimation bestünde.

Davon geh' ich ja prinzipiell mal aus, wenn man in einem Krankenhaus oder bei einem niedergelassenen Arzt eine Infusion erhält.

S2unflotwer{_x73


Ich bekomme seit Jahren regelmäßig Eiseninfusionen, da meine Werte immer absacken und ich orales Eisen kaum resorbiere. Zum Glück habe ich damit keine Probleme, sondern vertrage die Infusion fast im Schuss. Ich weiß aber, dass viele Ärzte sie ungern bis gar nicht geben (bin gerade umgezogen und stehe vor dem Problem). Und dass Praxen grundsätzlich auf die Möglichkeit eines anaphylaktischen Schocks eingestellt sein müssen (best. Medikamente, Überwachung während der Infusion).

DU solltest herausfinden, welches Medikament Du bekommen hast. Und darum einen Bogen machen. Bzw. herausfinden, ob das Eisen selber oder Zusatzstoffe das Problem ausgeslöst haben. Und dann weitersehen. Parallel dazu würde ich es mit Tabletten/Kräuterblut versuchen. Ws spricht dagegen?

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