» »

Immer wiederkehrender Eisenmangel

c[hime(ricaxl hat die Diskussion gestartet


Hallo! @:)

Ich habe bereits seit Jahren Probleme mit einem immer wieder auftretenden Eisenmangel. Erstmalig festgestellt wurde dieser Anfang 2009, worauf eine kurzzeitige Behandlung mit Eisentabletten folgte. Erst im Sommer letzten Jahres ließ ich meine Blutwerte aufgrund von Konzentrationsproblemen und ständiger Müdigkeit erneut überprüfen, wobei wieder ein Mangel festgestellt wurde. Der Ferritinwert lag damals bei 6, nach dreimontiger Einnahme von Eisentabletten (100mg täglich) war er auf unter 5 gefallen (während sich die anderen Werte normalisiert hatten), nach drei weiteren Monaten war er dann auf 57 gestiegen.

Die Tabletten durfte ich daraufhin absetzen, allerdings war der Ferritinwert bei einer Kontrolle drei Monate später bereist wieder auf 27 gesunken, weshalb mein Arzt anmerkte, dass ich im Herbst eventuell schon wieder Eisen würde einnehmen müssen. Also sollte ich wohl demnächst noch einmal vorbeischauen um die Werte überprüfen zu lassen.

Wenn ich mir diese Entwicklung anschaue, scheint es mir nicht als ob ich dieses Problem ohne Tabletten dauerhaft in den Griff bekommen kann.

Irgendeine Ursache muss diesem Mangel doch zugrundeliegen? An der Ernährung könnte es vielleicht liegen, denn ich ernähre mich vegetarisch - dies allerdings erst seit knapp vier Jahren, also nach dem ersten Auftreten des Mangels. Ich habe keinerlei Symptome, die auf eine Störung des Verdauungstrakts hindeuten, meine Regelblutung ist ebenfalls eher leicht, kann damit vermutlich als Ursache ausgeschlossen werden.

Ich würde mich über Ratschläge sehr freuen - vielleicht weiß jemand, was ich noch versuchen könnte? (Und ob eine regelmäßige, niedriger dosierte Einnahme von Eisen nicht sinnvoller wäre als immer erst zu Tabletten zu greifen wenn der Mangel bereits wieder vorhanden ist?)

Danke und viele Grüße! @:)

Antworten
Nfietzs%cheOsNasxe


Als ich starken Eisenmangel hatte, wurde ein Test auf Blut im Stuhl gemacht, da hat man wohl nicht immer Symptome.

Vegetarismus ist natürlich ein "Risikofaktor" ;-) Milchprodukte und Ei, sowie Kaffee und schwarzer Tee hemmen die Aufnahme von Eisen. Wenn du etwas eisenhaltiges isst (z.B. Brokkoli), ist es günstig, wenn du einige Zeit davor und danach keines dieser Produkte verzehrst. Vitamin C hingegen fördert die Aufnahme von Eisen. Paprika oder O-Saft wären also beispielsweise günstig.

Ich würde auch nicht unbedingt warten, bis du schon wieder einen Mangel hast, sondern schon früher gegensteuern, einfach schon, weil man sich mit Eisenmangel so furchtbar fühlt.

NOietzs$chesWNxase


Ach so, Eisenmangel ist bei Frauen im gebärfähigen Alter sehr stark verbreitet, also muss bei dir nicht zwangsläufig eine Erkrankung dahinterstehen.

ELmaxx


An der Ernährung könnte es vielleicht liegen, denn ich ernähre mich vegetarisch - dies allerdings erst seit knapp vier Jahren, also nach dem ersten Auftreten des Mangels.

Bei einem Eisenmangel ist (nach meinem Kenntnistand) eine rein vegetarische Ernährung kontraproduktiv. Besser wäre wohl eine Vollwertkost.

Jedem das Seine.

BZenit.aBx.


Wurde eine Pyrrolurie ausgeschlossen? Da geht Eisen auch flöten...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH