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Mikroangiopathie?

A%n{drea)19x77 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forumteilnehmer!

Ich habe folgendes Problem,

wenn ich stehe oder laufe, sprich nur wenn ich aufrecht bin, laufen meine Unterschenkel, Füße, Unterarme und Beine rötlich an. Es ist kein Renaud Syndrom!!! Es hat nichts mit Temperaturwechsel zu tun. Meine Füße und Hände sind immer sehr kalt, egal ob ich draussen bin oder im warmen Wohnzimmer. Umso länger ich aufrecht bin, umso schlimmer wird es, irgendwann bekomme ich schwere Arme und meine Beine kribbeln und die Zehen fühlen sich taub an. Man vermutet eine Mikroangiopathie, warum diese so plötzlich da ist, weiß man nicht.

Beim Gehen habe ich immer das Gefühl eines zu engen Gürtel um den Brustkorb und beide Arme werden schwer, bzw schwach. Dazu habe uch einen stechenden/brennenden Schmerz im linken Schulterblatt. Das Gleiche habe ich auch, wenn ich mich unterhalte... dazu fühle ich mich nach solch einem Gespräch sehr abgeschlagen und krank. Ich verstehe da den Zusammenhang nicht ??? Kann das vom Herz kommen ??? Wenn ich aber schneller laufe/renne, wird die Brustenge nicht schlimmer und ich habe auch keine Atemnot. Ein Herzecho war ohne Befund, aber ich leide seit der Durchblutungsstörung an einem viel zu hohen Puls, Sinustachykardie... mit unter habe ich schon im ruhigen Stehen eine HF von 120-140. Dies wurde auch schon in einem Schellongtest diagnostiziert. Im Moment tappen die Ärzte im Dunkeln... :-(

Meine Frage, können diese Symptome (Brustenge, Schmerzen im Schulterblatt beim Gehen und Sprechen!!!) von einer Durchblutungsstörung des Herzens kommen, einer Mikroangiopathie wie ich sie in Händen und Füßen habe, oder würden sich diese Symptome dann beim Rennen, leichtem Joggen verschlimmern? Müssze man ein MRT mit Kontrastmittel vom Herz machen, um eine solche Durchblutungsstörung festzustellen? Denn ich weiß das man eine Mikroangiopathie im Echo nicht sehen kann.

Ich hoffe es ist jemand hier, der mir etwas helfen kann... vielleicht auch jemand mit bekannter Mikroangiopathie, der aus Erfahrung darüber schreiben kann... aber natürlich auch über jede andere Hilfe bin ich dankbar!!!

Diese Symptome machen mir echt Angst... besonders das es mir vom Sprechen so dreckig geht ??? Das trau ich mich gar nicht nem Arzt zu sagen, die denken doch ich spinne... :°(

Liebe Grüße

Andrea

Antworten
IGceLkady_x50 hat geantwortet


Die Mikroangiopathie - so sie denn auch kardial ist - macht keine Sinustachycardie. Der Schellong-Test zeigte dann sicher eine so genannte orthostatische Reaktion; das heßt, dass das Blut beim Aufstehen in die untere Körperhälfte sackt - das kann dann allerdings Tachycardien auslösen. Hier würde das Tragen von Kompressionsstrümpfen und ein Training der Gefäße hilfreich sein.

Du kannst ja ein MRT machen lassen. Diese Symptomatik von Luftnot beim Sprechen und die Schmerzen finde ich recht unspezifisch, aber das muss man sich halt ansehen.

Du könntest alternativ zum MRT ein Belastungs-EKG machen lassen, das ist auch aussagekräftig in der Hinsicht, ob Deine Beschwerden damit im Zusammenhang stehen, und viel weniger aufwendig.

Allerdings kann auch die Tachycardie zu Luftnot führen, grade beim Sprechen.

Wie ist denn Dein Trainingszustand?

ATnd;rea5197(7 hat geantwortet


Hallo Ice_Lady50, @:)

vielen Dank für Deine schnelle Antwort!

Du meinst also, dass eine solche Mikroangiopathie auch nicht dieses Gürtelgefühl beim Gehen oder Sprechen verursachen könnte? Ich muss nochmals betonen, ich hab KEINE Luftnot dabei... weder beim Laufen, Sprechen oder Rennen... es ist wirklich nur so, wenn ich gehe schnürt sich ein fester Gurt um den Brustkorb und es schmerzt im linken Schulterblatt und meine Arme werden schwach und schwer. Beim Sprechen hab ich zusätzlich noch das Problem, das es mich sehr ermattet und ich mich danach krank fühle und müde.

Welche Symptome macht denn eine Mikroangiopathie am Herzen für gewöhnlich?

Das es eine orthostatische Intoleranz ist, haben die Ärzte auch gesagt, sie wissen nur nicht, warum diese so plötzlich auftritt? Hier zwei Ergebnisse des Schellongtestes, einer vom Nachmittag und einer wurde Abends gemacht. Am Morgen ist die Tachykardie am schlimmsten, gegen Abend bessert sie sich.

Nach 10 Minuten ruhig liegen

103/70 pulse 76

Nach 2 Minuten stehen

100/72 pulse 106

Nach 5 Minuten stehen

99/76 pulse 116

Nach 10 Minuten stehen

91/76 pulse 132

Nach 15 Minuten stehen

90/70 pulse 132

Ergebnisse am Abend

Nach 10 Minuten ruhig liegen

100/74 pulse 76

Nach 2 Minuten stehen

96/85 pulse 96

Nach 5 Minuten stehen

98/78 pulse 101

Nach 10 Minuten stehen

97/83 pulse 98

Nach 15 Minuten stehen

98/79 pulse 98

Mein Trainingszustand... nun ja, ich bin keine Sportskanone, war ich noch nie, aber das kann nicht der Grund sein, weshalb ich jetzt so eigenartige Symptome entwickele. :|N

Klar ein Belastungs EKG...aber eine Mikroangiopathie kann man damit nicht erkennen oder ausschließen, oder?

Wäre ein MRT da hilfreich?

Woher hast Du dein gutes Input? Arbeitest Du in einer kardiologischen Praxis... :)^

Gibt es hier wen, der Mikroangiopathie am Herzen hat? Oder wie ich in Händen und Füßen ??? Oder selbe Symptome ??? Meldet euch bei mir, bitte... :)z

Liebe Grüße

Andrea

I/ce9Ladyx_50 hat geantwortet


Andrea, Dein Blutdruck ist bereits im Liegen recht niedrig. Wenn Du aufstehst, muss Dein Herz schneller schlagen, um den Druck wieder aufzufüllen. Aber das werden Dir die Ärzte - genauso wie bzgl. der Orthostase, die ich erwähnte und die sie Dir auch mitteilten - schon gesagt haben.

Das es eine orthostatische Intoleranz ist, haben die Ärzte auch gesagt, sie wissen nur nicht, warum diese so plötzlich auftritt?

Nun, wenn 77 Dein Geburtsjahr ist, dann bist Du 37 Jahre alt. Bei Frauen lässt das Venensystem in den Beinen gerne nach. Will heißen, (vereinfacht ausgedrückt) dass die Venen beim längeren Stehen sich weiten und das Blut so absacken kann. Daher der Rat der Kompressionsstrümpfe und des Venentrainings durch rhythmisches Anziehen der Unterschenkelmuskulatur. Aber auch das wird man Dir garantiert schon geraten haben.

Wir werden im Alter alle nicht besser ;-)

Mein Trainingszustand... nun ja, ich bin keine Sportskanone, war ich noch nie, aber das kann nicht der Grund sein, weshalb ich jetzt so eigenartige Symptome entwickele.

Sagt wer? Es geht hier nicht um Leistungssport, sondern um beispielsweise die Fähigkeit, Treppen zu steigen oder sich viel zu bewegen mit Fahrrad fahren, schwimmen etc.

Doch, das kann sehr wohl im Zusammenhang stehen, denn wie oben erwähnt lässt auch das Bindegewebe etc. altersbedingt nach.

Klar ein Belastungs EKG...aber eine Mikroangiopathie kann man damit nicht erkennen oder ausschließen, oder?

Man kann Durchblutungsstörungen des Herzens in Ruhe und unter Belastung, aber eben auch nach Belastung, sehr gut erkennen. Wenn die Durchblutungsstörungen so marginal sind, dass sie dort nicht auftreten, sind sie auch nicht relevant in dem Fall (bei fehlender kardialer Vorgeschichte).

Und was beißt Du Dich so sehr an dieser Mikroangiopathie fest?

Die Symptomatik, die Du im Laufen beschreibst, kann sehr wohl auch orthopädischer Natur sein. Beispielsweise die kleinen Rippengelenke an der Wirbelsäule bzw. die Rippenzwischenräume können einem Vergnügen bereiten, wenn die Muskulatur z. B. verhärtet ist.

Aber ich werde den Eindruck nicht los, dass Du trotz allem auch ein gewissen Ängsten leidest. Da solltest Du mal hinsehen, denn grade psychosomatische Belastungen können sich im Herzensbereich bemerkbar machen - ist ja auch nicht verwunderlich :)z

AFndrea}1977 hat geantwortet


Hallo IceLady_50,

Nochmals danke für Deine Ausführungen... sehr lieb von Dir.

Warum ich an eine Mikroangiopathie denke? Nun, weil sie sich von heute auf morgen in mir breit gemacht hat. Sogar im Kopf wurde eine Mikroangiopathie festgestellt. Übrigens war ich bei einem Angiologen und es sind nicht meine Venen, diese funktionieren sehr gut so auch meine großen Gefäße, es ist eine Durchblutungsstörung der kleinsten Gefäße (Kapillaren und Arteriolen). Mir geht es seither auch ziemlich schlecht. Ich leide an der schnellen Herzfrequenz (heute wieder bei 130-140), unter Schwindel, Abgeschlagenheit und Übelkeit. Die Durchblutungsstörungen machen sich durch Muskelschmerzen und Gefühlsstörungen bemerkbar inkl tauben Zehen. Eine Polyneuropathie wurde auch ausgeschlossen. Es sind also Symptome der Durchblutungsstörung.

Aber warum gehts mir beim Sprechen noch schlechter? Wieso bekomme ich dann diese Brustenge mit dem Schmerz in der Schulter und fühle mich so matt und schwindelig? Ich kapier das echt nicht... das kann doch nicht mit einer Verspannung zusammenhängen?

Noch mal kurz zum Trainingsthema, bzw Kondition:

Ich bin 37 Jahre, 174cm groß, wiege 55kg, rauche nicht und trinke keinen Alkohol. Ich bin gerade draussen eine Stunde gelaufen, sprich "schnelles Gehen". Danach nicht den Fahrstuhl, sonder 10 Treppen bis in den 5. Stock... dabei keine Atemnot. Nur das "normale aus der Puste sein".

Da es sich bei der Mikroangiopathie in den Beinen nicht um ein venöses Problem handelt, haben die Ärzte keine Kompressionsstrümpfe verordnet. Desweiteren habe ich zwar einen relativ niedrigen Blutdruck, aber komischer Weise nur der Systolische Wert. Da mein Blutdruck im Liegen, sowie im Stehen relativ gleich bleibt, handelt es sich nicht um eine Orthostatische Hypotonie, wobei bei Lagewechsel vom Liegen zum Stehen der Blutdruck rapide abfällt und den Betroffenen schwarz vor Augen wird oder sie sogar umfallen. Daher ist auch das ausgeschlossen worden. Und psychosomatisch wurde ich 3 Wochen lang untersucht und es wurde nichts festgestellt. Ich glaube auch nicht, das ich mit meiner Psyche meine Beine und Arme verfärben kann, bzw die bereits 4x auffälligen Schellongtests beeinflussen kann... ich habe keine Panikattacken, weißt Du, ich habe den ganzen Tag eine hohe Herzfrequenz, ausser im Sitzen und im Liegen nicht und so ist es auch mit den Beschwerden wenn ich laufe oder spreche... das ist alles ziemlich verängstigend, ja! Reaktive Angst würde da eher passen. Es macht mir Angst, dass die Ärzte den Grund noch nicht fassen können und es mir immer schlechter geht... :°(

Hast Du eine Ahnung, wie sich eine Mikroangiopathie am Herz äussert?

Liebe Grüße

Andrea

IpceL>ad=yw_50 hat geantwortet


Ich glaube auch nicht, das ich mit meiner Psyche meine Beine und Arme verfärben kann, bzw die bereits 4x auffälligen Schellongtests beeinflussen kann...

Stopp - das meinte ich auch nicht!

Aber um mal einen mir sehr wichtigen, weisen Medizinmenschen zu zitieren "man kann ja Läuse UND Flöhe haben" ;-)

Hm... wie kommst Du in Deinem Alter an diese Mikroangiopathie? Was sagen Deine Fettwerte? Besteht eine kombinierte Arteriosklerose? Das gibt es, dass noch recht junge Menschen "verstopfte" Gefäße haben aufgrund einer recht aggressiven Hyperlipoproteinämie.

Ok, ich finde, was Du erzählst, ist recht schlüssig.

Ich an Deiner Stelle würde einen Termin beim niedergelassenen Kardiologen machen und - wichtig - im Vorfeld die bereits existierenden Befunde einreichen. Vielleicht kann man im Vorfeld (Hausarzt?) bereits ein Belastungs-EKG machen, diesen Befund nimmst Du dann mit zur Vorstellung beim Kardiologen. Das spart Zeit, dann kann er gleich Rückschlüsse ziehen.

Ggf. kann eine Myocardszintigraphie gemacht werden.

Gibt es Deiner Familie Fälle von schwerer arterieller Hypertonie, von Schlaganfällen oder TIAs, pAVK ("Raucherbein")?

A7ndre3a19x77 hat geantwortet


Huhu!

Ich bin gerade in der Klinik um es abklären zu lassen. Ich hab wohl erhöhte Cholesterinwerte, aber die Ärztin hier meinte, sie wären jetzt nicht so drastisch erhöht, somit im Moment nicht behandlungsbedürftig.

<5,18 mikromol/l Cholesterin 5,86/+

<2,59 mmol/l LDL 3,14/+

<1,95 mmol/l Triglyzeride 2,81/+

Wenn ich aber bedenke was Du zur Mikroangiopathie geschrieben hast und das mein Papa einen Herzinfarkt hatte und auch meine Mama zu hohe Cholesterinwerte hat, finde ich die schon zu hoch, oder ???

So und nächste Woche wird ein 24h EKG gemacht und eine Kipptischuntersuchung. Blutuntersuchungen laufen auch, Antikörper, Tumormarker etc.

Meinst Du, das EKG und der Kipptisch reichen erstmal als Untersuchung? Ich hab heute direkt nach einer Szinthigrafie gefragt, machen sie aber nicht. :-(

Ich verstehe einfach diese Zusammenhänge nicht... ich trau mich gar nicht mehr eine Unterhaltung zu führen, weil es mir dann so mies geht... was passiert denn im Körper beim Reden? Vielleicht ergeben sich da Aufschlüsse? Ich rede und bekomme Brustenge, Schmerzen im linken Schulterblatt und Schwäche in beiden Armen, dazu fühl ich mich dann krank und abgeschlagen... noch wichtig, ich leide seit ein paar Wochen unter einer sehr roten Zunge, sie ist sehr trocken und wenn ich rede wird mein ganzer Mund trocken und ich bekomme leichtes Halsweh. Dabei wurde zuerst an einen Vitaminmangel gedacht, aber Vitamin B und Folsäure sind ok, Eisenmangel denke ich auch nicht, dann hätte die Ärztin was gesagt.

Ich dreh bald durch vor Sorge... :-/

Achso liebe IceLady_50, weißt Du evtl wie sich so eine Mikroangiopathie am Herzen bemerkbar macht oder weiß es jemand anderes hier ??? Freue mich auf Antworten...

Liebe Grüße

Andrea

IHce#Lasdy2_O50 hat geantwortet


Wieso bist Du jetzt freitags abends in der Klinik??

Eine Szintigraphie kostet 1.000 Euro, das will dementsprechend gut überlegt sein.

Ich finde, Du solltest es nicht überziehen mit der Angst. Selbst für den Fall, dass es überhaupt eine Mikroangiopathie ist, ist das weder lebensbedrohlich, noch akut behandlungsbedürftig.

Deine Symptomatik ist sicher schwer einzuordnen, weil vielfältig.

Man kann hier aus der Ferne und rein schriftlich wohl kaum eine Diagnose stellen, das wäre auch vollkommen daneben. Aber für meinen Geschmack sind die Beschwerden zu ortsbezogen für eine kardiale Ursache (Schmerzen im linken Schulterblatt). Es kann viele andere Ursachen haben.

Sicher wird man auch prüfen, ob ein embolisches Geschehen zugrunde liegt.

Du solltest bei all dem versuchen, Deine Angst im Zaum zu halten. Ich kann mir vorstellen, wie schwierig das ist, aber dennoch ist das wichtig. Ängste verstärken grade "kardiale" Beschwerden und man kann sehr schnell in eine Herzneurose rutschen.

A6ndreDa1x977 hat geantwortet


Ich bin seit Montag in der Klinik für Neurologie zur Abklärung der Durchblutungsstörungen an Armen und Beinen und der Tachykardie. Da der Verdacht auf ein Geschehen im autonomen Nervensystem bestand, sowie zum Ausschluss einer autoimmunen Erkrankung. Bis jetzt gibt es wohl keine Hinweise. Und auf meine hier beschriebenen Beschwerden wissen die Ärzte im Moment auch keine Antwort... daher hab ich mich an dieses Forum gewandt...

Weißt Du, ich fühle mich seit Wochen wirklich sehr schwach und hab die eigenartigsten Symptome entwickelt... angefangen mit Benommenheit und hoher Herzfrequenz, dann kamen die lila Beine und Arme, die rote brennende Zunge, dann die Muskelschmerzen und die Gefühlsstörungen in Händen und Füßen, dann Übelkeit und jetzt zusätzlich noch die Brustenge und das Problem beim Sprechen... wenn es immer mehr wird und Du dich sehr abgeschlagen fühlst und jetzt nicht mal mehr reden kannst? Wie würdest Du reagieren... vor alkem wenn die Ärzte die Ursache nicht finden. Sie sagen mir, ja da stimmt etwas nicht, aber wir wissen nicht, was es ist, dann macht das noch mehr Angst... diese Ungewissheit ob man mir je helfen kann und die Tatsache das "es" immer mehr verursacht ist unerträglich derzeit...

Aber das liesst sich hier im Forum so weg... man kann es gar nicht nachvollziehen. Ich weiß wovon ich rede, ich hatte bereits Brustkrebs!!! Achja und die Warnzeichen, Müdigkeit, Zyklusstörungen und Nachtschweiß wurden damals auch irgendwann psychisch gestempelt... bis ich ihn dann selbst ertastet habe!!! >:(

Diese Erfahrung machts gerade nicht leichter...

Liebe Grüße

Andrea @:)

IsceLWadyx_50 hat geantwortet


Ja, das kann ich gut verstehen. Etwas Ähnliches habe ich auch erlebt - da hieß es dann fast "Herr Doktor, der Hypochonder aus Zimmer 5 ist gestorben.".

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das jetzt schwer für Dich ist, grade unter Deiner Vorgeschichte.

Hier hat man wirklich nur das geschriebene Wort und das kommt manchmal anders an, als man möchte.

Es ist gut, dass Du dort in der Klinik bist, wo man auch auf systemische Erkrankungen schaut.

Was mir grade einfällt: hattest Du mal einen Zeckenbiss?

A(ndre+a%1977 hat geantwortet


Huhu Du... *:)

An Borreliose hab ich auch schon gedacht. Hatte aber auch nie einen Zeckenbiss und ich meine mich zu erinnern, das es auch getestet wurde. Problem ist auch, alles an Verdachtsdiagnosen an den Arzt zu bringen... die machen dann dicht und schieben dich ab nach Hause... ist auch schwierig bei diesen Symptomen...

Aber was, wenn sie nichts finden ??? Ich kann doch nicht einfach nach Hause und weiter aufm Zahnfleisch laufen...

Was wars bei Dir? Achso, musst Du natürlich nicht beantworten... bin halt neugierig.

Bist echt lieb... Danke das Du dir die Zeit genommen hast mir zu helfen... :)_

Liebe Grüße

Andrea

IEceLaWdy_x50 hat geantwortet


Klar, denn es ist nichts nerviger, als Patienten, die sich mittels Google weiterbilden und dann jeden Tag etwas Neues finden, was sie haben können... ;-)

Und es bringt ja auch wirklich nichts, sich selber damit verrückt zu machen.

Verständlich ist Deine Befürchtung natürlich, "so" nach Hause zu müssen.

Aber wenn alles gecheckt ist und Dein Herz ok ist, könnte Dich das ja schon beruhigen.

Bleibt natürlich das doofe Gefühl, das einen niemand ernst nimmt und man sich irgendwann fragt, ob man sich das alles nur einbildet...

Genaueres würde ich hier offen ungern schreiben, was meine damalige Krankheit angeht, aber ich habe dann über zwei Jahre eine medikamentöse Chemotherapie machen dürfen.

Ich weiß also, wie das ist, wenn man sich schon komisch vorkommt, weil zunächst keine Diagnose gefunden werden kann.

Wenn es Dir hilft, dann schreib einfach hier weiter :)_

A5ndr.ea19x77 hat geantwortet


Danke für Dein Verständnis.

Kein Problem, wenn Du da nicht weiter drauf eingehen möchtest. Ich hoffe, die Chemo hat ihren Dienst getan und es geht Dir wieder besser?!

Ich hatte auch 6 Monate Chemotherapie... war nicht einfach, aber notwendig!!!

Weißt Du, wenns das Herz nicht ist, grübelt man trotzdem nach, was es sein kann... zumal es sehr einschränkt nicht reden zu können und den Rest des Paketes ohne Antwort mit sich rumzuschleppen... das macht die Angst nicht weg. Erst wenn mal einer mit dem Finger schnipst und sagt: "hey, ich habs..." das wär endlich Erleichterung.

Vielleicht melden sich ja noch paar liebe Mitleser, die ne Idee haben oder denen es auch so geht. Ich würde mich freuen.

Alles Liebe für Dich!!! ♡♥♡

Andrea

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