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Cholesterin und Thrombozyten zu hoch

wUhooKpi8 63 hat die Diskussion gestartet


Bei meiner Schwester kam bei der Blutabnahme raus, daß ihr Cholesterin bei 247 (Normalwert bis 200) lag und ihre Thrombozyten bei 752 (150-400).

Wegen dem hohen Cholesterin nimmt sie nun tägl. eine Tablette, wegen den hohen Thrombozyten nichts.

Ich persönl. find den Thrombozytenwert schon recht hoch und versteh nicht, warum der Arzt keine Maßnahme ergreift.

Kann das nur ein Ausrutscher sein und wenn ja, woran könnte dies liegen?

Ich weiß, daß sie ca. 2,5 Wochen vorher nen starken Infekt hatte.

Kann dies der Grund sein?

Antworten
A%sigxa


ich denke mal dass ein Infekt die Thrombozytenanzahl auch ansteigen lassen kann, ja. es werden immer noch

Aber: wegen einem Cholesterinwert von 247 (oder liegen noch andere Risikofaktoren vor wie Bluthochdruck, Herzleiden oder so?) schon Medikamente geben finde ich sowas von übertrieben...

G<rotKtig


Aber: wegen einem Cholesterinwert von 247 (oder liegen noch andere Risikofaktoren vor wie Bluthochdruck, Herzleiden oder so?) schon Medikamente geben finde ich sowas von übertrieben...

Find ich auch übertrieben. Mein Cholesterienwert liegt seit 20 zwischen 250-300. Niemand kam auf die Idee da Medikamente zu geben.

t suinami_xxe


Find ich auch übertrieben. Mein Cholesterienwert liegt seit 20 zwischen 250-300. Niemand kam auf die Idee da Medikamente zu geben.

*unterschreib*

:)z

wJhfoopix 63


Aber: wegen einem Cholesterinwert von 247 (oder liegen noch andere Risikofaktoren vor wie Bluthochdruck, Herzleiden oder so?) schon Medikamente geben finde ich sowas von übertrieben...

Hab ich ihr auch gesagt, aber nachdem ihr HA von erhöhtem Herzinfarkt und Schlaganfallsrisiko sprach, ist sie schon etwas in Panik geraten und nimmt sie deshalb auch.

Blutdruck ist bei ihr normal und Herzleiden hat sie keins.

Allerdings raucht sie zieml. viel und bewegungstechnisch sieht's auch nicht so gut aus.

Ich hab ihr gesagt, sie muß sich unbedingt mehr bewegen und ihre Ernährung umstellen.

Sie hat jetzt auch angefangen mit Fahrrad fahren und greift nun auf fettarme Lebensmittel zurück.

Im Januar soll sie dann zur Kontrolle zum HA.

q6uackbsal(bexrei


Die Entscheidung, Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels zu geben, hängt nicht in erster Linie vom Gesamtcholesterin (das ist der Wert, der bei Deiner Schwester bestimmt wurde) ab, man sollte immer erst die Unterfraktionen LDL- und HDL-Cholesterin bestimmen. Gerade "jüngere" Frauen haben häufig ein hohes Gesamtcholesterin mit einem hohen Anteil an "schützendem" HDL, in dem Fall ist eine Medikation durchaus nicht immer angezeigt. Also: Nachsehen, ob bei der Untersuchung LDL und HDL auch bestimmt wurden, mit diesen Werten sollte eine erneute Risikoabwägung, in die natürlich auch anderweitige Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen einfließen, erfolgen.

Thrombozyten können in der Tat durch schwere Infekte erhöht sein. Hier reicht sicherlich die Kontrolle im Januar aus.

wRh*oopi@ x63


Soweit ich das in Erinnerung hab, war das LDL auch zu hoch.

Meine Schwester wird nächstes Jahr 53 und unsere Mutter hatte auch zu hohe Cholesterinwerte und nahm deshalb auch Medikamente.

GZrqottixg


Ich würde auch erst mal achauen, wie das Verhältnis LDL und HDL ist. Ist das gut, braucht es eigentl. keine Medis. Bei mir ist das erhöhte Ygesamtcholesterin wohl eine erbl. Disposition, gibt halt Frauen, wo das so ist.

Ist deine Schwester denn übergewichtig? Oder warum soll sie ihre Ernährung umstellen?

Bewegung ist immer gut, vorallem an der frischen Luft. Aber damit lässt sich sicher nicht der Cholesterinspiegel senken.

Und wenn sie plötzlich Angst vor Herzproblemen und dergleichen hat, dann würde ich eher das Rauchen aufgeben, als Medis nehmen, weil das Gesamtcholesterin über der Norm liegt.

Auch wenn ich selbst rauche :=o . Aber ich hab keine Ängste und viel Bewegung im Freien hab ich auch :-D

w^hogopPi x63


Übergewichtig ist sie nicht (ca. 56kg, 166cm).

Na ja, mit Ernährung umstellen, meinte ich eigentl. die Süßigkeiten, wie eben Schokolade, Chips, usw.

Die Bewegung an der frischen Luft, das wird wohl nix, aber ich konnte sie zumindestens mal animieren, sich auf den Heimtrainer zu schwingen.

Was das rauchen betrifft, da wird sich bestimmt nichts ändern, was ich auch irgendwie versteh (ich rauch auch).

qnuack,salberxei


Okay, "jüngere Frau" scheidet somit aus. ;-) Bei Frauen in und nach den Wechseljahren steigt halt der Cholesterinspiegel häufig an.

Wenn noch andere Risikofaktoren vorliegen, kann eine Medikation sinnvoll sein. Aber auch dann sollte immer die Relation LDL/HDL betrachtet werden, das heißt, auch ein leicht erhöhtes LDL muss nicht zwingend ein Grund für Medikamente sein. Mit Rauchen und Bewegungsmangel (da macht sie ja schon was, sehr gut) hat sie natürlich Risikofaktoren. Ich nehme an, dass sie nicht Diabetikerin ist. Wichtig auch genetische Vorbelastung (jemand in der Familie mit Herzinfarkt oder Schlaganfall im Alter unter 70 J.?) und Übergewicht.

q>uac|ksalbexrei


Uups, vor dem Schreiben nicht aktualisiert. Also Übergewicht scheidet auch aus. ;-)

wZhoopix 63


Sodele,

hab bei meiner Schwester nochmals nachgefragt

LDL 184

HDL 57

Diabetikerin ist sie nicht, der Langzeitzuckerwert war okay.

Herzinfakt/Schlaganfall gab's niemanden,

eben meine Mutter mit Übergewicht und erhöhtem Cholesterin und ich glaub, ihr Vater hatte das auch, allerdings kein Übergewicht.

q<uacWksal|berxei


Okay. Also ich persönlich würde bei diesen Werten und Rauchen wohl ein Statin einnehmen, wenn ich es gut vertrage, denn das Risiko ist sicherlich erhöht. Raucht sie schon lange?

Es kann ja auch beruhigend sein, auch mit dem "Vorbild" der Mutter, die mit Medikation keinen Infarkt bekommen hat. Hätte sie ohne Medikament vielleicht auch nicht, aber man weiß es halt nie.

wZhoop.i 6x3


Bin mir nicht so sicher, aber ich glaub sie raucht seit sie 15 war, am Anfang noch wenig, aber jetzt ca. 25 Zigaretten.

Ich denk, sie verträgt das Statin, zumindest hat sie sich nicht negativ geäußert, nimmt es aber erst seit ca. 4 Wochen.

Meine Mutter wurde 85 Jahre alt und starb an den Folgen des Brustkrebses, der sich im Alter entwickelt hat. Ihr Vater wurde nur 71 und starb an Nierenversagen.

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