» »

Herzinfarkt, Lungenentzündung und Nierenversagen

H'udiptfu#pfx1 hat geantwortet


Das ist sehr tragisch. So jung und dann so etwas.

Unglaublich was alles passiert durch die Nachlässigkeit von Pflegepersonal.

Das Problem ist halt auch, diese Keime und Bakterien sind überall und wenn das Immunsystem so am Boden ist, braucht es nicht viel...

Meine Mutter hat vorhin mit dem Krankenhaus telefoniert...und hatte meinen Vater am Apparat.

Sie hat zwar kein Wort verstanden, aber wer hätte das noch vor zwei Tagen gedacht. :-D

E`hemalig%er Nutz&e|r (r#46\7193) hat geantwortet


Unglaublich was alles passiert durch die Nachlässigkeit von Pflegepersonal.

Muss ich mal eine Lanze fürs Pflegepersonal brechen... Infekte der Atemwege, eben zB der Lunge sind bei Menschen, die lange im KH sind bzw liegen, nicht selten. Liegt auch an mangelnder Bewegung bzw. der Körperposition.

Deinem Vater jedenfalls viel Kraft!

C[ornleIlia59 hat geantwortet


Ja, meine Mutter braucht einen Rollstuhl, ohne geht's nicht mehr. Der stand vor ihrer Krankheit schon vorsorglich bei ihr rum, wurde aber nur für Spaziergänge benutzt, im Haus hat sie sich mit Gehstock und Treppenlift geholfen, aber schlecht zu Fuß war sie da auch schon. Sie ist auch mehrmals gefallen.

Bei einer inzwischen 86-jährigen kann man nicht damit rechnen, daß es wieder so wird wie vorher. Sie kann zwar frei laufen, aber nur ganz kurze Strecken, und nur in Begleitung.

Wir sind ja froh, daß sie überhaupt wieder so weit gekommen ist, bis zur Verlegung ins Pflegeheim war sie komplett bettlägrig, von Rollstuhl oder überhaupt Aufstehen konnte gar keine Rede sein.

CJornHelKia59 hat geantwortet


Meine Mutter hat vorhin mit dem Krankenhaus telefoniert...und hatte meinen Vater am Apparat.

Sie hat zwar kein Wort verstanden, aber wer hätte das noch vor zwei Tagen gedacht.

Das hatte ich heute morgen am PC zuhause ja noch gar nicht gelesen! Wie schön! :-D

ILceLaday_5H0 hat geantwortet


Na, ist doch prima!

HJudipxfupf1 hat geantwortet


Ja gell.

Heute Abend gehen wir ihn besuchen.

Aber das Gefühl ist trotzdem immer sehr mulmig, wenn man vor der Tür zur IS steht.

C)ornelHia59 hat geantwortet


Stimmt. Man klingelt mit dem Gefühl "Was wird jetzt wieder sein?" Immer was anderes, und selten gut. Das beste, was ich damals zu hören bekam, war "Ihre Mutter liegt nicht mehr hier, sondern auf Station Soundso". ;-D

Hkud ipfuxpf1 hat geantwortet


Heute Besuch.

Der Luftröhrenschnitt ist zugeklebt. Er saß im Stuhl und guckte fern. Er wird wieder langsam er selber...hat meine Mutter nicht mehr gestreichelt. :=o

Man versteht jetzt auch was er sagt. Er sagte oft dass er nicht draus kommt.

Dann wollte er Dinge erzählen und mittendrin sind ihm die Worte nicht eingefallen, das hat ihn geärgert. Er hat dann gesagt, er hätte heute ein schönes Erlebnis gehabt und alle hätten sich gefreut. Ich dachte erst er meinte einen Traum, aber das schöne Erlebnis war, dass er zum ersten Mal etwas trinken und essen durfte und das hat alle gefreut. Er fragte auch wo Dani ist, das ist mein Bruder, der nicht dabei war. Er meinte auch, er sei froh, wenn das alles vorbei sei und er diese Schläuche nicht mehr hat und dass er ausziehen will.

Morgen kommt die Ernährung Weg, damit er wieder Appetit bekommt.

Die Nieren sind etwas besser. Dialyse ist seit Gestern weg und Garnstoff ist sogar besser als Gestern. Die anderen Werte sind noch im tolerierbaren Bereich. Man sagte uns, wenn die Nieren wieder normal arbeiten, wird er auch klarer im Kopf.

Sorge machte mir nur, dass der Urin im Beutel rot war, das war vor einer Woche nicht...

Alles in allem hat er aber wieder große Fortschritte gemacht.

m=us3icuVsz_65 hat geantwortet


Sorge machte mir nur, dass der Urin im Beutel rot war

... kann diverse Gründe haben, u.a. bestimmte Medikamente. Muss nichts schlimmes bedeuten. Hier eine [[http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef3/lbef_harnfarbe.htm Übersicht.]]

Huudip!fupfx1 hat geantwortet


Der Pfleger meinte schon, der Urin sollte klar werden...

C*orrnelxia59 hat geantwortet


Das klingt doch alles toll! Wenn die Beatmung, also auch das Tracheostoma, endgültig ab ist, dann ist die Verlegung auf Normalstation jeden Tag zu erwarten!

HeudipHfup~fx1 hat geantwortet


Oh ja, das wäre schön. Obwohl er dort super aufgehoben ist.

Aber dann wäre er sicher außer Lebensgefahr und diese Beklemmung würde endlich wegfallen.

Sie lassen ihn wirklich erst auf die Station, nachdem sie ihn noch mindestens einen Tag beobachtet haben.

H5udi<p/fupxf1 hat geantwortet


Morgen früh um 10h wird er ins Krankenhaus in unserer Stadt auf Station verlegt. Jetzt kann meine Mutter ihn mit dem Bus besuchen gehen.

Was ich seltsam finde. Kein Gespräch mit dem Arzt. Wir wissen nicht wie es den Nieren geht und wie es jetzt mit ihm weitergeht. An wen wir uns wenden müssen um Informationen zu bekommen. Ich habe Mutter gesagt, sie soll erst mal im Krankenhaus anrufen, bevor sie hingeht, vielleicht bekommt sie ja einen Termin mit dem jetzt zuständigen Arzt, der die Unterlagen von ihm hat.

IJceLaxdy_50 hat geantwortet


Er wird einen Verlegungsbericht bekommen, in dem alles Nötige vermerkt steht.

ich würde bzgl. alles Weiterem mit den "neuen" Ärzten der Klinik sprechen, denn die können im Laufe der Zeit alles absehen und ggf. einleiten. Die Klinik wird auch Sozialarbeiter haben, an die Ihr Euch wenden könnt, wenn zum Beispiel eine Kurzzeitpflege etc. vonnöten sein würde. Generell sind diese Leute gute Ansprechpartner, auch bzgl. Beratungen.

Hmudcipyfupfx1 hat geantwortet


Wir waren jetzt im Krankenhaus. Er war viel müder als vor zwei Tagen. Hat nichts verstanden, nichts geredet, ist immer eingaschlafen. Er kann nicht mal den Knopf drücken, falls er eine Schwester brauchen würde. Ich habe dann durch die Schwester den Arzt kommen lassen. Ich habe ihm gesagt, wir hätten den Eindruck er sei müder als die letzten Tage und es gehe ihm weniger gut.

Der meinte, die Müdigkeit komme vom Transport, der neuen Umgebung und natürlich von der reduzierten Nierenfunktion.

Er hat immer noch extrem viel zähen Schleim, den er mühsam herauf hustet.

Der Urin hat jetzt eine normale Farbe, sei aber etwas zu dickflüssig. Sie geben ihm jetzt viel Flüssigkeit, da sein Herz normal arbeitet und er keine schlimmen Schöden daran habe. Am EKG ist er nicht mehr. Aber die Flüssigkeit sei gut um die Nieren zu spülen. Diese sollten sich soweit regenerieren, dass sie so sind wie vor seiner Krankheit. Eine weitere Dialyse sei im Moment nicht nötig. Sie geben ihm nur noch die nötigsten Medikamente um die Nieren nicht noch mehr zu belasten. Der Arzt war zuversichtlich, dass er wieder auf die Beine kommt, wollte aber von uns wissen, falls er wider Erwarten einen Herzstillstand haben sollte, ob dann reanimiert werden soll. Er riet uns davon ab, da er dann bestimmt ein Pflegefall im Rollstuhl werden würde.

Ich sagte der Schwester, dass sie ihn auch mal aufsetzen sollen und bewegen.

Er hat auch über Schmerzen geklagt und sie sagte, sie gebe ihm etwas dagegen.

Falls er es schaffen sollte, sein Bein aus dem Bett zu bringen, haben sie Bewegungsmelder

Mutter ist sehr beunruhigt, weil er dort nicht so überwacht wird, wie auf der IS.

Ich kann sie verstehen. Ich sage mir, wenn es sein soll, dass er stirbt, dann ist es so. Leider haben wir nicht über alles Kontrolle im Leben.

Heute war es wirklich wieder kein schöner Anblick und ich bin traurig. Ich hoffe morgen ist besser.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH