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Herzinfarkt, Lungenentzündung und Nierenversagen

IwceLaFdy_50 hat geantwortet


So etwas in der Art habe ich befürchtet.

Ihr braucht weniger Aktionismus und mehr Ruhe und Geduld.

C2orne(liax59 hat geantwortet


Wir hatten damals auch die schlimmsten Befürchtungen, als unsere Mutter einfach so auf Normalstation verlegt wurde. Aber es hat geklappt, sie mußte nicht wieder zurück auf IS.

Es ist ganz normal, daß die Verlegung für ihn eine große Belastung war, und daß er jetzt erstmal ziemlich müde ist. Außerdem löst dieser Wechsel der Umgebung durchaus solche Zustände aus, bis hin zu Verwirrung oder Apathie. Wartet mal ab, das kann durchaus auch ein paar Tage dauern.

H+udip-fupf+1 hat geantwortet


Ich hatte die Hiffnung, dass er sich freut, dass er von der IS weg ist und weniger Schläuche hat. Er sagte Vorgestern, er wolle dort ausziehen.

Aber vielleicht ist er einfach zu müde.

Vielleicht liegt das tatsächlich am Transport. Er hat ja praktisch keine Muskeln mehr.

Jetzt ist er das erste Mal ganz alleine im Zimmer, ich hoffe er hat keine Angst.

Das ist zu seinem Schutz, damit er nicht von jemandem angesteckt werden kann.

IjceLxady_5:0 hat geantwortet


Ich hatte die Hiffnung, dass er sich freut, dass er von der IS weg ist und weniger Schläuche hat. Er sagte Vorgestern, er wolle dort ausziehen.

Freuen kann er sich, wenn er die Umstände realisiert. So ganz ist aber noch nicht aufgeklart, so dass ihm verschiendene Dinge sicher noch nicht klar sind.

Vielleicht liegt das tatsächlich am Transport. Er hat ja praktisch keine Muskeln mehr.

Nun ja, er musste ja nicht laufen.

Aber dennoch strengt ihn das an, weil es eine Umstellung ist. Auch psychischer Stress setzt ihm zu.

Das ist zu seinem Schutz, damit er nicht von jemandem angesteckt werden kann.

Na, wenn Ihr ihm das auch so verkauft, dann kann er das vielleicht übernehmen.

Ihr dürft nicht vergessen, dass er schwer krank war. Eine Sepsis ist schon für einen jungen, stabilen Menschen schon heftig, für einen alten Menschen mit Vorerkrankungen lebensbedrohlich. Das dauert sehr lange, bis er seine Kraftreserven gesammelt hat. Vorher muss er erst einmal wieder auf Normalnull mit seinen Werten und erst dann kommt die wirkliche Regenerierung.

Geduld... :)z

Hyudiwpfupfx1 hat geantwortet


Heute wars bedeutend besser. Die Magensonde ist weg, aber er hat gesagt das Essen war schlecht Heute. Es gab ausgerechnet Broccoli zu seiner ersten Mahlzeit und er hasst Broccoli.

Dann wollte er wissen, wie das alles gekommen ist.

Er sagte der Transport Gestern war schrecklich und er mag es nicht, wenn sie ihn dauernd im Bett herumrollen. Er wolle Nachhause. Er habe Durst wie ein Kalb. (Das hat er auch früher immer gesagt) ich habe ihm mit einem Trinkhalm Schorle gegeben, das fand er "wunderbar".

Plötzlich sprach er von Befreiung und Onkel Toms Hütte.

Er ist schon verwirrt, das sagt er auch selber.

Erst macht er Scherze und im nächsten Augenblick sagt er, das Leben sei verschissen.

Aber er sagt, er will gesund werden.

Dann hat er sich abgedeckt weil er warm hatte, leider kann er sich nicht selber zudecken und das bei offenem Fenster. Tja, ist halt keine IS mehr, da kommt nicht dauernd jemand schauen.

Ich hab es der Schwester gesagt, dass er sich selber abdeckt, sie sollen bitte aufpassen, ich hoffe das sie das auch tun!

IrceLaKdyx_50 hat geantwortet


Es scheint mir, dass Dein Vater der "Macher" bei Euch war und somit auch weitgehend die Struktur vorgegeben hat. Es wird für ihn Kontrollverlust bedeuten, wenn er nun durch die Gegend gefahren wird und er sich einem System ausgeliefert sieht.

Er wird viele Dinge einsehen und abändern müssen, oder besser gesagt: den Umständen anpassen müssen. Aber Ihr eben auch.

Das ist aber normal, dass sich mit fortschreitendem Alter Grenzen und Strukturen innerhalb einer Familie verändern und verschieben und die Personen andere Stellungen einnehmen.

Dieser Wandel ist nicht immer einfach, aber das wird sich mit der Zeit fügen.

HKudiIpfuZpf1 hat geantwortet


Tja, nach dem Auf Gestern haben wir Heute wieder ein Ab!

Er liegt wieder auf der Intensivstation. Diesmal aber im hiesigen Krankenhaus.

Er hat Wasser auf der Lunge und ist wieder an der Dialyse, die auch das Wasser mit abbaut.

Er war vorhin zwar wach, redete aber nur Unsinn, er hat ein Delir.

Was ich verstanden habe, er sagte es ist schön warm und er will dort bleiben.

Ich glaube es gefällt ihm besser dort als ganz allein auf dem Zimmer.

der Arzt sagte uns, er bleibt dort, bis die Lunge wieder soweit ok ist.

Dann kann er wieder aufs Zimmer, Dialyse kann er, falls nötig auch dort bekommen.

Herz Kreislauf ist stabil. Er sagte auch, es gehe ihm grundsätzlich besser als beim ersten Mal Intensiv, weil er keinen Infekt hat. Er wird ja auch nicht beatmet und es sei halt ein Auf und Ab, das gehöre zum Heilungprozess.

Ich habe trotzdem den Mut wieder verloren..... :°(

I(ceL+ady_x50 hat geantwortet


Eine Achterbahn ist es wohl... das tut mir leid.

Die Dialyse wird entlasten, ist aber eben auch anstrengend.

Aber interessant ist ja, dass er die grundsätzlichen Dinge gut spürt - zum Beispiel, dass es dort wärmer ist.

Kopf hoch!

H7udiipfxupfx1 hat geantwortet


Diese Dialyse war jetzt nur für zwei Stunden, ich hoffe es geht ihm Morgen besser. Im Moment ist es so, dass ich jedesmal zusammenzucke wenn das Telefon klingelt.

Ja er sagte es sei schön warm und nachher sagte er Jupeidiundjupeida.

I3ceLadxy_50 hat geantwortet


Im Moment ist es so, dass ich jedesmal zusammenzucke wenn das Telefon klingelt.

Kann ich gut verstehen.

Und genau deshalb wies ich vor einiger Zeit vorsichtig darauf hin, dass nicht ein Kranker wie der andere ist bzw. nicht ein Verlauf wie der andere. Ich für meinen Teil übe mich dahingehend lieber in Zurückhaltung, was endgültige Freude etc. angeht, um eben genau diese Extremen zu vermeiden.

Den Umgang mit einer solchen Geschichte muss jeder für sich selber entscheiden und positive Energie ist wichtig - vielleicht eben gepaart mit ein bisschen Vorsicht.

Hjudip.fupxf1 hat geantwortet


Was ich nicht verstehe, man sagte uns drei Wochen lang, das Herz ist ok. Sogar der Stationsarzt sagte Vorgestern, da das Herz keine Probleme macht, geben sie ihm viel Flüssigkeit um die Nieren zu spülen. Und plötzlich hat er Wasser auf der Lunge und das soll vom Herz kommen?

Er hatte in den drei Wochen nie Wasser auf der Lunge....

Man ist den Ärzten einfach ausgeliefert, auf Gedeih und Verderb.

H)ud'ipfxupf1 hat geantwortet


Ich kann dir versichern, von endgültiger Freude war ich weit entfernt. Genau so weit wie er vom Gesund sein entfernt ist.

ItcUetLaGdy_5I0 hat geantwortet


Was ich nicht verstehe, man sagte uns drei Wochen lang, das Herz ist ok. Sogar der Stationsarzt sagte Vorgestern, da das Herz keine Probleme macht, geben sie ihm viel Flüssigkeit um die Nieren zu spülen. Und plötzlich hat er Wasser auf der Lunge und das soll vom Herz kommen?

Er hatte in den drei Wochen nie Wasser auf der Lunge....

Auch jetzt kann ich natürlich nur hypothetische Aussagen tägigen mangels Befunden.

Die Crux bei an diesen Erkrankungen in diesem Alter ist, dass man manchmal zwischen Teufel und Beelzebub wählen muss. Will heißen: gebe ich Flüssigkeit, damit die Nierenfunktion sich bessert, belaste ich das Herz damit. Funktionieren dann die Nieren wieder besser, geht das Herz in die Knie aufgrund des von ihm verlangten Mehraufwandes. Wasser in der Lunge könnte ggf. für eine Herzinsuffizienz (Herzschwäche) sprechen - wie gesagt, unter Vorbehalt.

Und bitte, wir dürfen hier nicht vergessen, dass es sich hier um einen alten Herren handelt, wo sich Befunde leider manchmal schnell einstellen bzw. ändern können.

Man ist den Ärzten einfach ausgeliefert, auf Gedeih und Verderb.

Das Gefühl verstehe ich, aber es ist nicht so. Du kannst jederzeit mit den Ärzten sprechen und sie werden Dir sicher so gut es geht den Ist-Zustand erklären. Dein Gefühl ruht ggf. eher darauf, dass Du einen Kontrollverlust erleidest. Zum einen fehlt Dir natürlich das Fachwissen und zum anderen musst Du aus genau diesem Grund die anderen "machen lassen" und darfst selber nur zusehen. Das vermittelt Dir ggf. ein Ohnmachtsgefühl, welches ich gut nachvollziehen kann.

Bitte versteh mich nicht falsch, was die "Freude" angeht. Schriftlich ist manches recht schwer zu erklären manchmal - grade, wenn es emotional behaftet ist.

Hqud}ipkfup2f1 hat geantwortet


Ich weiß wie du es meinst. Du hast ja recht. Man freut sich halt über jedes kleine Schrittchen und wenn dann ein Rückschlag kommt, bricht jedesmal die Welt zusammen. Nie zu wissen was einen beim nächsten Besuch erwartet. In einer Stunde gehen wir wieder zu ihm, das ist immer eine enorme Belastung. Manchmal würde ich lieber nicht gehen.

Kontrollverlust stimmt schon. Man ist eben machtlos. Die Ärzte werden schon wissen was sie tun.

IcceLHadyE_50 hat geantwortet


Ich drücke Dir die Daumen für heute.

Aber wenn Du an einem Tag effektiv nicht kannst, weil es einfach mal nicht geht, dann "darfst" Du auch mal aussetzen mit den Besuchen. Du solltest eben auch gut auf Dich achten.

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