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Herzinfarkt, Lungenentzündung und Nierenversagen

C&ornelEiax5x9 hat geantwortet


Hat meine Mutter damals auch schon im KH bekommen. Interessanterweise ging es ihr im KH aber deutlich besser als später in der Reha... war aber auch ein Sch****laden. :(v

Wart einfach ab, das geht alles nicht so schnell.

H,udiplfupf1 hat geantwortet


Ich hoffe nicht, dass es ihm auf der Reha noch schlechter geht. Das wird wohl von Station zu Station verschieden sein, je nach Mitarbeiter-Engagement.

Ich frage mich auch, ab wann er wieder feste Nahrung zu sich nehmen kann. Er hat aber immer noch massive Hustenanfälle, weil immer noch Schleim auf der Lunge ist. Ich vermute es ist noch zu gefährlich, wenn er grad am kauen ist und dann einen Hustenanfall bekommt, kann essen in die Lunge gelangen.

C;ornelPia5x9 hat geantwortet


Deswegen ja die Schlucktherapie. Feste Nahrung wird dann irgendwann mit püriertem Zeug anfangen, auch Joghurt oder Pudding, und passierte Suppen. Wenn das dann problemlos geht, dann auch mal festere Sachen, aber es braucht für alles viel Zeit.

H,udipcfupfx1 hat geantwortet


Feste Nahrung wird dann irgendwann mit püriertem Zeug anfangen, auch Joghurt oder Pudding, und passierte Suppen.

Da sind wir schon angelangt.

Er findet es Pfui Teufel. Ich frage mich wie lange man mit vier Löffeln Joghurt pro Mahlzeit leben kann. Er weigert sich mehr zu essen.

Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin ein Einzelkind. Mein Bruder hält sich aus allem schön raus. Das macht mich auch so wütend.

Am Sonntag sagte er nur, er sei überzeugt, Vater sei nach dem Ganzen wieder genau wie vorher und das sei nur eine schlechte Episode in seinem Leben. Er kommt auch nur am WE mit, um ihn zu besuchen, da ihn Krankenhäuser ekeln.

HEudippxfupf1 hat geantwortet


So, jetzt wissen wir mehr.

Der Arzt hat also zugegeben, dass die viele Flüssigkeit, die sie ihm gegeben haben Schuld an seinem letzten Intensivstation-Aufenthalt war. Das sei ein Fehler gewesen. Ich hab mir ja so was gedacht und rechne ihm hoch an, dass er es erwähnt hat. Körperlich geht es meinem Vater den Umständen entsprechend erstaunlich gut. Die Nieren arbeiten, Lunge ok und Herz Kreislauf auch.

Das einzige Problem ist, dass er nichts isst. Er hat jetzt in 7 Tagen 6 Kilo abgenommen.

Daher ist er so schwach.

Sie werden jetzt noch einen Tag abwarten, ob er isst und dann bekommt er wieder eine Magensonde.

Entweder durch die Nase, wie gehabt, was er vermutlich sofort entfernen wird, oder direkt durch den Bauch.

Damit kann er auch Reha machen und normal essen, wenn er es denn tut. Sie können ihn so aufpäppeln, damit er zu Kräften kommt. Das sei ein ganz kleiner Eingriff mit örtlicher Betäubung und wenn er's nicht braucht, wird ein Pflaster draufgeklebt.

Medikamente für sein Delir geben sie ihm nicht, der Arzt sagte, das sei völlig normal, in dem Alter nach 12 Tagen Tiefschlaf und einer solch schweren Erkrankung, das gehe von selber wieder vorbei, wenn er fitter ist.

Sie haben ihm einen kleinen Plüsch-Elch ins Bett gelegt, weil er Nachts so einsam ist, den hält er immer, wie ein Kind seinen Teddy. Der Seelsorger des Spitals wird ihm Heute Abend Gesellschaft leisten, damit er nicht so allein ist.

Er war Heute sehr wach und hat keinen Unsinn geredet. Hat sogar nach mir gefragt. Am Morgen war er die ganze Zeit im Rolli am Tisch, hat Zeitung gelesen und den Schwestern seine Fotos gezeigt und erklärt wer drauf ist und wo das war.

Klingt doch wieder viel besser....

SCünt9jxe hat geantwortet


Das wird wohl von Station zu Station verschieden sein, je nach Mitarbeiter-Engagement.

und nach Möglichkeiten der Patienten.

Ich kann gut nachfühlen, wie dir das alles zusetzt, trotzdem denke ich oft beim Lesen deiner Postings, dass du dich damit auseinander setzen musst, dass dein Vater unter Umständen tatsächlich ein Pflegefall bleibt.

Ich erlebe ähnliches jeden Tag. Da kommen die Patienten nach einer Op, nach einer Erkrankung wie dein Vater sie hatte, oder nach einem Sturz nicht mehr auf die Beine.

Wie oft hören wir von Angehörigen: aber bis dahin war er/sie doch so fit.

Ja, und irgendwann ist das bei vielen dann vorbei, sie erholen sich eben nicht mehr komplett. Ich habe keine Ahnung, wieviele alte Menschen fit bis zum Tod sind, die plötzlich im Schlaf sterben, ich vermute, es sind nicht die meisten. Viele erleben ein Trauma und erholen sich davon nicht wieder.

Ich wünsche euch, dass es anders ist. Aber einbeziehen würde ich das schon in eure Überlegungen.

H ud;ipfXupf1 hat geantwortet


Diese Überlegungen habe ich gemacht und weiß was ich in so einem Fall für ihn tun kann. Bis es allenfalls soweit ist, werde ich das aber beiseite schieben und versuchen positiv zu denken und vom Besten auszugehen, was nicht immer einfach ist. So wie es die Ärzte im Moment auch tun. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch alles offen und nichts ist entschieden. Schritt für Schritt.

C/ornAeliaN5x9 hat geantwortet


Diese Essensprobleme hatten wir damals auch. Besonders schlimm war dann noch, daß in der Reha die Kost wirklich schrecklich war und unsere Mutter einfach nicht essen wollte. Wir haben reihenweise eingetupperte Sachen von zuhause mitgebracht, selbstgekochte passierte Suppen und sowas.

Macht ihm klar, daß der Weg zu "normalem" Essen erstmal über Joghurt und Suppe führt, notfalls müßt ihr ihm auch mal den Marsch blasen! So ungefähr: "Wir reißen uns hier den A**** für dich auf, und du sabotierst alles!"

I?ceLaQdy_x50 hat geantwortet


Diese Form der Essensverweigerung wegen angeblichen "Nicht-Schmeckens" hat oft psychische Ursachen. Ggf. kann hier auch ein gerontologisch spezialisierter Psychologe helfen.

Oft hilft auch schon die Ankündigung des Hinzuziehens einer solchen Person :-)

HsudiMp^fu/pf1 hat geantwortet


Ich nehme an, er hat Heute die PEG Magensonde bekommen.

Vermutlich wird sein Appetit besser, wenn er wieder feste Nahrung essen kann.

Von mir kenne ich das auch, wenn ich krank bin, habe ich keinen Hunger und wenn das Essen aus püriertem und Joghurt besteht...

Heute hat er mit meiner Mutter telefoniert. Sie sagte, er klang völlig klar, hat sich beklagt, es sei ihm langsam verleidet, ihm sei langweilig, man mache zu wenig mit ihm, er will Nachhause.

In der Reha hat er dann hoffentlich mehr Beschäftigung.

H+udmipfuxpf1 hat geantwortet


Ich hoffe spätestens in der Reha wird er auch mal von einem Psychologen angeschaut.

I'ceLaqdy_5x0 hat geantwortet


Naja, zumindest ein Neurologe sollte sich mal den Status ansehen um beurteilen zu können, wie das weitere Vorgehen sein kann.

Davon wird ja auch elementar abhängen, ob er überhaupt wieder nach Hause kann.

Vielleicht tut ihm der Input in dem anderen Haus dann ganz gut, dort sind ja viele andere, denen es ähnlich geht.

HZudip>fup>fx1 hat geantwortet


Neurologische Abklärung wird bestimmt noch gemacht, aber es ist jetzt noch viel zu früh, da er sich diesbezüglich täglich von selbst verbessert. Es ist jetzt schon viel besser, als vor zwei Tagen, da hätte er noch nicht telefonieren können. Mit der Magensonde wird er kräftiger werden und das wird seinen Geisteszustand auch verbessern. Ich nehme an das wird gemacht, falls es zum Stillstand kommt.

Im Moment ist der Arzt zuversichtlich, was das Delir betrifft.

HKudipf&upfx1 hat geantwortet


Die Reha tut ihm bestimmt gut. Vielleicht kann er das Zimmer mit jemandem teilen.

Er hat täglich Beschäftigung und mehr Betreuung. Jetzt ist ihm langweilig, wie er sagt.

Heuditpfup"f1 hat geantwortet


Mein Vater hat einen Riesen Schritt gemacht. Sein Kurzzeitgedächtnis ist noch nicht so gut, aber sonst ist er ziehmlich klar im Kopf. Er kann mit den Füßen den Rolli bewegen, hält das Glas zum Trinken selber und trinkt ohne sich zu verschlucken. Ich habe dafür gesorgt, dass sie aufhören alles einzudicken und dass er normales Essen bekommt. Leider ist das Essen nicht gut, ich habe probiert. Es ist völlig fad, aber immer noch besser als Griesbrei. Ich werde ihm Morgen Maggi bringen zum Nachwürzen. Der Arzt sagte auch, er soll Essen was er will, er könnte nicht verstehen, dass die Schlucktherapeutin immer noch Brei verordnet hat.

Vater konnte uns den Pin seines Handys sagen und dass das Geld, welches er im Haus versteckt hatte, schon lange auf der Bank ist. Er kann sich an die Zeit, in der er sehr krank war, nicht erinnern. Auch nicht an den Quatsch den er geredet hat. Ich soll für ihn alles aufschreiben. Gestern hatte er Besuch und als er das erzählt hat, weinte er. Auch als ihm bewusst wurde, wie krank er war, musste er weinen.

jetzt kann er auch nach der Schwester klingeln und ruft nicht mehr herum in der Nacht.

Er hat jetzt einen Zimmergenossen. Ich bin so froh über diese Entwicklung!

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