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Herzinfarkt, Lungenentzündung und Nierenversagen

H{udVipfxupf1 hat geantwortet


Sein Zuckerwert war an der oberen Grenze und auf Anraten des Arztes hat er sich dann so ein Gerät zum Messen angeschafft um regelmäßig zu kontrollieren.

Wir leben in der Schweiz, habe also keine Ahnung wie das hier laufen würde, von wegen Pflegestufe.

Ich nehme an, da käme die Spitex und das kostet natürlich.

Wir wollten ihn vorhin besuchen. Offenbar machte ihm das Atmen so sehr Mühe, dass sie ihn intubiert haben. Sie haben ihn jetzt schlafen gelegt und er wird beatmet.

Ich kann mir vorstellen, dass sich sein Körper so besser erholen kann, als wenn er noch mit der Atmung kämpfen muss.

Jetzt liegt er im Bett und sitzt nicht mehr im Stuhl. Er konnte sitzend kaum schlafen.

HCudipfxupZf1 hat geantwortet


Man liest aber auch viel Schlimmes über das künstliche Koma.

Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, waren wir nicht mehr bei ihm im Zimmer. Ich dachte, wenn er doch schläft bringt das auch nichts.

Wenn ich selber doch nur besser dran wäre.

Ich kann einfach nicht mehr, mir ist schwindlig und schlecht, dabei sollte ich doch für Mutter und Vater da sein.

I|ceLadxy_50 hat geantwortet


Oh nee.... mach Dir bitte keine Vorwürfe.... es nutzt niemandem etwas, wenn Du jetzt auch noch am Boden liegst vor Erschöpfung. Also hast Du einfach gut auf Dich geachtet :)_

Dass sie ihn intubiert haben, wird sicher an der so genannten respiratorischen Erschöpfung liegen. Wie Du auch schon schreibst - das Atmen war zu anstrengend für ihn. Er wird sediert, damit er die Intubation toleriert.

Sieh bitte zu, dass Du bei Kräften bleibst :)z

HBundipf#upf1 hat geantwortet


Danke, dass du mir antwortest. Man fühlt sich doch sehr allein, in einer solchen Situation.

Ja, so wie du schreibst, haben sie es uns erklärt. Er war mehr und mehr verwirrt, weil er zuwenig Sauerstoff bekommen hat. Das ist wohl sowas wie das künstliche Koma...

Ist das jetzt gut oder schlecht. Es ist wohl das erste Mal seit 48 Stunden wo er tief schläft.

IqcesLadyx_50 hat geantwortet


Danke, dass du mir antwortest. Man fühlt sich doch sehr allein, in einer solchen Situation.

Danke Dir auch - für viele ist das hier selbstverständlich. Aber ich helfe Dir gerne, wenn ich kann. Ich kann mir vorstellen, dass man auch gewissermaßen hilflos ist.

Ja, so wie du schreibst, haben sie es uns erklärt. Er war mehr und mehr verwirrt, weil er zuwenig Sauerstoff bekommen hat. Das ist wohl sowas wie das künstliche Koma...

Ja, so ist es. "Koma" ist hier immer missverständlich. Es ist ja so gewollt, dieser Zustand, also medikamentös hergestellt. Das war übrigens bei Michael Schumacher auch so. Daher waren die Wünsche, dass er bald aufwachen möge, irreführend. Man wollte, dass er "schläft", damit der Körper die nötige Ruhe hat. Alles andere hätte er nicht überlebt.

Ist das jetzt gut oder schlecht. Es ist wohl das erste Mal seit 48 Stunden wo er tief schläft.

Nun, betrachten wir seine Situation: natürlich ist es schlimm, dass er eine so schlimme Pneumonie hat und diese gesundheitlichen Probleme hat. ABER es ist sehr gut, dass man diese Optionen zur Behandlung hat. Sicher wäre es besser, wenn er selber atmen könnte und bei Bewusstsein sein könnte. Aber besser wäre, er wäre gar nicht krank... verstehst Du, was ich meine?

Schreib ruhig weiter hier, das wird Dir vielleicht ein wenig helfen :)_

HqudijpZfupxf1 hat geantwortet


Vielen Dank! Das werde ich. Ich muss halt Geduld haben. Die Pflegerin sagte er sei stabil. Das muss jetzt halt einfach genügen. Ich versuch jetzt zu schlafen. Will morgen wieder zur Arbeit, lenkt vielleicht ab.

HDudiptfupf1 hat geantwortet


Meine Mutter hat vorhin mit dem Arzt telefoniert.

Der sagte ihr, es gehe meinem Vater schon viel besser und auch seine Werte seien viel besser.

Da sich aber immer noch neuer Schleim auf der Lunge bildet, möchten sie ihn weiter schlafen lassen, denn es würde ihn gleich wieder zu sehr anstrengen, gegen diesen Schleim anzukämpfen.

Offenbar wirkt das Beatmungsgerät unterstützend und fährt automatisch herunter.

Ich nehme an es ist normal, dass sich nach zwei Tagen immer noch Schleim bildet. Eine Lungenentzündung braucht sicher schon ihre Zeit, oder bedeutet das, dass sie das richtige AB noch nicht gefunden haben?

Jedenfalls klang der Arzt sehr zuversichtlich und meinte, sie würden ihn dann gaanz langsam aufwachen lassen, wenn er keinen Schleim mehr auf der Lunge hat.

Ich möchte mich nicht zu früh freuen, aber das lässt doch hoffen, oder?

IzceLgady_5x0 hat geantwortet


Aber sicher darfst Du hoffen. Er scheint ja auch ein Kämpfer zu sein :-)

Erst einmal ist es gut, dass er sich langsam erholen kann. Sicher, Beatmung sollte nichts für länger sein, da er sonst das Atmen quasi "verlernt", aber wie gesagt, diese vorübergehende Unterstützung ist seine Chance.

Erinner Dich, wie es ist, wenn Du eine starke Erkältung mit Husten etc. hast - das dauert, meistens über eine Woche. Demgemäß ist auch jetzt jetzt Geduld gefragt.

Anschließend wäre vielleicht auch eine Anschlussheilbehandlung gut, denn sofort nach Hause ist vielleicht dann auch too much.

Aber kommt Zeit, kommt Rat.

Gut ist auch, dass Du auf Dich schaust!

H3ud*ipfupxf1 hat geantwortet


Es wurde uns erklärt, dass dieses Beatmungsgerät sich dem Bedarf anpasst und vermutlich auch die Tiefe der Narkose.

Sie möchten ihn eben ganz langsam erwachen lassen.

Ich bin sicher, er ist in ganz guten Händen dort.

Im Anschluss wird vermutlich erst der Infarkt abgeklärt und nötigenfalls behandelt.

Dann wird er so oder so Therapie machen müssen.

Sei es stationär, oder ambulant.

Ja, du hast recht, das dauert mit der Erkältung. Ich bin selber ja auch noch nicht auf dem Damm.

Aber Heute geht es mir besser, was vielleicht auch mit der positiven Nachricht zu tun hat.

I%cedLady_x50 hat geantwortet


Es wurde uns erklärt, dass dieses Beatmungsgerät sich dem Bedarf anpasst und vermutlich auch die Tiefe der Narkose.

Die Narkose wird medikamentös verabreicht, dies geschieht auf manuelles Einstellung bzw. auf Anweisung der Ärzte. Aber das mit dem Beatmungsgerät kann schon so sein.

Im Anschluss wird vermutlich erst der Infarkt abgeklärt und nötigenfalls behandelt.

Das kann sein - es kann aber auch sein, dass man das einfach so lässt. Denn man muss sich immer fragen, welchen Benefit der Patient von einem bestimmten Wissen hat. So kann es zum Beispiel sein, dass man dann weiß, dass er eine 3-Gefäß-KHK hat, die eigentlich operiert werden müsste - eigentlich. Wenn man aber jetzt weiß, dass er Patient davon nicht profitieren würde, sondern dies ihn eher gefährdet, hat man von dem Wissen nicht allzu viel. Man kann eine Herzinsuffizienz-Medikation (gegen Herzschwäche) verabreichen, aber eben dann mehr auch nicht.

Wie schön, dass es Dir besser geht! :-)

H`udipfxupf1 hat geantwortet


Tja, seit Gestern hat sich sein Zustand nicht verbessert, aber auch nicht verschlechtert.

Die Aerztin sagte, wir machen kleine Schritte....

Ich hoffe das künstliche Koma schadet nicht noch mehr, falls es noch lange dauern sollte.

I'ceLady8_5x0 hat geantwortet


Bin grade mal hier rein, um zu schauen, ob Du etwas geschrieben hast :-)

Tja, seit Gestern hat sich sein Zustand nicht verbessert, aber auch nicht verschlechtert.

Stabil ist er, das ist gut.

Die Aerztin sagte, wir machen kleine Schritte....

Ja, wie gesagt, hier ist sicher viel Geduld gefragt - leider.

Ich hoffe das künstliche Koma schadet nicht noch mehr, falls es noch lange dauern sollte.

Du darfst Dich davon nicht unter Druck setzen lassen, auch, wenn ich das verstehen kann.

Sieh es so, dass es sein einzig gangbarer Weg aktuell ist. Und den geht er, wenn auch langsam.

Wir kennen das doch auch ab einem gewissen Alter. Als Jugendlicher steckt man eine Erkältung, einen Magen-Darm-Virus oder mal ne Nacht mit zu wenig Schlaf ratzfatz weg - das gibt sich leider mit der Zeit ;-)

Heute haut uns eine Erkältung direkt mal 14 Tage um bzw. dauert eben so lange, bis man wieder so richtig auf dem Damm ist.

HUudiap]fupsf1 hat geantwortet


So lieb von dir, dass du dir hier für mich Zeit nimmst.

Vielen herzlichen Dank dafür!

Ja, dass er stabil ist, hat man uns am Sonntag auch gesagt, als sie sagten, sie würden anrufen, falls sich etwas dramatisch verschlechtern sollte, was sie nicht glauben.

Aber stabil heisst mit 84 wohl nicht viel, das kann sich schnell ändern.

Aber ich sollte wirklich einfach mal Geduld haben....und Gottvertrauen.

Ich sehe ihn immer noch vor mir, wie er mir lächelnd nach gewunken hat, als ich am Samstag, ihm zuwinkend, die Station verliess. :°(

HUudipfuxpf1 hat geantwortet


Jetzt haben wir ihn am Samstag das letzte Mal gesehen. Seither schläft er. Irgendwie weiß ich nicht, ob ihm Besuch etwas bringt. Es kommt noch dazu, dass meine Mutter und ich immer noch krank sind und ob ein Besuch eher gefährlich für ihn sein könnte und das, ohne dass er etwas davon hätte...

Ich habe Mutter gesagt, wir müssen ganz schnell gesund werden, dass wir sicher zu ihm können, wenn er wach ist.

I/ceLRadyx_50 hat geantwortet


Hallöchen :-D

Ja, ich möchte Dir nicht verhehlen, dass es natürlich eine sehr ernste Situation für einen doch schon recht alten Patienten ist... und er steht Dir nah, Du liebst ihn, daher ist es für Außenstehende noch schwieriger ist, sich dazu zu äußern.

Aber dennoch, noch ist Polen nicht verloren sozusagen und er kann durchaus die Kurve nochmal kriegen.

Manche alte Menschen sind dermaßen zäh - ich hab das mit meinem Onkel so erlebt :)z

Völlig richtig ist aber, dass Deine Mutter und Du gesund und stabil sein müssen, weil es niemandem nutzt, wenn entweder Ihr aus den Latschen kippt oder der Patient mit irgendwelchen blöden Viren infiziert wird. Er würde das sicherlich genauso sehen!

Du darfst auch nie vergessen, dass auch er Euch kennt... und dass auch er in dieser Situation - wenn er sich äußern könnte - das sicherlich genauso sehen würde...

Insofern macht Ihr doch alles richtig :-)

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