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Herzinfarkt, Lungenentzündung und Nierenversagen

CWorneKliaI5x9


Der Arzt meinte, die Lunge sei nicht mehr das Problem, sondern dass er nicht aufwacht. Er bekommt kein Narkosemittel mehr seit Gestern.

Er hätte Heute die Augen nicht geöffnet. Dabei hat er das zweimal getan als wir dort waren, er hat auch immer wieder den Kopf bewegt.

Erstmal: das Aufwachen aus dem künstlichen Koma braucht vor allem eins, nämlich Zeit. Da müßt ihr Geduld haben, bei meiner Mutter hat es rund 10 Tage gedauert, bis sie zum ersten Mal richtig zu sich kam. Das, was man so im Fernsehen sieht, Patient wacht auf und ist nach langem künstlichen Koma sofort wieder voll da, das ist Riesenblödsinn.

Daß er die Augen geöffnet hat, als ihr da wart, das glaube ich gerne. Er hat eure vertrauten Stimmen erkannt und natürlich darauf reagiert! Da siehst du schon ganz deutlich den Unterschied, den die Familie am Bett macht. Abgesehen davon kriegt der Arzt die Hälfte nicht mit. Die Pfleger sehen die Patienten ja viel öfter und kriegen auch viel mehr mit, wie klar sie schon wieder sind. Arzt kommt nur rein, guckt, horcht ab, checkt Werte und ist wieder draußen!

sie hätten ihn Heute Morgen aufgesetzt, um den Kreislauf anzuregen, das habe ihn sehr angestrengt und müde gemacht. Das sei doch verständlich wenn man so schwer krank ist in dem Alter.

Natürlich ist es das. Er wird nach diesem Krankenhausaufenthalt, selbst wenn er irgendwann auf Normalstation verlegt wird, unheimlich Kraft gelassen haben, und das muß alles erstmal wieder aufgebaut werden. Er wird mit ziemlicher Sicherheit eine Reha brauchen, klärt das schon mal vorläufig mit den Ärzten und der Sozialstation des KH ab, ihr könnt den Antrag an die Krankenkasse ja trotzdem noch eine Weile zurückhalten. Nur informiert euch über die Rehakliniken in eurer Umgebung und ob es Möglichkeiten gibt, daß deine Mutter dort untergebracht werden kann. Ein Angehöriger vor Ort ist bei einer Reha mit Gold nicht aufzuwiegen!

Was ist im Moment bloß los?

Wenn's kommt, dann kommt's knüppeldick. Genau das passiert bei euch im Moment... :°_ :)*

H[uSdip?fupfx1


Die Pflegerin sagte auch, wir sollen Geduld haben. Mein Vater hat auf uns überhaupt nicht reagiert, aber auf die Krankenschwester, als sie Mit dem Fiebermesser kam. Sie hat auch laut mit ihm gesprochen. Wir waren wohl zu leise. Mein Vater hört schlecht und ich denke wir müssen heute lauter sein. Aber man will ja auch nicht die ganze Intensivstation zusammenschreien.

Ich nehme an, die werden uns dann schon sagen, wie es weitergeht. Ob er ins Krankenhaus in unserer Stadt verlegt wird, oder dort bleibt. Physiotherapie wird so oder so gemacht. Es gibt bei uns im KH eine Reha Station, dort arbeitet eine Ehemalige Schulfreundin von mir und auf der Reha im Angeschlossenen Pflegeheim arbeitet meine beste Freundin. Sie sagte mir Gestern, sie haben sehr viele verwirrte Patienten nach Narkosen in Pflege. Aber egal wie durcheinander sie sind, es ist immer vorübergehend. Es gibt auch eine Reha-Klinik in der Nähe am Rhein. Jetzt muss er aber erst einmal wach werden. Vielleicht ist es heute schon besser und er hat den Tubus nicht mehr. Das wäre schön....

H[udipsf]upf1


Es ist einfach ein schrecklicher Anblick. Er ist so hilflos und wir auch. Er ist immer noch nicht wacher. Er öffnet die Augen und schaut, aber sieht nicht. Er bewegt die Beine. Man hat uns gesagt, dass seine Nieren zwar die Flüssigkeit abtransportieren, aber die Medikamente nicht richtig abbauen, dass es deshalb so lange dauert.

Ich habe ihm seine Lieblingsmusik abgespielt, da hat er die Augen auch geöffnet. Es sieht einfach schlimm aus, auch wenn er die Augen offen hat. Er hat Salbe in den Augen.

Wir haben Bilder mitgebracht, wie er auf seiner Harley sitzt. Die werden am Bett aufgehängt.

Auch haben sie mir ein Tagebuch gegeben, welches für meinen Vater von den Pflegerinnen geführt wird. Das kann er dann mitnehmen, damit seine Erinnerungslücken etwas gefüllt werden.

Ich muss schon sagen, er ist in einem super Krankenhaus gelandet und wird ganz toll umsorgt.

I'ceLCady_50


Ich muss schon sagen, er ist in einem super Krankenhaus gelandet und wird ganz toll umsorgt.

So liest sich das auch. Das ist doch toll!

CCorCnelzia59


Mein Vater hört schlecht und ich denke wir müssen heute lauter sein.

Das kann natürlich gut sein.

Ich nehme an, die werden uns dann schon sagen, wie es weitergeht. Ob er ins Krankenhaus in unserer Stadt verlegt wird, oder dort bleibt. Physiotherapie wird so oder so gemacht. Es gibt bei uns im KH eine Reha Station, dort arbeitet eine Ehemalige Schulfreundin von mir und auf der Reha im Angeschlossenen Pflegeheim arbeitet meine beste Freundin.

Die Reha muß beantragt werden, und die Krankenkasse entscheidet dann, wohin er kommt. Am besten äußert ihr aber gleich beim Antrag Wünsche, wo ihr ihn gerne haben wollt, sonst bringen die es fertig und legen ihn in eine weit entfernte Rehaklinik, nur weil die Krankenkasse mit der einen speziellen Vertrag hat!

Sie sagte mir Gestern, sie haben sehr viele verwirrte Patienten nach Narkosen in Pflege. Aber egal wie durcheinander sie sind, es ist immer vorübergehend.

Ja, ist es normalerweise. Das nennt sich Durchgangssyndrom, das kannst du googeln, da erfährst du mehr darüber. Im Moment hat er das aber noch nicht, er ist ja noch gar nicht richtig wach. Was sein kann: daß er agressiv wird und um sich schlägt, daß er total verwirrt ist oder sogar, daß er erstmal eine Teil-Amnesie hat und nicht weiß, wer ihr seid. Nicht verrückt machen lassen von sowas!

Vielleicht ist es heute schon besser und er hat den Tubus nicht mehr. Das wäre schön....

Das sagen die Ärzte im allgemeinen vorher schon, daß sie meinen, sie könnten den Tubus jetzt bald ziehen. Haben sie was davon gesagt? Sonst mach dir da nicht zuviele Hoffnungen! Auf Intensivstation ist das wichtigste Wort immer: Geduld!

Es sieht einfach schlimm aus, auch wenn er die Augen offen hat. Er hat Salbe in den Augen.

Das glaube ich dir gerne. Als meine Mutter zum ersten Mal die Augen wieder geöffnet hat, waren das ganz kleine Äuglein, und sie hat überhaupt nicht fokussiert, also man hatte nicht das Gefühl, daß sie uns sieht. Trotzdem war es schön, denn wir hatten 5 Wochen hinter uns, in denen sie nicht mal in der Lage war, die Augen zu öffnen.

Ich glaube, dir wird erst jetzt zuhause richtig bewußt, was du dort alles wahrgenommen hast, und jetzt bedrängen dich die Bilder. Auch das ist ganz normal, und wenn du morgen hinfährst, wird es dich schon nicht mehr so aufregen, man gewöhnt sich auch daran! @:) :)*

H!udipdfu6pfx1


Genau, die Bilder quälen mich im Moment sehr. Bin grad nur am heulen. Es ist irgendwie alles aus mir herausgebrochen. Wie er da liegt. Keine Präsenz, als wäre er tot, nur die Maschine die atmet und ab und zu eine Bewegung. Offene blicklose Augen. Wo ist mein Vater bloss hin?

Ja sie würden den Tubus gerne ziehen, dazu muss er aber wach sein und husten und schlucken können, da sonst Speichel in die Lunge gelangen kann und es eine neue Lungenentzündung geben könnte.

Mir graut es vor Morgen, ich habe das Gefühl ich ertrage den Anblick nicht mehr. Vor meiner Mutter bin ich voller Zuversicht.

C|o3rnehlia5x9


Genau, die Bilder quälen mich im Moment sehr. Bin grad nur am heulen. Es ist irgendwie alles aus mir herausgebrochen.

Ich verstehe dich sehr gut, ich weiß noch genau, wie ich damals nach dem Nachhausekommen von der IS am ersten Tag am Schreibtisch vor meinem eingeschalteten PC gesessen habe (wollte eigentlich noch Infos über ihre Krankheit googeln) und nur vor mich hin gestarrt habe. Das hat ungefähr 20 Minuten gedauert, dann erst habe ich angefangen zu weinen. Und konnte erstmal einfach nicht mehr aufhören. :°_ :)*

Keine Präsenz, als wäre er tot, nur die Maschine die atmet und ab und zu eine Bewegung.

Das ist die Narkose, nichts anderes ist das künstliche Koma ja. Alles Narkosemittel, die knipsen ihn so weit aus, daß es so aussieht.

Aber es ist nicht nur die Maschine, die atmet, sondern er atmet selber mit. Laß dir mal die Anzeige auf dem Beatmungsmonitor zeigen, die seine eigene Atemleistung angibt! Daran kannst du schon erkennen, daß es eben doch nicht so ist, wie es auf den ersten Blick aussieht!

Wo ist mein Vater bloss hin?

Keine Sorge, er ist noch da, tief unter den Narkosemitteln. Und er wird auch zurückkommen, so wie es aussieht!

Mir graut es vor Morgen, ich habe das Gefühl ich ertrage den Anblick nicht mehr.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen: es wird besser. Man gewöhnt sich an den Anblick und man fängt an, immer mehr Kleinigkeiten wahrzunehmen, die eben doch zeigen, daß der Mensch, der da liegt, eben keine leere Hülle ist.

Wir haben damals übrigens den katholischen Pfarrer kommen lassen für eine Krankensalbung. Wir sind ziemlich religiös, und wir wußten, daß unsere Mutter es so gewollt hätte. Mit ihm zu sprechen und zu beten, hat uns sehr geholfen. Wenn ihr nicht religiös seid, ist das natürlich was anderes.

Nimm mal seine Hand und sprich mit ihm. Und vielleicht bekommst du deinen Händedruck zurück! *:)

HVudipfxupf1


Es bedeutet mir sehr viel, hier zu schreiben und eure Antworten zu lesen. Ich fühle mich von euch begleitet. Danke dafür.

Wir waren heute Mittag bei ihm.

Narkosemittel hat er schon seit drei Tagen keins mehr. Er will einfach nicht aufwachen., da sein Körper das Mittel nicht so schnell abbaut.

Wenn man ihn anspricht öffnet er die Augen, sein Blick wirkt fragend. Er bewegt die Beine und die Hände, aber er reagiert nicht, wenn man ihn auffordert die Hand zu drücken.

Er atmet selber, wird nur noch vom Gerät unterstützt, etwa 20%. Die Pflegerin meinte, er sei etwas wacher als Gestern. Er muss oft Husten und sie saugen immer wieder den Schleim ab. Aber die Entzündungswerte sind weiter gesunken.

Sie führen für ihn ein Tagebuch und da hab ich gelesen, dass er Besuch von der Seelsorgerin hatte. Sie schrieb, sie habe seine Hand gehalten und Leben gespürt.

Er ist nicht so religiös, aber ich bete für ihn jeden Tag.

Als ich letzten Sonntag mit meinem Gebet fertig war, schaute ich aus dem Fenster und habe in dem Moment den Kometen gesehen. Ich bin überzeugt, ich würde gehört....

Trotzdem fällt es mir schwer Geduld zu haben.

Es ist kein Zufall, dass er ausgerechnet in so einem tollen Spital gelandet ist, denn in unserem hier war kein Platz und das hat keinen guten Ruf.

Er wird so liebevoll betreut, sie zeigen ihm auch immer wieder die Fotos, auf denen er mit seinem Motorrad drauf ist, sprechen mit ihm, machen Übungen, setzen ihn auf, bewegen Arme und Beine.

Er hat eine hohe Toleranz für den Tubus, aber sie machen vielleicht nächste Woche einen Luftröhrenschnitt, falls er nicht ganz wach ist.

Ich gewöhne mich wohl nicht an den Anblick, aber heute bin ich ohne Erwartungen gegangen.

Wenn er doch nur endlich zurückkommen würde.

Ciorneli_ax59


Narkosemittel hat er schon seit drei Tagen keins mehr. Er will einfach nicht aufwachen., da sein Körper das Mittel nicht so schnell abbaut.

Stimmt, die Leber schafft das einfach nicht so schnell, das Zeug abzubauen. Wie gesagt, bei uns hat's rund 10 Tage gedauert, und dann hat sie zum ersten Mal die Augen geöffnet. So weit ist es bei euch schon, aber es braucht Geduld ohne Ende!

Als ich letzten Sonntag mit meinem Gebet fertig war, schaute ich aus dem Fenster und habe in dem Moment den Kometen gesehen. Ich bin überzeugt, ich würde gehört....

Ja, das sind genau diese feinen kleinen Zeichen, die sagen: Ich habe dich gehört. Ich habe selber schon ähnliche Erfahrungen gemacht mit der Antwort, die ich auf Gebete bekommen habe, ich kann es gut nachvollziehen!

Er atmet selber, wird nur noch vom Gerät unterstützt, etwa 20%. Die Pflegerin meinte, er sei etwas wacher als Gestern. Er muss oft Husten und sie saugen immer wieder den Schleim ab. Aber die Entzündungswerte sind weiter gesunken.

Alles gute Zeichen! Vor ein paar Tagen hast du noch geschrieben, daß er nur 30 % selber erbringt, jetzt sind es schon 70 %! Er trainiert damit auch seine eigene Atemmuskulatur wieder neu, denn Atmen ist, wie ich seit damals weiß, Schwerarbeit... man muß es ganz neu lernen, deswegen ist es auch so wichtig, daß er langsam aufwacht. Denn wenn er einmal wach genug ist, dann muß der Tubus raus, und deswegen dann auch evtl. der Luftröhrenschnitt, wenn er es noch nicht ohne Beatmung durchgehend alleine schafft.

Diese Sache mit dem Schleim erkenne ich auch wieder. Das hat wohl auch mit dem Tubus zu tun, weil die Schleimhäute sich gegen das Ding wehren.

Nochmal: Geduld, Geduld, Geduld! Ich weiß, leichter gesagt als getan, aber anders geht's nicht! :)*

IdceLfady_5x0


Er wird so liebevoll betreut, sie zeigen ihm auch immer wieder die Fotos, auf denen er mit seinem Motorrad drauf ist, sprechen mit ihm, machen Übungen, setzen ihn auf, bewegen Arme und Beine.

Also, ich muss sagen, dass finde ich aber auch total klasse - "normal" ist das nicht... klingt nach sehr engagiertem und empathischen Personal, super.

Du musst Dir vorstellen, dass sein gesamter Organismus verlangsamt ist durch die schwere Infektion und dadurch es durchaus länger dauern kann, bis er wieder ganz dabei ist.

Zudem darf man nicht vergessen, dass ihm ja jetzt auch viel Zeit fehlt. Man stelle sich vor, dass man krank wird, kommt ins Krankenhaus und zack - ab da weiß man nix mehr. Man wird wach und hat Tage verloren, fremde Menschen gucken auf einen selber im Bett liegend.... nicht so einfach.

HqudiMpfsupfx1


Zudem darf man nicht vergessen, dass ihm ja jetzt auch viel Zeit fehlt. Man stelle sich vor, dass man krank wird, kommt ins Krankenhaus und zack - ab da weiß man nix mehr. Man wird wach und hat Tage verloren, fremde Menschen gucken auf einen selber im Bett liegend.... nicht so einfach.

Genau! Aus diesem Grund machen Sie für ihn dieses Patiententagebuch. Da wird jeden Tag von allen reingeschrieben, die mit ihm zu tun haben. Meine Mutter hat auch etwas geschrieben. Da steht auch, wie das Wetter ist und dass er müde ist und schläft, wann er die Augen aufmacht etc.

Ich finde das so eine tolle Idee.

Sie nehmen sich auch immer die Zeit, uns alles zu erklären.

Wir dürfen Tag und Nacht anrufen. Auch mit meinem Vater gehen sie sehr liebevoll um.

Heute hatten sie viel zu tun, alle Betten belegt.

Meine Mutter hat Gestern Pralinen für dir Pfleger gebracht.

Ich muss schon sagen, es beruhigt schon sehr, dass er so gut aufgehoben ist. Ich bin unendlich dankbar.

Leider können wir ihn erst am Mittwoch wieder besuchen, aber vor allem meiner Mutter tut eine kleine Pause gut. Wir rufen aber jeden Tag an.

I:ceL*ad'yx_50


Leider können wir ihn erst am Mittwoch wieder besuchen, aber vor allem meiner Mutter tut eine kleine Pause gut. Wir rufen aber jeden Tag an.

Na hör mal, Du musst Dich hier nicht rechtfertigen...

Du tust, was Du kannst und bist doch sehe engagiert.

Und jeder braucht mal ne Pause von so einer Situation, das ist nicht nur normal, sondern auch richtig und gesund so!

HGudip_fupfx1


Ja, ich weiss schon.

Aber ich denke halt, es wäre gut für ihn, wenn er in der Aufwachphase nicht allein wäre.

Er hatte einen so fragenden Blick, wenn er die Augen öffnete.

Es tröstet mich etwas, dass er dort in so guten Händen ist.

Das Problem ist halt, dass die Klinik etwas entfernt ist.

Mutti ruft heute Mittag an, ich hoffe er ist wieder ein wenig wacher.

Sie tut mir auch so leid, hat Herzstechen. Es wird ihr halt jetzt bewusst, wie es sein wird, wenn sie Witwe ist.

Es gibt so viel, was er ihr nie verraten hat, auch nicht seine Geldverstecke...

Gestern wollte ich ihr sein Handy erklären, wir wissen den Pin nicht.

Ich hoffe sein Anblick wird am Mittwoch angenehmer sein. Der Gang auf die IS ist schon schlimm genug und das warten vor der Tür, bis man rein kann und dann immer die Ungewissheit, was einen erwartet.

Das alles ist eine unglaubliche Belastung.

ChorLnelixa59


Aber ich denke halt, es wäre gut für ihn, wenn er in der Aufwachphase nicht allein wäre.

Er hatte einen so fragenden Blick, wenn er die Augen öffnete.

Ja, das ist genau das Problem. Einen wachen Patienten, der auf Normalstation liegt, den kann man normal besuchen, aber jemand auf Intensivstation hat ganz andere Bedürfnisse. Wenn er aufwacht und völlig verwirrt ist, dann bekommen die Pfleger ihn wahrscheinlich nicht gut beruhigt, da ist ein anwesender Angehöriger Gold wert.

Es gibt so viel, was er ihr nie verraten hat, auch nicht seine Geldverstecke...

Gestern wollte ich ihr sein Handy erklären, wir wissen den Pin nicht.

Sobald er wieder einigermaßen klar ist, solltet ihr solche Sachen mal gründlich abklären mit ihm. Denn jetzt müßte ihm auch klar sein, daß ihr dazu Informationen braucht! Außerdem: Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht für BEIDE Elternteile abklären, damit im Notfall nicht erst ein Betreuer vom Gericht bestellt werden muß und sowas!

Der Gang auf die IS ist schon schlimm genug und das warten vor der Tür, bis man rein kann und dann immer die Ungewissheit, was einen erwartet.

Oh ja, daran erinnere ich mich auch sehr gut. :°_

Aber es wird der Tag kommen, an dem sie euch über die Sprechanlage sagen: Ach, Ihr Vater liegt jetzt auf Normalstation, Zimmer X... und das ist ein tolles Gefühl! @:)

H!udip?fuxpf1


Aber es wird der Tag kommen, an dem sie euch über die Sprechanlage sagen: Ach, Ihr Vater liegt jetzt auf Normalstation, Zimmer X

So wird es wohl nicht sein, da wir ja mit entscheiden, ob dann das Krankenhaus gewechselt wird.

Von der Betreuung her, wäre es mir lieber, er würde dort bleiben, aber für tägliche Besuche wäre es in unserer Stadt besser.

Er ist ja Privat-Patient und ich nehme an, dass er es auch in unserem Krankenhaus komfortabel hat.

Es würde mir im Moment schon reichen, wenn er ohne Tubus im Bett sitzen würde. Das wäre der schönste Anblick überhaupt!

Mal schauen, was sie uns am Telefon sagen. Wenn es natürlich unbedingt erforderlich sein sollte vor diesem Mittwoch bei ihm zu sein, werden wir das einrichten, wie auch immer.

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