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Herzinfarkt, Lungenentzündung und Nierenversagen

C"ornesliax59 hat geantwortet


So wird es wohl nicht sein, da wir ja mit entscheiden, ob dann das Krankenhaus gewechselt wird.

Doch, wird es, und zwar Knall auf Fall. Die Ärzte entscheiden bei der Visite, und dann wird er einfach verlegt, von jetzt auf gleich. Hat damit zu tun, daß die einen Platz auf der IS so schnell wie möglich freimachen wollen, wenn ein Patient stabil genug ist. Aber noch ist das gar kein Thema.

Er ist ja Privat-Patient und ich nehme an, dass er es auch in unserem Krankenhaus komfortabel hat.

Meine Mutter ist auch Privatpatientin. Aber selbst auf Normalstation würde ich ihn erstmal noch im bisherigen KH lassen. Die haben einfach kürzere Wege, was die Informationen angeht. Wir haben es selber erlebt, daß bei Verlegung Infos verlorengingen, und weiß der Himmel, was passiert wäre, wenn wir da nicht selber hinterher gewesen wären!

IBceLmadMy_x50 hat geantwortet


Ihr redet grade ein wenig aneinander vorbei.

Dass er von der Intensivstation auf Normalstation verlegt wird, heißt nicht, dass er auch das ganze Krankenhaus wechselt.

Und ich bleibe dabei: wichtig ist auch, dass Ihr auf Euch achtet. Und wenn es erst wieder am Mittwoch geht, ihn zu besuchen, dann ist das eben so.

Niemandem ist damit gedient, wenn die Mutter nen Infarkt bekommt oder Du zusammenklappst.

Allerings sollten generelle Dinge (Patientenverfügung, wichtige Unterlagen) wirklich mal angesprochen und geklärt werden. Leider machen viele Menschen das erst, wenn etwas passiert ist und dann ist es oft unnötig kompliziert.

H~udipfRupxf1 hat geantwortet


Vermutlich wird es einen Krankenhauswechsel geben, weil meine Mutter nicht mobil ist und ihn hier problemlos mit dem ÖV besuchen kann. Alle anderen Dinge werden dann angesprochen werden müssen.

Aber meine Eltern sind ja noch mündig und lassen sich nicht überall dreinreden. Sie müssen das irgendwie selber regeln, mit unserer Hilfe und Unterstützung natürlich. Ich bin sicher, die Mutti wird sich die benötigten Infos von ihm holen, sobald er dazu in der Lage ist....so Gott will.

Jetzt muss er erst mal wieder auf die Beine kommen.

Heute Mittag weiß ich wieder mehr.

H!udiopf<uxpf1 hat geantwortet


Ich hab angerufen.

Keine Veränderung seit Gestern.

Er öffnet die Augen, ohne zu fixieren, keine Reaktion, nix.

Sein Gehirn hatte doch immer Sauerstoff?!

So langsam sollte es doch eine Entwicklung geben!

Was ist bloss los mit ihm, warum wacht er nicht auf? Schon 5 Tage ohne Narkosemittel!

Ich verzweifle langsam, meine Mutter ist auch wieder fix und fertig.

INcUeLa"dy_x50 hat geantwortet


Und was genau sagen die Ärzte dazu?

Ich könnte mir vorstellen, dass er noch zu erschöpft ist.

H udiBpfuVpf1 hat geantwortet


Die Schwester sagte Vorgestern dass seine Nieren Mühe mit dem Abbau der Medikamente haben. Sie entwässern aber sonst gut. Er brauche keine Dialyse.

Und dass es auch am Alter liegt.

Man hat halt jeden Tag die Hoffnung und wird dann enttäuscht.

C,ornDeliax59 hat geantwortet


Die Schwester sagte Vorgestern dass seine Nieren Mühe mit dem Abbau der Medikamente haben.

Das ist meines Wissens die Leber, die da für den Abbau verantwortlich ist. Mit den Nieren scheint er ja keine Probleme zu haben, das ist schon mal gut.

Was ist bloss los mit ihm, warum wacht er nicht auf? Schon 5 Tage ohne Narkosemittel!

Ich kann's nur immer und immer wieder wiederholen: Geduld, Geduld, Geduld! Die wird auf IS immer überstrapaziert! Ich weiß gar nicht mehr, wieviele Tage ich voller Hoffnung an der IS geklingelt habe, immer im Kopf: Vielleicht öffnet sie heute die Augen, vielleicht ist sie endlich ein bißchen wacher... und wieder nichts, keine Veränderung! Das ist mindestens 10 Tage so gegangen, dann hat sie endlich zum ersten Mal die Augen geöffnet, aber von da an ging's nicht etwa schnell, nein, eher langsamer!

Man hat halt jeden Tag die Hoffnung und wird dann enttäuscht.

Ich habe ganz zu Anfang dieses Fadens mal was von "emotionaler Achterbahn" geschrieben. Das ist genau das, was ich damit gemeint habe. :°_

HXudipMfu_pfx1 hat geantwortet


Mit den Nieren scheint er ja keine Probleme zu haben, das ist schon mal gut.

Ein wenig eben schon, aber nicht genug für eine Dialyse. Es sei grenzwertig, hat man uns gesagt.

Sonst ist sein Kreislauf völlig stabil.

Die Augen öffnet er ja schon seit ein paar Tagen, aber ohne zu fixieren.

Er ist wie ein Säugling. Hustet, bewegt ein wenig die Füsse und Hände.

Ich frage mich langsam, was ist wenn er immer in diesem Zustand bleibt?

Meine Mutter hat Angst, dass sie den Luftröhrenschnitt machen müssen, aber ich habe gelesen, dass das für den Patienten angenehmer ist.

Morgen gehen wir ihn wieder besuchen, aber ich möchte ihn einfach nicht mehr so sehen, vor meiner Mutter zuversichtlich sein und Nachts alleine ins Kissen heulen. Das macht echt fertig!

Manchmal bin ich richtig wütend auf ihn und denke. Du sturer Kerl, das ist wieder typisch, machst einfach das Gegenteil von dem, was von dir erwartet wird.

axgLnes hat geantwortet


Vielleicht erwartet Ihr zu viel?

H'udi]pfuxpf1 hat geantwortet


Das Problem scheinen tatsächlich die Nieren zu sein, die verhindern dass er aufwacht.

Sie schaffen es einfach nicht die Narkosemittel abzubauen.

Aufgrund der Erkrankung und auch des Alters.

Sie haben ihm Heute eine Blutwäsche gemacht und Morgen sieht man im Laborbefund ob es etwas gebracht hat.

Falls der Befund gut ist, machen sie keinen Luftröhrenschnitt, da er dann aufwachen sollte.

Einerseits macht mir das wieder ein wenig Hoffnung, denn es bedeutet, dass sie etwas unternehmen.

H$udiCpfupxf1 hat geantwortet


Der Arzt hat angerufen. Leider hat die Blutwäsche nicht das erwünschte Ergebnis gebracht.

Er hat immer noch Narkosemittel im Körper.

Sie machen ihm Heute einen Luftröhrenschnitt, deshalb hat der Arzt angerufen.

Er sagte meiner Mutter, dass es für Vater eine Erleichterung sein wird, wenn er den Tubus nicht mehr im Kehlkopf hat.

Er wird es auch einfacher mit aufwachen haben, ohne Würgereiz.

Wir besuchen ihn heute Abend und der Arzt meinte, es könne sein, dass Vater bis dann die Augen öffnet.

Das tut er zwar schon seit Freitag, aber wenn das der Arzt sagt, werte ich das mal als positiv, weil der Arzt immer sehr zurückhaltend mit positiven Aussagen war.

Ich versuche mal alles etwas positiver zu sehen:

Kreislauf stabil

Entzündungswerte sinken stetig

Schleim ist flüssiger

Nieren arbeiten (wenn auch nicht genug in dieser Situation)

Organe ok

atmet selbstständig

Gehirn ok

Blutdruck in Ordnung

Pumpleistung Herz ok

Negativ: er wacht nicht auf

Da hat er doch eine grosse Chance es nochmal zu packen....oder?

ITcedLad-y_50 hat geantwortet


Ach, meine Liebe, wer soll Dir darauf nun eine Atnwort geben... aber das weißt Du ja selber....

Wir können aber hier lesen und uns virtuell dazu setzen und abwarten.

Hast Du bei Dir eigentlich Leute (außer Mutter, etc.), mit denen Du darüber reden kannst?

HYudiLpfu#pf\1 hat geantwortet


Naja, man hofft halt immer, dass jemand mitliest, der Erfahrungen mit so etwas hat, sei es beruflich oder privat. Am liebsten natürlich mit positivem Ausgang.

Ich habe schon Leute mit denen ich darüber reden kann und die wünschen mir alle viel Kraft, aber konkret kann mir auch keiner Hoffnung geben. Vermutlich denken viele, was soll das, der Mann ist 83 und vermutlich ist seine Zeit gekommen, was macht die für ein Gewese. Stimmt ja eigentlich, aber es ist trotzdem mein Vater und der war vor zwei Wochen noch topp fit.

Ich weiss.....so schnell kann es gehen....

a/gneLs hat geantwortet


Woher wissen die Ärzte, daß es noch das Narkosemittel im Körper hat?

CeorYneflixa59 hat geantwortet


Das ist im Blut nachweisbar.

Aber es hat auch bei unserer Mutter ewig gedauert, bis das Zeug raus war. Die Leber baut es schon ab, aber halt in ihrem eigenen Tempo, und das ist bei jedem anders. Es bleibt nur abwarten.

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