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Herzrythmusstörung

r*amazAo~tti hat die Diskussion gestartet


Seit fast 10 Jahren begleitet es mich, diese Herzunregelmäßigkeiten. Zuerst war es ja nur einmal,

dann 3-4 x im Jahr, dann 1x im Monat, dann 14 tägig usw. Zwischenzeitlich seit einem Jahr habe

ich Marcumar und Betablocker verschrieben bekommen. So, und jetzt kommt es: Immer erkläre

ich beim Arzt, wann es auftritt. Aber das interessiert anscheinend niemand. Es kommen mehrere

Fakten zusammen. Aufregung, Stress, gewisse Körperhaltungen, ich darf nicht auf der linken Seite schlafen, bestimmte Nahrungsmittel.

Ich habe es mir die ganzen Jahre aufgeschrieben und Pararellen gesehen. Körperhaltung nach links vorübergebeugt mit Kraftanstrengung, z.B. man putzt im Bad in gebeugter Stellung die Armaturen, nur mal so als Anhaltspunkt. Bücken dagegen bis zum Boden bereitet keine Probleme. Auch auf die linke Seite vornübergebeugt ist unangenehm. Ich merke sofort, dass mein Herz einen Aussetzer hat. Damit ist es schon passiert. Danach kommt der nächste Aussetzer, und wieder und wieder, und plötzlich wird mir komisch und schlecht und der Puls geht unregelmäßig und schneller, so bis125-130, aber wechselnd, auch wieder nur 45. Ebenso schwankt der Blutdruck zwischen normal und 65 zu 45. Das dauert so zwischen 6-8 Stunden, manchmal 4 Std. Diese Stunden sind verloren, der Kreislauf ist einfach zu niedrig und ich fühle mich extrem schwach. So plötzlich die Attacke begann, so plötzlich ist sie vorbei und ich fühle mich wieder gut. Bei bestimmten Nahrungsmitteln ist es das gleiche. Schokolade, Bananen, Ananas, Nüsse, um einiges zu nennen,vor allem, wenn sie auf leeren Magen gegessen werden. Normale Mahlzeiten bereiteten mir bishernoch keine Schwierigkeiten. Da ich von Haus aus sehr niedrigen Blutdruck habe, die Betablocker und das Marcumar nun über ein Jahr eingenommen habe, wurde mein morgendlicher Zustand immer kritischer. Ich brauchte schon bis Mittag, um einigermaßen in die Höhe zu kommen. Damit sich mein Kreislauf etwas erhöht, hab ich angefangen, eine leichte Tasse Bohnenkaffee zu trinken, aber nach spätesten einer Woche wird mir die auch wieder unangenehm, ich bekomme dann ein Kribbeln in der Herzgegend. Darauf hab ich die Betablocker eigenmächtig abgesetzt, der Hausarzt schimpfte natürlich. Und siehe da, ich bin morgens wieder hellwach und komme ohne Kaffee aus. Aber nun kommt der Rattenschwanz. Bei der Blutuntersuchung, die ich eher zufällig abnehmen ließ, stellte sich nun eine Blutarmut und Eisenmangel heraus, unter der Toleranzgrenze. Jetzt heißt es wieder Eisentabletten nehmen für viele Monate. Das lustigste daran, ich musste den Arzt erst darauf hinweisen, dass er mir welche verschreibt, die nächsteBlutuntersuchung soll ich im Juli machen, ich finde das ein bisschen lang. Ich muss noch darauf hinweisen, dass ich seit ca 5 Wochen, es hat so ganz langsam angefangen, mit erheblichen Muskelschmerzen, die sich Tag für Tag verschlimmerten, zu kämpfen hatte. Morgens wußte ich kaum aus dem Bett zu kommen, anzuziehen das nächste Problem. Diese Schmerzen dauerten bis zum Nachmittag, dann wurde es langsam leichter. Dazu ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

Nach einer Woche Eiseneinmahme wird es ganz langsam wieder besser. Ich hatte dem Arzt auch von den Schmerzen berichtet, er wußte keine Erklärung, das wars dann. Jetzt nach der Blutuntersuchung, die ich selbst angeschafft hatte, war es ihm klar. Was ich mit meiner Geschichte sagen möchte: Wer weiß, ob man die Ursache nicht leichter finden würde, den Ansatz

dort zu suchen, wo er beginnt. Aber beim Arzt wird man nach Register-Raster abgehakt und damit pasta.

Geht es jemand auch so.

Grüße Ramazotti

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