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Ich liege im Krankenhaus mit meinem Herz

p?elzutie*r86


Ich hatte erst letztes jahr ein abdomen ct.. das hätte man dort eigentlich gesehen.

Der Arzt hat mir jedoch eine sono der Nieren angeboten die ich machen lasse

nein, hätte man nicht unbedingt, und das wüsstest du auch, wenn du die Artikel gelesen hättest. Man schließt kein Päochromozytom mittels Bildgebung aus, sondern durch die Bestimmung der Metanephrine und Normetanephrine im Blut.

Und die Nieren haben so gar nichts zu tun mit den Nebennieren, und die Nebennieren sind viel zu klein, als dass man sie auf dem Sono (gut) sehen könnte.

d#aJwn3brindger


Ab morgen wird 24h lang mein urin gesammelt u dieses phäochromozytom untersucht.. bei der sono wurde was gesehen aber um weiter was beurteilen zu können weitere Untersuchungen

duawnbqring(er


Kommen*

pkelztmierx86


naja, das ist ja schon mal was. Aber die 24h Untersuchung ist mittlerweile als Methode um ein Phäo auszuschließen etwas veraltet. Die sensitivste Methode ist die Bestimmung der Metanephrine/Normetanephrine.

Wie in dem einen Artikel auch nachzulesen ist, muss man bei dem Urintest einiges beachten: an sollte z.b. Koffein und anderes nicht zu sich nehmen. Nimmst du dein Antidepressiva noch, und wenn ja, ist ein trizyklisches AD? Nimmst du Alpha Blocker?

All das beeinflusst die Spiegel.

[[http://www.glandula-online.de/fileadmin/krankheitsbilder_broschueren/Bro_Phaeochromozytom.pdf]]

d-awnber*inger


Also ich nehme AD aus der ssri oder so ähnlich. Kaffee trinke ich eh nicht u an betablocker nehme ich metoprolol..

Naja aber sie untersuchen es immerhin. Der Arzt machte auch einen guten Eindruck u fragte einiges ab. Mal schauen.

Die AD schaffen mich schon mit ihren Nebenwirkungen :/ mir ist heut dauerübel u durchfall habe ich leider auch etwas. Ich hoffe das beeinträchtigt das Ergebnis nicht

pwelzt&ierx86


Was wurde denn gesehen bzw. wie hat man es dir gesagt, wie wurde es formuliert?

pSelztilerS86


SSRIs können das Ergebnis beeinflussen - wie im Link steht. Da du aber vermutlich sonst nicht mehr an eine Untersuchung in der Richtung rankommst, musst du wohl nehmen, was sie dir anbieten.

Ich wundere mich nur immer wieder, wie wenig Ahnung Ärzte haben...

Es ist so, dass SSRIs die Katecholamin-Ausschüttung und damit auch die Befunde im Urin erhöhen können. Daher können sie die Symptomatik bei einem Phäo-Patienten auch verschlechtern.

Es ist aber so, dass in der Regel eine 4-fache Erhöhung der Katecholamine für die Diagnose gefordert wird. Wenn du die anderen potentiell beeinflussenden Faktoren für dich ausschließen kannst, wird allein die SSRI Einnahme vermutlich keine 4-fache Erhöhung verusachen. Trotzdem sollte man die Einnahme im Hinterkopf behalten bei der Interpretation der Ergebnisse.

pFelKztierx86


Es ist so: ein negativer Urintest schließt ein Phäo nicht aus, ein negativer Plasma Metanephrin und Normetanephrintest aber schon. Das liegt daran, dass die Abbauprodukte eine wesentlich längere Halbwertszeit haben, so dass sie länger nachweisbar sind. Da Phäos jedoch auch nur episodisch einen Katecholaminexzess verursachen können, kann der Urintest unter Umständen negativ ausfallen (weil die Katecholamine eine kurze Halbwertszeit haben), während der Plasma Test positiv ausfällt.

Bein Urintest muss man am besten eine Attacke abwarten, weil dann die Wahrscheinlichkeit ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten am größten ist.

d?awlnbrjinHger


Ich habe mir eben alles durchgelesen u auch festgestellt, daß ssri das Ergebnis verfälschen können. Aber ich rauche nicht u trinke keinen kaffee. Stress kann ich vermeiden u sport werd ich nicht machen.

Eine Frage stellt sich mir jedoch. Im Bericht dteht, das es bei manchen stossweise zur Erhöhung kommt bzw bei Anfälle in dem man herzrasen usw bek. Also das der Tumor quasi mit einmal zuviel Hormone frei gibt. Nun meine frage: ist der eine wert dann trotzdem ständig erhöht? Oder wäre das phäochromozytom nur aufzufinden, wenn man einen plötzlichen anfall bek?

d#awnbDringxer


Vielleicht machen sie nach dem urin befund noch einen bluttest? Während eines Anfalls wird das hier mit sicherheit keiner testen. Die Psychiater sind hier echt genervt von mir...

Die letzten Tage bekam in ein neuroleptika namens solian. Bereits zum 2.mal probierte ich dieses Medikament und wieder konnte ich nachts nicht schlafen u hatte innerlich starke unruhe u Nervosität. .. ich habe es woeder absetzten lassen. Der Psychologe ist jedoch der meinung, das mir nur DAS Medikament helfen kann. Ich vertrage es aber einfach nicht. Sie gehen hier kaum auf meine befindungen ein. Hauptsache rein das ganze zeug. :)=

Deswegen bin ich froh das der urologe den test nun durchführt. Er nahm mich u meine Aussagen wirklich ernst u er fragte wie sich die anfälle äußern. Er sagte auch das es ziemlich nach einem phäochromozytom klingt. Zumal ich auch seit kurzem immer woeder stuhldrang habe. So als wenn man nervös ist u ständig muss u er meinte,das ein phäochromozytom auch bei der Verdauung vorkommen kann. Ich habe leider etwas Gemurgelt u sagte,das mein Opa sowas hatte. Aber hier muss ich wirklich kämpfen von daher ist eine kleine Notlüge auf nicht ein Weltuntergang. .

Danke dir nochmals pelztier. Für deinen Rat u auch Geduld :)

dwaIwnb[ringxer


Achso... er schallte und erzählte u dann mit einmal wurde er ruhig u sagte "oh", das wir den 24h sammelurin test machen werden. Also geh ich davon aus,das er eventuell etwas gesehen haben könnte. Ansonsten. Hätte er nichts weiter angeordnet.

pcelztie}rx86


Ich habe leider etwas Gemurgelt u sagte,das mein Opa sowas hatte. Aber hier muss ich wirklich kämpfen von daher ist eine kleine Notlüge auf nicht ein Weltuntergang. .

Hab's dir schon mal gesagt: das solltest du tunlichst unterlassen. Ich will hier gar nicht die Moralkeule schwingen, sondern allein um deinetwillen.

Wenn der Urologe die angebliche Familienanamnese in die Akten aufnimmt (und eine familiäre Vorgeschichte beim Phäo ist relevant, weil es eine vererbte Form bzw. genetische Syndrome gibt, die ein Phäo verursachen können), dann hast du ein Problem, wenn das irgendwann wieder zu Sprache kommen sollte, und du des Lügens überführt werden solltest. Dann glaubt dir nämlich so schnell niemand mehr.

Wie in dem Link steht: der sicherste und sensitivste Test um ein Phäo auszuschließen, ist die Bestimmung der Metanephrine/Normetanephrine im Blut. Diese Werte müssten immer erhöht sein, egal zu welchem Zeitpunkt sie abgenommen werden Am besten macht man aber eine Kombination aus Urintest und Plasmatest bei einem starken klinischen Verdacht.

poelztHirer86


wegen des US: vll war die Nebenniere erkennbar - das ist sie nämlich nur, wenn sie vergrößert ist.

dVawnqbr;inger


Ein 24h ekg bek ich nun auch noch

DRreIazmsD20x15


Wenn der Urologe die angebliche Familienanamnese in die Akten aufnimmt (und eine familiäre Vorgeschichte beim Phäo ist relevant, weil es eine vererbte Form bzw. genetische Syndrome gibt, die ein Phäo verursachen können), dann hast du ein Problem, wenn das irgendwann wieder zu Sprache kommen sollte, und du des Lügens überführt werden solltest. Dann glaubt dir nämlich so schnell niemand mehr.

Dann könntest Du nur noch sagen, Du hättest Dich vertan bzw. die Erkrankungen verwechselt. Aber ich denke, Hauptsache, das wird überhaupt untersucht. Leisder gehen Ärzte nur ungern auf Ideen von Patienten ein.

Was mich allerdings immer wieder erstaunt, ist Deine Geduld bei den ganzen 24-Stunden-EKGs. Ich hatte bis jetzt eine, und die auch echt richtig widerwillig. Ich habe Stunden gezählt, bis das Ding endlich runter darf. Das Band hat gemüffelt. Die Pflaster, mit denen die Sensoren befestigt waren, haben schrecklich gejuckt und soviel Kleber hinterlassen, dass ich auch noch Tage danach was davon auf der Haut hatte - Juckreiz inklusive.

Wie verträgst Du die Dinger, dawnbringer?

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