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Bisoprol ausschleichen, Amlodipin etablieren

d{efyacgxn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mir anscheinend ohne Not selber ein Luxus-Problem aufgeladen. Gemeinsam mit meinem neuen Hausarzt habe ich entschieden den bisher bei mir etablierten Betablocker Bisoprolol plus abzusetzen und stattdessen ein langfristig weniger negativ wirkendes Bluthochdruck Medikament einzuführen.

Angefangen haben wir mit einem gut eingestellten Blutdruck von circa 130/75-85 bei einem Puls von ca. 75.

Zunächst hatte ich morgens und abends je 5/12,5mg Biso plus sowie Valsartan 80mg. Diese Dosis wurde zum Ausschleichen des Bisoprolol am 04.05. so verändert, dass ich jetzt morgens die gewohnte Bisoprolol Dosis aber 160mg Valsartan nehme. Abends nehme ich jetzt nur 5mg Amlodipin. Geplant ist die Bisoprolol Dosis nach 2 Wochen noch einmal zu halbieren und dann nach weiteren 10 Tagen komplettt abzusetzen.

Mein Körper reagierte anfangs mit erhitztem Gesicht und Ohren sowie vereinzelten Tachykardien (was wohl vom Amlodipin kommt) und im weiteren Verlauf mit Tagen voller Kopfschmerzen, Übelkeit und gelegentlichen Rückenschmerzen im Flankenbereich.

Jetzt meine Frage. Anscheinend ist es ja normal dass der Körper reagiert wenn ein Betablocker abgesetzt wird. Aber ist es wahrscheinlicher dass die Beschwerden durch das refuzierte Biso herrühren, oder vettage ich vielleicht das Amlodipin nicht?

Was mich sehr beunruhigt ist, dass der Blutdruck seit Beginn der Umstellung rauf und nicht runtergegangen ist. Aktuell habe ich im Schnitt einen Blutdruck von 160/90-105 und einen Puls von 70. sollte ich die Umstellung wie geplant weiterführen oder den Arzt wegen den Nebenwirkungen aufsuchen? Am Telefon sagte er, dass eine Phase eines uneingestellten Blutdrucks langfristig nicht schädlich ist und dass Umstellungsnebenwirkungen zu erwarten waren.

Patient: männlich, 39 Jahre alt, unsportlich

Danke für hilfteiche und vielleicht beruhigende Antworten.

Tim

Die Folge

Antworten
a gnes


Was stört Dich am Betablocker?

Warum machst Du keinen Sport? Wie ist sonst so Dein Lebensstil?

d;efyxcgn


Na ein Grund für die Absetzung ist genau das Thema. Seit ich den Betablocker nehme habe ich kontinuierlich an Gewicht zugelegt, der Stoffwechsel hat sich verändert, selbst wenn ich wochenlang auf meine Ernährung achte und mich mehr gewege, verändert sich das Gewicht nur wenig bis gar nicht.

Ausserdem ist das Diuretikum übel für mich. Ich muss ständig auf die Toilette, 3-4x pro Nacht und tagsüber auch die ganze Zeit. Das geht nicht wenn man in einem Beruf mit Besprechungen und Konferenzen den gamzen Tag ist.

Ausserdem bin ich Diabetes Risiko Patient. Der Betablocker ist da sehr ungeeignet.

Was allerdings immer sehr angenehm war ist dass der Betablocker keine medizinisch spürbaren Nebenwirkungen hatte. Aktuell geniesse ich es aber sehr, dass ich navh vielen Jahren, nachts nur noch 1x oder gar nicht Wasserlassen muss.

Ansonsten, informiere Doch mal bei Google über Bisoprolol und dessen Auswirkungen auf Leber und Niere. Das ist ganz schön fies....

avgnexs


Welche Risikofaktoren hast für Diabetes?

Welches Diuretikum hast Du genommen?

Was tust Du selbst für Deinen Blutdruck?

tghe-&cavxer


Ansonsten, informiere Doch mal bei Google über Bisoprolol

Nun, da hat Agnes im Lauf ihres Studiums und Berufslebens vermutlich schon bessere Quellen gefunden...

Ansonsten: Wenn Dich vor allem das HCT stört, warum nimmst Du nicht einfach Bisoprolol ohne HCT? Wenn der Blutdruck dadurch ansteigen sollte, kann man ja mmer noch ein bisschen mit dem Valsartan oder dem Amlodipin spielen.

IBceLa!dy_x50


Ansonsten, informiere Doch mal bei Google über Bisoprolol und dessen Auswirkungen auf Leber und Niere. Das ist ganz schön fies....

Find ich immer so witzig. Böse, böse Medikamente.

Aber: 39 Jahre alt, unsportlich, arterielle Hypertonie, beginnender oder labiler Diabetes mellitus - das ist natürlich Gott gegebenes Schicksal und weniger tragisch.

Entweder, Du fängst an, Dich mal zu bewegen und abzunehmen, oder Du nimmst in Deinem recht jungen Alter schon Medikamente, die man eigentlich erst 20 Jahre später nehmen sollte - und zwar, weil man vorher (spezielle Erkrankungen ausgenommen) etwas an dem Zustand ändern kann.

dgefycegn


Ich wollte Agnes gar nicht angreifen. Bitte beantwortet meine Fragen, Tipps und Ratschläge zu meiner persönlichen Lebensführung brauche ich nicht.

Und auch das ist wieder nicht böse gemeint sondern nur ein Hinweis darauf, dass ich weiss welche Faktoren geändert werden müssten um das Blutdruckdiskussionsthema gar nicht erst führen zu müssen. :)

Wie gesagt, ich möchte vom Bisoprolol weg und nicht nur wegen des Diuretikums. Ich habe nichts gegen die Schulmedizin im Ganzen, ich möchte nur den Betablocker nicht mehr.

dKefVycgxn


Achso, Risikofaktoren für Diabetes ist das Übergewicht. Das Diuretikum ist im Biso plus enthalten. Für meinen Blutdruck tue ich ansonsten nichts ausser Fahrradfahren und dreimal die Woche Ausdauersport zusätzlich auf dem Ergometer (derzeit im Ausbau mit Sporttherapeuten).

Ich ernähre mich nicht von Fast Food und/oder Fertig Gerichten. Ich nehme keine Light Produkte zu mir sondern versuche eine mediterrane Ernährung zu realisieren.

I~ceLardxy_50


Bitte beantwortet meine Fragen, Tipps und Ratschläge zu meiner persönlichen Lebensführung brauche ich nicht.

Und auch das ist wieder nicht böse gemeint sondern nur ein Hinweis darauf, dass ich weiss welche Faktoren geändert werden müssten um das Blutdruckdiskussionsthema gar nicht erst führen zu müssen. :)

Die Fragen haben Dir sicher auch schon Ärzte beantwortet. Die Frage für mich ist, was Du hören bzw. lesen möchtest.

Im Übrigen ist es genau diese Mentalität, die Dich in dieses Problem gebracht hat, also kein Grund, zickig zu werden.

Mediterrane Diät ist prima und senkt auch erhöhte Cholesterinwerte. Solltest Du unter Deinem Programm abnehmen, wirst Du die Medis ggf. gar nicht mehr oder nur noch sehr reduziert brauchen. Ich denke, der Betablocker hat noch mehr Probleme eröffnet (erfahrungsgemäß).

aEgnes


Übrigens ist Amlodipin für den angehenden Typ 2 Diabetiker nicht so der Renner. Nimm auf jeden Fall das Sartan weiter.

Carvedilol has a beneficial effect on glycaemic control as well as insulin resistance and is a valuable agent as part of antihypertensive regimens in patients with diabetes mellitus and CKD. [70]

Dihydropyridine calcium-channel blockers such as amlodipine are not recommended as lone therapy because they worsen proteinuria and have not been shown to improve outcomes. [71] However, they are acceptable if the patient is already on an ACE inhibitor or an ARB. [72]

[[http://bestpractice.bmj.com/best-practice/monograph/530/treatment/step-by-step.html]]

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