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Frage zu Eisenmangel

Ngove[mberfwrau hat die Diskussion gestartet


Hey, hoffe bin hier richtig.

Habe zwei Fragen. 1. Wurde bei mir vor ca. 1 Monat Eisenmangel festgestellt (war laut Ärztin ziemlich niedrig) nehme jetzt täglich 1 x 100 mg Ferritin eine kleine Besserung hab ich schon feststellen können, verliere beim Frisieren und Haare waschen nicht mehr ganz so viele Haare ( zwar noch immer mehr als gewöhnlich, gut dass ich eh dicke Haare hab :) ) und bin nicht mehr so müde wie davor aber das dauert ja.

meine Frage woher ich das jetzt genau hab, Fleisch hab ich bisher noch nie wirklich viel gegessen, gab auch mal eine Zeit wo ich weniger gegessen habe und da war Eisenwert in Ordnung und meine Regelblutung würd ich sagen ist normal. Kann das eventuell daher kommen: komme aus einer Gewaltbeziehung wo ich ziemliche viele und große Hämatome hatte, das war nicht blau sondern eher dunkel dunkel blau lila. Das ist allerdings zum Glück schon 4,5 Monate her. Was anderes würde mich nicht einfallen. Wisst ihr da was..

und was mir letzten Tage aufgefallen ist dass ich Blaue Flecken ohne mich irgendwo zu stoßen bekommen hab, bei dem einen kann ich es nicht 100% sagen aber hab einen ca 4cm Durchmesser, wo ich mich zu garantiert nicht gestoßen hab, das wäre mir aufgefallen. Ist bei meinem Operierten Knie das seitdem etwas sensibel ist. Dieser Fleck ist auch eher dunkel blau/Lila...Kann das von dem Eisenmangel kommen? Ist jetzt nicht tragisch weil mir bisher nur einer aufgefallen ist aber würd mich interessieren.

lg Novemberfrau

Antworten
Hoarm)onie19x76


Blaue Flecken und Eisenmangel sind eher die Symptome, mir wäre nicht bekannt, dass man von Eisenmangel blaue Flecken bekommt.

Liegt jedoch ua. eine Hämophilie, eine Thrombozytopenie oder Thrombozytopathie vor, treten häufig auch mal sehr intensive Hämatome sowie Eisenmangel auf.

Letztlich bringt nur der Gang zum Fachmann - hier in erster Linie der Hämatologe, in weiterer Folge auch mal der Humangenetiker - Klarheit.

Außer der "klassischen" Hämophilie A und B, die sehr häufig Männer trifft, gibt es eine ganze Reihe von Blutgerinnungsstörungen, die auch Frauen treffen können. Von-Willebrand-Jürgens-Syndrom ist beispielsweise eines, das durchaus selten ist, jedoch unter den Seltenen ein häufiger Auftretendes ist.

Ich würde Dir empfehlen, eine mögliche Blutgerinnungsstörung vom Hämatologen abklären zu lassen. Da Quick-Wert und APTT (ist bei mir trotz Störung der primären Hämostase nur marginal verlängert) oft nicht aussagekräftig sind, wird vermutlich nach Born getestet (zb. Multiplate). Meine Gerinnungsstörung konnte bisher noch nicht abschließend klassifiziert werden, jedoch habe ich zumindest die Gewissheit, dass meine Blutungen, chron. Eisenmangel und vielen Hämatome nicht (mehr) als psychosomatisch begründet gelten und nun behandelt werden.

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