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Betablocker und Alkohol

L%aura 2P994 hat die Diskussion gestartet


Hi ;-)

ich nehme jetzt seit ungefähr einem halben Jahr einen Betablocker (Metoprololsuccinat 23,75mg). Nun will ich morgen mal wieder in die Disco gehen. Bis jetzt hab ich den Alkohol wegen dem Betablocker völlig weggelassen, außer ab und an mal zuhause ein Gläschen Wein.

Meine Frage ist, was denn der Alkohol mit dem Betablocker macht? Ich hab auf einer Internetseite gelesen, dass er einfach nur dazu führt, dass der Betablocker weniger wirkt. Stimmt das? Falls ja könnte ich ja morgen vielleicht doch wieder bisschen mehr trinken, da ich den Betablocker "nur" wegen meiner Sinustachykardie (die psychisch bedingt ist) nehme. Oder gibt es da noch andere Risiken?

Danke schonmal ;-)

Antworten
EqhemaliWgerm NutzeZr (#4x67193)


Sinustachykardie (die psychisch bedingt ist)

Arbeitest du auch an der Problematik? Der Betablocker wirkt ja in diesem Fall nicht gegen die psychische Ursache.

Alkohol steigert die Urinausscheidung. Dein Betablocker setzt an Systemen an, die unter anderem eine Rolle beim Blutdruck spielen. In dieser Kombination kann es dann schon möglich sein, dass dein Blutdruck sinkt.

Generell kann man sowas immer schwer sagen, Alkohol kann wirkungsverstärkend oder -mindernd sein und unterschiedliche Menschen nehmen das unterschiedlich wahr.

Würde ich das ausprobieren, ohne es mit meinem verschreibenden Arzt zu besprechen? Eher nicht.

L9auraa29x94


Ja ich arbeite dran und es ist auch schon besser geworden. Außerdem mach ich Sport um mein Herz zu stärken.

Mein Arzt hat gemeint normale Mengen an Alkohol sind ok. Also werd ich das mal lieber ruhig angehen lassen ;-)

M>aja2x7


Ich würde es vorsichtig probieren. Ich nehme wegen angstbedingten hohen Puls und Blutdruck auch Betablocker. Und seitdem vertrage ich überhaupt keinen Alkohol mehr. Mir wird schlecht, das Herz rast und der Blutdruck geht hoch. Die meisten haben aber laut meinem Kardiologen keine Probleme mit Alkohol. Er hatte aber in seiner Praxis schon mehrere Patienten die auf Betablocker mit absoluter Alkoholunverträglichkeit reagiert haben. Deshalb würde ich es langsam angehen lassen.

R/enewRedeLtReimxe


@ Laura2994

Das Problem, was Alkohol bei den meisten Medikamenten bewirkt ist weniger eine Wechselwirkung sondern viel mehr - wie du schon richtig erkannt hast - die Wirkungsstärke.

Durch den Alkohol im Magen kann das Medikament nicht vollends wirken, was verschiedene Ursachen hat.

Zum einen kann Alkohol das Medikament so "zersetzen" oder angreifen, dass der Wirkstoff einfach "kaputt" geht und zum anderen die Aufnahme in die Blutbahn über den Magen und den Darm blockieren.

Die Aufnahme von Medikamenten mit Alkohol ist also selten eine gute Idee.

Es reicht aber meistens aus nach der Medikamentengabe 1-2 Stunden zu warten und erst dann zu trinken.

Wenn man vorher gegessen hat würde ich sogar 2-3 Stunden warten.

BPatSer Wx.


Was steht denn in der Packungsbeilage des Blockers bezüglich Alkohol?

ajgfnes


Wieviel trinkst Du dennn so, wenn Du ausgehst?

S<chnzeehexxe


@ Laura2994

Ein Glas wein oder ein Coctail ist sicher kein Problem, aber recht viel mehr würde ich nicht trinken.

IgsabXexll


Ich habe einige zum Teil unsachliche Beiträge löschen müssen, ABER auch vor allem auch die Beiträge, die ursprünglich dazu geführt haben, weil diese den Rahmen des Forums was "Verharmlosung/Veherrlichung von Drogen" angeht gesprengt haben.

Ich möchte an dieser Stelle (erneut) daraufhinweisen:

Nur weil ein Einzelner mit zwar legalen, aber gesundheitlich dennoch grundsätzlich gefährlichen Stoffen gut umgehen kann, sie gut verträgt und noch keine Konsequenzen daraus ziehen mußte - ist es nicht hier nicht gestattet dies als Verharmlosungsargument anzubringen. Damit also noch explizite Fragensteller bezüglich dieses Themas schon fast aufzufordern, sich solche Stoffe sorglos, leichtfertig zuzuführen.

"Weil es ja eben bei einem selbst oder auch noch diversen bekannten Personen der Zeitgeschichte doch gut ausging/ gut läuft".

Alkohol ist per se gesundheitsschädlich, die Grenze zum gesundheitlichen und auch sonstigem Mißbrauch mag zwar individuell sein, aber grundsätzlich ist und bleibt Alkohol ein Gift.

Also einem Menschen der verunsichert ist zu sagen: "Ach, bei mir und XY ging es auch gut, mach ruhig" - das ist hier nicht vertretbar, bzw. wird von uns nicht zugelassen.

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